Wirtschaft
Digital

Motorola gibt Fabrik in Texas nach nur einem Jahr wieder auf 

Telekommunikation

Motorola gibt Fabrik in Texas nach nur einem Jahr wieder auf 

31.05.2014, 03:3731.05.2014, 14:46
Motorolas Vorzeige-Fabrik in Fort Worth, Texas.
Motorolas Vorzeige-Fabrik in Fort Worth, Texas.Bild: LM Otero/AP/KEYSTONE

Der Handy-Pionier Motorola schliesst seine mit viel Pomp eröffnete US-Fabrik in Texas nach einem Jahr. «Wir haben festgestellt, dass der nordamerikanische Markt ausserordentlich hart ist», sagte Motorola-Manager Rick Osterloh dem «Wall Street Journal» am Freitag. 

Motorola gehört derzeit noch zu Google und wird gerade an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkauft. Die Entscheidung, das Werk in Texas zu schliessen, sei unabhängig davon getroffen worden, sagte Osterloh. 

Die Fabrik war von Motorola und Google vor einem Jahr als ein Leuchtturm-Projekt zur Rückkehr nach Asien abgewanderter Elektronik-Produktion in die USA gefeiert worden. Auf dem Höhepunkt Ende 2013 hatten in dem Werk rund 3800 Menschen gearbeitet. Zurzeit beschäftigt es noch rund 700 Mitarbeiter.

In dem früheren Nokia-Werk in Fort Worth wird das Smartphone Moto X montiert. Es sollte Kunden mit der Möglichkeit einer individuellen Anpassung zum Beispiel durch unterschiedliche Gehäuse-Rückseiten überzeugen. (erf/sda/dpa) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Agenten helfen jetzt beim Einkauf – doch wollen die Konsumenten das überhaupt?
Bei gewissen Händlern könnte ein KI-Agent völlig selbstständig einkaufen. Dass dies noch kaum genutzt wird, hat Gründe.
Es gibt kaum einen Lebensbereich, den die Techfirmen wie OpenAI, Google oder Anthropic nicht umpflügen möchten. Dazu gehört auch der Konsum. Sogenannte Agenten sollen bald für uns Handyabos erneuern, unsere Ferien planen – oder unsere Wocheneinkäufe erledigen.
Zur Story