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In Berlin, Maryland

US-Schüler schickt Lehrer per Post Hunde- und Kuhkot – Bart Simpson lebt!



Den amerikanischen Ermittlungsbehörden ist mal wieder ein Schlag gegen den Terror geglückt. Gegen den Terror gegen Schuldirektoren und, wie im aktuellen Fall, ihre Stellvertreter. Am Montag konnten Polizisten einen 18-Jährige verhaften, der einem Lehrkörper ein Paket voller Scheisse geschickt hat.

Der Tatort dieses Krimis ist Berlin, die Hauptstadt von Maryland. Als Mark Flynn am 30. April bei der Arbeit seine Post öffnete, blieb ihm das Zmorge im Halse stecken. Denn der Vize-Rektor der Stephen Decatur High School fand darin bloss Exkremente. Und was macht ein erwachsener Mann in so einer Situation?

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Rektor Skinner von den «Simpsons» schaut auf seine Schüler. Bild: FOX

Genau, er ruft nach Hilfe vom Staat! Flynn verständigte das Büro des Sheriffs, das wiederum die Post bat, sich zu melden, falls erneut Pakete für den Pädagogen aufgegeben werden. Schon am 2. Mai war es soweit: Diesmal warteten gleich zwei Sendungen auf Empfänger Flynn. Auch sie enthielten Kot.

Film vom Fäkalienflegel

Doch nun war es für Post und Polizei ein leichtes, die Fährte des Fäkalienflegels aufzunehmen. Dank der Allround-Überwachung durch Kameras, die die US-Bürger von solch beschissenen Terrorattacken schützen, konnte das Kennzeichen des Autos ermittelt werden, in dem die Pakete zur Post gebracht wurden.

Der 18-jährige Übeltäter wurde schliesslich am 5. Mai zur Strecke gebracht, wie Delmarva Now berichtet. Er wurde in einer McDonald's-Filliale gleich neben der High School dingfest gemacht. Die Cops fanden in seinem Auto Alkohol, weshalb der Delinquent belangt wird: Das ist in Maryland erst mit 21 erlaubt.

Dann bekommt er natürlich noch Ärger wegen der Scheisse, die nach seiner Angabe von Kühen und Hunden stammt. 

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Wieder mal Ärger: Simpson und Skinner. Bild: FOX

Mit der ganzen Härte des Rechtsstaates

Die Reaktion der Behörden spricht nicht dafür, dass ihnen die Sache am Arsch vorbeigeht: Der Teenager muss sich nun wegen drei Fällen von «störenden Aktivitäten an einer Schule» und dreifacher «Belästigung eines Schulangestellten» verantworten.

Ausserdem bekam der Junge die Höchststrafe seiner Lehranstalt: Zehn Tage schulfrei, pardon, vom Unterricht ausgeschlossen. Mark Flynn wusste übrigens nicht, warum ausgerechnet er zum «Opfer» wurde. 

Wir hätten da so eine Idee: Wer derart unsouverän mit Aktionen umgeht, die jeder Lehrer schon bei den «Simpsons» gesehen haben müsste, hat es auch verdient, mal ins Klo zu greifen!

(phi, via Gawker)

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