Die Krise im italienischen Fussball nach der dritten verpassten WM-Qualifikation hintereinander fordert einen Rücktritt. Verbandspräsident Gabriele Gravina wirft das Handtuch. Der italienische Fussballverband bestätigte den Rücktritt des Präsidenten in einer Medienmitteilung. Zuvor informierte Gravina den Verbandsrat und bedankte sich bei jenen, die ihm Verbundenheit und Unterstützung zugesagt hatten.
Gravina bedauerte ausserdem die Interpretation seiner Äusserungen zu Unterschieden zwischen Amateur- und Profisport, die er nach dem Spiel in Bosnien getätigt hatte. Gravina stellte klar, dass diese Aussagen gegen niemanden beleidigend gemeint waren. Gravina wurde nach diesen Aussagen, in denen er die Leistungen der Fussballer verteidigte und andere Sportarten herabwürdigte, eine riesige Arroganz vorgeworfen.
Ein neuer Präsident wird am 22. Juni gewählt. Gravina nimmt nächste Woche (am 8. April) aber noch an der Anhörung vor den Abgeordneten statt, die sich «über den Zustand des italienischen Fussballs» informieren lassen wollen. (nih/sda)

Gravina bedauerte ausserdem die Interpretation seiner Äusserungen zu Unterschieden zwischen Amateur- und Profisport, die er nach dem Spiel in Bosnien getätigt hatte. Gravina stellte klar, dass diese Aussagen gegen niemanden beleidigend gemeint waren. Gravina wurde nach diesen Aussagen, in denen er die Leistungen der Fussballer verteidigte und andere Sportarten herabwürdigte, eine riesige Arroganz vorgeworfen.
Ein neuer Präsident wird am 22. Juni gewählt. Gravina nimmt nächste Woche (am 8. April) aber noch an der Anhörung vor den Abgeordneten statt, die sich «über den Zustand des italienischen Fussballs» informieren lassen wollen. (nih/sda)
