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epa04902164 A handout graphic made available 28 August 2015 by the US National Hurricane Center NHC showing a 5-day forecast of the possible development and path of tropical storm Erika. At least seven people died when tropical storm Erica hit the Caribbean island of Dominica, media reports said 28 August 2015, as the weather system moved west and north towards the United States. The US National Hurricane Center (NHC) has warned people living on the country's southern shores to prepare for the storm, which could make landfall in Florida during Sunday night.
The number of people killed could rise, The Dominican newspaper reported on its website Thursday evening. Authorities fear that up to 20 people were injured or killed in the remote village of Petite Savanne in the south of the island alone.  EPA/NOAA / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/NOAA

Flutwarnung für Südflorida: Nach dem Todeszug von Hurrikan «Erika» über der Karibik drohen jetzt Überschwemmungen



Florida bleibt zwar von der befürchteten vollen Wucht eines Wirbelsturms oder gar Hurrikans verschont. Die Einwohner im Süden des US-Staates Florida machen sich zum Wochenanfang aber auf Überschwemmungen gefasst. 

«Erika» hatte sich zwar am Freitag bei ihrem Zug über die bergigen Karibikinseln abgeschwächt. Sie war am Sonntag nur noch ein Tiefdruckgebiet - aber so intensiv, dass Meteorologen vor allem für den Südwesten Floridas bis zu 10 Zentimeter Niederschlag vorhersagten. Für mehrere Bezirke zwischen Tampa und Naples wurden Flutwarnungen ausgegeben.

Während sich die Menschen in Florida gegen den schweren Regen rüsteten, hat am Samstag New Orleans mit zahlreichen Veranstaltungen und Trauerzügen der Opfer des verheerenden Wirbelsturms «Katrina» gedacht.

Der Hurrikan hatte die berühmte Jazzmetropole vor zehn Jahren, am 29. August 2005, heimgesucht. 80 Prozent der Stadt wurden überflutet, als Dämme unter dem Druck des Wassers brachen. Allein in New Orleans starben damals 1300 Menschen.

Tote auf Insel Dominica

«Erika» hatte bei ihrem Zug über die Karibik vor allem die Insel Dominica schwer verwüstet. Mindestens 35 Menschen kamen ums Leben. Premierminister Roosevelt Skerrit erklärte am Samstagabend (Ortszeit) einige Regionen des Inselstaates zum Katastrophengebiet und bat um Spenden für die Bevölkerung und den Wiederaufbau.

Residents work to salvage what's left of their home at the site of a mudslide, in Montrouis, Haiti, Saturday, Aug. 29, 2015. Erika dissipated early Saturday, but it left devastation in its path on the small eastern Caribbean island of Dominica, authorities said. In Haiti, one person died in the mudslide just north of Port-au-Prince. (AP Photo/Dieu Nalio Chery)

Katastrophengebiet: Auf der Insel Dominca hat «Erika» mindestens 35 Tote gefordert. Bild: Dieu Nalio Chery/AP/KEYSTONE

Auf seinem weiteren Weg verursachte er zwar noch einzelne Überschwemmungen auf Haiti, schwächte sich aber bereits über Kuba zu einem tropischen Tiefdruckgebiet ab, so dass die Behörden dort am Wochenende Entwarnung gaben. Allerdings blieben einige Flüge bis zum Sonntag gestrichen.

Möglicherweise Springfluten

In Miami an der südöstlichen Atlantikküste Floridas machten sich die Überbleibsel von «Erika» bereits am Sonntagvormittag (Ortszeit) mit heftigen Regenfällen bemerkbar.

Aber die Masse der Niederschläge wurde in Regionen auf der Westseite des Staates erwartet, beim Zug des Regengebietes nordwärts entlang der Küste am Golf von Mexiko. Weil hier der Boden nach einem regenreichen Sommer bereits gesättigt ist, warnte die Nationale Wetterbehörde vor Springfluten und Überschwemmungen. 8000 Nationalgardisten standen nach Angaben von Gouverneur Rick Scott für Notfall-Einsätze bereit. (sda/dpa/afp)

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