Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fed Cup, Viertelfinals

Deutschland – Schweiz 2:3
A. Kerber – B. Bencic 6:7 3:6
A. Beck – T. Bacsinszky 7:5 6:4
Petkovic/Grönefeld – Hingis/Bencic​ 3:6 2:6

Belinda Bencic, links, und Martina Hingis, rechts, in einer Trainingspause in der Halle 1 in   Leipzig am Donnerstag, 4. Februar 2016. Die Schweiz bestreitet das Auswaertsspiel im Fed Cup gegen Deutschland am 6. und 7. Februar in Leipzig in Bestbesetzung. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Swiss Tennis players Belinda Bencic, left, and Martina Hingis, right, are pictured in a breake during a training session in Leipzig, Germany on Thursday, February 4 2016. Switzerland will play in the Fed Cup against Germany on February 6 and 7 in Leipzig. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Wer so synchron trinken kann, muss einfach ein gutes Doppel abgeben. Bencic und Hingis lassen den Deutschen keine Chance.
Bild: KEYSTONE

Fantastisches Doppel: Dank dem Traum-Duo Hingis/Bencic marschiert die Schweiz ins Fed-Cup-Halbfinale



Das Schweizer Fedcup-Team steht erstmals seit 1998 im Halbfinal. Im Duell gegen Deutschland in Leipzig sorgte das Doppel Martina Hingis/Belinda Bencic für den entscheidenden Punkt zum 3:2-Erfolg.

Switzerland's Martina Hingis plays a ball during the World Group first round Fed Cup tennis match between Germany's Andrea Petkovic and Anna-Lena Groenefeld and Switzerland's Belinda Bencic and Martina Hingis, in Leipzig, Germany, Sunday, February 7, 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Martina Hingis, die beste Doppelspielerin der Welt.
Bild: KEYSTONE

Das Schweizer Duo setzte sich gegen Anna-Lena Grönefeld/Andrea Petkovic 6:3, 6:2 durch. Entscheidend war Hingis, die Nummer 1 der Doppel-Weltrangliste. Sie agierte beeindruckend sicher und war vor allem am Netz die klar beste Spielerin auf dem Feld. Die Schweizerinnen bekundeten nur ganz zu Beginn der Partie Mühe, mussten zwei Breakbälle zum 0:3 abwehren. Im zweiten Satz zogen sie rasch auf 3:1 davon und liessen nichts mehr anbrennen.

Erster Fedcup-Match für Hingis seit 1998

Für Hingis war es der erste Sieg in einem Fedcup-Match seit September 1998, als die Schweiz im Final den Spanierinnen unterlegen war. Die damals anderthalb Jahre alte Bencic war derweil die entscheidende Figur aus Schweizer Sicht über das gesamte Wochenende gesehen. Die 18-Jährige gewann ihre beiden Einzel gegen Petkovic (WTA 23) und Angelique Kerber (WTA 2) ohne Satzverlust.

epa05148241 Martina Hingis (L) and Belinda Bencic of Switzerland talk during their match against Andrea Petkovic and Anna-Lena Groenewald of Germany for the Fed Cup World Group first round tie between Germany and Switzerland in Leipzig, Germany, 07 February 2016.  EPA/JAN WOITAS

Das muss Liebe sein! Bencic und ihr Vorbild Hingis harmonieren perfekt.
Bild: EPA/DPA

Die Weltranglisten-Elfte aus Wollerau zeigte beim 7:6 (7:4), 6:4 gegen Kerber eine ganz starke Leistung, machte fast permanent Druck und packte einige Zauberschläge aus. «Es macht mich stolz, sie geschlagen zu haben», sagte Bencic nach der Partie. Schliesslich sei Kerber nach ihrem Australian-Open-Sieg und als Zweite des WTA-Rankings eine grosse Nummer.

abspielen

Belinda Bencic wird für ihren Kampfgeist belohnt.
streamable

Nach dem 1:4-Rückstand im ersten Satz dominierte Bencic die Begegnung ziemlich klar. Kerber, der die zunehmende Müdigkeit nach den vielen Spielen der letzten Wochen anzumerken war, geriet immer öfter in die Defensive und war vor allem bei den längeren Ballwechsel unterlegen. Bencic kam auf 4:4 zurück und spielte im Tiebreak tadellos.

Im zweiten Satz schien es nur eine Frage der Zeit, bis Bencic sich den entscheidenden Vorteil herausspielen würde. Mit ihrer siebten Breakchance gelang ihr schliesslich der zweite Servicedurchbruch der Partie zum 5:3. Etwas später sicherte sie der Schweiz mit einem Aufschlagswinner den zweiten Punkt.

Bild

Die Statistiken zum Spiel.
bild: screenshot Tv24

Bacsinszky vergibt den ersten Matchball

Bacsinszky konnte danach den ersten Schweizer Matchball nicht nutzen. Die Waadtländerin unterlag der in der Weltrangliste 24 Plätze hinter ihr liegenden Annika Beck (WTA 39) nach Abnützungskampf 5:7, 4:6. Beck nutzte ihren zweiten Matchball mit einem Vorhandwinner.

Für Bacsinszky hatte die Partie ideal begonnen. Sie schaffte gleich ein Break. Doch in der Folge leistete sie sich zu viele Fehler und spielte teilweise zu wenig zielstrebig. Wie schon beim Australian Open war Beck solider als die Lausannerin, die nach ihrer schweren Knieverletzung noch nicht zu ihrer alten Form zurückgefunden hat.

Bacsinszky fehlt es derzeit an Selbstvertrauen, um ihr eigenwilliges Spiel erfolgreich aufzuziehen. Gegen Beck brachte sie in beiden Sätzen ihr letztes Aufschlagsspiel nicht durch und ermöglichte der 21-jährigen deutschen damit einen perfekten Fedcup-Einstand vor 4000 Zuschauern in Leipzig. Die Enttäuschung bei Bacsinszky, die ihre beiden Einzel verlor, hielt nicht lange an. Hingis/Bencic sorgten für das Happy-End aus Schweizer Sicht. (zap/sda)

Die grössten Schweizer Tennis-Erfolge

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ignorans 07.02.2016 22:16
    Highlight Highlight Warum zählt der Fed Cup Einsatz von Hingis im letzten Jahr gegen Polen nicht???
    • Sandro Zappella 07.02.2016 22:24
      Highlight Highlight «Für Hingis war es der erste Sieg in einem Fedcup-Match seit September 1998» haben wir geschrieben.

      Im letzten Jahr in Polen unterlag Hingis, wenn ich mich richtig erinnere, Urszula Radwanka in 2:20 Stunden 6:4 5:7 1:6 und musste danach verletzungsbedingt für das Doppel forfait geben.
    • Martiis 07.02.2016 22:56
      Highlight Highlight Der Titel "Erster Fedcup-Match für Hingis seit 1998", ist wahrscheinlich etwas verwirrend. Im Text wird es dann klar.
  • Palatino 07.02.2016 19:18
    Highlight Highlight Gratulation! Schöner Sieg gegen Deutschland nach überzeugender Leistung.
  • Jol Bear 07.02.2016 19:13
    Highlight Highlight Tolle Leistungen der Schweizerinnen, v.a. Bencic gegen Kerber war ein hochklassiges Match. Bei Federer leidet der Fan stets, wenn es nicht optimal läuft, im Wissen, dass die Chancen auf grosse Titel leider bald einmal die letzten sind. Bei der jungen Belinda Bencic ist relaxtes Geniessen angesagt. Ihre Klasse ist derart offensichtlich, klappt es heute nicht, dann nächstes oder übernächstes Mal. Im Normalfall sind Grandslam-Titel nur eine Frage der Zeit.
  • AJACIED 07.02.2016 18:37
    Highlight Highlight Supppper Girls 👍👍👍
  • Mischa Sutter 07.02.2016 18:26
    Highlight Highlight Ostschweizer Power. Super Leistung von unseren Tennis-Girls.

Das ist Federers Outfit für Roland Garros – wie findest du es?

Gut aussehende Tenniskleider sind in den letzten Jahren Seltenheit geworden. Man erinnere sich dabei zum Beispiel an die Zebra-Linie von Adidas. Roger Federer hat seinen Wechsel von Nike zu Uniqlo damals auch damit begründet, dass ihm die Outfits bei Nike nicht mehr besonders gefielen.

Nun, seit heute ist bekannt, mit welchem Outfit der Schweizer das Grand-Slam-Turnier Roland Garros in Paris bestreiten wird.

Wir fühlen uns dabei etwas an einen Latte Macchiato erinnert und sind uns in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel