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Google schliesst Herstellung von KI-Waffen nicht mehr explizit aus

epa11873957 A signage for Google is diplayed near their office in Beijing, China, 04 February 2025. After the US imposed a 10 percent tariff on Chinese goods 01 February, China announced 04 February i ...
Der US-Techkonzern hatte früher mal das Motto «Don't be evil» (Sei nicht böse).Bild: keystone

Google schliesst Herstellung von KI-Waffen nicht mehr explizit aus

Google hat sich vom Versprechen verabschiedet, keine Künstliche Intelligenz für Waffen zu entwickeln. Der Internet-Riese aktualisierte die Grundsätze für seine KI-Aktivitäten.
05.02.2025, 04:2805.02.2025, 07:52

In der neuen Version ist die 2018 abgegebene Selbstverpflichtung nicht mehr enthalten. Zur Begründung für die Neuauflage hiess es in einem Blogeintrag, die Technologie habe sich seit 2018 schnell verändert. Dabei ging der Eintrag nicht speziell auf die nicht mehr erwähnten Vorsätze ein. In den neuen Grundsätzen steht allgemein, man wolle sich die KI mit «breit akzeptierten Prinzipien des internationalen Rechts und der Menschenrechte» in Einklang bringen.

Dagegen war 2018 noch gesondert erwähnt worden, dass Google keine KI entwickeln werde, die zur Überwachung dienen könnten, die gegen international anerkannte Normen verstösst. Auch werde man nicht an Technologien arbeiten, die allgemein schädlich sein könnten.

Die Grundsätze von 2018 waren nach internem Widerstand im Unternehmen gegen die Mitarbeit an einem Drohnenprogramm des US-Militärs verabschiedet worden. (sda/dpa)

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