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epa05783572 Silver medalist Michelle Gisin (L) and Gold medalist Wendy Holdener of Switzerland, celebrate during the Women's Combined competition winner’s presentation at the 2017 FIS Alpine Skiing World Championships in St. Moritz, Switzerland, 10 February 2017.  EPA/ALEXANDRA WEY

Ein Schweizer Doppelsieg von Michelle Gisin und Wendy Holdener ist in Are leider nicht möglich. Bild: EPA/KEYSTONE

So stehen die Chancen auf einen Schweizer Medaillenregen an der Ski-WM



Vor zwei Jahren an der Heim-WM in St.Moritz verwöhnten die Swiss-Ski-Athleten ihre Fans mit sieben Medaillen.

Wendy Holdener glänzte mit Gold in der Kombination und Silber im Slalom. Beat Feuz holte souverän Gold in der Abfahrt. Luca Aerni krönte sich zum Kombinations-Weltmeister. Michelle Gisin gewann in der gleichen Disziplin Silber. Für Lara Gut gab es Bronze im Super-G. Und Mauro Caviezel fuhr in der Kombination ebenfalls zu Bronze. 

ARCHIV - ALS VORSCHAU AUF DIE SKI ALPIN SAISON 2017/18 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Beat Feuz of Switzerland is airborne during the men downhill race at the 2017 FIS Alpine Skiing World Championships in St. Moritz, Switzerland, Sunday, February 12, 2017. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Beat Feuz fliegt in St.Moritz dem WM-Titel entgegen. Bild: KEYSTONE

Gibt es nun in Are die nächsten Festspiele? Es sind sicher wieder einige Medaillen möglich. Die letztjährigen Ergebnisse zu toppen, dürfte allerdings schwierig werden. Vor allem, weil im Frauenteam verletzungsbedingt die Breite fehlt. 

Frauen

Slalom

Samstag, 16. Februar, 11 Uhr.

Wendy Holdener hat eine Silbermedaille zu verteidigen, wenn möglich will sie natürlich sogar Gold holen. Doch die Konkurrenz ist mit Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova riesig. Ein Podest ist der Schwyzerin aber durchaus zuzutrauen. Dahinter fehlt allerdings die zweite Garde, bedingt durch die Ausfälle von Michelle Gisin und Melanie Meillard. Ein Exploit von Aline Danioth oder Elena Stoffel scheint unwahrscheinlich.

epa07338231 Wendy Holdener of Switzerland celebrates after taking the third place in the women's Slalom race of the FIS Alpine Skiing World Cup in Maribor, Slovenia, 02 February 2019.  EPA/ANTONIO BAT

Wendy Holdener ist die Schweizer Hoffnungsträgerin in den technischen Disziplinen. Bild: EPA/EPA

Schweizer Starter: Wendy Holdener, Aline Danioth, Elena Stoffel.

Riesenslalom

Donnerstag, 14. Februar, 14,15 Uhr.

In keiner Disziplin warten die Schweizer Frauen länger auf einen Podestplatz als im Riesenslalom. Zuletzt war Wendy Holdener als Vierte im slowenischen Maribor so nah dran wie noch nie zuvor. Dennoch wäre eine Schweizer Medaille im Riesen eine grosse Überraschung.

Schweizer Starter: Wendy Holdener, Lara Gut-Behrami, Andrea Ellenberger.

Super-G

Dienstag, 5. Februar, 12.30 Uhr.

Lara Gut-Behrami hat in diesem Winter bereits zwei Super-G-Podestplätze herausgefahren (in St.Moritz und in Garmisch). Zudem hat die Tessinerin sich vor der Weltmeisterschaft voll auf die Speed-Disziplinen konzentriert. Ein Podest im Super-G ist realistisch. Dahinter standen Wendy Holdener und Jasmine Flury auch schon einmal auf einem Super-G-Podest. Und die Formkurve von Corinne Suter stimmte zuletzt ebenfalls.

Schweizer Starter: Lara Gut-Behrami, Jasmine Flury, Wendy Holdener, Corinne Suter.

Abfahrt

Sonntag, 10. Februar, 12.30 Uhr.

In der Abfahrt ist Corinne Suter das heisseste Schweizer Eisen. In Cortina und in Garmisch hatte sie sich zuletzt mit dem undankbaren vierten Rang begnügen müssen. Hoffentlich sind die Hundertstel in der WM-Abfahrt dann auf der Seite der Schwyzerin. Lara Gut-Behrami muss man in einem Speed-Rennen zudem ebenfalls immer auf der Rechnung haben, auch wenn es diese Saison in der Abfahrt noch nicht passen wollte.

Die Schweizer Starter: Corinne Suter, Lara Gut-Behrami, Joana Hählen, Jasmine Flury.

Corinne Suter of Switzerland, poses for photographer during a press conference of the Swiss-Ski federation at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Sunday, February 3, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Gelingt Corinne Suter der grosse Coup in der Abfahrt? Bild: KEYSTONE

Kombination

Freitag, 8. Februar, 11 Uhr.

Wendy Holdener ist amtierende Weltmeisterin und will ihren Titel sicher verteidigen. Die Qualität für diese Aufgabe hat sie allemal. Wenn sich Mikaela Shiffrin jedoch dafür entscheidet, die Kombination auch zu fahren, dürfte es eine Herkulesaufgabe werden. Michelle Gisin kann ihre Silbermedaille leider nicht verteidigen. Wer für die Schweiz in der Kombination sonst noch an den Start geht, ist nicht bekannt.

Die Schweizer Starter: Wendy Holdener.

Teamwettkampf

Die Schweiz ist Olympiasiegerin im Teamwettkampf. An der Heim-WM wurde die Mannschaft aber nur Vierte. Mit Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern hat man zwei ausgewiesene Spezialisten für Parallelrennen dabei. Daneben dürften auch noch Daniel Yule oder Loic Meillard und Aline Danioth zum Zug kommen. 

ARCHIVBILD ZUM SDA-TEXT ZUM SKIFAHRER RAMON ZENHAEUSERN --- Gold medal winner Team Switzerland with Denise Feierabend, Wendy Holdener, Luca Aerni, Daniel Yule, and Ramon Zenhaeusern, from left, sing the national anthem during the victory ceremony on the Medal Plaza for the alpine team event at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 24, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Vom Schweizer Gold-Team von Pyeongchang ist nur Denise Feierabend (ganz links) nicht mehr dabei. Bild: KEYSTONE

Herren

Slalom

Sonntag, 17. Februar, 11 Uhr.

Die Schweizer Slalomfahrer präsentieren sich in dieser Saison so stark wie noch nie. Mit Daniel Yule und Loïc Meillard hat Swiss Ski gleich zwei Podestfahrer dieser Saison in den eigenen Reihen. Die besten Chancen aufs «Stockerl» hat Yule. Aber auch Meillard und Ramon Zenhäusern muss man auf der Rechnung haben.

From left, second placed Austria's Marco Schwarz, first placed Switzerland's Daniel Yule and third placed Austria's Michael Matt celebrate on the podium with sparkling wine at the end of a ski World Cup Men's Slalom, in Madonna Di Campiglio, Italy, Saturday, Dec. 22, 2018. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Eine Champagnerdusche nähme Daniel Yule an der WM sicher auch gerne. Bild: AP/AP

Die Schweizer Starter: Daniel Yule, Loïc Meillard, Ramon Zenhäusern, Luca Aerni/Tanguy Nef.

Riesenslalom

Freitag, 15. Februar, 14 Uhr.

Loïc Meillard ist der viertbeste Riesenslalom-Athlet dieser Saison und einer von zwei Podestfahrern des Schweizer Teams. Aufgrund seiner Konstanz ist dem Westschweizer aber eher ein Exploit zuzutrauen als Thomas Tumler. So oder so dürfte es schwer werden, an Marcel Hirscher, Henrik Kristoffersen und der französischen Truppe um Alexis Pinturault, Thomas Fanara und Co. vorbeizukommen. 

Die Schweizer Starter: Loïc Meillard, Thomas Tumler, Gino Caviezel, Marco Odermatt.

Super-G

Mittwoch, 6. Februar, 12.30 Uhr.

Eine Zeit lang trug Mauro Caviezel sogar die rote Startnummer als Führender in der Super-G-Wertung. Diese musste er inzwischen abgeben, dennoch ist er in dieser Disziplin sicher der grösste Trumpf der Schweizer Männer. Beat Feuz ist an einem Grossanlass zudem immer eine schnelle Fahrt zuzutrauen. Auf Junioren-Weltmeister Marco Odermatt darf man ebenfalls gespannt sein.

Die Schweizer Starter: Mauro Caviezel, Beat Feuz, Marco Odermatt, Thomas Tumler.

ABD0048_20190124 - KITZBUEHEL - OESTERREICH: Mauro Caviezel (SUI) waehrend dem 2. Training der Herren am Donnerstag, 24. Januar 2019, auf der Streif in Kitzbuehel. (KEYSTONE/APA/EXPA/JOHANN GRODER)

Findet Mauro Caviezel seine Form vom Dezember wieder? Bild: APA

Abfahrt

Samstag, 9. Februar, 12.30 Uhr.

Beat Feuz ist nach Are gereist, um seinen WM-Titel in der Abfahrt zu verteidigen. Der Schangnauer hat gemeinsam mit dem Italiener Dominik Paris wohl auch die besten Aussichten auf Gold. Dahinter sind Mauro Caviezel und Niels Hintermann ebenfalls gesetzt. Die restlichen zwei Plätze machen Carlo Janka, Marco Odermatt und Gilles Roulin unter sich aus.

Die Schweizer Starter: Beat Feuz, Mauro Caviezel, Niels Hintermann, Marco Odermatt/Gilles Roulin/Carlo Janka.

Kombination

Montag, 11. Februar, 11 Uhr

Der Weltmeistertitel von Luca Aerni 2017 war ein Coup. Der Berner nutzte seine frühe Startnummer im Slalom perfekt aus und düpierte so alle, auch Marcel Hirscher. Dieses Kunststück zu wiederholen, scheint angesichts Aernis Formstand unwahrscheinlich. Mit Mauro Caviezel hat die Schweiz aber einen Athleten am Start, dem ein Podest in der Kombination zuzutrauen ist.

ALS RUECKBLICK ZUR FIS SKI ALPIN WM IN ST. MORITZ VOM 06. - 19. FEBRUAR 2017 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Gold medalist Luca Aerni, left, and bronze medalist Mauro Caviezel of Switzerland, react during the men alpine combined flower ceremony at the 2017 FIS Alpine Skiing World Championships in St. Moritz, Switzerland, Monday, February 13, 2017. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Gelingt Luca Aerni eine zweite Überraschung? Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Starter: Luca Aerni, Mauro Caviezel, Marco Odermatt, Sandro Simonet, Niels Hintermann.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Friendo-86 06.02.2019 00:16
    Highlight Highlight Gemmer Feeeeuuuz!
  • Calvin Whatison 05.02.2019 10:14
    Highlight Highlight 🥇🎿🏆⛷🥇🏆Go Beat🥇⛷🏆🎿🥇🏆
  • rundumeli 05.02.2019 09:55
    Highlight Highlight tragischerweise hat die schweiz in der kombi am meisten chancen ... und die wird nächstens abgeschafft.
  • Hein Doof 05.02.2019 09:27
    Highlight Highlight Ich freue mich auf die Ski-WM und hoffe auf die Eine oder Andere (positive) schweizer Überraschung :-)
  • whatthepuck 05.02.2019 08:09
    Highlight Highlight 4 Podestplätze werdens.
  • Nelson Muntz 05.02.2019 07:27
    Highlight Highlight Carlo Janka aollte sich den Küng zum Vorbild nehmen!
    • Amboss 05.02.2019 08:49
      Highlight Highlight Und wieso?
      Was hat die Skination Schweiz davon?

      Was ist besser, ohne die 84 Weltcuppunkte, welche Carlo Janka aktuell hat?

Swiss-Ski-Präsident Lehmann: «Es funktioniert doch! Ich begreife die Kritik nicht»

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann nervt, dass Carlo Janka mit seiner Kritik am Team eine gute WM in den Hintergrund rückt, und sagt, dass Schweizer zu kritisch seien.

Urs Lehmann, mit was für Gefühlen blicken Sie auf die WM zurück? Urs Lehmann: Mit vielen positiven Emotionen, wenn ich an die guten Schweizer Leistungen denke. Aber auch ein wenig traurig.

Traurig? Die Schweiz hat die WM auf Platz eins des Medaillenspiegels beendet! Genau. Wir müssten eigentlich super happy sein.

Aber Sie sind es nicht? Nein, weil der Fokus leider nicht auf den sportlichen Leistungen liegt und ich mich im Moment nur rechtfertigen muss.

Sie denken an Carlo Janka, der mit seinen …

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