Wirtschaft
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FILE In this file photo taken on Friday, Feb. 15, 2019, Russian President Vladimir Putin, left, and Belarusian President Alexander Lukashenko speak during an ice hockey game at Shayba Arena in the Black sea resort of Sochi, Russia. Responding to a question at a news conference on Friday, March 1, 2019, President Alexander Lukashenko dismissed the possibility that Russia could incorporate his nation as the two former Soviet republics discuss how to integrate their economies more, including a possible joint currency. (Sergei Chirikov/Pool Photo via AP, File)

Diktatoren unter sich: Wladimir Putin (links) und der weissrussische Präsident Alexander Lukashenko. Bild: AP/POOL EPA

Analyse

So ticken die Putinversteher

Mathias Bröckers und Paul Schreyer sind selbsternannte Putinversteher. In ihrem Buch «Wir sind immer die Guten» legen sie ihre Sicht der Dinge dar. Aber wer sind die Bösen?



Der Ausdruck «Putinversteher» gilt allgemein als Schimpfwort. Für Mathias Bröckers und Paul Schreyer hingegen ist er eine Auszeichnung. Die beiden deutschen Journalisten betonen in ihrem Buch stolz, dass sie damit den Kampf aufnehmen wollen gegen eine «desinformierende, anti-aufklärerische Vereinfachung» der Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Bild

Die Putinversteher bei KenFM: Paul Schreyer (links) und Mathias Bröckers. bild: sreenshot youtube.

Bröckers und Schreyer sind freie Journalisten, die etwa für die «taz» oder das Magazin «Telepolis» schreiben. Sie sind auch gern gesehene Gäste bei Ken Jepsen auf dessen YouTube-Kanal KenFM. KenFM fällt durch eine betont russlandfreundliche Berichterstattung auf. Auch Daniele Ganser tritt dort regelmässig auf.

1. Was wollen die Putinversteher?

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formulierte Halford Mackinder, ein kaum bekannter britischer Historiker und Geograf, folgende These: Die Welt teilt sich auf in eine Meer- und eine Landmacht. Die Meere werden von den Angelsachsen beherrscht – den Briten und den Amerikanern –, das Land von Europa und Russland. Zwischen den beiden Mächten tobt ein Kampf um die globale Herrschaft.

Mackinders These wurde von Alexander Dugin in die Moderne übertragen. Der Philosoph und Politologe geniesst in Russland grossen Einfluss. Ob er auch Putins Ohr hat, ist umstritten. Bekannt ist jedoch, dass er sich als junger Mann gerne in einer SS-Uniform zeigte und dass er sein Büro mit Nazi-Devotionalien schmückt.

In this photo taken on Thursday, Aug. 11, 2016, Alexander Dugin, the neo-Eurasianist ideologue, sits in his TV studio in central Moscow, Russia. The Eurasian Youth Union is the youth wing of a party headed by Dugin, a political ideologue with close ties to the Kremlin and a scathing critic of the United States. (AP Photo/Francesca Ebel)

Hört Putin auf ihn? Alexander Dugin, einflussreicher russischer Vordenker und Faschist. Bild: AP/AP

Obwohl Dugin keinen akademischen Abschluss aufweisen kann, war er zwischen 2010 und 2014 Professor an der renommierten Moskauer Lomonossow-Universität. Dugin gehört zu den Vordenkern der neuen faschistischen Bewegung.

Der Kalte Krieg endete bekanntlich mit dem Sieg der Angelsachsen, mit der nun führenden Supermacht USA. Diese setzt alle Hebel in Bewegung, ihre Stellung als Weltmacht zu behaupten, insbesondere versucht sie, den Einfluss des ohnehin schon mächtigen Militärbündnisses Nato noch weiter auszudehnen.

Um dies zu verhindern, braucht die Meermacht USA ein Gegengewicht, die Landmacht Russland. Das geht nicht ohne Verbündete. Ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland wäre daher ideal. Deutsche Ingenieurskunst und russische Rohstoffe könnten gemeinsam den Angelsachsen Paroli bieten.

Kurz: In den Augen der Putinversteher kommt alles Böse von den USA und der Nato, die alles unternehmen, um ihre Vorherrschaft zu sichern. Die angelsächsische Dominanz kann nur gebrochen werden, wenn die Karten im «grossen Spiel» – so bezeichnet man das Ringen um die Weltherrschaft – neu verteilt werden.

2. Was ist mit Putin?

Selbst die Putinversteher räumen ein, dass ihr Held kein Modell-Demokrat ist. Russland ist bekanntlich eine «gelenkte Demokratie», eine höfliche Umschreibung für eine Diktatur. Doch gemäss Bröckers und Schreyer darf man das nicht so eng sehen. Nach den katastrophalen Erfahrungen der Russen mit dem Neoliberalismus in den Neunzigerjahren – die erzwungene Privatisierung hat den Mittelstand verarmen lassen – haben sie die Nase gestrichen voll von «westlichen Werten».

«Deshalb werden diskriminierende Gesetze gegen Homosexuelle oder die Verurteilung von Pussy Riot in Russland mehrheitlich als Lappalie gesehen», so Bröckers und Schreyer.

epa07416282 Members of Russian Punk Band Pussy Riot and Amnesty international Australia rally outside the South Australian Parliament for justice for Chechen LGBTQ community in Adelaide, Australia, 06 March 2019.  EPA/KELLY BARNES AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Mitglieder der Punkband Pussy Riot demonstrieren für die Rechte der LGTB-Gemeinde. Bild: EPA/AAP

Wladimir Putin ist in dieser Sicht kein Diktator, sondern eine Art wohltätige Vaterfigur. Er ist mitverantwortlich für den «erstaunlichen ökonomischen Aufschwung» Russlands – okay, der Ölpreis hat ebenfalls eine Rolle gespielt – und dafür, dass den Angelsachen wieder jemand die Stirn bietet.

«Damit war Russland zurück im ‹Great Game› – nicht mehr als gestürztes ehemaliges Riesenreich, sondern als Energieriese mit Zukunft, ein Land, das nicht nur über fast einen Drittel der bekannten Erdgas-, Öl- und Mineralreserven des Planeten verfügt, sondern auch in der Lage ist, diese zu fördern und zu vermarkten», stellen Bröckers und Schreyer fest.

3. Welche Rolle spielt die Ukraine?

Revolution, Erster Weltkrieg, Bürgerkrieg, Stalins Holodomor (fünf Millionen Tote), Hitlers Holcaust (dutzende Millionen Tote) und ethnische Säuberungen zwischen Ukrainern und Polen in Galizien nach dem Zweiten Weltkrieg – wen Gott wirklich hasste, den verbannte er im 20. Jahrhundert in die Ukraine.

Seit dem Zerfall der UdSSR ist die Ukraine ein eigenständiger Staat geworden. Trotzdem ist ihre Lage prekär geblieben. Die Halbinsel Krim wurde von Russland handstreichartig und völkerrechtswidrig annektiert. Bis heute tobt in der Ostukraine ein mörderischer Kleinkrieg zwischen den Streitkräften der Ukraine und pro-russischen Rebellen und von Russland bezahlten Söldnern.

epa07198199 Ukrainian activists carry torches and shout slogans during a rally marking the fifth anniversary of the Euromaidan Revolution, in downtown Kiev, Ukraine, 29 November 2018. The activists demand from the the authorities actual results of investigation of crimes committed by law enforcement authorities during the the Euromaidan Revolution in 2013-14. On 21 November 2013 activists started an anti-government protests after then-Prime Minister Mykola Azarov announced the suspension of a landmark treaty with the European Union. The protests eventually led to the ouster of President Viktor Yanukovych, creating political rifts through the country that erupted into a violent conflict between separatists and government forces in the eastern part of the country in spring.  EPA/STEPAN FRANKO

Demonstration zum Gedenken des Maidan-Aufstandes. Bild: EPA/EPA

Für die Putinversteher hat die Ukraine eine Schlüsselrolle inne. Das Land ist eingeklemmt zwischen der angelsächsichen Meer- und der eurasischen Landmacht. Beide versuchen, ihren Einfluss in der Ukraine um jeden Preis geltend zu machen. Russland will verhindern, dass die Nato direkt an ihrer Westgrenze steht.

In dieser Sicht ist der Maidan-Putsch im Jahr 2014 kein Volksaufstand gegen einen verhassten, korrupten und unfähigen Diktator. Nein, der gestürzte Präsident Viktor Janukowitsch wurde das Opfer eines vom CIA eingefädelten Staatscoups.

Den ideologischen Beistand dazu soll jemand geleistet haben, der bei den Putinverstehern immer auftaucht: Zbigniew Brzezinski, der ehemalige aussenpolitische Berater von Präsident Jimmy Carter und ewiger Rivale von Henry Kissinger. Finanzielle Unterstützung soll – wie könnte es auch anders sein – George Soros geleistet haben.

FILE - This Tuesday, Oct. 13, 2015 file photo, shows the reconstructed wreckage of Malaysia Airlines Flight MH17, put on display during a press conference in Gilze-Rijen, central Netherlands. Malaysia Airlines Flight 17 broke up high over Eastern Ukraine killing all 298 people on board. A Dutch safety watchdog says airlines around the world need more and better information to make risk assessments about flying over conflict zones. The Dutch Safety Board issued a report Thursday Feb. 21, 2019, following up on its publication in 2015 of a probe into the cause of the downing of Malaysia Airlines Flight 17 over war-ravaged eastern Ukraine on July 17, 2014. (AP Photo/Peter Dejong, File)

Trümmer des abgeschossenen Passagierjets MH17. Bild: AP/AP

Beweise für diese Thesen liegen keine vor, dafür teils haarsträubende Spekulationen. Da erstaunt es nicht weiter, dass für Bröckers und Schreyer der Abschuss des malaysischen Passagierjets MH17 – entgegen allen offiziellen Erkenntnissen – den ukrainischen Streitkräften in die Schuhe geschoben wird. Zudem soll der russische Geheimdienst nichts, aber auch gar nichts, mit dem Attentat auf den ehemaligen Spion Sergei Skripal und dessen Tochter Julia zu tun gehabt haben.

Darüber streiten zu wollen ist etwa so sinnvoll wie mit Ganser-Jünger zu diskutieren, weshalb die beiden World-Trade-Center-Türme am 1. September 2001 eingestürzt sind. Also lassen wir es.

4. Und was ist mit Trump?

Die ursprüngliche Fassung von «Wir sind immer die Guten» ist im Herbst 2014 erschienen. Vor ein paar Wochen ist nun eine aktualisierte Version erschienen. Sie befasst sich auch mit der Wahl von Donald Trump.

Für Putinversteher sind Hillary Clinton und Barack Obama die Verkörperung des Teufels und stehen für alle Schandtaten der USA in den letzten Jahren. Sie begrüssen daher die Wahl von Donald Trump und bestreiten jede russische Einmischung in den amerikanischen Wahlkampf.

FILE - In this Friday, Nov. 11, 2011 file photo, businessman Yevgeny Prigozhin, left, serves food to Russian Prime Minister Vladimir Putin, center, during dinner at Prigozhin's restaurant outside Moscow, Russia. Russian news outlets say thousands of Russians have been deployed in Syria by a shadowy, private military contractor linked to Prigozhin. When President Vladimir Putin announced Monday Dec. 11, 2017 that Russia’s campaign in Syria was drawing to a close, he did not mention this secret force. (AP Photo/Misha Japaridze, Pool, File)

Mehr als nur Putins Koch: der Oligarch Yevgeny Prigozhin (links). Bild: AP/AP POOL

Dabei begeben sie sich nicht nur auf Fox-News-Niveau und streiten jegliche Zusammenarbeit zwischen Trump und den Russen ab. Sie kennen selbst die banalsten Fakten nicht. So galten beispielsweise die russischen Hackerangriffe nicht dem Homeserver von Hillary Clinton, wie Bröckers und Schreyer schreiben, sondern dem Server des Hauptquartiers der Demokratischen Partei.

Unter den 13 Russen, die von Sonderermittler Robert Mueller angeklagt worden sind, befindet sich auch «Putins Koch». Für Bröckers und Schreyer handelt es sich dabei um einen «vermögenden russischen Gastronomen», eine geradezu absurde Verniedlichung.

Der Mann heisst Yevgeny Prigozhin. Er betreibt tatsächlich auch Restaurants, vor allem jedoch war er als skrupelloser Mafiosi bekannt. Heute ist er Milliardär und gehört zu Putins engstem Freundeskreis. Ihm ist die legendäre Trollfabrik in St.Petersburg unterstellt. Auch die russischen Söldnertruppen in Syrien und der Ostukraine werden von ihm bezahlt.

5. Fazit:

Die USA sind eine gewalttätige Nation. Darüber besteht kein Zweifel. Die amerikanische Regierung schreckt auch vor mehr als fragwürdigen Methoden nicht zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Das zeigt aktuell etwa Vice in einem Film über den ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney.

Für eine Verherrlichung der USA gibt es keinen Grund. Doch das Katz-und-Maus-Spiel um die Frage «Wer ist böser, die Amerikaner oder die Russen?» ist irgendwie kindisch und zielt am Wesentlichen vorbei. Die aktuell brennende Frage lautet vielmehr: Werden Demokratie und Rechtsstaat überleben?

Die Antwort ist in der Schwebe. Russland ist bereits ein autoritärer, gemäss dem Historiker Timothy Snyder und der Journalistin Masha Gessen gar ein totalitärer Staat. Putin hat, was Trump bisher verwehrt geblieben ist: Kontrolle über die Medien und die Richter. Die «checks and balances» der amerikanischen Demokratie haben dies bisher verhindert. Trump kann Putin bewundern, aber nicht mit ihm gleichziehen.

Putin macht eine Instastory

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Video: watson/Emily Engkent

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174Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 11.03.2019 15:43
    Highlight Highlight Vielleicht kann mir das jemand erklären. Ich habe Mühe zu begreifen, wieso man als demokratiegewöhnter und diese Staatsform bevorzugender Mitteleuropäer ein autokratisches System bevorzugen.
  • P. Silie 11.03.2019 10:32
    Highlight Highlight Die Frage stellt sich nicht, wer schlimmer ist, die USA oder die Russen. Dass das schwache Europa auf dem globalen Schachbrett entweder nach der Pfeiffe der Amis oder den Russen zu tanzen hat leuchtet wohl ein. Auf der einen Seite haben wir nun die Amis mit Meinungs- Religions- Pressefreiheit, mit Rechten für LGBTQi+ etc. etc. und auf der anderen Seite sind die Russen, die so ziemlich gegen alles sind, was ich soeben schrieb. Die Amis machen bei weitem nicht alles perfekt.. aber mir genügt nur 1 Sekunde um zu überlegen unter welchem Einfluss ich lieber leben möchte.
    • Bynaus @final-frontier.ch 11.03.2019 11:15
      Highlight Highlight Grundsätzlich einverstanden, aber nach der Pfeiffe der Russen tanzt heute niemand mehr (ausser, man ist sehr klein, nah dran, schwach und nicht in der Nato). Europa hat die weltweit grösste Wirtschaft und 500 Mio Einwohner. Zum Vergleich, Russland hat gerade mal so viele Einwohner wie F und D zusammen und die Wirtschaftskraft von Italien. Sicher ein wichtiger lokaler Player, aber keine Weltmacht mehr. China, Indien hingegen haben durchaus das Potential, beim globalen Einfluss zu den USA aufzuschliessen oder diese sogar zu übertreffen.
    • P. Silie 11.03.2019 12:06
      Highlight Highlight @ Bynaus: Mir ist die wirtschaftliche Situation Russlands auf jeden Fall bekannt! Jedoch hat Russland sich die Krim, die Ost-Ukraine, Abchasien, Süd-Ossetien etc. nicht durch Wirtschaftskraft geholt, sondern militärisch. Übrigens ist genau das was die Russen ja bedrohlich macht, die extrem einseitige Abhängigkeit von Öl- und Gasverkäufen. Je weniger Oel und Gas benötigt oder von den Russen gekauft wird, desto kritischer und aufgeheizter kann die Situation werden. Ich meine - welche anderen Produkte aus Russland haben Sie bei sich zu Hause? Eine Uhr? Ein Auto? Ein PC oder ein Handy? 🤔
  • morales 11.03.2019 09:51
    Highlight Highlight Ich finde Russland nicht besser wie die westlichen Staaten, oder China. Aber was zur Zeit läuft ist eine richtige Propaganda Aktion gegen Russland und eher für die "westliche Wertegemeinschaft". Was auch immer das heissen mag. Die USA kommt ihr Fett nicht so ab wie z.B. Russland. Trump hingegen schon, was aber nur ein jetzige Erscheinung sein wird, bis der nicht mer Präsident ist. Ein Obama z.B. wird in höchsten Tönen gelobt, während er div. Länder mit Drohnen bombardiert und dafür noch den Friedensnobelpreis erhält. Es sind fast alle gleich, werden aber in Medien ungleich dargestellt.
  • asdf 11.03.2019 08:04
    Highlight Highlight Wie ist es um eine politische Kultur bestellt, in der ein Begriff wie „Putinversteher“ zur Stigmatisierung und Ausgrenzung dient? Muss mann nicht erst etwas verstehen, bevor man es beurteilen kann?
    • Bynaus @final-frontier.ch 11.03.2019 11:31
      Highlight Highlight "Putingutfinder" wäre zwar etwas weniger ironisch. Aber so passt es schön dazu, dass die Putinversteher Putin offenbar weniger gut verstehen (wollen?) als der Rest.
    • asdf 11.03.2019 14:30
      Highlight Highlight verstehen bedeutet eben nicht automatisch gut finden. es ist vielmehr die grundlage für dialog und ernstzunehmende kritik (was bzgl. russland bzw. putin so wichtig wäre). es sind demokratische leitprinzipien, die von denen, die putinversteher schreien und keinen dialog zulassen, offenbar genauso wenig gelebt werden wie von diesen oder putin selbst.
  • make_love_not_war 11.03.2019 07:16
    Highlight Highlight ich wünschte mir mal so einen "unvoreingenommenen" artikel über die federal reserve bank, ezb und alle anderen "nationalbanken", und deren einfluss auf die weltpolitik
  • Der Teufel auf der Bettkante 10.03.2019 22:29
    Highlight Highlight Seit ich Löpfe lese habe ich öfters einen erhöhten Blutdruck. Da hat es Seitenhiebe im Text - unglaublich. Bin aber beruhigt weiss wenigsten Löpfe über 9/11 und die Krim wie es wirklich war.
    • P. Silie 11.03.2019 10:51
      Highlight Highlight Wie war denn das mit 09/11 werter E-Smoking? Ich bin gespannt wie ein Pfeilbogen auf Ihre Wahrheit 😉
    • Der Teufel auf der Bettkante 11.03.2019 14:40
      Highlight Highlight Ich kenne die Wahrheit nicht, sehe aber so viele Ungereimtheiten im offiziellen Bericht, dass es so wie im Bericht steht nicht gewesen sein kann. Übrigens wollte Bush mal noch die Beweise für die Beteiligung Osamas liefern - die Welt wartet noch. Ich hab kein Plan wer und warum, aber ich bezweifle die offizielle Version im höchsten Mass. Ohne Ganser - ganz ohne Ganser.
  • MGPC 10.03.2019 22:01
    Highlight Highlight Es sei denn, er wüsste dass sie die Wahrheit nicht glauben würden, selbst wenn er sie sagen würde.
    Ich weis dass ich nichts weis Punkt
  • Triple A 10.03.2019 18:59
    Highlight Highlight Ich halte diese Theorie für plausibel. Etwa so plausibel, wie dass die Schweiz sich 1815 für neutral erklären liess, um im Schatten jeglichen öffentlichen Interesses heimlich die Weltherrschaft zu ergreifen.🥴
    • Der Teufel auf der Bettkante 11.03.2019 14:44
      Highlight Highlight In den 60er Jahren beauftragte die Schweizer Armee Albert Hoffmann damit, er solle versuchen eine kampffähiges LSD zu entwickeln um es gegen Gegner einzusetzen. Es kam dann aber so wie mir in Erinnerung ist nie bis zur Entwicklung.

      Stellt euch vor es ist Krieg und alle sehen Rosa Ponys auf Lila Wolen durch den Regenbogen hüpfen.
  • Dragona 10.03.2019 18:26
    Highlight Highlight Es gibt ein viel interessanteres Buch als die von Löpfe vorgestellten. Der Autor hat einen ganz neuen Ansatz gewählt den er hier vorstellt:
    Play Icon
  • Marian von Bonin 10.03.2019 16:49
    Highlight Highlight Wohlgemerkt, das Buch heisst:" Wir sind die Guten " ! - nichts von immer! Leider wieder tendenziös berichtet.
    • Dong 11.03.2019 08:15
      Highlight Highlight Das mit "immer" ist meines wissens die zweite Auflage.
      BTW: Bröckers ist der lustigste Antiimperialist. Seine "Real Game of Thrones"-Serie über den "König mit der Eichhörnchenfrisur" ist für mich das beste, was zum Thema Trump (dem "Wolf im Wolfspelz") geschrieben wurde.
    • LCT 11.03.2019 08:45
      Highlight Highlight @Marian von Bonin:

      Habe ich mir auch noch gedacht. Nebst den Namen werden sogar noch Buchtitel falsch zitiert.

      Mann müsste Herrn Löpfe doch fast mal ein Exemplar von diesem äusserst lesenswerten Buch senden.
    • LCT 11.03.2019 09:36
      Highlight Highlight @Marian von Bonin:

      Ich muss korrigieren.

      "Wir sind immer die Guten" ist eine Nachfassung des ursprünglichen Buches "Wir sind die Guten".
      Diese Version existiert effektiv.

      Jedoch wurde dies vom Autor trotzdem falsch in Verbindung gebracht mit folgender Aussage:

      "Die ursprüngliche Fassung von «Wir sind immer die Guten» ist im Herbst 2014 erschienen. "

      2014 ist "Wir sind die Guten" auf den Markt gekommen.
  • LCT 10.03.2019 16:47
    Highlight Highlight Da streiten sich die Schweizer noch über die Meinungshoheit zwischen Ost und West und der Chinese lacht sich ins Fäustchen.

    Ganz nebenbei muss man sich ja ganz oft mit den Inhalten von Jebsen auseinandergesetzt haben, wenn man dessen Namen nicht mal richtig im Artikel verfassen kann.

    Den mit „Ganser-Jünger“ nehme ich schmunzelnd zur Kenntnis. Von euch hat ja keiner die Eier, diese Thematik ergebnissoffen anzugehen.

    • Dragona 11.03.2019 00:28
      Highlight Highlight Die Problematik besteht darin, dass genau diejenigen die anderen unterstellen "Putinversteher" zu sein, nicht nur keine Eier haben ergebnisoffen zu diskutieren, sondern dazu noch die übelsten Propaganda-Methoden der Nazis verwenden um andere mundtod zu machen. Zu Zeiten der Nazis reichte es jemandem zu sagen, er sei ein Judenfreund, um ihn vollständig zu diskreditieren. Heute verwendet man in den Kommentarspalten Begriffe wie "Putin-Troll" oder eben "Putinversteher". Die Mechanismen der Propaganda sind identisch.
    • LCT 11.03.2019 09:42
      Highlight Highlight @Dragona:

      Deine Feststellung kann ich absolut unterschreiben.

      Dass Nationalsozialismus und Sozialismus und deren Methodiken, Menschenmassen zu spalten und zu regieren nicht weit von einander entfernt sind, muss man erstmal checken.

      Aber lassen wir das. Mit so Aussagen machen wir uns hier unbeliebt ;)
    • morales 11.03.2019 10:08
      Highlight Highlight ein moderner Begriff hierführ ist Framing. NATO ist ein "Verteidigungsbündniss". Ich sehe aber meistens keine verteidigung sondern Angriffe...
    Weitere Antworten anzeigen
  • firefighter13 10.03.2019 16:34
    Highlight Highlight Wieso gibt es auf dieser Seite keinen einzigen Bericht, der die amerikanische Regierung (nicht Trump als Person) in der gleichen Art kritisiert? Klar sind viele Argumente hier berechtigt und werfen Fragen auf. Aber nur über eine Seite zu berichten ist nicht die Aufgabe eines freien Journalisten. Zudem gäbe es noch viele andere Länder, welche erst recht nicht unseren Ansichten entspricht. Beispielsweise China oder Saudi- Arabien. Gerade dort sind solche Aktionen wie von Pussy Riot undenkbar. Zudem wird Russland für uns nie eine richtige Bedrohung darstellen. Die neue Bedrohung ist China.
    • P.Rediger 10.03.2019 18:28
      Highlight Highlight Weil es in diesem Artikel nicht um ein Buch über den amerikanischen Präsidenten geht, sondern um ein Buch über den russischen Präsidenten. So einfach ist das. Zudem bekommt Herr Trump ja regelmässig sein Fett ab.
    • Juliet Bravo 10.03.2019 18:43
      Highlight Highlight Es geht in diesem Text nunmal um Russland unter Putin. Immer dieses „beide Seiten“-Gerede...
    • Dragona 11.03.2019 00:40
      Highlight Highlight @Juliet
      Ja, wenn mann nicht bereit ist das Thema etwas grundsätzlicher und sachlicher zu besprechen, wenn man keine Eier dazu hat, dann spricht man davon dass es falsch sei "beide Seiten" anzuschauen. Entlarvend! Und diejenigen die das gerne breiter gefasst besprechen möchten, wie ich zum Beispiel, die gehören natürlich in die Schublade "Putinversteher" gell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PaLve! 10.03.2019 16:20
    Highlight Highlight 2/2
    Ob das am Ölpreis liegt ist für die Wahrnehmung Putins erstmals unwichtig.
    Die Russen haben halt andere Anforderungen an einen Präsidenten als wir hier.
    • PaLve! 10.03.2019 18:46
      Highlight Highlight Gut möglich dass dies Putin ins Wanken bringen wird.
      Aber eben, es sind diese alltäglichen Dinge die für "den Russen" ausschlaggebend sind, welchen Präsidenten sie wählen, nicht irgendwelche geopolitische Probleme
    • Dragona 11.03.2019 00:45
      Highlight Highlight Die Russen haben nicht die Wahl, die Amis haben nicht die Wahl. Die Merkel ist auch schon gefühlte 100 Jahre im Amt, da hat der Deutsche doch auch nicht wirklich die Wahl. In Venezuela entscheiden auch nicht die Venezuelaner, da gibt es entweder Wahlmanipulationen oder von aussen ins "Amt gesetzte" Interimspräsidenten. Haben Sie zu Hause wenigstens die Wahl wer die Hosen anhat?
    • PaLve! 11.03.2019 13:11
      Highlight Highlight Sicher wird in Russland beschissen, aber dann frag doch mal ein paar Russen über Putin aus und sage mir dann die mögen den nicht
  • PaLve! 10.03.2019 16:18
    Highlight Highlight 1/2
    Man merkt vielen Journalisten in der Schweiz an, dass alles was im ehemaligen Ostblock liegt, wie ein schwarzes Loch wirkt und sie Russland nicht im geringsten kennen.

    Versetzt euch einmal in die Lage eines normalen Russen, der nicht in Moskau oder Sankt Petersburg lebt, sondern in einer kleineren Stadt. Da hat man 10 Jahre einen Alkoholiker an der Macht, der das Land ruinierte und danach einen Präsidenten, der zumindest einen bescheidenen (Eindruck heisst noch lange nicht, dass es wirklich so ist) macht und unter dem es wieder Bergauf geht.
  • silversurfer2047 10.03.2019 16:04
    Highlight Highlight Ich guck die Weltkarte an und weiss von wem man sich Sorgen machen müsste. Wer wars:? Nordamerika: faktisch ausgerottet und übernommen. Mittel- und Südamerika: zu drei viertel ausgerottet und indoktriniert. Australien: ausgerottet und übernommen. Afrika: zu einem viertel versklavt und zur Hälfte indoktriniert. Wär ja nicht so dass man es mit Teilen vom Rest nicht auch versucht hätte oder noch dran ist. Von der wirtschaftlichen Ausbeutung mal abgesehen. Dagegen ist die russische Imperialismus-Geschichte Kindergeburtstag. Fazit: Die nächsten 500 Jahre in sich gehen und verarbeiten versuchen;)
  • Der Filz 10.03.2019 16:02
    Highlight Highlight Alles liegt im Auge des Betrachters.
    • Firefly 10.03.2019 20:12
      Highlight Highlight nein, Alles liegt im blinden Auge des Betrachters.
  • Dong 10.03.2019 15:59
    Highlight Highlight Zu Skripal und MH17: Da kamen meines Wissens nur die NATO-Staaten zum Schluss, dass es die Russen gewesen waren. Ich würde das nicht als objektive Wahrheit betrachten.
    • B-Arche 10.03.2019 17:42
      Highlight Highlight Es wurde eine neutrale Flugunfalluntersuchung unter Federführung der Niederlande durchgeführt zu dem sowohl Russland als auch die Ukraine zugestimmt haben. Die Niederländer sind nicht als voreingenommen bekannt.
      Es wurde zurückberechnet basierend auf Flugbahn von wo aus wahrscheinlich der Abschuss der BUK erfolgte. Das Ganze Gebiet befindet sich in der durch kremlfinanzierte Terroristen okkupierte Ostukraine.
    • Juliet Bravo 11.03.2019 12:55
      Highlight Highlight Gibt ja sogar Fotos von Anwohnern, die den Weg der Buk von der russischen Grenze bis zum Ort des Abschusses in der Ostukraine nachzeichnen.
    • P. Silie 11.03.2019 13:35
      Highlight Highlight Das Lustige bei der russischen Propaganda beim MH17 Abschuss ist, dass die Russen soviele verschiedene Versionen und Möglichkeiten zur Desinformation publizierten, dass sie sich oftmals nach ein paar Monaten selbst widersprachen 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 10.03.2019 15:09
    Highlight Highlight Für mich ist es letztlich eine Frage der Perspektive: Vergleicht man Putin-Russland mit Westeuropa, so sieht man Armut, Korruption und eine autoritäre Regierung. Nimmt man aber Jelzin als Referenz, so ist Putin der, der Stabilität gebracht und Korruption gesenkt hat.

    Und genau deshalb sind die Russen grösstenteils Putin-Versteher und wir nicht.
    • DemonCore 10.03.2019 15:33
      Highlight Highlight Genau so hält sich auch Erdogan an der Macht. Die Stabilität dieser autokratischen Regierungen steht und fällt mit dem dürftigen Wohlstand in diesen Ländern. Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit kommen ganz weit unten auf der Prioritätenliste.
    • rodolofo 10.03.2019 16:03
      Highlight Highlight Hat was.
      Aber dann wurde aus dem Oligarchen-Schreck Putin leider ein Super-Oligarch, der sich weiterhin als Anti-Oligarch inszeniert und ständig Streit mit "dem Westen" sucht, was mögliche Investoren fern hält.
      Ausserdem führt dieser ehemalige Geheimdienst -Chef äusserst kostspielige Kriege und unterstützt brutale Warlords im Nahen Osten, die ihre eigenen Länder zu Ruinen kaputt bomben, in denen sich Schwerst Traumatisierte verstecken, wenn sie nicht flüchten konnten...
      Glaubt denn dieser Putin im Ernst, dass SO etwas Erfreuliches und Erfolgreiches entstehen kann, das die Welt begeistert?
    • Dong 10.03.2019 18:35
      Highlight Highlight Russland hat ein massives strategisches Interesse an Syrien, dito der Iran. Ich glaube nicht, dass eine andere russische Regierung anders gehandelt hätte.
      Sowieso Syrien: als ob der Westen und seine Verbündeten hier die guten sind (womit wir auch wieder beim Buchtitel wären).
  • Karl Marx 10.03.2019 14:58
    Highlight Highlight Ich bin ein Löpfeversteher, da muss ich selber nicht mehr denken.
  • Charivari 10.03.2019 14:12
    Highlight Highlight Derweil lacht sich Winnie Puuh in Peking kaputt.
    • DemonCore 10.03.2019 14:25
      Highlight Highlight Putin hat wegen der Trumpwahl und Brexit mittlerweile eine Zwerchfellzerrung.
  • Ueli der Knecht 10.03.2019 14:07
    Highlight Highlight "Die Halbinsel Krim wurde von Russland handstreichartig und völkerrechtswidrig annektiert."

    Erstens: Was rechtswidrig ist, entscheiden in Rechtsstaaten unabhängige Gerichte. Auch im Völkerrecht sind Gerichtsinstanzen vorgesehen. Es gibt aber bisher kein entsprechendes Urteil, dass eine Verletzung des Völkerrechts bei der Abspaltung der Ukraine feststellen würde.

    Zweitens: Wenn man demgegenüber behaupten würde, "die serbische Provinz Kosovo wurde von der NATO kriegerisch und völkerrechtswidrig annektiert." - dann bemerkt man vielleicht die Schwierigkeiten bei solchen Propaganda-Behauptungen.
    • Lowend 10.03.2019 14:28
      Highlight Highlight Aua! Dieser NATO-Vergleich hinkt nicht nur, sondern geht an Krücken!

      Wie viele Truppen sind gegenwärtig in der Provinz Kosovo stationiert und beansprucht die USA oder irgend ein anderer NATO Partner den Kosovo als sein Staatsgebiet?
    • Toerpe Zwerg 10.03.2019 15:03
      Highlight Highlight Dieses Narrativ der militaristen im Kreml ist genauso abgesutscht wie absurd.
    • DemonCore 10.03.2019 15:12
      Highlight Highlight Die Kosovaren sind happy über die NATO im Kosovo. Frag mal die Ukrainer auf der Krim, was die von den Russen denken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRealSnakePlissken 10.03.2019 14:05
    Highlight Highlight Putinfans im Westen. Es gab - und irrerweise gibt - Hitlerfans: Beidesmal fasziniert statt abgeschreckt von gnadenloser Machtentfaltung, Sehnsucht nach Weltuntergang statt „langweiliger“ Alltagsbewältigung. Und wenn Putin mal nicht mehr ist - dann gibt’s da immer noch den Jungdiktator in Pjöngjang!🤗
    • Ueli der Knecht 10.03.2019 14:43
      Highlight Highlight Und es gibt auch Godwins Gesetz.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law

      Tatsache ist doch, dass dein unpassender Hitler-Vergleich diesen und seine Greueltaten, sprich den Holocaust relativiert und dadurch verharmlost.
    • PaLve! 10.03.2019 14:57
      Highlight Highlight Findest du es nicht ein bisschen geschmacklos Putin mit Hitler zu vergleichen?
    • DemonCore 10.03.2019 15:18
      Highlight Highlight Tja... man muss aber auch offensichtliche Parallelen aufzeigen: Feldherrenattitüde, seine Bürgerbräukeller-Reden.

      Die Annexion von Krim, Ossetien und der Ostukraine erinnern an den Anschluss Österreichs, das Sudetenland, das Saarland und den Danziger Korridor, der dann den Krieg entfesselte. Hitler hat den Begriff 'Heim ins Reich' geschaffen. Was ist der Unterschied zur ausschliesslich ethno-nationalistisch motivierten Russischen Agression der letzten 20 Jahre? http://ä$Ä
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 10.03.2019 13:59
    Highlight Highlight Simpleste Schwarz/Weiss-Malerei. Der Zulauf zu den "Putinverstehern" in Westeuropa lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass während des kalten Krieges die Aktivitäten der Ost- und Westmächte in den hiesigen Medien tatsächlich nicht gleich kritisch beurteilt wurden. Dies hat sich zwar teilweise geändert - dennoch wird das Bild der USA als Vorzeigedemokratie aufrecht erhalten. Nicht einmal die Wahl von Trump hat den Fokus verschoben - es wurde lediglich ein neuer Bösewicht aus der medialen Taufe gehoben...
    • DemonCore 10.03.2019 14:24
      Highlight Highlight Unsinn. Niemand sieht die USA als Vorzeigedemokratie. Vernünftige Menschen sehen in jedem demokratischen Staat Probleme. Denkallergische Patrioten sehen in ihrem eigenen Land immer die Superdemokratie. Und dann gibt es noch die, die aus unerfindlichen Gründen sich in ein anderes Land, oder dessen Präsidenten verlieben.
    • Dr. Unwichtig 10.03.2019 14:40
      Highlight Highlight Die US-amerikanische Demokratieverständnis hat mit dem westeuropäischen nur sehr wenig zu tun. Die Medien gauckeln jedoch etwas anderes vor - und sind nun händeringend auf der Suche nach einem Messias, der die Anomalie Trump beseitigen kann. Es würde den Qualitätsmedien gut anstehen, wenn sich der Fokus in Richtung realistischer und ausgewogener Berichterstattung verschieben würde - auch webn dies unter Umständen eine neue Beurteilung alter "Feinde" und "Freunde" nach sich ziehen würde...
    • Toerpe Zwerg 10.03.2019 16:00
      Highlight Highlight "Die US-amerikanische Demokratieverständnis hat mit dem westeuropäischen nur sehr wenig zu tun."

      Das ist der feuchte Traum von Putin, diesen Schwachsinn als Narrativ zu etablieren. Wird nicht gelingen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 10.03.2019 13:11
    Highlight Highlight Einer der wichtigsten Hintergründe, um Putin und auch die Liebe von Trump zu Putin zu verstehen wäre mal ein Blick auf sein Vermögen und das ist einfach zu gigantisch für jemanden, der angeblich 54’000 $ pro Jahr verdient! Ein solcher Vermögenszuwachs von null auf zig Milliarden kann nur durch den Raub von russischem Volksvermögen erklärt werden.

    Es wird gemunkelt, dass dies auch für Trump der Grund war, als Präsident zu kandidieren, als er sah, wie viel Putin als so abgezockt hatte!
  • smoking gun 10.03.2019 13:10
    Highlight Highlight Das mit Deutschland/Russland hat der hier erzählt:

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  • Skeptischer Optimist 10.03.2019 13:06
    Highlight Highlight "Der Ausdruck «Putinversteher» gilt allgemein als Schimpfwort."

    Der Ausdruck gilt inzwischen als sinnleere Plattitüde, die vor allem von faulen Leuten verwendet wird.

    Der Propagandakrieg des amerikanischen Establishments gegen Putin hat 2003 mit Chodorkowski's gescheiterten Putsch begonnen und er läuft nicht wirklich gut für den Westen. Dies liest man bei Timothy Snyder natürlich nicht. Für den war der Irakkrieg zwar illegal, aber sonst nicht der Rede wert.

    Bleibt das Rätsel warum viele europäische Journalisten dieses miese Spiel nicht verstehen wollen.
    • rodolofo 10.03.2019 14:22
      Highlight Highlight Der Journalist von srf Radio und Fernsehen in Russland, Viktor Franzen, hat in seinen vielen Reportagen und Direkt-Schaltungen immer vielschichtige-, wohlwollend-differenzierte- und manchmal sogar liebevoll-faszinierte Bilder von diesem riesigen Russland gezeichnet!
      Und er unterschied auch sehr deutlich zwischen "den RussInnen" und "den Machtmenschen in Russland"!
      Es ist eben genau NICHT so, dass hier "im Westen" solche Differenzierungen nicht gemacht werden!
      Ich bin auch nicht so blöd, den "Heiligen Mythos" vom "Einigen Russland" und seinem Gottgewollten Führer, Zar Putin I., zu glauben...
    • Helios 11.03.2019 01:34
      Highlight Highlight Jup, jeweils sehr hörenswert!

      Ich finde, dass SRF 4 ganz generell ausgewogen berichtet. In einigen Sendungen mit viel Tiefgang.
  • Cadinental 10.03.2019 13:06
    Highlight Highlight Sehr guter und sachlicher Beitrag. Danke!
    • Helios 11.03.2019 01:24
      Highlight Highlight Danke, sehr guter und sachlicher Kommentar!
  • smoking gun 10.03.2019 12:45
    Highlight Highlight Hier ein weiterer Putin-Versteher: Thomas Röper. Der lebt übrigens in St. Petersburg, hat also im Gegensatz zum Autor dieser Analyse einen direkten und freien Blick in die russische Gesellschaft.

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    • smoking gun 10.03.2019 14:05
      Highlight Highlight @Echo der Zeit: Ich finde nicht, Putin sei der Grösste. Aber du darfst selbstverständlich denken, was immer dir beliebt.

      Und zu Thomas Röper, hast du auch eine Meinung?
    • Lezzelentius 10.03.2019 14:10
      Highlight Highlight Mir kommt bei deinen Videos und Kommentaren wirklich das kalte Kotzen.
    • rodolofo 10.03.2019 14:14
      Highlight Highlight Der Interviewer ist so offensichtlich parteiisch, dass der eigentlich gar keine Fragen stellen müsste, wo er doch schon alles weiss.
      Warum also stellt er überhaupt über eine Stunde lang Fragen Und schaut dabei ernst und dominant, wie der Chef-Stratege eines Multinationalen Konzerns, in diesem inszenierten Theater, zusammen mit einem ebenso parteiischen Russland-Einwanderer mit Migrationshintergrund Deutschland?
      Und was soll das für eine "Alternative" sein zur angeblichen "Lügenpresse"?
      Dazu kommt mir nur "Tele Blocher" in den Sinn:
      Auch nicht "mainstream" und trotzdem katastrophal schlecht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 10.03.2019 12:40
    Highlight Highlight Träumen da ein verwirrte Deutsche Geister von einer neuen Grossmacht Deutschland?
  • Bynaus @final-frontier.ch 10.03.2019 12:40
    Highlight Highlight Wenn es je eine "Land-Gegenmacht" zu den USA gibt, dann ist das China, nicht Russland. Russland darf dann, wenn sie nicht zu viel zu falsch machen, zu Füssen der neuen chinesischen Kaiser sitzen - im Tausch gegen Sibirien. Russland und seine Interessen wären langfristig als Demokratie im Kreis der westlichen Allianz besser aufgehoben. Aber nein, das Land mit der Wirtschaftskraft von Italien fantasiert lieber immer noch vom Sieg über die USA und der Weltherrschaft.
    • Skeptischer Optimist 10.03.2019 13:28
      Highlight Highlight Die Idee , dass "die Angelsachsen" den kalten Krieg gewonnen hätten, ist lediglich eine weitverbreitete Wahnvorstellung. Kalte Kriege kann man nicht gewinnen, Moskau wurde nicht besetzt und es gibt keine Kapitulationsurkunde.

      Russland hat die Kapazität eine eigenständige Politik zu betreiben und wird dies auch weiterhin tun. Im Gegensatz zu den Amerikanern träumt seine Elite nicht von der Weltherrschaft, aber sie wird keine als Ratschläge formulierten Instruktionen aus Washington annehmen. Daran wird sich Washington - und einige Journalisten hier - gewöhnen müssen.
    • rodolofo 10.03.2019 14:55
      Highlight Highlight Das Beispiel DDR zeigt, was geschieht, wenn die Konkursmasse aus der früheren Sowjetunion privatisiert wird:
      Da die Staatsbetriebe auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähig sind, werden sie geschlossen, oder zu symbolischen Tiefstpreisen an Treuhänder, Spekulanten und Risiko-Investoren verhökert.
      Neue Jobs entstehen so natürlich nicht.
      Darum ist ja wohl überall im ehemaligen "Ostblock" ein gefährlicher gesellschaftlicher Neonazi-Bodensatz entstanden.
      Putin-Russland ist auch als Reaktion DARAUF zu sehen. Der aggressive, russische Nationalstolz soll erst mal das gekränkte Ego stabilisieren...
    • katerli 10.03.2019 15:05
      Highlight Highlight Überschätzen Sie mal China nicht und unterschätzen Russland. Abgesehen davon ist die Macht der USA auch keine immerwährende in Stein gemeiselte Realität. Die EU würde gut daran tun anzufangen ihre eigenen aussenpolitischen Interessen durchzusetzen. Weniger auf Bündnisse und Abhängigkeit setzen, stattdessen strategische Partnerschaften (basierend auf momentanem Interesse) knüpfen. Kurz gesagt sich endlich emanzipieren und mit beiden Seiten (Ost und West) je nach Nutzen zusammen zu arbeiten. Die Amis machen es uns ja vor. Auf der Weltbühne sind Moral, Treue, Ideologie nur theoretisch existent.
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  • Raudrhar 10.03.2019 12:38
    Highlight Highlight *looks to Europe, USA and Russia*
    Benutzer Bild
    • The Destiny // Team Telegram 10.03.2019 13:59
      Highlight Highlight Gut gememet
  • rodolofo 10.03.2019 12:37
    Highlight Highlight Überall auf der Welt gibt es sadistische Macht-Menschen, die an die Macht drängeln, weil sie vom Chef-Büro aus Menschen schikanieren, drangsalieren, demütigen, ausbeuten, quälen, finanziell ruinieren und auch töten können.
    Warum sie solche abartigen Bedürfnisse haben, ist eine grosse Frage, auf die verschiedene Sparten der Wissenschaften Antworten und Erklärungen suchen.
    Ein Sadist liebt es auch, Wörter und Begriffe so weit zu vermischen und zu vertauschen, dass aus Tätern Opfer werden und aus Opfern Täter werden:
    "Die Frau hat mit dem Tragen eines Minirocks ihre Vergewaltigung provoziert!"
  • insomnia 10.03.2019 12:35
    Highlight Highlight „Ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland wäre daher ideal. Deutsche Ingenieurkunst und russische Rohstoffe könnten gemeinsam den Angelsachsen Paroli bieten.“ Aber natürlich, überall wo die Russen auftauchen sieht man blühende Landschaften und eine florierende Wirtschaft. Bestes Beispiel sind dafür sind DDR, Polen, Ungarn etc.. Da haben die Russen sich nicht etwa alles zu eigen gemacht und der Bevölkerung ging es schlecht, nein es flossen Milch und Honig im Überfluss. ...und überall der Böse Ami, schließlich braucht man auch eine Feindfigur, um das dumme Volk bei Laune zu halten.😄
  • TanookiStormtrooper 10.03.2019 12:31
    Highlight Highlight Löpfe schreibt wieder über Putin und auch Ganser bekommt etwas sein Fett weg. Es könnte spannend werden, in der Kommentarspalte.
    Benutzer Bildabspielen
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.03.2019 12:48
      Highlight Highlight Löpfes Lieblingsthema... nebst "Das Trump".
  • AdiB 10.03.2019 12:26
    Highlight Highlight Liebe putinjünger. Geht bitte nach russland und bleibt dort. Bevor ihr geht unterschreibt einfach dass ihr nie wider zurück kommt.
    Wenn russland und putin deren traum ist, verstehe ich nicht wieso diese putinjünger nicht in russland leben. Ist es die angst vor dem regime, die angst dass einem die rechte die er hier geniesst entzogen werden und man am schluss nicht mal genug zu leben hat. Die angst davor wie die meisten russen in engen wohnungen zu hausen wo man in einem zimmer gerade platz hat um im stehen sich zu drehen?
    Es gibt einen grund wieso vodka billig ist.
    • AdiB 10.03.2019 12:47
      Highlight Highlight Könnt ihr putinversteher anstatt disliken nicht lieber erklären was eich daran hindert nach russland auszuwandern?
    • ströfzgi 10.03.2019 13:15
      Highlight Highlight Scho bitz Stammtisch-Blabla. Schon mal dort gewesen dass du so urteilen kannst? Oder einfach den Blick gelesen und den Durchblick erlangt?
    • AdiB 10.03.2019 13:45
      Highlight Highlight @ströfzgi, rate mal? Ich war da und ich habe russen in der familie. Die aus russland geflüchtet sind. Mit angst und perspektivlosigkeit lässt sich halt nicht gut leben.
      Ich will aber von westlichen russland und putinfanboys jetzt hören wieso sie nich nach russland ziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.03.2019 12:25
    Highlight Highlight Nun, Gäste bei KenFM sagt doch schon alles nicht?
    Der Hort der Verschwörungstheoretiker und Antiamerikanisten im deutschsprachigen Raum.
    Das Forum wird wohl bald überrannt werden, Löpfe der Büttel der Transatlantiker.
    Zu Putin, man kann alles gegen ihn sagen, von allen Diktatoren und autoritären Möchtegerns hat er allerdings schon das grösse Meme-Potential.
    Einfach Danke an die Redaktion für dieses Bild von Putin am dinnieren, herrlich.
  • DemonCore 10.03.2019 12:25
    Highlight Highlight Ah, die Russen, sind sie nicht putzig. Der St. Petersburger Konzertchor sang kürzlich in der St. Isaaks Kathedrale über einen Nuklearangriff auf die USA und Dimitri Kiselev, Chef der regierungseigenen Nachrichtenagentur Rossia Segodnia veröffentlicht ein Propagandavideo wo er die einzelnen Angriffsziele für die Atomraketen erläutert (Pentagon, Camp David, Maryland, Washington State, Arizona).
  • brudi 10.03.2019 12:22
    Highlight Highlight Ach löpfe... Ein Grossteil der Russen steht hinter Putin. Unsere Werte und Taten sind auch nicht das Mass aller Dinge und erzeugt viele,viele Verlierer. Die Welt ist nicht nur schwarz weiss, gut und böse.
    • Juliet Bravo 10.03.2019 12:43
      Highlight Highlight Nicht mehr. Er kratzt derzeit um die 50% rum.
    • Skeptischer Optimist 10.03.2019 13:31
      Highlight Highlight "Er kratzt derzeit um die 50% rum."

      Das sind um die 20% mehr als Trump und 30% mehr als Macron.
    • Juliet Bravo 10.03.2019 16:31
      Highlight Highlight Muss mich korrigieren, es soll um die 60% sein (gemäss NZZ, die sich auf Lewada beruft). Natürlich können westliche Staatschefs davon nur träumen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 10.03.2019 12:19
    Highlight Highlight Es ist nachgerade pervers, die Kritik an Putin als anti-aufklärerisch zu diffamieren, wie es die beiden Herren tun. Denn Putin selbst und seine Politik des Nationalismus im Schulterschluss mit der orthodoxen Kirche ist zutiefst anti-aufklärerisch. Mir scheint da seitens dieser beiden Autoren ein Fall von Projektion vorzuliegen.
    Wer für eine freie Wahl der Lebensgestaltung durch Individuen ohne staatliche oder kirchliche Bevormundung ist, der oder die kann einfach nicht für Putin sein.
    • katerli 10.03.2019 15:16
      Highlight Highlight Richtig und genausowenig für Washington und co.
  • roger.schmid 10.03.2019 12:16
    Highlight Highlight Was sind Putins Ziele? Schwächung der USA, Nato, EU, Transatlantische Partnerschaft und Abbau von Demokratie und Menschenrechten. Ausweitung seiner Macht im eigenen und vorallem immer mehr auf andere Länder.

    Bei den beiden Erstgenannten kann ich noch etwas Verständnis entgegenbringen, beim Rest frage ich mich wirklich, wie ein Europäer dies unterstützen kann.. Sehnsucht nach einem starken Führer? Dann muss man im Geschichtsunterricht aber tief geschlafen haben..
    • Skeptischer Optimist 10.03.2019 13:32
      Highlight Highlight "Was sind Putins Ziele?"

      Selbstverteidigung.
    • roger.schmid 10.03.2019 13:43
      Highlight Highlight @SO: ach was. Niemand will Russland angreifen.
    • The Destiny // Team Telegram 10.03.2019 13:57
      Highlight Highlight Den Kommentar hast du sicher schon zwei dreimal gebracht,
      hast du ein Word doc damit du bei passenden Artikeln nur noch copy Pasten musst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 10.03.2019 12:14
    Highlight Highlight Ihr Linken habt mit euren unentwegten USA-Bashing leider mitgeholfen der Putknpropaganda den Weg zu ebnen. Damit seid ihr mitschuldig an Trump und den Putin-Rechtspopulisten.
    • roger.schmid 10.03.2019 13:31
      Highlight Highlight @inmi: Kritik an der amerikanischen Expansionspolitik ist mehr als berechtigt.

      Einigen Linken hat dies aber tatsächlich den Kopf so mit USA-Hass vernebelt, dass sie nun den rechten Putin und seine Expansionspolitik unterstützen.. absurd.
    • Magnum 10.03.2019 16:20
      Highlight Highlight Wer die Unterstützung von Putin als linkes Phänomen sieht, ist auf einem Auge blind. Von Freysingers Survival-Experten Pietro San Giorgio über die Effen in Österreich, Salvini in Italien, die AfD in Deutschland bis zu Orban und der Fidesz in Ungarn sind Rechtspopulisten die treusten Freunde von Putin. Und der revanchiert sich mit finanziellen Zustüpfen, verbürgt für den Fall vom Front Na..., pardon Rassemblement National nennt sich diese Bagage ja jetzt.

      Also bitte: NICHT Putinverstehen mit links sein verwechseln, mkey? Denn gesellschaftspolitisch ist der neue Zar schwer reaktionär.
    • Kramer 10.03.2019 17:30
      Highlight Highlight Die Linken sind definitiv nicht Schuld an den Putin-Rechtspopulisten. Sind es nicht die Rechtspopulisten die die Nähe zu Russland suchen, und die von Putin umworben werden (ja, deren Wahlkampf gar von Putin mitfinanziert wird) . Dann sind da noch die gemeinsamen politischen Ziele (verstärkter Nationalismus, Schwulenfeindlich, patriarchale Wertvorstellungen)....
      Waren es zu Zeiten des Kommunismus die Linken die gerne nach Russland geschielt haben, sind es heute die Rechten.
  • Kunibert der fiese 10.03.2019 12:12
    Highlight Highlight "Sie sind auch gern gesehene Gäste bei Ken Jepsen auf dessen YouTube-Kanal KenFM."

    Das sagt eigentlich schon alles...
    • m. benedetti 10.03.2019 12:41
      Highlight Highlight Hat man ein Feindbild, dann ist der Tag gerettet. Herr Löpfe hat klare Feindbilder, die er meist mit Akribie zum Leitbild erheben möchte. Nur wenn man schon Feindbilder hat, sollte man sie auch richtig schreiben. Der Mann heisst Ken Jebsen mit B und nicht mit P.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.03.2019 12:50
      Highlight Highlight Und eine starke Demokratie erträgt auch Kontroverse Meinungen. Dieser Meinungskanon geht mir auf den Senkel.
    • DemonCore 10.03.2019 13:05
      Highlight Highlight Ich glaube "Kanon" bedeutet etwas anderes als du meinst...
    Weitere Antworten anzeigen

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

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