Kamal Charrazi, ehemaliger Aussenminister des Irans, wurde bei einem Angriff schwer verletzt. Das berichten iranische Medien. Charrazi war von 1997 bis 2005 als Aussenminister im Amt, zuletzt war er Aussenpolitikberater des Ajatollahs. Der 82-Jährige soll sich zum Zeitpunkt des US-israelischen Angriffs in seinem Haus befunden haben und wurde mittlerweile ins Krankenhaus eingeliefert. Seine Frau kam Berichten zufolge beim Angriff ums Leben.

Eine israelische Artillerieeinheit beschiesst am 14. März 2026 Ziele im Libanon.Bild: keystone
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Irans Ex-Aussenminister schwer verletzt + Israel tötet viele Hisbollah-Mitglieder
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13:32
Irans Ex-Aussenminister schwer verletzt
13:08
Israel tötet viele Hisbollah-Mitglieder - Geschosse abgefeuert
Israels Armee hat bei Angriffen am Boden, aus der Luft und vom Meer aus etliche Mitglieder der libanesischen Hisbollah getötet. In den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 40 Mitglieder der vom Iran unterstützen Miliz im Nachbarland getötet worden, teilte das israelische Militär in einer Erklärung am Mittag mit. Aus Kreisen der Hisbollah hiess es ebenfalls, Dutzende Kämpfer seien bei Nahkämpfen mit israelischen Soldaten im Südlibanon ums Leben gekommen.
Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, Israels Armee dringe weiter im Südlibanon vor. Israels Armee erklärte, Bodentruppen hätten dort Dutzende Ziele der Schiitenorganisation Hisbollah zerstört, darunter Beobachtungsposten und Raketenabschussrampen. Die israelische Luftwaffe griff den Angaben zufolge ebenfalls Dutzende Stellungen wie etwa Waffenlager im Nachbarland an.
Bei schweren israelischen Luftangriffe und Artilleriebeschuss seien im Laufe des Tages in den Grenzorten Taiba und Chiam weitere Häuser zerstört worden, hiess es aus libanesischen Sicherheitskreisen weiter. Den Angaben zufolge sind unter anderem in Chiam bereits ganze Wohnviertel zerstört worden.
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuletzt die Zerstörung aller Häuser in grenznahen Dörfern angekündigt. Viele Ortschaften im Süden des Libanons gelten als Hochburgen der Hisbollah-Miliz. Die israelische Führung wirft ihr vor, von dort aus auch immer wieder zivile Wohngebiete im Norden Israels zu beschiessen.
Die Hisbollah feuerte am Morgen und Vormittag wieder Geschosse auf Nordisrael. Dort gab es mehrfach Raketenalarm. Israels Armee erklärte auf Anfrage, sie könne rund 50 Geschosse bestätigen, die die Miliz seit dem Morgen auf Israel abgefeuert habe. (sda/dpa)

Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, Israels Armee dringe weiter im Südlibanon vor. Israels Armee erklärte, Bodentruppen hätten dort Dutzende Ziele der Schiitenorganisation Hisbollah zerstört, darunter Beobachtungsposten und Raketenabschussrampen. Die israelische Luftwaffe griff den Angaben zufolge ebenfalls Dutzende Stellungen wie etwa Waffenlager im Nachbarland an.
Bei schweren israelischen Luftangriffe und Artilleriebeschuss seien im Laufe des Tages in den Grenzorten Taiba und Chiam weitere Häuser zerstört worden, hiess es aus libanesischen Sicherheitskreisen weiter. Den Angaben zufolge sind unter anderem in Chiam bereits ganze Wohnviertel zerstört worden.
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuletzt die Zerstörung aller Häuser in grenznahen Dörfern angekündigt. Viele Ortschaften im Süden des Libanons gelten als Hochburgen der Hisbollah-Miliz. Die israelische Führung wirft ihr vor, von dort aus auch immer wieder zivile Wohngebiete im Norden Israels zu beschiessen.
Die Hisbollah feuerte am Morgen und Vormittag wieder Geschosse auf Nordisrael. Dort gab es mehrfach Raketenalarm. Israels Armee erklärte auf Anfrage, sie könne rund 50 Geschosse bestätigen, die die Miliz seit dem Morgen auf Israel abgefeuert habe. (sda/dpa)
13:05
Iran vollstreckt weiteres Todesurteil nach Massenprotesten
Im Iran ist ein weiteres Todesurteil im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten vollstreckt worden. Nach Angaben des offiziellen Justizportals wurde Amirhossein Hatami gehängt. Er soll zu einer Gruppe gehört haben, die in einen «militärisch klassifizierten Standort» der paramilitärischen Basidsch-Miliz in Teheran eingedrungen und dort Feuer gelegt haben soll. Nach Justizangaben wurde das Todesurteil vom obersten Gericht überprüft und eine Revision als unbegründet abgelehnt.
Unterstützer schrieben auf X, Hatami sei zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung erst 18 Jahre alt gewesen und zu einem Geständnis gezwungen worden. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Im Iran sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens 160 Todesurteile vollstreckt worden.
Die iranische Justiz hatte am Dienstag angekündigt, die Todesstrafe künftig für mehr Delikte als bisher «ohne Gnade und Nachsicht» zu vollstrecken. Ausser Spionage für die USA, Israel oder andere «feindliche Staaten» sollen künftig auch Terrorhandlungen, die Zerstörung staatlicher Einrichtungen sowie Taten, die «Angst und Schrecken» in der Bevölkerung auslösen, mit der Todesstrafe geahndet werden.
Die Proteste wurden Ende Dezember zunächst durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Aufständen gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Der Sicherheitsapparat ging brutal gegen die Proteste vor. Tausende Demonstranten wurden getötet. (sda/dpa)
Unterstützer schrieben auf X, Hatami sei zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung erst 18 Jahre alt gewesen und zu einem Geständnis gezwungen worden. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Im Iran sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens 160 Todesurteile vollstreckt worden.
Die iranische Justiz hatte am Dienstag angekündigt, die Todesstrafe künftig für mehr Delikte als bisher «ohne Gnade und Nachsicht» zu vollstrecken. Ausser Spionage für die USA, Israel oder andere «feindliche Staaten» sollen künftig auch Terrorhandlungen, die Zerstörung staatlicher Einrichtungen sowie Taten, die «Angst und Schrecken» in der Bevölkerung auslösen, mit der Todesstrafe geahndet werden.
Die Proteste wurden Ende Dezember zunächst durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Aufständen gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Der Sicherheitsapparat ging brutal gegen die Proteste vor. Tausende Demonstranten wurden getötet. (sda/dpa)
9:11
Wieder Raketenbeschuss auf Israel
Der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz haben erneut Raketen auf Israel abgefeuert, wo Menschen derzeit das Pessachfest feiern. Am Morgen heulten im Norden des Landes mehrfach die Warnsirenen. Zwei Männer wurden durch eine Rakete der Hisbollah leicht verletzt, wie der Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte.
Eine ebenso auf den Norden gerichtete Rakete des Irans soll israelischen Medien zufolge mit Streumunition bestückt gewesen sein. Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie grosse Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist.
Auch in der Nacht hatte es mehrfach Beschuss auf Israel gegeben, unter anderem in der Küstenmetropole Tel Aviv wurde Raketenalarm ausgelöst. Magen David Adom meldete mehrere Leichtverletzte durch Glassplitter in einem Vorort von Tel Aviv, darunter zwei Babys.
Juden weltweit feiern seit Mittwochabend das einwöchige Pessachfest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei erinnert. (sda/dpa)
Eine ebenso auf den Norden gerichtete Rakete des Irans soll israelischen Medien zufolge mit Streumunition bestückt gewesen sein. Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie grosse Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist.
Auch in der Nacht hatte es mehrfach Beschuss auf Israel gegeben, unter anderem in der Küstenmetropole Tel Aviv wurde Raketenalarm ausgelöst. Magen David Adom meldete mehrere Leichtverletzte durch Glassplitter in einem Vorort von Tel Aviv, darunter zwei Babys.
Juden weltweit feiern seit Mittwochabend das einwöchige Pessachfest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei erinnert. (sda/dpa)
9:07
Iran droht USA und Israel mit härteren Angriffen
Der Iran droht Israel und den USA mit weiteren, noch härteren Angriffen. Ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte sagte laut Nachrichtenagentur Isna, die Kenntnisse der Gegner über Irans militärische Fähigkeiten, Macht und Ausrüstung seien unvollständig. «Über unsere sehr umfangreichen und strategischen Kapazitäten wisst ihr nichts», so der Sprecher.
Nach seiner Darstellung sind die bisherigen Angriffsziele der USA und Israels unbedeutend. Die strategische Militärproduktion finde an Orten statt, «von denen ihr in keiner Weise Kenntnis habt und die ihr niemals erreichen werdet».
Israel und die USA sollten sich laut Sprecher nicht der Illusion hingeben, sie hätten die Produktionszentren für strategische Raketen, weitreichende offensive und präzisionsgelenkte Drohnen, neuartige Luftverteidigungssysteme, elektronische Kampfführung und Spezialausrüstung zerstört.
Der Krieg werde bis zur Kapitulation der Gegner weitergehen, sagte er weiter. «Wartet auf noch härtere Massnahmen.» (sda/dpa)
Nach seiner Darstellung sind die bisherigen Angriffsziele der USA und Israels unbedeutend. Die strategische Militärproduktion finde an Orten statt, «von denen ihr in keiner Weise Kenntnis habt und die ihr niemals erreichen werdet».
Israel und die USA sollten sich laut Sprecher nicht der Illusion hingeben, sie hätten die Produktionszentren für strategische Raketen, weitreichende offensive und präzisionsgelenkte Drohnen, neuartige Luftverteidigungssysteme, elektronische Kampfführung und Spezialausrüstung zerstört.
Der Krieg werde bis zur Kapitulation der Gegner weitergehen, sagte er weiter. «Wartet auf noch härtere Massnahmen.» (sda/dpa)
6:37
US-Militär: Bereits mehr als 12'300 Ziele im Iran angegriffen
Das US-Militär hat in dem seit mehr als einem Monat andauernden Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bereits mehr als 12'300 Ziele in dem Land angegriffen. Darunter befänden sich auch 155 iranische Schiffe, die beschädigt oder zerstört worden seien, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit.
Washingtons Verbündeter Israel flog nach eigenen Angaben bisher mehr als 800 Angriffe im Iran, wie die Armee am Mittwoch mitgeteilt hatte. (sda/dpa)
Washingtons Verbündeter Israel flog nach eigenen Angaben bisher mehr als 800 Angriffe im Iran, wie die Armee am Mittwoch mitgeteilt hatte. (sda/dpa)
6:31
Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Trump nach Washington
Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird in der kommenden Woche für Gespräche mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen. Der Besuch in der US-Hauptstadt sei bereits seit längerer Zeit geplant gewesen, sagte seine Sprecherin Allison Hart der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Details zum Programm sollten in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.
Für Rutte dürfte das Treffen mit Trump eine Gelegenheit sein, sich im bündnisinternen Streit um den Iran-Krieg um Entspannung zu bemühen. Trump hatte sich zuletzt extrem verärgert darüber gezeigt, dass Alliierte auf Distanz zur militärischen Intervention der USA in der Islamischen Republik gehen und sich während des Kriegs auch nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Strasse von Hormus beteiligen wollen. Nach jüngsten Äusserungen zieht der US-Präsident deswegen sogar einen Nato-Austritt in Erwägung.
Weitere Themen der Beratungen dürften die andauernden Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der im Sommer anstehende Nato-Gipfel in der Türkei sein. Bei dem Spitzentreffen in Ankara soll es einmal mehr darum gehen, die Lastenteilung im Militärbündnis fairer zu gestalten. Trump fordert dabei, dass die Europäer künftig deutlich mehr Verantwortung für ihre eigene Verteidigung übernehmen. (sda/dpa)
Nato-Chef Mark Rutte.
Für Rutte dürfte das Treffen mit Trump eine Gelegenheit sein, sich im bündnisinternen Streit um den Iran-Krieg um Entspannung zu bemühen. Trump hatte sich zuletzt extrem verärgert darüber gezeigt, dass Alliierte auf Distanz zur militärischen Intervention der USA in der Islamischen Republik gehen und sich während des Kriegs auch nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Strasse von Hormus beteiligen wollen. Nach jüngsten Äusserungen zieht der US-Präsident deswegen sogar einen Nato-Austritt in Erwägung.
Weitere Themen der Beratungen dürften die andauernden Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der im Sommer anstehende Nato-Gipfel in der Türkei sein. Bei dem Spitzentreffen in Ankara soll es einmal mehr darum gehen, die Lastenteilung im Militärbündnis fairer zu gestalten. Trump fordert dabei, dass die Europäer künftig deutlich mehr Verantwortung für ihre eigene Verteidigung übernehmen. (sda/dpa)
Nato-Chef Mark Rutte.
21:58
Israels Armee: Angriff auf Dutzende Militäreinrichtungen in Teheran
Die israelische Luftwaffe hat nach Angaben der Armee Dutzende Militäreinrichtungen in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. In der Nacht auf Mittwoch seien auf Grundlage von Geheimdienstinformationen allein 15 Waffenproduktionsstätten «im Herzen Teherans» angegriffen worden, teilte die israelische Armee auf Telegram mit. Darunter befinde sich ein zentraler Komplex des iranischen Verteidigungsministeriums mit Produktionsstätten für Raketen, die gegen Flugzeuge und ferngesteuerte Fluggeräte eingesetzt werden sollten.
Darüber hinaus seien Luftabwehrsysteme, Abschussrampen sowie Produktions- und Lagerstätten für Raketen angegriffen worden. Allein in den vergangenen zwei Tagen habe die israelische Luftwaffe Angriffe auf rund 400 Ziele des «iranischen Terrorregimes» geflogen, hiess es weiter. (sda)
Darüber hinaus seien Luftabwehrsysteme, Abschussrampen sowie Produktions- und Lagerstätten für Raketen angegriffen worden. Allein in den vergangenen zwei Tagen habe die israelische Luftwaffe Angriffe auf rund 400 Ziele des «iranischen Terrorregimes» geflogen, hiess es weiter. (sda)
20:32
Trump knüpft Ukraine-Hilfe an Unterstützung bei der Strasse von Hormus
Us-Präsident Donald Trump fordert von den europäischen Partnern Unterstützung bei der Öffnung der Strasse von Hormus. Sollte Europa dieser Aufforderung nicht nachkommen, droht der US-Präsident gemäss einem Bericht der «Financial Times» mit dem Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Zeitung stützt sich dabei auf informierte Kreise. Konkret gehe es um Rüstungsgüter, welche die Ukraine im Rahmen der sogenannten PURL-Initiative aus den USA bezieht.
20:23
Medien: Grösster Raketenangriff auf Israel seit Kriegsbeginn
Der Iran hat Israel kurz vor Beginn des Pessach-Festes massiv mit Raketen angegriffen. Allein in Tel Aviv gab es nach Angaben von Augenzeugen sechsmal Raketenalarm innerhalb einer Stunde.
Die «Times of Israel» berichtete unter Berufung auf die Armee, dass es sich um den grössten iranischen Raketenangriff auf Israel seit Beginn des Krieges gehandelt habe. Etwa zehn ballistische Raketen seien auf Zentralisrael abgefeuert worden. Über mögliche Opfer und Schäden lagen bislang keine bestätigten Informationen vor. (sda/dpa)
Die «Times of Israel» berichtete unter Berufung auf die Armee, dass es sich um den grössten iranischen Raketenangriff auf Israel seit Beginn des Krieges gehandelt habe. Etwa zehn ballistische Raketen seien auf Zentralisrael abgefeuert worden. Über mögliche Opfer und Schäden lagen bislang keine bestätigten Informationen vor. (sda/dpa)
13:48
Israel: Haben hochrangigen Hisbollah-Kommandeur getötet
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben einen hochrangigen Kommandeur der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut getötet. Es soll sich dabei um den Kommandeur der «südlichen Front», Jusuf Ismail Haschem, gehandelt haben.
Er habe eine zentrale Rolle in der Hisbollah gespielt. Die Schiitenorganisation äusserte sich zunächst nicht selbst. Libanesische Medien berichteten jedoch, die Hisbollah habe seinen Tod bestätigt.
Bei dem Angriff in der Nacht in einem Viertel am südlichen Stadtrand wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt sieben Menschen getötet. 26 weitere Personen seien verletzt worden. Nach Angaben der Hisbollah war unter den Toten auch Mohammad Baqir Al-Nabulsi, ein bekanntes Hisbollah-Mitglied.
Der Angriff ereignete sich kurz nach Mitternacht. Eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtete von mindestens drei Explosionen, die über der Hauptstadt zu hören gewesen seien. (sda/dpa)
Er habe eine zentrale Rolle in der Hisbollah gespielt. Die Schiitenorganisation äusserte sich zunächst nicht selbst. Libanesische Medien berichteten jedoch, die Hisbollah habe seinen Tod bestätigt.
Bei dem Angriff in der Nacht in einem Viertel am südlichen Stadtrand wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt sieben Menschen getötet. 26 weitere Personen seien verletzt worden. Nach Angaben der Hisbollah war unter den Toten auch Mohammad Baqir Al-Nabulsi, ein bekanntes Hisbollah-Mitglied.
Der Angriff ereignete sich kurz nach Mitternacht. Eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtete von mindestens drei Explosionen, die über der Hauptstadt zu hören gewesen seien. (sda/dpa)
10:29
Katar: Öltanker von Rakete getroffen
Ein Öltanker ist in katarischen Hoheitsgewässern von einer Rakete getroffen worden. Es gebe keine Verletzten, teilte das Verteidigungsministerium von Katar auf X mit.
Drei Marschflugkörper seien aus dem Iran abgefeuert worden. Zwei davon konnten abgefangen werden, wie es in der Mitteilung weiter heiss. Das getroffene Schiff sei vom staatlichen Energiekonzern QatarEnergy gechartert gewesen. Massnahmen, um die Crew des Schiffs zu evakuieren, seien eingeleitet.
Über das Ausmass der Schäden am Schiff oder austretendes Öl wurde zunächst nichts bekannt. (sda/dpa)
Drei Marschflugkörper seien aus dem Iran abgefeuert worden. Zwei davon konnten abgefangen werden, wie es in der Mitteilung weiter heiss. Das getroffene Schiff sei vom staatlichen Energiekonzern QatarEnergy gechartert gewesen. Massnahmen, um die Crew des Schiffs zu evakuieren, seien eingeleitet.
Über das Ausmass der Schäden am Schiff oder austretendes Öl wurde zunächst nichts bekannt. (sda/dpa)
10:10
Iran-Krieg trübt Stimmung in Chinas Industrie
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat sich die Stimmung in Chinas Industrie im März laut einer Umfrage leicht eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Anbieters RatingDog fiel auf 50,8 Punkte nach 52,1 im Februar.
Damit lag der Wert zwar weiter über der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird. Der Kostendruck habe sich jedoch deutlich verschärft, zugleich seien die Lieferketten spürbar gestört gewesen, hiess es von RatingDog-Gründer Yao Yu.
Krieg treibt Kosten und stört Lieferketten
Als Belastungsfaktor gilt der Iran-Krieg. Er treibt die Energiepreise nach oben und erhöht die Unsicherheit für Unternehmen. China ist der grösste Warenexporteur der Welt. Höhere Energiepreise belasten daher auch die chinesische Wirtschaft und besonders exportorientierte Firmen.
Zugleich verweisen einige Beobachter darauf, dass China von dem Konflikt auch profitieren könnte. Das Land ist stark bei Solaranlagen, Batterien und Elektroautos. Wenn viele Staaten wegen des Krieges noch stärker auf alternative Energien setzen, könnte das die Nachfrage nach chinesischen Produkten erhöhen.
Offizielle Daten sehen bessere Stimmung
Die Signale aus Chinas Industrie fallen unterschiedlich aus. So hatte erst am Vortag der offizielle Einkaufsmanagerindex des Statistikamts mit einem Anstieg von 49,0 auf 50,4 Punkte leichtes Wachstum signalisiert.
Die Unterschiede sind auch deshalb erklärbar, weil beide Umfragen teils verschiedene Unternehmen erfassen. Während der offizielle Einkaufsmanagerindex des Statistikamts eher grosse und oft staatlich geprägte Firmen abbildet, erfasst RatingDog stärker kleinere, mittlere und exportorientierte Betriebe. (awp/sda/dpa)
Damit lag der Wert zwar weiter über der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird. Der Kostendruck habe sich jedoch deutlich verschärft, zugleich seien die Lieferketten spürbar gestört gewesen, hiess es von RatingDog-Gründer Yao Yu.
Krieg treibt Kosten und stört Lieferketten
Als Belastungsfaktor gilt der Iran-Krieg. Er treibt die Energiepreise nach oben und erhöht die Unsicherheit für Unternehmen. China ist der grösste Warenexporteur der Welt. Höhere Energiepreise belasten daher auch die chinesische Wirtschaft und besonders exportorientierte Firmen.
Zugleich verweisen einige Beobachter darauf, dass China von dem Konflikt auch profitieren könnte. Das Land ist stark bei Solaranlagen, Batterien und Elektroautos. Wenn viele Staaten wegen des Krieges noch stärker auf alternative Energien setzen, könnte das die Nachfrage nach chinesischen Produkten erhöhen.
Offizielle Daten sehen bessere Stimmung
Die Signale aus Chinas Industrie fallen unterschiedlich aus. So hatte erst am Vortag der offizielle Einkaufsmanagerindex des Statistikamts mit einem Anstieg von 49,0 auf 50,4 Punkte leichtes Wachstum signalisiert.
Die Unterschiede sind auch deshalb erklärbar, weil beide Umfragen teils verschiedene Unternehmen erfassen. Während der offizielle Einkaufsmanagerindex des Statistikamts eher grosse und oft staatlich geprägte Firmen abbildet, erfasst RatingDog stärker kleinere, mittlere und exportorientierte Betriebe. (awp/sda/dpa)
9:57
Wieder Angriffe der Huthi-Miliz auf Israel
Die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat Israel wieder angegriffen. Israelische Streitkräfte hätten nach eigenen Angaben den Start einer Rakete vom Jemen aus in Richtung des Landes ausgemacht, hiess es am frühen Morgen. Luftverteidigungssysteme seien aktiv.
Ein Sprecher der Miliz sagte im Huthi-nahen TV-Sender Al-Masirah, dass die Huthi einen Raketenangriff auf Israel gestartet hätten.
Zu Beginn des Iran-Kriegs hatte sich die Huthi-Miliz noch zurückgehalten. Seit dem Wochenende griffen die vom Iran unterstützten militanten Islamisten Israel mehrfach an. Die Miliz kündigte «volle und unerschütterliche Solidarität» mit Teheran an. (sda/dpa)

Ein Sprecher der Miliz sagte im Huthi-nahen TV-Sender Al-Masirah, dass die Huthi einen Raketenangriff auf Israel gestartet hätten.
Zu Beginn des Iran-Kriegs hatte sich die Huthi-Miliz noch zurückgehalten. Seit dem Wochenende griffen die vom Iran unterstützten militanten Islamisten Israel mehrfach an. Die Miliz kündigte «volle und unerschütterliche Solidarität» mit Teheran an. (sda/dpa)
9:16
Schwere Bombardierungen am frühen Morgen in Teheran
Im Morgengrauen ist die iranische Hauptstadt Teheran wieder von schweren Bombardierungen erschüttert worden. Nutzer in den sozialen Medien teilten Fotos, auf denen dichte Rauchwolken zu sehen waren, die über den Dächern im Nordosten der Millionenmetropole aufstiegen.
Ein Luftangriff soll sich im Viertel Nobonjad ereignet haben, wo ein Komplex der Verteidigungsindustrie angesiedelt ist. Auch in anderen Stadtteilen Teherans, wo rund 15 Millionen Menschen leben, gab es Bombardierungen.
Im Stadtzentrum nahe dem Haft-e-Tir-Platz etwa meldeten Bewohner kurz vor 6.00 Uhr Teheraner Zeit eine neue Angriffswelle. «Ich bin wie eine erschrockene Katze hochgesprungen. Ich schreibe dir, weil es mir ein Gefühl gibt, am Leben zu sein», zitierte der bekannte Netzaktivist Vahid eine Nachricht, die er aus Teheran erhielt. (sda/dpa)

Ein Luftangriff soll sich im Viertel Nobonjad ereignet haben, wo ein Komplex der Verteidigungsindustrie angesiedelt ist. Auch in anderen Stadtteilen Teherans, wo rund 15 Millionen Menschen leben, gab es Bombardierungen.
Im Stadtzentrum nahe dem Haft-e-Tir-Platz etwa meldeten Bewohner kurz vor 6.00 Uhr Teheraner Zeit eine neue Angriffswelle. «Ich bin wie eine erschrockene Katze hochgesprungen. Ich schreibe dir, weil es mir ein Gefühl gibt, am Leben zu sein», zitierte der bekannte Netzaktivist Vahid eine Nachricht, die er aus Teheran erhielt. (sda/dpa)
6:03
Kuwaits Flughafen von Drohnen angegriffen
Kuwait ist erneut unter Beschuss durch Drohnen geraten. Treibstofftanks am internationalen Flughafen seien getroffen worden, teilte die Zivilluftfahrtbehörde des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Einsatzkräfte seien im Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen sei durch den Beschuss nur Sachschaden entstanden. Berichte über Verletzte gebe es nicht.
Der Iran greift auch mehr als vier Wochen nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe gegen sich immer wieder seine benachbarten Golfstaaten, die US-Militärstützpunkte beherbergen, mit Raketen und Drohnen an. (sda/dpa)
Der kuwaitische Flughafen wurde erneut getroffen.
Der Iran greift auch mehr als vier Wochen nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe gegen sich immer wieder seine benachbarten Golfstaaten, die US-Militärstützpunkte beherbergen, mit Raketen und Drohnen an. (sda/dpa)
Der kuwaitische Flughafen wurde erneut getroffen.
6:02
Drohnenbeschuss in Kurdenregion im Nordirak
Im Norden des Iraks ist es zu Drohnenangriffen gekommen. In Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan, habe es in der Nacht Attacken mit rund 20 Drohnen gegeben, teilte eine Quelle in der Regionalregierung Kurdistan der Deutschen Presse-Agentur mit. Es gebe erheblichen Schaden an zivilen Gebäuden in mehreren Stadtteilen aufgrund herabfallender Trümmerteile. Berichte über Tote oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.
Auch war unklar, wer für die Angriffe verantwortlich war. Im Zuge des Iran-Kriegs waren zuvor iranisch-kurdische Gruppen im Irak zunehmend ins Visier Teherans geraten. Zum Teil wurden jüngste Angriffe im Irak mit dem Iran verbündeten Milizen zugeschrieben. (sda/dpa)
Auch war unklar, wer für die Angriffe verantwortlich war. Im Zuge des Iran-Kriegs waren zuvor iranisch-kurdische Gruppen im Irak zunehmend ins Visier Teherans geraten. Zum Teil wurden jüngste Angriffe im Irak mit dem Iran verbündeten Milizen zugeschrieben. (sda/dpa)
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit einem grossen Angriff auf den Iran begonnen. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region. Seither dauert der Krieg an.
- Der Anführer des islamistischen Mullah-Regimes, Ayatollah Ali Chamenei, wurde getötet. Auch weitere hochrangige Militärs und Regime-Anhänger wurden in den ersten Tagen des Krieges getötet. Chameneis Sohn Modschtaba wurden zum Nachfolger gekürt, er soll aber verletzt sein und trat bisher nicht öffentlich auf.
- Der Krieg hat sich mittlerweile auf die ganze Region ausgeweitet, es gab Attacken Irans in Katar, den VAE, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain. Israel und die Hisbollah bekämpfen sich zudem im Libanon. Auch mehrere US-Soldaten kamen mittlerweile ums Leben.
- Zur Rechtfertigung und den Zielen der USA im Iran gibt es widersprüchliche Aussagen. Nebst der Vernichtung von potenziellen Atom- und Langstreckenwaffen sprach Donald Trump zeitweise auch von einem Regime-Wechsel oder einem Szenario wie in Venezuela als Ziel.
- Zuletzt rückte die Strasse von Hormus in den Fokus, ein wichtiges Nadelöhr für den weltweiten Ölhandel. Mit deren Teilsperrung durch den Iran ist der Ölpreis massiv angestiegen. Die USA versuchen eine Öffnung der Strasse unter der Androhung schwererer Angriffe zu erzwingen.
Angriffe Iran
Angriffe USA und Israel
