Singsang und verkürzte Pronomen: Was Schweizerdeutsch schwierig macht
watson-Redaktorin Helen ist immer noch dabei, Schweizerdeutsch zu lernen. Zuvor hatte sie sich in unserem Auswahlverfahren für den Zürcher Dialekt entschieden.
Doch damit ist erst der erste Schritt getan, denn jetzt heisst es üben, üben, üben. Am Newsdesk wie auch am Freitagsbier hört man zwar schon zunehmend schweizerdeutsche Häppchen, so ganz auf Schweizerdeutsch spricht Helen aber noch nicht. Möglicherweise fehlt ihr dazu einfach noch ein gutes Vorbild, denn wie soll man schönes Zürideutsch lernen, wenn rundum ein wildes Gemisch von Dialekten durch den Raum schallt? Damit sie nicht ganz blind an diese Herkulesaufgabe herantritt, hat sie sich also Rat von einem Profi geholt.
Wir haben sie darum in eine Sprachschule begleitet. Dort hat sie sich mit der Sprachlehrerin und Zürichdeutsch-Expertin Fedora unterhalten. Sie ist ebenfalls als Kind von Deutschland in die Schweiz gekommen und weiss genau, was es heisst, Schweizerdeutsch zu lernen. Sie hat uns erklärt, womit die meisten Leute Mühe haben, wenn sie den Schritt ins Mundart wagen.
Darum ging es dann auch gleich «as Igmachte», wie Helen selber sagte, und Helen hat sich Fedoras Übungen gestellt. Wie sie sich dabei geschlagen hat, siehst du im Video:
Helen besucht eine Sprachschule
Mehr Videos:
Helen lernt Schweizerdeutsch Folge 1 – Die Redaktion pitcht ihre Dialekte
Selbstversuch: Wir versuchen, ohne Anglizismen zu sprechen
Huber und co. im Fremdwörterquiz: Kennst du diese schwierigen Wörter?
Wenn dir das gefallen hat, könntest du diese Texte hier auch spannend finden
- Nenne diese Mundart-Lieder oder du darfst heute keine Bratwurst essen
- Bern hat die Vorherrschaft im Mundart-Pop verloren – wie es dazu kam
- Mundart oder Hochdeutsch? Wie schreibst eigentlich du deine WhatsApp-Nachrichten?
- Das ist der beliebteste Schweizer Dialekt – zumindest in der Werbung
- Dialekt oder Schriftsprache? Karten und das «sprachliche Schicksal der Schweiz»
