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Männer-Slalom in Wengen
1. Henrik Kristoffersen (No) 1:37.85
2. Giuliano Razzoli (Ita) +0.30
3. Stefano Gross (Ita) +0.68
24. Marc Gini (Sz) +2.33
Out: Hirscher (Ö), Aerni, Yule, Zenhäusern (alle Sz)​
Luca Aerni setzte auf alles auf die Karte Risiko. Leider geht es nur einmal auf.<br data-editable="remove">
Luca Aerni setzte auf alles auf die Karte Risiko. Leider geht es nur einmal auf.
Bild: Sammy Minkoff/freshfocus

Kristoffersen komplettiert Norweger-Festspiele in Wengen – Aerni und Yule vergeben gute Ausgangslage

17.01.2016, 11:2917.01.2016, 14:37

Der Sieger

Die Lauberhorn-Rennen 2016 sind definitiv zu norwegischen Festspielen verkommen. Nach dem Abfahrtssieg von Aksel Lund Svindal und dem Kombi-Erfolg von Kjetil Jansrud gewinnt Henrik Kristoffersen im Spezial-Slalom. Der 21-Jährige siegt im fünften Slalom des Winters zum vierten Mal und ist auch auf ungewohnt flachem Gelände der Beste.

Kristoffersen hat den flachen Slalom-Hang in Wengen am besten im Griff.<br data-editable="remove">
Kristoffersen hat den flachen Slalom-Hang in Wengen am besten im Griff.
Bild: KEYSTONE

Das Podest

Hinter Kristoffersen belegen die Italiener Giuliano Razzoli und Stefano Gross die Ränge 2 und 3. Den ersten italienischen Sieg seit Giorgio Rocca vor neun Jahren verpassen die beiden um 30 bzw. 68 Hundertstel.

Die Schweizer

Für das Schweizer Team, das zuletzt sehr gute Ansätze gezeigt hat, geht der Tag mit einer grossen Enttäuschung zu Ende. Als einziger Schweizer punktet der Bündner Marc Gini, der sich erstmals in diesem Winter für einen zweiten Durchgang qualifiziert, mit Rang 24. Im finalen Durchgang fährt er aber zu hart, um sich entscheidend zu verbessern. Immerhin erobert sich aber der Mann, der im November 2007 den bisher letzten Schweizer Sieg im Slalom eingefahren hat, die ersten Punkte der Saison.

Luca Aerni, der im ersten Lauf mit Nummer 21 auf den 7. Platz fährt, kann die gute Ausgangslage nicht zu einem Spitzenplatz nutzen. Der Berner, der im Dezember in Madonna als Fünfter sein bisher bestes Ergebnis realisierte, rutscht im zweiten Durchgang weg und scheidet aus. Auch der Walliser Daniel Yule, 14. bei Halbzeit, muss im zweiten Durchgang die Segel streichen – erstmals im aktuellen Winter aus. Ramon Zenhäusern erwischt es bereits im 1. Lauf.

Luca Aerni scheidet im zweiten Lauf aus.
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Der Aufreger

Das Rennen findet nicht auf dem traditionellen Hang statt, sondern auf dem unteren Teil der Abfahrtsstrecke, wie bereits der Kombinations-Slalom vom Freitag. Mit dem extrem flachen Hang kommen viele nicht zurecht. Soch auch Marcel Hirscher, der schon vor dem Start des 1. Lauf in Richtung der Organisatoren wettert. Der Österreicher liegt schon bei Halbzeit lediglich im 10. Zwischenrang, scheidet im zweiten Durchgang dann sogar aus.

Sein letzter Ausfall liegt genau ein Jahr zurück. Dies war in ... Wengen. Im Gesamt-Weltcup bleibt Hirscher 15 Punkte hinter Svindal, und im Slalom-Weltcup liegt er nun 140 Punkte hinter Kristoffersen.(pre/sda)

Flacher, flacher, Wengen: Leader Kristoffersen im Mittelteil mit zwei Schlittschuh-Schritten.
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Luca Aerni geht im 1. Lauf sogar kurz in die Hocke.
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Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

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Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
quelle: keystone / erik johansen
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