USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

USA

Bürger in Washington dürfen wieder Waffen tragen

28.07.14, 04:16
(FILES) This April 26, 204 file photo shows a convention goer openly carrying a Glock handgun in the exhibit hall at the 143rd NRA Annual Meetings and Exhibits at the Indiana Convention Center in Indianapolis, Indiana. A federal judge has ruled that a ban on citizens carrying handguns in public in the US capital Washington DC is unconstitutional. In a 19-page opinion, Judge Frederick Scullin on July 26, 2014 ruled that

Ein Gast an einer Waffen-Messe. Bild: AFP

Nach jahrelangem juristischen Streit hat ein US-Bundesrichter jetzt verfügt, dass Bürger in der Hauptstadt Washington Handfeuerwaffen in der Öffentlichkeit tragen dürfen. Er hob ein bisheriges Verbot als verfassungswidrig auf, wie die «Washington Post» berichtete.

Zunächst war jedoch unklar, ob der Richterspruch unverzüglich in Kraft tritt oder die Entscheidung zunächst ausgesetzt bleibt, bis über einen erwarteten Berufungsantrag der Stadt entschieden ist.

Richter Frederick J. Scullin bezog sich der Zeitung zufolge auf mehrere vorausgegangene Urteile, so einen Beschluss des höchsten US-Gerichts im Jahr 2008, in dem das Grundrecht der Bürger auf Waffenbesitz zur Selbstverteidigung bestätigt worden war. Die Stadt Washington hatte danach seine strikten Waffengesetze überarbeitet. Der Besitz wurde erlaubt, aber die Eigentümer mussten ihre Waffen registrieren und sie zu Hause lassen.

Im Lichte jüngster Entscheidungen gebe es keine Basis mehr für die Schlussfolgerung, dass das totale Verbot des Waffentragens in der Öffentlichkeit verfassungskonform sei, zitierte die «Washington Post» aus Scullins Urteilsbegründung. Gegen das Verbot hatten mehrere Bürger und die Organisation Second Amendment Foundation geklagt. (sda/dpa)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Der Filmer Michael Moore und der Yale-Historiker Timothy Snyder warnen davor, dass die USA in einen «freundlichen Faschismus» abgleiten.

In den Schlusssequenzen seines neuesten Films «Fahrenheit 11/9» lässt Michael Moore Trump und Hitler zu einer Person verschmelzen. Die Botschaft ist klar: Trump ist der Führer eines neuen Faschismus im 21. Jahrhundert geworden.

Moore ist ein Propagandist, der mit einem sehr breiten Pinsel malt und sich wenig um Details kümmert. Doch er ist kein einsamer Rufer in der Wüste. Prominente Historiker und Totalitarismus-Experten wie Anne Applebaum oder Timothy Snyder teilen seine Befürchtungen; und …

Artikel lesen