Wirtschaft
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JAHRESRUECKBLICK 2016 - NOVEMBER - President-elect Donald Trump gives his acceptance speech during his election night rally, Wednesday, Nov. 9, 2016, in New York. (KEYSTONE/AP Photo/John Locher)

Daumen nach oben für Aktienbesitzer. Bild: AP

Der Trump-Boom: Warum die US-Aktienmärkte explodieren

Handelskriege und Protektionismus schrecken die Anleger nicht ab. Die US-Aktienmärkte eilen von Rekord zu Rekord.



Kürzlich gaben die Analysten der UBS ihre Anlagetipps für das kommende Jahr bekannt. Als erstes rieten sie, amerikanische Aktien zu kaufen. «Wir glauben, dass amerikanische Aktien auch im kommenden Jahr noch viel Potenzial besitzen», erklärte dazu Mads Pedersen, Head of Global Asset Allocation bei der UBS. Er befindet sich in bester Gesellschaft: Die meisten Bankanalysten schwören derzeit auf US-Aktien.  

«Wer jetzt nicht investiert, begeht einen Karriere-Selbstmord.»

Vinny Catalano

Dabei hatte es vor den US-Wahlen noch ganz anders getönt. Trump wurde von Ökonomen und Bankanalysten misstrauisch, ja feindselig beurteilt. Seine Steuerpolitik sei masslos, seine Versprechen unrealistisch und sein offener Protektionismus gefährlich, warnten die meisten Finanzexperten und empfahlen, das kleinere Übel, Hillary Clinton, zu wählen.  

Der Crash, der nie stattfand

Als sich in der Wahlnacht der Trump-Triumph abzuzeichnen begann, zeichnete sich denn auch zunächst ein Börsencrash ab. Er fand nie statt. Stattdessen begannen die Kurse der US-Aktien zu steigen und haben bis heute nicht damit aufgehört. Ob S&P 500 oder Dow Jones, beide haben Rekordwerte erreicht. Bereits wird spekuliert, wann der Dow die magische Grenze von 20'000 Punkten überschreiten wird. Weshalb?

FILE - In this Oct 7, 2016 photo, Steve Bannon, former head of Breitbart News and campaign CEO for then Republican presidential candidate Donald Trump, appears at a national security meeting with advisors at Trump Tower in New York. Online advertising exchange AppNexus has cut off Breitbart News, the ultraconservative outlet that has served as a platform for the “alt-right,” a white nationalist movement. It cited its policy against hate speech as the reason for the removal. While Breitbart was not a direct client of AppNexus, the ad exchange says it has removed it from its marketplace, effectively cutting off some access to advertisers. (AP Photo/ Evan Vucci, File)

Trumps Chefstratege Steve Bannon ist ein Fan von wirtschaftlichem Nationalismus. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Während des Wahlkampfes hat Trump ein umfangreiches Steuersenkungsprogramm in der Höhe von gegen sieben Billionen Dollar innerhalb von zehn Jahren angekündigt. Gleichzeitig hat er versprochen, eine Billion Dollar in Infrastrukturprojekte zu investieren.

Diese Absicht hat sein Chefstratege Steve Bannon nach den Wahlen bekräftigt. «Dank negativen Zinsen rund um die Welt haben die nun die besten Voraussetzungen um alles neu zu bauen: Häfen, Stahlwerke, alles wird auf den neuesten Stand gebracht. Wir schmeissen jetzt alles an die Wand und schauen, was kleben bleibt.» Als ob dies nicht genug wäre, hat Trump auch geschworen, die Armee massiv aufzurüsten.  

Ökonomisch gesehen hat Trump ein gewaltiges Ankurbelungs-Programm im Sinne von John Maynard Keynes in Aussicht gestellt. Bereits wird auch von einem zweiten New Deal gesprochen. In der Depression der 30er-Jahre hat der damalige Präsident Franklin Roosevelt mit dem Bau von Strassen und Staudämmen den totalen Absturz der Wirtschaft verhindert.

Bild

Wirtschaftspolitik der 30er Jahre: Franklin Roosevelt.

Keynsianismus ist eigentlich eine Sache der Linken, aber das kümmert den Pragmatiker Trump nicht. Genauso lassen ihn Schulden, härtere Regulierung der Banken und Umweltschutz kalt. Er will Wachstum um jeden Preis, und das wird er kurzfristig wahrscheinlich auch erhalten. Das haben die Investoren realisiert und greifen zu.

Warum die Aktien profitieren

Sie können gar nicht anders, wie etwa Vinny Catalano von Blue Marble Research in der «Financial Times» erklärt: «Rein technisch gesehen spielt die Musik wieder, es gibt keine negativen Signale und die Leute tanzen. Wer jetzt nicht investiert, begeht einen Karriere-Selbstmord.»  

Vor allem die Aktien profitieren vom Trump-Boom, denn der zu erwartende Aufschwung wird auch die Inflation wiederbeleben. Die US-Notenbank, die Fed, hat bereits angetönt, dass sie die Leitzinsen erhöhen will. Höhere Zinsen auf Staatsanleihen bedeutet, dass die alten an Wert verlieren. Deshalb ist derzeit eine wilde Flucht aus den Obligationen in die Aktien zu beobachten. Allein in den letzten Tagen sind rund 20 Milliarden Dollar vom Obligationen- in den Aktienmarkt geflossen.

«Wir schmeissen jetzt alles an die Wand und schauen, was kleben bleibt.»

Steve Bannon

Schliesslich hat bei den Investoren ein Mentalitätswechsel stattgefunden. Jahrelang haben sie nach der Pfeife der Notenbanken getanzt und ihr Verhalten auf Zinssenkungen und das Quantitative Easing ausgerichtet. Gleichzeitig scheint die Ära der Austerität vorbei zu sein. Beides zusammen hat die «animal spirits», die Bereitschaft der Investoren, wieder Risiken einzugehen, geweckt.  

Allerdings ist es alles andere als sicher, dass der Boom von Dauer sein wird. Der «Economist» nennt drei Gründe, weshalb es auch schief gehen könnte:  

Der Kongress leistet Widerstand

Trump ist zwar als Republikaner gewählt worden, seine Wirtschaftspolitik steht jedoch im krassen Widerspruch zu dem, was die Konservativen vertreten. Seine Versprechen würden noch einmal eine massive Erhöhung der eh schon hohen US-Staatsschulden bedeuten. Es wäre daher möglich, dass die Republikaner im Kongress ihm die Mittel verweigern.  

Der Zeitpunkt ist falsch

Zu Beginn der 80er-Jahre hat Ronald Reagan mit einer massiven Steuersenkung die Wirtschaft ebenfalls angekurbelt. Nur waren die Umstände damals völlig anders. Die US-Wirtschaft befand sich damals in einer Rezession, Aktien waren billig. Heute brummt der Arbeitsmarkt und die Aktien weisen ein rekordhohes Kurs/Gewinn-Verhältnis auf. Ein Boom wird die Fed veranlassen, die Leitzinsen rasch und massiv zu erhöhen und so Wasser auf das Strohfeuer giessen.    

Die Finanzierung ist abenteuerlich

Trump will eine Billion Dollar in die Infrastruktur investieren, er will dies jedoch mit Hilfe von privaten Investoren tun. Deshalb lockt er mit gewaltigen Steuergeschenken. Wer einen Dollar investiert, erhält 80 Cents in Form von Steuervergütungen wieder zurück. Dieses Vorgehen ist moralisch fragwürdig und ökonomisch unsinnig. Weil es in den US verboten ist, auf bestehenden Autobahnen, rückwirkend eine Maut einzuführen, besteht beispielsweise die Gefahr, dass neue Autobahnen und Brücken dort gebaut werden, wo sie gar nicht benötigt werden, während die bestehenden weiter verlottern.

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bcZcity 29.11.2016 06:53
    Highlight Highlight Am Ende sind die Reichen, reicher! Und der Pöbel muss es ausbaden.
    • Rolf Meyer 29.11.2016 09:57
      Highlight Highlight der Pöbel hat aber Trump gewählt, was nun?
    • bcZcity 29.11.2016 11:12
      Highlight Highlight Der Pöbel erhofft sich Wirtschaftswachstum, damit er davon profitiert.

      Das ist wie wenn Du als Hund unter dem Tisch wartest, und Dir bei mehr Gästen die was mitbringen, auch mehr Reste versprochen werden.

      Dass nach Unten immer weniger abfällt, da sich Oben mehr bedienen, ist wohl die Natur des Menschen.
  • kaiser 28.11.2016 16:41
    Highlight Highlight Explosion? Der Trend nach oben beim Dow besteht bereits seit März 2009!

    Auch die US Treasury Bonds (Staatsanleihen) sind seit über 30 Jahren am sinken. Seit Juli sind diese allerdings wieder gestiegen (von einem Allzeit Tief) - dass heisst es wurde wieder mehr und nicht weniger in diese Obligationen investiert.

    Die Inflation in den USA ist ja auch ohne Trump seit Juli am steigen (Oktober bei 1.6%). Die erwartete Erhöhung der Leitzinsen hat (noch) nichts mit Trump zu tun. Ob es zu einer zusätzlichen "Trumpflation" kommt ist noch abzuwarten.
  • Der Rückbauer 28.11.2016 16:04
    Highlight Highlight Blowing up America, nicht das erste und wohl nicht das letzte Mal. Hoffentlich nicht die ganze Welt, wie Subprime 2008.
    • UlrichVoZürich 28.11.2016 20:28
      Highlight Highlight Make America crash again
  • Beobachter24 28.11.2016 15:42
    Highlight Highlight "Ein Sieg Trumps würde «wahrscheinlich zu einem Crash an den Aktienmärkten führen und die Welt in eine Rezession stürzen»."
    (aus einem Artikel von Herrn Loepfe am 1.11.2016, https://goo.gl/szZRI0 , in dem er aus der NY Times Simon Johnson zitiert.)

    Womit eine weitere "Prognose" der Qualitätsmedien - zumindest für den Moment - widerlegt worden ist. Wird nicht die letzte gewesen sein.

    Ich weiss, warum ich die NoFacts-Schmieren-Blätter lese ;-)
    Wer dies auch tun will, hier eine Einschätzung der DWS: https://goo.gl/ggoPuI
    • Beobachter24 29.11.2016 00:14
      Highlight Highlight @Radiochopf

      Ich stimme Dir in allen Punkten zu.
      Ausser dass mich Loepfes Meinung nicht (mehr) allzu sehr interessiert.

      Es gab mal eine Zeit, wo ich Loepfes Kommentare zu wirtschaftlichen Entwicklungen noch geschätzt hatte, aber das ist länger her. Erstens habe ich kaum mehr Aktien, und zweitens kann ich ihn als (Wirtschafts)journalist nicht mehr ernst nehmen.

      Sein Artikel vom 1.11. war reine Panikmache - bzw. das Zitieren von Panik-Machern.
      Ähnliche „Prognosen“ diverser „Experten" sah man vor der Brexit-Abstimmung.
    • Crecas 29.11.2016 06:33
      Highlight Highlight @Beobachter
      Da ist noch überhaupt nichts widerlegt. Wenn Trump alles machen würde - 1 zu 1 wie er es im Wahlkampf gesagt hat - dann würde es zu einer sehr grossen Wahrscheinlichkeit zu Rezession kommen. Die Märkte glauben im Moment nur, dass er zwar das Infrastrukturprogramm, insbesondere aber die Steuersenkungen durchzieht, aber nicht den grossen Handelskrieg anfängt. Das ist aber nur was die Märkte denken... sie denken, dass Trump nur gelogen hat und die Republikaner dies nicht zulassen werden.
    • ujay 29.11.2016 07:15
      Highlight Highlight @Beobachter24.Trump ist noch nicht mal im Amt und schon Triumpfgeheul.Anscheinend ist die Ahnung,wie die Börsen funktionieren,nicht eben gross:Zuerst wird spekuliert und wenn dann die Realität eintrifft,gehts schneller den Bach runter als man schauen kann.
  • zombie woof 28.11.2016 15:09
    Highlight Highlight Und in Amerika sind alle schon mit dabei, den Ballon aufzublasen. Der Ballon wird gross, der Knall aber auch.
  • G. Schmidt 28.11.2016 13:54
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wird das amerikanische Volk in Kürze den grössten Betrug erleben.
    Während Baufirmen und Investoren gewaltige Aufträge absahnen können, bleiben die Schulden beim Staat.
    Ausserdem haben die USA keine negativen Zinsen und diese sind durch seinen Sieg bereits wieder gestiegen.
  • Matthias Studer 28.11.2016 13:40
    Highlight Highlight Ach, sie blähen sich nur wieder auf bis diese Blasen wieder platzt. Nicht das erste Mal, wird wieder passieren. Danach rennen sie zu Mutter Staat und weinen ganz fürchterlich. Sie werden Besserung geloben und nach kurzer Zeit wieder weitermachen wie gewohnt.
    • Marco86 28.11.2016 16:37
      Highlight Highlight Analog zu der Subprimekrise ist es ja eben gerade "Mutter Staat" der aufbläst...
  • füdli 28.11.2016 13:18
    Highlight Highlight der duchschnittsamerikaner wird sich bei dieser verheissung wieder verschulden um diesmal bei den aktien mitzumischen.. um danach auf der strasse zu landen. er lernt es nämlich nie.
  • Mitz en place 28.11.2016 13:15
    Highlight Highlight Steuersenkung von 7 Billionen $? Das sind knapp 50% des BIP der USA? Oder haben sie, Herr Löpfe, die Zahl einfach nicht richtig aus dem Amerikanischen übersetzt?

    • Philipp Löpfe 28.11.2016 13:25
      Highlight Highlight Mitz en place: Die 7 Billionen stimmen, ich habe die Zeitdauer von zehn Jahren unterschlagen (und inzwischen dank dir hinzugefügt). Danke!
  • Eustace Tilley 28.11.2016 13:13
    Highlight Highlight Gesinnungswandel bei Löpfe? 🙃
    Benutzer Bild
    • (M)eine Meinung 29.11.2016 11:51
      Highlight Highlight Ja, der Gesinnungswandel sollte bis Januar komplett vollzogen sein, denn ab dann gehört der Trump ja zum Nato-Löpfe-Team.

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