Neue Statue vor dem Kapitol zeigt Trump und Epstein in «Titanic»-Pose
Vor dem Kapitol in Washington ist gestern eine Statue von Donald Trump und Jeffrey Epstein aufgetaucht. Sie zeigt den US-Präsidenten und den verstorbenen Straftäter auf dem Bug eines Schiffes in der berüchtigten Pose des Films «Titanic».
Eine Plakette zeigt den Titel des Werks: «The King of the World». In der Beschreibung macht man sich über den Draht zwischen Epstein und Trump lustig und vergleicht sie mit den Figuren Jack und Rose im Film «Titanic». So hätten beide «Paare» eine Vorliebe für Luxusreisen, ausufernde Partys und Aktskizzen.
Hinter der Aktion steckt das anonyme Künstlerkollektiv «The Secret Handshake». Dieses war bereits früher mit ähnlichen Aktionen aufgefallen.
Letzten September tauchte die Statue, ebenfalls von Trump und Epstein, mit dem Titel «Friendship» auf. Sie war von den Künstlern mit Genehmigung der zuständigen Parkbehörde aufgestellt worden. Trotzdem wurde sie dann nach weniger als 24 Stunden abrupt abgebaut.
Im Januar folgte eine riesige Version der Geburtstagskarte, die Trump an Epstein geschickt haben soll. Betrachter konnten die Karte mit bereitgestellten Stiften signieren, was auch rege gemacht wurde.
Trumps Beziehungen zu Jeffrey Epstein und die nach wie vor lückenhafte Freigabe der Epstein Files sind in beiden politischen Lagern nach wie vor ein Thema.
Der Krieg mit dem Iran vermochte zwar politisch vom Thema abzulenken, im Internet wird aber umso mehr auf die Epstein-Beziehungen hingewiesen. In Meme-Kreisen wird der Krieg im Iran sogar scherzhaft als Epstein-Krieg bezeichnet.
(msh)
