Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SRG integriert Produktionsfirma TPC und baut 40 Stellen ab



ARCHIV - ZUR ABSTIMMUNG UEBER DIE NO BILLAG-INITIATIVE VOM 4. MAERZ 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZU SPORTUEBERTRAGUNGEN ZUR VERFUEGUNG – Ein Kameramann der Tochtergesellschaft der SRG SSR

Bild: KEYSTONE

Im Rahmen des Sparprogramms übernimmt die SRG bis Anfang 2020 die Produktionsfirma TPC wieder vollständig. Ausserdem entsteht ein neues IT-Kompetenzzentrum. 40 Stellen werden abgebaut, davon 20 durch Kündigungen und vorzeitige Pensionierungen.

Die SRG erwarte, durch die Massnahmen zehn Millionen Franken pro Jahr einsparen zu können, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der bisherige TPC-Chef Detlef Sold muss seinen Posten auf Mitte Jahr räumen.

Das Produktionszentrum des Schweizer Fernsehens war Anfang 2000 ausgegliedert worden. Die dadurch entstandene TPC AG mit heute rund 900 Mitarbeitenden blieb aber eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der SRG. Durch die Re-Integration sollen die Organisation und die Koordination der Produktionen vereinfacht und «vor allem auf Managementstufe» Kosten gespart werden, heisst es.

Die SRG setzt derzeit ein Sparprogramm in der Höhe von 100 Millionen Franken um. Grund dafür seien die Reduktion und Plafonierung der Gebühren, sinkende Werbeeinnahmen, Einschränkungen im digitalen Werbemarkt und Investitionen in die Zukunft.

Um «das Programmangebot zu schonen», würden vor allem Massnahmen in den Bereichen Immobilien, Infrastruktur, Technik, Produktionsprozesse und Verwaltung geprüft. Gemäss Gilles Marchand soll die SRG so reformiert werden, dass die Flexibilität und Effizienz verbessert und gleichzeitig das Programmangebot maximiert werden kann.

An seiner Sitzung vom Mittwoch entschied der SRG-Verwaltungsrat deshalb weiter, bis Anfang 2020 ein neues Kompetenzzentrum für IT-Infrastruktur und IT-Services, Digitalproduktion und Distribution zu schaffen. Dieses werde von der Tochtergesellschaft Swiss TXT in Biel mit 179 Angestellten geleitet, die interne IT- und Infrastruktureinheit Init mit 100 Mitarbeitenden werde darin intetriert. Für die Gekündigten stehe ein Sozialplan bereit, hiess es. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Eines dieser 75 Olma-Plakate löste einen «Nacktskandal» aus

Das ist die Geschichte des Farbfernsehens

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel