Syrien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Winter naht

UNO muss aus Geldnot Nahrungsmittelhilfe für Syrien auf die Hälfte reduzieren

Die Vereinten Nationen müssen die Nahrungsmittelhilfen für rund vier Millionen Menschen in Syrien aus Geldgründen wohl drastisch einschränken. Im Oktober könne nur noch 60 Prozent des Bedarfs geliefert werden, im November nur noch 40 Prozent, sagte der UNO-Direktor John Ging am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Das bedeute zu Beginn des Winters noch grösseren Hunger für die ohnehin vom Bürgerkrieg geplagten Menschen. Es fehle einfach an Geld. Dabei gebe es jetzt einen besseren Zugang zu den Gebieten, in denen die Hilfsbedürftigen lebten.

6,5 Millionen Menschen wurden innerhalb Syriens vertrieben. Damit sind den UNO zufolge fast die Hälfte aller Syrer auf der Flucht. (trs/sda/reu)



Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Flüchtlinge schätzen unsere Anwesenheit sehr» – Hilfswerke wehren sich gegen Kritik

Die Lage an Europas Aussengrenzen wird immer prekärer: Flüchtlinge stehen stunden- und manchmal tagelang in der Kälte und im Regen, um sich registrieren zu lassen. Freiwillige Helfer befürchten bald erste Todesfälle – und sie fühlen sich im Stich gelassen. Einerseits von den Behörden, aber auch von den etablierten Hilfswerken: Diese müssten mehr Soforthilfe leisten, als sie dies tun, lautet der Tenor.

Hilfswerke weisen diesen Vorwurf zurück und betonen, dass auch sie an den Brennpunkten …

Artikel lesen
Link to Article