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Edelmetall haarscharf verpasst – Julie Zogg landet im Parallel-Riesenslalom auf Rang 4

Julie Zogg fährt im Parallel-Riesenslalom stark, doch der vierte Rang ist an der WM wenig Wert.
Julie Zogg fährt im Parallel-Riesenslalom stark, doch der vierte Rang ist an der WM wenig Wert.Bild: Getty Images Europe
Snowboard-WM in Kreischberg

Edelmetall haarscharf verpasst – Julie Zogg landet im Parallel-Riesenslalom auf Rang 4

Wie schon am Vortag im Parallelslalom (6.) war Julie Zogg auch im Parallel-Riesenslalom der WM im Lachtal (Ö) die beste Schweizerin. Aber erneut endete das Rennen für die alpine Fraktion von Swiss-Snowboard ohne den angestrebten Podestplatz.
23.01.2015, 14:4023.01.2015, 15:03

Julie Zogg kämpft sich bis in den Halbfinal, zieht dann aber zweimal den Kürzeren. Im kleinen Final sieht es lange danach aus, als ob die Schweizerin aufs Podest  fahren könnte, doch auf den letzten Metern wird sie von der Japanerin Takeuchi Tomoka noch abgefangen. Am Ende folgt sogar noch ein kleiner Sturz. 

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Die letzten Tore von Zogg. Die Medaille war so nah.gif: srf

«Es ist sehr bitter, es hat so wenig gefehlt», meint Julie Zogg nach ihrem Rennen zum «SRF». «Nach meiner Verletzung war es aber enorm schwierig wieder zurückzukommen, deswegen bin ich eigentlich extrem stolz auf mich. Aber so knapp an einer Medaille vorbeizuschrammen, muss ich jetzt aber erst einmal verkraften.»

Gold geht an die 41-jährige Österreicherin Claudia Riegler, welche sich im Final gegen die Russin Alena Zavarzina durchsetzt. 

Patrizia Kummer

Für Olympiasiegerin Patrizia Kummer ist bereits im Viertelfinal Endstation. Gegen die Russin Alena Zavarzina liefert sich die Schweizerin ein packendes Duell, liegt am Ende aber sieben Hundertstel hinter ihrer Kontrahentin.

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Patrizia Kummer scheidet im Viertelfinal aus.gif: srf

Sichtlich enttäuscht meint Kummer nach dem Rennen: «Ich habe keinen Fehler gemacht, bin aber trotzdem ausgeschieden. So ist halt der Spitzensport. Das nächste Mal packe ich es dann wieder. Bestimmt.»

Enttäuschung bei den Herren

Bei den Herren können die Schweizer nicht um Edelmetall mitreden. Der einzige Schweizer unter den Top 16 ist Nevin Galmarini. Der Bündner scheidet aber in seinem Achtelfinal-Run gegen den Russen Andrey Sobolev mit 53 Hundertstel Rückstand aus. 

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Galmarini scheitert im Achtelfinal.gif: Srf

Galmarini-Bezwinger Sobolev kann auch in den folgenden drei Duellen seine Bestleistung abrufen und gewinnt am Ende die Goldmedaille. Silber geht an den Slowenen Zan Kosir und Bronze an den Österreicher Karl Benjamin. 

(cma)

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