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Der Verzehr von Rindfleisch könnte das Krebsrisiko erhöhen. bild: shutterstock

Du isst gerne Rindfleisch und magst Milchprodukte? Dann solltest du das vielleicht lesen



Den Rat, zum Schutz vor Darmkrebs nicht zu viel rotes Fleisch zu essen, gibt es schon lange. Wissenschaftler sind auf der Spur bestimmter Erbgutelemente, die eine Ursache des erhöhten Tumorrisikos sein könnten. Sie kommen in Rindfleisch und Kuhmilch vor.

Wissenschaftler sehen mögliche Gefahren durch eine bisher unbeachtete Klasse von Erregern in Rindfleisch und Kuhmilch. Sogenannte Bovine Meat and Milk Factors (BMMF) könnten chronische Entzündungen verursachen, die ein höheres Risiko insbesondere für Dickdarm- und möglicherweise auch für Brust- und Prostatakrebs bedeuten können, erklärte der Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Heidelberg.

Das weltweite Verteilungsmuster der Darm- und Brustkrebsraten deute auf einen Zusammenhang mit dem Konsum von Milch- und Fleischprodukten vom europäischen Rind (Bos taurus) hin, hiess es vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). In Indien zum Beispiel – wo Kühe vielen als heilig gelten und kaum gegessen werden – erkranken demnach vergleichsweise wenige Menschen an Dickdarmkrebs. In Regionen wie Nordamerika, Argentinien, Europa und Australien, wo viel Rindfleisch auf den Tisch kommt, liegen die Darmkrebsraten weitaus höher.

Viele weitere Faktoren

Darmkrebs wird oft spät erkannt und ist dann vielfach nicht mehr zu heilen. Allerdings ist über Stuhltests und Dickdarmspiegelungen inzwischen eine Früherkennung sehr gut möglich. Wie bedeutsam die Bovine Meat and Milk Factors für die Entstehung von Tumoren sind, lässt sich bisher kaum abschätzen. Klar ist aber, dass es viele weitere Faktoren gibt – vermutet wird ein solcher Zusammenhang etwa für von Bakterien gebildete Substanzen.

Das Wissen um die BMMF – bestimmte DNA-Elemente – eröffne Präventionsmöglichkeiten, ist zur Hausen, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des DKFZ, überzeugt. Muttermilch biete wegen des natürlichen Gehalts an bestimmten Zuckern einen Schutz für Babys vor der Wirkung der Partikel. «Ich rate Müttern, ihre Kinder möglichst lange zu stillen, am besten über zwölf Monate.» Ab diesem Alter sei das Immunsystem der Kinder stabil und biete besseren Schutz vor vielen Infektionen, möglicherweise auch vor einer mit den BMMF. Säuglinge sollten keinesfalls früh mit Kuhmilchprodukten gefüttert werden, hiess es vom DKFZ.

Auch die Mütter könnten durch das Stillen vor der Wirkung der DNA-Elemente geschützt werden, da das Brustgewebe im Kontakt mit den Zuckerverbindungen sei, vermuten die Wissenschaftler. Studien zeigten, dass mit jedem zusätzlichen Monat des Stillens das Brustkrebsrisiko der Mutter sinkt.

«Essen Sie munter weiter»

Bei Erwachsenen sei denkbar, ihnen zum Schutz die in Muttermilch vorkommenden Zuckerverbindungen zu verabreichen – sofern die dauerhafte Einnahme keine Nebenwirkungen habe, so zur Hausen. Ein Verzicht auf Rindfleisch und Kuhmilch im Erwachsenenalter bringt demnach wohl häufig nichts, weil man dann schon infiziert ist. «Essen Sie munter weiter, weil Sie ohnehin alle infiziert sind», sagte zur Hausen. Als weitere mögliche Massnahmen nannte der Mediziner Impfungen für Rinder und das Herausfiltern der BMMF aus der Milch. Auch eine Impfung für Babys hält er für vorstellbar.

Harald zur Hausen hatte für die Erkenntnis, dass humane Papillomviren eine Rolle bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs spielen, im Jahr 2008 den Nobelpreis für Medizin erhalten. Seit einigen Jahren befassen er und andere Wissenschaftler sich mit der Hypothese, dass bei Menschen durch die Ernährung mit Rindfleisch und Kuhmilch Krebs ausgelöst werden kann.

Dabei stiessen die Forscher auf ringförmige Erbgutelemente ähnlich den sogenannten Plasmiden von Bakterien – die BMMF. Eindeutig geklärt sei die Natur der Erreger, deren Charakteristika zwischen Viren und Bakterien lägen, bisher noch nicht, hiess es vom DKFZ. Der Annahme nach können die BMMF im Menschen chronisch-entzündliche Reaktionen auslösen, die im umgebenden Gewebe die Krebsentstehung fördern können. «Wir haben eine neue Klasse von Erregern in Rindfleisch- und Milchprodukten entdeckt, die Tumorwachstum auslösen können», ist zur Hausen überzeugt.

Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig

Geschätzt etwa jede fünfte Krebserkrankung gehe nach derzeitigem Wissensstand auf Viren, Bakterien oder Parasiten zurück, sagte zur Hausen. Stimme seine BMMF-These, gehe jede zweite Krebserkrankung auf Infektionen zurück. Beim Dickdarmkrebs steige der Wert dann auf 75 bis 80 Prozent. DKFZ-Chef Michael Baumann verwies darauf, dass vor allem Bewegung sowie Alkohol- und Tabakverzicht das Darmkrebsrisiko verminderten. Wichtig sei die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen.

Eine Studie der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) war 2015 zu dem Ergebnis gekommen, dass der Verzehr von rotem Fleisch wahrscheinlich das Krebsrisiko erhöhen kann. Die Ursache des Zusammenhangs sei noch unklar, hiess es damals. (sda/dpa)

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99Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Avenarius 28.02.2019 13:08
    Highlight Highlight Studien gehen mir eigentlich am A.... vorbei. Weil die meisten eh gesponsert sind. Was ich an mir merke ist bei
    2 x Fleisch die Woche und ohne Milch (Käse schon), ich viel vitaler bin und mehr Energie habe. Mehr Hülsenfrüchte (Bohnen, Kichererbsen, Vollreis) habe ich eingeplant - echt lecker und gut für den Körper. Kein Weissmehl und keinen Zucker (dafür Birnel oder Honig). Macht alles zusammen 10 Jahr jünger und es bleibt mehr Geld über.
  • saukaibli 28.02.2019 07:34
    Highlight Highlight Das ist wieder mal so eine Studie, die eigentlich nur eine Korrelation und ein paar Vermutungen als Resultat gebracht hat. Wie damals die Studien zu Cholesterin oder Salz. Urwaldvölker essen weniger Salz als Europäer und haben weniger Bluthochdruck, also ist viel Salz gefährlich. Dabei ist das nur eine Korrelation und für jeden logisch denkenden Menschen keine Kausalität, denn es könnte durchaus andere Gründe geben wieso Urwaltvölker weniger Probleme mit hohem Blutdruck haben (nur schon, dass sie keine so dämlichen Studien lesen müssen). "Könnte vielleicht" ist kaum ein Grund zur Sorge.
  • Supermonkey 27.02.2019 23:34
    Highlight Highlight Milch und Rind leisch.... Sowieso schlecht füs Klima..
  • Imfall 27.02.2019 19:12
    Highlight Highlight inder werden im schnitt 68, schweizer 82


    vielleicht sterben ja viele inder bevor sie krebs bekommen würden
  • Lörrlee 27.02.2019 14:57
    Highlight Highlight Jaja, und irgendwann soll man nur noch Steine essen können. Zukünftige Rocharier reiben sich jetzt schon die Hände und lockern ihre Stimmbänder für die kommenden Diskussionen.
  • zeitgeist 27.02.2019 14:35
    Highlight Highlight Das Leben kann tödlich enden.
  • Adualia 27.02.2019 13:02
    Highlight Highlight na dann
    Benutzer Bild
  • Schnog 27.02.2019 12:54
    Highlight Highlight Wieso rechtfertigt hier jeder seinen Fleischkonsum? Habt ihr den Artikel überhaupt gelesen?
    • Blitzableiter 27.02.2019 19:13
      Highlight Highlight Entweder: Nein, nur den Titel, das erste Drittel, oder Ja - ( Auch Ja, da sowieso jeder angst um sein kleines Luxus hat.)
    • Forest 28.02.2019 11:35
      Highlight Highlight Das frag ich mich auch? Grundsätzlich muss Niemand seine Ernährung rechtfertigen. Die Diskussionen finde ich allerdings spannend sobald das Thema kommt kaufen plötzlich alle Bio und beim Bauern ein 😂. Fastfood ist No Go für mich, bin schliesslich kein Abfalleimer und Fastfood als Lebensqualität zu bezeichnen ist eigentlich schon lächerlich. Tatsächlich ist Essen Lebensqualität und, da kann auch gutes und Gesunde Mahlzeiten lecker sein. Verstehe auch nicht warum sich alle Plötzlich rechtfertigen. Du bist was du isst, scheint wohl doch etwas dran zu sein😂
  • Chili5000 27.02.2019 12:06
    Highlight Highlight Achtung, der Konsum von seichten Medienberichten könnte zu erhöhtem Blutdruck uns somit zum vorzeitigem Tod durch Herzinfarkt führen.*






    *Ein zusammenhang zwischen sichten Medienberichten und Bluthochdruck konnte nicht nachgewiesen werden.
    • AdiB 27.02.2019 12:36
      Highlight Highlight Du musst schreiben, "wir vemuten..."
      Dann am schluss, dass kein zusamenhang nachgewiesen werden konnte.
  • Lörrlee 27.02.2019 11:50
    Highlight Highlight Ich werde auf jeden Fall trotzdem älter als Bird-Box-Challenger, Tide-pod-Esser, Selfie-am-Bergrand-Macher, Anti-Vaxxer etc. etc.

    Reicht mir als Genugtuung, bin schon mit wenig zufrieden.
  • AdiB 27.02.2019 11:30
    Highlight Highlight Ähm..was ist den das für eine studie? Sind ja alles vermutungen. Ich finde solche studien sollten erst veröffendlicht werden wenn es klar ist und nicht "wir vermuten".
    Von ärzten weiss man mitlerweile dass es nur eins gibt dass sie zu 100% sagen können "es schadet". Dies ist das rauchen.
    • Tiny Rick 27.02.2019 13:19
      Highlight Highlight Alkohol, fett, etc. Es gibt weitaus mehr als nur das Rauchen was zu 100% erwiesen ist, dass der übermässige Konsum schadet..
    • AdiB 27.02.2019 16:48
      Highlight Highlight @tiny, alles schadet bei übermässigem konsum. Doch rauchen schadet mit jeddm zug.
      Dies ist auch der grund wieso ärzte sie nur nach dem rauchen fragen. Ansonsten würden sie nach allem fragen. Dies stammt nicht von mir sondern von meiner cousine die übrigens einen dr. in medizin hat. Ich glaube sie weiss es besser als du.
    • opwulf 27.02.2019 17:23
      Highlight Highlight Anders gefragt Rick, was genau in Übermengen konsumiert schadet schon nicht? Den wie schon unser seeliger Paracelsus zu sagen pflegte ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fear the crap 27.02.2019 08:41
    Highlight Highlight friss oder stirb
  • Lörrlee 27.02.2019 08:23
    Highlight Highlight Ich will ja auch keine 80 werden, 70 reichen vollkommen, und wenn auch das nicht klappt, dann ist's auch egal.
    • karl_e 27.02.2019 15:16
      Highlight Highlight Mit 69 wirst Du gaaanz anders reden. :-D
  • Olmabrotwurst 27.02.2019 07:35
    Highlight Highlight Erklärt das mal eine Moslem
  • nach gang 27.02.2019 07:20
    Highlight Highlight Bei Zucker Milch und Fleisch frage ich mich immer wieso der Staat solche umstrittenen Produkte subventioniert.
    Vielleicht ließen sich Gesundheitskosten mit weniger landwirtschaftlichen Subventionen dämpfen.
    • MacB 27.02.2019 09:27
      Highlight Highlight Milch ist ein umstrittenes Produkt? omg, komm mal aus deiner Blase.
    • nach gang 27.02.2019 09:41
      Highlight Highlight Es trollt der Troll so drollig.
    • fandustic 27.02.2019 09:48
      Highlight Highlight Umstritten? Von wem den? Veganern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pergjo 27.02.2019 01:31
    Highlight Highlight *beisst herzhaft vom Rindfleischburger ab*

    "waff fteht hier?!" 😲😅
  • Jacky Treehorn 26.02.2019 22:56
    Highlight Highlight Alle strahlen sich die Birne mit ihren Smartphones kaputt aber sorgen sich vor Milch und Fleisch. Gute Besserung.
    • Valon Gut-Behrami 27.02.2019 10:49
      Highlight Highlight Ich weiss, du willst jetzt Milch als ganz natürlich darstellen. Nur ist sie so natürlich für uns Menschen wie Smartphones...
    • Jacky Treehorn 27.02.2019 12:20
      Highlight Highlight nein eigentlich nicht. Meines Wissens ist der Mensch das einzige Lebewesen, welches Milch (im eigentlichen Sinn) eines anderen Lebewesens konsumiert. Aber beim Konsum einer Tasse Milch habe ich definitiv weniger bedenken als das Smartphone eine Nacht lang neben meiner Birne bei vollem Empfang und WLAN.
    • nach gang 27.02.2019 15:10
      Highlight Highlight @Jacky Treehorn
      Eine Tasse Milch ist das eine und mit Milchpulver gepanschte Convenience-Produkte das andere.
      Und wenn wir schon dabei sind, zwischen frisch gemolkener Rohmilch und der weißen Plörre im Tetrapack sind Welten. So etwa wie zwischen Smartphone und Rauchzeichen.
  • Bowell 26.02.2019 22:54
    Highlight Highlight Wenn man hin und wieder kein gutes Steak essen darf, lebt man nicht wirklich länger, es kommt einem einfach nur so vor...
    • Lörrlee 27.02.2019 11:45
      Highlight Highlight Richtig, ist wie beim Zeitverbringen mit Menschen und Dingen die man nicht mag, es kommt einem Ewig vor. Mir würde ein Leben bis 30 wie 100 vorkommen, dürfte ich kein Fleisch essen
  • uniQue 26.02.2019 22:44
    Highlight Highlight Wie im Artikel erwähnt ist rotes Fleisch "wahrscheinlich" krebserregend. Was aber immer ignorieret wird, dass bei verarbeitetem Fleisch (gesalzen, getrocknet, geräuchert oder anders konserviert) genügend Studien und wissenschaftl. Beweise vorliegen und vom IARC gleich eingestuft wurde wie Asbest. Ist das nicht krass? Von mir aus soll jeder selber entscheiden was man isst, doch die Aussage «Essen Sie munter weiter, weil Sie ohnehin alle infiziert sind» ist völlig daneben.
    • Lörrlee 27.02.2019 11:47
      Highlight Highlight Krebs gibt's heute an jeder Strassenecke. Wenn schon Krebs, dann soll er mir immerhin schmecken. Lassen Sie mich bitte selbst entscheiden, wo ich mir meinen Krebs hole, danke!
    • uniQue 27.02.2019 22:17
      Highlight Highlight Welchen Teil von "Von mir aus soll jeder selber entscheiden was man isst" haben Sie nicht verstanden?
  • Neversober 26.02.2019 22:29
    Highlight Highlight ohne fleisch könnte ich leben! aber lasst mir meinen käse in ruhe!
    • Alex_Steiner 27.02.2019 11:18
      Highlight Highlight Also... werd Vegetarier.
  • DrDeath 26.02.2019 21:38
    Highlight Highlight Alle Jahre wieder: Irgendwer schreit ganz laut "Krebsrisiko!!!" alles gerät in Panik, und einige Zeit später fällt das ganze in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Ein paar statistische Daten machen noch keinen Kausalzusammenhang. Bevor da nicht in klinischen Studien der Zusammenhang nachgewiesen ist, mache ich mir da mal sicher keinen roten Kopf. Wenn ich mir wegen jeder solchen Räuberpistole gleich Sorgen machen wollte, könnte ich mich jede Woche vor was anderen fürchten.
  • Kritiker 2.0 26.02.2019 21:38
    Highlight Highlight Schon gwusst? Leben ist tödlich. Packen Sie sich also in Luftpolsterfolie ein, hausen Sie in einer Höhle und meidn sie unter allen Umständen den Kontakt zu anderen Lebewesen! Imfall!!! 😂😂😂
    • Áfram GC Unihockey 27.02.2019 10:00
      Highlight Highlight Das könnte aber gefährlich werden!
      Wenn man sich falsch einwickelt könnte ein Erstickungstod drohen.
      In einer Höhle gibt es zu wenig Sonnenlicht, d. h. Vitamin D-Mangel was auch gefährlich werden kann.
      Und Sozialkontakte sind ebenfalls wichtig für den Menschen.
      Wieso gibt man so lebensgefährliche Ratschläge? 😂
    • Kritiker 2.0 27.02.2019 11:08
      Highlight Highlight Ich spekuliere eben auf Darwin... 😈😜
  • Beggride 26.02.2019 21:35
    Highlight Highlight Wer nur darauf achtet, lang zu leben, verschiebt sein Glück auf morgen und hat nie wirklich gelebt. Klar muss man seinen Körper nicht zb mit Alkohol und permanentem Fast-Food zerstören, aber alles nur auf ein ungarantiertes Leben auszurichten macht ebenso unglücklich...
  • neckslinger 26.02.2019 20:48
    Highlight Highlight Mein Grossvater wurde 94 Jahre alt (ohne Krebs). Ich denke das ist alt genug. 😅
    • Pitsch Matter 26.02.2019 22:16
      Highlight Highlight Dein Grossvater wurde so alt, weil er in der armen Schweiz körperlich Arbeiten musste bis zum Umfallen und kein Essen im Überfluss hatte. Kein Vergleich zu heute.
    • neckslinger 26.02.2019 22:56
      Highlight Highlight Mit alt genug, meine ich für mich. Wenn ich mal so alt werde, wäre glücklich. Es ist keineswegs so, dass ich froh war, als er starb.

      Mein Kommentar war auf den Fleisch- und Milchkonsum bezogen. Ich schätze, dass ich etwa im gleichen Rahmen konsumiere wie er es getan hat. Und somit habe ich keinerlei bedenken was mein Konsumverhalten angeht (Auswirkung auf meine Gesundheit, nicht auf die Umwelt, das ist ein anderes Thema).
    • Xapillon 27.02.2019 09:26
      Highlight Highlight Und Churchill rauchte und trank jeden Tag und wurde 90 Jahre alt...immer die gleichen "Argumente" bei diesen Diskussionen. Ein Kollege von mir starb mit 25 an Krebs. Er rauchte nicht und trank nicht und achtete generell auf eine gesunde Lebesweise. Jetzt, wo wir die Einzelfälle geklärt hätten, könnten wir uns faktenorientiert unterhalten.
  • I don't give a fuck 26.02.2019 20:31
    Highlight Highlight Milchprodukte verursachen und heilen Krebs, das haben die Studien der letzten Jahren ergeben, genial nicht? Heute ist ja sowieso angeblich beinahe alles krebserregend, who cares 🤷‍♂️😂 Wenn man all dem Glauben schenkt und strikt nurnoch Fenchel frisst, keinen Alkohol mehr trinkt und nichtmehr raus geht, weil man von ner Karre überfahren werden oder sich nen Sonnenbrand holen könnte, dann sollte man sich überlegen, ob man überhaupt jemals gelebt hat...
    • Zat 27.02.2019 10:14
      Highlight Highlight Ich bin bei Ihrem ersten Satz hängen geblieben: Milchprodukte verursachen und heilen Krebs... Woher haben Sie das, dass Milchprodukte Krebs heilen könnten? Das würde mich jetzt wirklich interessieren. Können Sie da genauere Angaben machen, bitte?
  • Olf 26.02.2019 18:40
    Highlight Highlight Ich bin gerne bereit für gute Steaks den Löffel ein paar Jahre früher abzugeben.
    • Neuromancer 26.02.2019 19:12
      Highlight Highlight Nicht zwingend wenn man jemanden gesehen hat daran zugrunde gehen.
      Ausser man will ums Verrecken das Ticket für die erste Reihen lösen. Dann passt‘s.
    • salliona 26.02.2019 19:13
      Highlight Highlight okay früher sterben - aber Krebs?
    • dmark 26.02.2019 20:46
      Highlight Highlight Naja, gesund sterben die Wenigsten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 26.02.2019 18:34
    Highlight Highlight "«Essen Sie munter weiter, weil Sie ohnehin alle infiziert sind»"

    Fazit: Schwein gehabt.
    • Neuromancer 26.02.2019 19:13
      Highlight Highlight Paniert und mit Fritten?
    • Arthur Philip Dent 26.02.2019 20:21
      Highlight Highlight Also wenn man das von einer anderen Infektion sagen würde, wäre es wohl eher "Pech gehabt.", nicht?

      Ist das Glück, weiter Rindfleisch und Milch essen zu dürfen tatsächlich grösser als das Pech, die Gesundheit bereits gefährdet zu haben?
    • aglio e olio 26.02.2019 20:39
      Highlight Highlight "Ist das Glück, weiter Rindfleisch und Milch essen zu dürfen tatsächlich grösser als das Pech, die Gesundheit bereits gefährdet zu haben?"

      Nein. Aber die Zeit lässt sich nun mal nicht zurückdrehen. Humor ist wenn man trotzdem lacht. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • bfm 26.02.2019 18:34
    Highlight Highlight Ich esse gerne Fleisch und Milchprodukte und habe den Artikel gelesen. Fazit: Ich werde weiterhin Fleisch und Milchprodukte mit Genuss konsumieren.
    Noch nie hat sich in Westeuropa die Gesellschaft derartig "un-vegan" ernährt wie heute, und trotzdem steigt die Lebenserwartung stetig weiter.
    Carpe diem.
    Dies schreibt einer, der dank der modernen Spitzenmedizin vor 8 Jahren von einer bis vor kurzem tödlichen Krebserkrankung vollständig geheilt worden ist. Dass ich in den Augen der Veganer im Alleingang für den Untergang der Erde verantwortlich bin, na ja, damit kann ich leben,
    • sunshineZH 26.02.2019 19:15
      Highlight Highlight Sehr schön gesagt :) Vorallem kommt sowieso kurze Zeit später wieder eine Studie die das Gegenteil behauptet 😃
    • H. L. 26.02.2019 19:30
      Highlight Highlight bfm:
      Hast du den Artikel verstanden oder nur gelesen? Es geht um EINEN Erreger und dessen vermuteten Zusammenhang zu EINER Krebsart. Nach dem Fazit des Herrn zur Hausen zu seiner These nun anzunehmen, dass ein hoher Fleischkonsum gesundheitlich generell unproblematisch sei, ist ein gewaltiger Trugschluss, den Herr zur Hausen so wohl auch nicht billigen würde.
    • Stampfer 26.02.2019 20:04
      Highlight Highlight Es ist wohl kaum jemand „im Alleingang für den Untergang der Erde verantwortlich“.
      Aber anstatt stolz Ihren Egoismus zu verkünden könnten Sie Verantwortung übernehmen und für einen gesünderen Planeten einsetzen oder Mitgefühl für Tiere zeigen. Aber das erfordert Mut und das Denken über die eigene Person hinaus.
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