Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Eine Radfahrerin befindet sich auf der neuen Radstrecke in der Schoellenenschlucht zwischen Goeschenen und Andermatt anlaesslich einer Medientour zur Oeffnung des neuen Wander- und Velowegs, am Donnerstag, 27. Juni 2019. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Getrennt vom Strassenverkehr: Eine E-Bikerin auf dem Weg von Göschenen nach Andermatt. Bild: KEYSTONE

So fährt sich der neue Veloweg durch die Schöllenenschlucht

Während Jahrhunderten war die Schöllenenschlucht ein mühsam zu bewältigendes Hindernis, um über den Gotthardpass in den Süden zu gelangen. Anstrengend ist die Passage immer noch – auch über den neuen Veloweg, der Ende Juni 2019 eröffnet worden ist.



Manchmal sind Zufälle Zeichen, die man als solche erkennen und deshalb handeln muss. Als ich am Freitag nachschaue, wie lange eigentlich in der Schöllenenschlucht noch gebaut wird, sehe ich: Tags zuvor wurde der neue Veloweg eröffnet. Damit steht mein Ausflug für den Samstag fest. Er führt ins Gotthardmassiv.

Ich rechne mit Heerscharen von aufgestellten Rentnerinnen, die mich auf dem Rennvelo mit ihren E-Bikes überholen. Doch offenbar hat die Nachricht von der Eröffnung noch nicht die Runde gemacht. Mir gehört der Weg ganz allein. Bloss eine dreiköpfige Wandergruppe begegnet mir auf ihrem Weg von Andermatt hinunter nach Göschenen.

Bild

Die Schöllenenschlucht verbindet Göschenen und Andermatt. karte: google maps

Dort starten wir beim Bahnhof. Nachdem es die ersten zwei Kehren noch auf einem breiten Velostreifen auf der sanierten Strasse hinaufgeht, folgt eine erste Galerie. Wir können getrennt von Autos und Töffs rechts an ihr vorbeifahren. Und bevor der motorisierte Verkehr in die Tanzbeingalerie eintaucht, zweigen wir Velofahrer rechts ab. Hier beginnt nun der Weg, an dem seit 2014 gebaut wurde.

Schöllenenschlucht

In der Bildmitte ist der Abzweiger auf den Veloweg (links) gut zu sehen. Rechts im Bild die ersten Kehren mit breitem Velostreifen. Bild: watson

Der Asphaltbelag ist, so frisch verlegt, von feinster Qualität. Neben ihm wurde ein Kiesweg angelegt, denn die Passage dient nicht nur Velofahrern, sondern auch Wanderern. Schade, ist der Untergrund etwas weiter oben dann nicht mehr tadellos. Aber auch mit dünnen Pneus ist er problemlos befahrbar.

Dafür, dass der Weg stets nahe der Strasse verläuft, ist es erstaunlich ruhig. Zu ausgiebig sollte man diese Stille aber nicht geniessen, mehrmals wird vor Steinschlag gewarnt.

Schöllenenschlucht

Na ja, kurz für ein Foto ist wohl erlaubt. Bild: watson

Eine Spazierfahrt ist die Fahrt hinauf nach Andermatt nicht. Die Schöllenenschlucht ist und bleibt ein unbequemes Hindernis auf dem Weg dorthin. Flach ist es in Holland, aber sicher nicht hier.

Gut, dass die Bauherrschaft an all jene gedacht hat, denen der Schnauf auszugehen droht. Bei der «Bäzkehre» wurde ein schöner Rastplatz eingerichtet, mitsamt Grill und Feuerholz.

Schöllenenschlucht

Der Grill sah am Samstag noch so aus, als sei er noch nie benutzt worden. Bild: watson

Danach ist der Weg nach oben nicht mehr allzu weit. Und nun richtig spektakulär: Rechts «klebt» man an einer Felswand, links zischt und tost es. Und direkt vor einem türmt sich wuchtig das Suworow-Denkmal auf.

Schöllenenschlucht

Die Reuss ist hier eine Naturgewalt. Bild: watson

Schöllenenschlucht

Direkt aufs Denkmal zu. Bild: watson

Das Denkmal für gefallene russische Soldaten steht auf Boden, der zwar dem russischen Staat gehört, aber Schweizer Territorium ist. Die ID können wir also stecken lassen.

Schon ein paar Meter vorher haben wir nach einer Rechtskurve ein anderes Highlight der Route passiert: die Teufelsbrücke. Wohl jeder Schweizer kennt die Sage, wonach der Teufel den Urnern anbot, ihnen beim Bau zu helfen, sofern er als Gegenleistung die Seele des Ersten erhielte, der die fertige Brücke überschritt. Die schlauen Urner schickten eine Ziege hinüber, was den Teufel so fuchsteufelswild machte, dass er sein Werk umgehend zerstören wollte. Doch eine fromme Frau ritzte ein Kreuz auf den grossen Stein, den der Teufel werfen wollte. Der Brocken verfehlte die Brücke und fiel die gesamte Schöllenenschlucht hinunter.

Schöllenenschlucht

Der Veloweg führt uns über die untere der zwei Teufelsbrücken. Bild: watson

Mit dem Velo überqueren wir die untere Teufelsbrücke aus dem Jahr 1830. Direkt über uns donnern die Autos über die jüngste Teufelsbrücke. Aber wir hören sie nicht, denn die Reuss kracht laut in die Tiefe. Weil ein zügiger Wind weht, kühlt die Gischt ab – sehr willkommen an diesem heissen Tag.

Schöllenenschlucht

Viele Wege wurden schon durch die Schöllenenschlucht angelegt: Rechts oben ist die Eisenbahnstrecke. Bild: watson

Nun sind es nur noch wenige hundert Meter, dann ist Andermatt erreicht, nach rund vier Kilometern und etwa 300 Höhenmetern.

Eine einseitige Sache

Der Veloweg darf nur bergwärts befahren werden, was nachvollziehbar ist. Denn er ist schmal, unübersichtlich und künftig wohl stärker frequentiert als bei meiner Fahrt.

Auf dem Weg nach Andermatt war die Strasse früher ein Nadelöhr. Auto-, Töff- und Lastwagenfahrer regten sich über Velofahrer auf. Und diese wiederum hatten nicht nur die Steigung als Widersacher, sondern auch mit dreckigen Abgasen in den Galerien zu kämpfen und mit quengelnden Mitbenutzern der Strasse.

«Super finde ich, dass sich die Verantwortlichen viel Mühe gegeben haben, den neuen Wander- und Veloweg sehr gut in die imposante Bergwelt einzufügen.»

Urs Janett, Regierungsrat Kanton Uri «urner zeitung»

Den Langsamverkehr vom schnelleren zu trennen, war das Hauptziel der Behörden und diese Entflechtung ist hervorragend gelungen. Der neue Veloweg durch die Schöllenenschlucht ist damit ein wunderbares Beispiel dafür, was mit politischem Willen möglich ist: ein Nebeneinander, das alle Beteiligten nicht nur glücklicher, sondern vor allem auch sicherer macht. Von den rund 105 Millionen Franken für die gesamte Sanierung ging etwa ein Viertel des Geldes in den Velo- und Wanderweg.

Die Schöllenenschlucht an sich ist kein Ausflugsziel für einen Velofahrer, so aussergewöhnlich schön ist der Weg nicht. Das Adjektiv «spektakulär» trifft besser zu. Der Weg ist das Ziel. Die Schlucht ist das Eingangstor hinein in eine grandiose Pässewelt, die sich in Andermatt auftut, mit Gotthard-, Oberalp- und Furkapass.

So führt auch mein Ausflug nicht direkt zurück nach Göschenen, sondern hinauf auf den Gotthardpass. Wenn schon auf einem historischen Pfad Richtung Süden, dann richtig.

Gotthardpass

Die letzten Kilometer der alten Strasse auf der Nordseite führen, wie die berühmte Tremola von der Tessiner Seite her, über Kopfsteinpflaster. Bild: watson

Zurück vom Jahrmarkt-Rummel auf der Passhöhe «entdecke» ich in Göschenen noch eine Trouvaille: die landschaftlich wunderschöne Fahrt hinauf zum Göscheneralpsee am Fuss des Dammagletschers. Diese Sackgasse toppt die Schöllenenschlucht in der Schönheits-Wertung um Längen, neuer Veloweg hin oder her.

Göscheneralpsee

Der Blick auf den Göscheneralpsee … Bild: watson

Göscheneralp

… und jener zurück nach Göschenen. Bild: watson

Jetzt sind sie alle offen: Schöner Bilder unserer Alpenpässe

Rückenwind würde schön hinauf schieben

Play Icon

watson fährt Velo

86 Kilometer lang, 3275 Meter hoch: Der brutale Aufstieg mit dem Velo auf den Wuling-Pass in Taiwan

Link zum Artikel

Für Geniesser: Das sind 11 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

Link zum Artikel

Entweder du liebst sie, oder du hasst sie: Die Alpenpässe. Aber beeindruckend sind sie allemal, das beweisen diese Bilder

Link zum Artikel

Von Don Quijote zu Richard Löwenherz – mein wilder Ritt durch Estavayer-le-Lac 

Link zum Artikel

Die Krux mit Pässen und wenn es einfach nur noch «ufe, ufe, ufe» geht 

Link zum Artikel

Der Sommer kann kommen: Das sind 9 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

Link zum Artikel

Cabarets, Käse, ein Fuchs und die Frage, ob ich noch ganz normal bin – von der Vorbereitung auf ein Velorennen rund um die Schweiz

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

watson fährt Velo

86 Kilometer lang, 3275 Meter hoch: Der brutale Aufstieg mit dem Velo auf den Wuling-Pass in Taiwan

5
Link zum Artikel

Für Geniesser: Das sind 11 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

9
Link zum Artikel

Entweder du liebst sie, oder du hasst sie: Die Alpenpässe. Aber beeindruckend sind sie allemal, das beweisen diese Bilder

0
Link zum Artikel

Von Don Quijote zu Richard Löwenherz – mein wilder Ritt durch Estavayer-le-Lac 

0
Link zum Artikel

Die Krux mit Pässen und wenn es einfach nur noch «ufe, ufe, ufe» geht 

0
Link zum Artikel

Der Sommer kann kommen: Das sind 9 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

32
Link zum Artikel

Cabarets, Käse, ein Fuchs und die Frage, ob ich noch ganz normal bin – von der Vorbereitung auf ein Velorennen rund um die Schweiz

8
Link zum Artikel

watson fährt Velo

86 Kilometer lang, 3275 Meter hoch: Der brutale Aufstieg mit dem Velo auf den Wuling-Pass in Taiwan

5
Link zum Artikel

Für Geniesser: Das sind 11 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

9
Link zum Artikel

Entweder du liebst sie, oder du hasst sie: Die Alpenpässe. Aber beeindruckend sind sie allemal, das beweisen diese Bilder

0
Link zum Artikel

Von Don Quijote zu Richard Löwenherz – mein wilder Ritt durch Estavayer-le-Lac 

0
Link zum Artikel

Die Krux mit Pässen und wenn es einfach nur noch «ufe, ufe, ufe» geht 

0
Link zum Artikel

Der Sommer kann kommen: Das sind 9 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

32
Link zum Artikel

Cabarets, Käse, ein Fuchs und die Frage, ob ich noch ganz normal bin – von der Vorbereitung auf ein Velorennen rund um die Schweiz

8
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

42
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LukasBrunner 02.07.2019 09:43
    Highlight Highlight Ah gute Erinnerungen an die Schöllenenschlucht, als ich mit dem Krankenwagen von Andermatt nach Altdorf gefahren wurde.
    Nein Spass beiseite, wirklich schön!
  • Jorge de los alpes 01.07.2019 21:27
    Highlight Highlight Wunderbarer Bikeweg. Aufpassen beim Runterfahren, es hat schon Biker-/innen gesundheitsschädigend überschlagen....
  • dho 01.07.2019 21:08
    Highlight Highlight Bravo.
  • Trajane 01.07.2019 18:56
    Highlight Highlight Die "Heerscharen von aufgestellten Rentnerinnen" folgen dieses Wochenende 😉
    Danke für den Tipp, hab den Kids eben diese Woche von der Tiifelsbrigge erzählt 👹
    • Ralf Meile 01.07.2019 19:09
      Highlight Highlight Darvida nicht vergessen! 😜

      Viel Vergnügen!
    • Trajane 01.07.2019 19:13
      Highlight Highlight Danke! Sie sind grad no bitz zu klein dafür, aber irgendwann.. 😄
  • Joe Smith 01.07.2019 18:29
    Highlight Highlight Ohne jetzt meckern zu wollen, aber so ganz spontan frage ich mich, was denn die Collés zu dem Kies meinen, der unvermeidbar von den Wanderern auf den Asphalt gestreut wird?
    • Ralf Meile 01.07.2019 19:11
      Highlight Highlight Pneus sind heute pannensicherer als früher und bergauf ist man in einem Tempo unterwegs, bei dem man grösseren Steinen gut ausweichen kann. Oder war ich einfach zu langsam?!
  • Maragia 01.07.2019 16:56
    Highlight Highlight Wenn wir schon dabei sind: Was ist angenehmer zu fahren? Susten Grimsel Furka oder Furka Grimsel Susten? (Start in Meiringen weniger wegen der Erreichbarkeit). Ich würde gerne mal alle drei Pässe befahren, kenne aber nur den Furka bis jetzt
    • Ralf Meile 01.07.2019 17:15
      Highlight Highlight Um Beat Breu zu zitieren: „Wenn‘s ufe goht, isch es überall streng!“

      Das ist wohl Geschmacksache. Bei Start in Wassen hast du vor dem Furka ein „Flachstück“ von Andermatt nach Realp und der Grimsel fährt sich angenehm regelmässig von Gletsch. Dafür ist der lange Susten dann am Schluss (aber von der abwechslungsreicheren Seite).
    • specialized 01.07.2019 17:36
      Highlight Highlight Furka - Grimsel - Susten, finde den Furka von Andermatt her viel schöner im Aufstieg, ebenso den Grimsel. Den Sustenpass finde ich nicht so der Hammer aber sicher ein guter Abschluss einer herrlichen Runde.

    • Maragia 01.07.2019 21:29
      Highlight Highlight Danke für eure Inputs. Dann werde ich das wohl bald so in Angriff nehmen :) Sobald mein neues Rad ankommt
  • rogerty72 01.07.2019 16:03
    Highlight Highlight Toller Bericht, danke! Hätte ich wohl sonst nicht mitgekriegt und fahre das „Dreigestirn“ Grimsel, Furka, Susten mit dem Rennrad jetzt dann mal den anderen Weg - beginnend mit Susten...
    Bisher habe ich das wegen dem Aufstieg durch die Schlucht immer vermieden.
    • Ralf Meile 01.07.2019 16:57
      Highlight Highlight Viel Vergnügen! Susten von der Berner Seite finde ich schöner, Furka von der Urner auch und der Grimsel hat dann eine schön lange Abfahrt 👍🏻
  • Meinsch 01.07.2019 15:57
    Highlight Highlight Meine 2019-Mach-ich-Ferien-in-der-Schweiz-Todo-Liste ist soeben um eine Aktivität gewachsen.
  • Tomtom64 01.07.2019 15:49
    Highlight Highlight Hast Du gesehen, ob es den alten Wanderweg, welcher bei Beginn in Göschenen der Reuss folgt und dort über eine erste historische Brücke führt immer noch gibt? Stösst er dann erst später zum Veloweg?
    • Ralf Meile 01.07.2019 16:03
      Highlight Highlight Genau so ist es: Wanderer laufen dort durch und auch über die Häderlisbrücke, sie gelangen später auf den kombinierten Velo-/Wanderweg.
    • Tomtom64 02.07.2019 14:33
      Highlight Highlight @ Ralf: Merci für die Info
  • cbroenni 01.07.2019 15:21
    Highlight Highlight Wenn man zuvor die Tremola gefahren ist, also von Süden kommt, muss man mit dem Velo weiterhin die Hauptstrasse nehmen?
    • Ralf Meile 01.07.2019 15:26
      Highlight Highlight Ja, aus Sicherheitsgründen. Der Veloweg ist zu schmal. Aber bergab können die Autos eh nicht viel schneller fahren, das geht tiptop.
    • El Vals del Obrero 01.07.2019 15:33
      Highlight Highlight Dachte mir auf den Bildern schon "der Weg ist aber arg schmal" und wollte schon darauf losmeckern, dass das somit wieder so ein typischer nicht so gut durchdachter Veloweg ist.

      Wenn es aber so ist, dass er nur für aufwärts ist, dann ist es OK.
    • bokl 01.07.2019 15:36
      Highlight Highlight Bergab sind die Autos der Langsamverkehr und im Weg 🤣
  • Bettflasche mit Antithese 01.07.2019 15:06
    Highlight Highlight
    Bin vor zwei Jahren mal als nicht-Gümmeler mit dem Renner auf der Auto-Strasse die Schlucht hoch. Diese voll mit einspurigen Baustellen , vieelen Autos, die nicht überholen konnten und die Schlucht ist steil "wie ne mohre".

    1.2l Blut geschwitzt... (Die Kollegen in den Blechbüchsen verhielten sich lobenswerterweise voll korrekt. Den Druck machte ich mir selber)

    So gesehen echt super mit der Entflechtung. Zürch next? :-)
    • El Vals del Obrero 01.07.2019 16:14
      Highlight Highlight *Wenn* Entflechtung nicht heisst "Linksabbiegen nur noch mit 2 Ampeln (ohne Grüne Welle) oder "Veloweg (für beide Richtung auf der selben Seite) wechselt all Kilometer Strassenseite" oder "schlechterer Winterdienst als für die Autos" oder "kann bei Baustellen auch mal 2 Jahre gesperrt werden (mit 5 km Umleitung, während die Autos auf der nicht gesperrten Strasse weiterhin direkt fahren können)" oder "bei jeder einmündenden Nebenstrasse kein Vortritt" oder "Entflechtung = Verdrängung", dann mit Einverstanden mit dem letzten Satz.
    • arni99 02.07.2019 21:50
      Highlight Highlight Seit in der Schöllenen an der Strasse gebaut wird ist während den Bauarbeiten mit einspuriger Verkehrsführung Richtung Berg absolutes Fahrverbot für Velo. Toll gemacht 😡. Ein Gümler
    • Bettflasche mit Antithese 03.07.2019 07:56
      Highlight Highlight Neh neh. Das war offen ...
      (->Wochenende).
  • Johnny Geil 01.07.2019 14:52
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder, wie schön unser Land ist. Wooow <3
  • Pümpernüssler 01.07.2019 14:48
    Highlight Highlight E-Bike... erinnert mich an die gekauften Mount Everest Besteigungen.
    • EvilBetty 01.07.2019 15:13
      Highlight Highlight Besser als mit dem Flugzeug auf den Gipfel fliegen 😂
    • El Vals del Obrero 01.07.2019 15:38
      Highlight Highlight Als überzeugter ohne-Motor-Velofahrer dachte ich auch lange so über E-Bikes.

      Aber: Angenommen 10 Normal-Velofahrer wechseln auf E-Bike, gleichzeitig aber auch 1 Autofahrer, dann ist es für die Umwelt ingesamt schon besser. Und tatsächlich sind die Mehrheit der E-Biker zuvor in der selben Situation nicht Normal-Velo, sondern Auto oder Töffli oder Roller gefahren.

      Doof ist es aber, wenn es eine "SUVisierung" wie bei den Autos gibt, etwa E-Fatbikes. Rebound-Effekt lässt grüssen.
    • Bündn0r 01.07.2019 16:39
      Highlight Highlight @El Vals del Obrero
      In der Stadt sehe ich das genauso. Viele Städte liegen am Hang, ein Ebike kann da Auto/Roller etc ersetzen. Das ist perfekt.

      Aber wenn ich auf einer Alp halbe Elektromotorräder sehe, könnte ich kotzen!
      Nach mir haben Ebikes aller Unterstützungsstufen nichts auf für motorisierten Verkehr gesperrten Strassen verloren. Weiter noch sie gehören sogar mit Töfflis gleichgestellt (Fahrausweis, Helmpflicht, Schilder etc).
    Weitere Antworten anzeigen

Mit Oscar Camenzind fährt endlich wieder ein Schweizer ins Regenbogentrikot

11. Oktober 1998: Im holländischen Valkenburg rast Velorennfahrer Oscar Camenzind zum grössten Triumph seiner Karriere. Im strömenden Regen wird er als erst dritter Schweizer Strassen-Weltmeister.

Papa Adalbert hält es nicht mehr aus. Im holländischen Valkenburg ist sein Sohn Oscar drauf und dran, Weltmeister zu werden. «Ich war so nervös, ich flüchtete auf die Toilette», erzählte Adalbert dem «Blick». «Als in der Stube ein fürchterliches Geschrei losging, glaubte ich, Ösi wäre eingeholt worden. Dabei war er schon im Ziel.» Als erst dritter Schweizer nach Hans Knecht 1946 und dem legendären Ferdy Kübler 1951 holt sich Oscar Camenzind das Regenbogentrikot des Weltmeisters.

Vor dem 258 …

Artikel lesen
Link zum Artikel