Schweiz
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epa03749045 Women breastfeed their children at City Hall Square in Copenhagen, Denmark, 17 June 2013, in protest against the ban on breastfeeding in some cafe's and places in Denmark.  EPA/MADS NISSEN DENMARK OUT

Langzeitstillen wird von der La Leche Liga empfohlen. Bild: EPA

Wie sich Mütter auf Facebook in den Still-Wahnsinn treiben

In einer Facebook-Gruppe propagieren Mütter radikales Stillen und setzen damit andere Mitglieder unter Druck – die Still-Liga freut's. 



Auf jeder Packung Babynahrung steht es: «Stillen ist das Beste für Ihr Kind!» In Facebook-Gruppen tauschen sich Mütter deshalb rund ums Thema aus und suchen Rat bei Brustentzündungen, Milchstau oder Abpump-Schwierigkeiten. Eine dieser Gruppen nennt sich «Stillen Schweiz». Die Seite möchte ein Forum für den Austausch rund ums Stillen sein – verunsichert in ihren radikalen Ansichten aber junge Mütter.

«Ich hatte dank dieser Gruppe einen Horror-Start in die Elternschaft.»

Melanie

Melanie, die ihren Nachnamen nicht nennen möchte, berichtet, sich durch die Ratschläge stark unter Druck gesetzt zu haben. «Ich hatte dank dieser Gruppe einen Horror-Start in die Elternschaft. Das Stillen hat bei mir gar nicht funktioniert. Wochenlang habe ich mir in der Still-Gruppe anhören müssen, dass jede Frau stillen könne und mich dementsprechend enorm unter Druck gesetzt», erzählt sie.

Erst als sie einen Schlussstrich gezogen hatte, habe sich auch das Verhältnis zu ihrem Baby normalisiert. «Es fühlte sich an wie endlich zueinander zu finden. Meine Kleine genoss das Schöppelen und ihre entspanntere Mama.» 

Für Annette Saloma, eine der Administratorinnen der Gruppe, ist klar, dass man in der Facebook-Gruppe eine klare Pro-Haltung vertritt: «Wir sind eine Still-Gruppe und setzen uns für das Stillen ein.» Das stehe auch ganz klar in den Gruppenregeln. «Foren, in denen die Mütter in die andere Richtung unter Druck gesetzt werden und hören, dass sie abstillen sollen, ihre Kinder auch mit Schoppen gross werden und Pulvermilch genauso gut ist wie Muttermilch, gibt es zur Genüge», sagt sie gegenüber watson.

Um Sarah Harrison entbrannte ein Shitstorm, weil sie auf Instagram bekannt gab, ihre Tochter nach neun Wochen abzustillen. instagram

Tatsächlich spürt man in der geschlossenen Facebook-Gruppe eine klare Haltung zum Thema – gerade dann, wenn es ums Abstillen oder die Gabe von Pulvermilch geht. Auf die Frage, wie schnell sich die Milch in der Brust reduziert, wenn das Kind stattdessen Brei isst, stellt eine Stillberaterin eine Gegenfrage: «Wie alt ist dein Kind?» Und dann der Hinweis: «Im ersten Lebensjahr sollte keine Stillmahlzeit ersetzt werden durch Beikost».

Diesem Ratschlag widerspricht Andreas Geiser deutlich. Er ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin: «Milchmahlzeiten sollten im Lauf des ersten Lebensjahres durch Brei ersetzt werden.» Im Alter von vier bis sieben Monaten sollten glutenhaltige Nahrungsmittel eingeführt werden, damit das Baby eine Toleranz aufbauen könne. Ab dem sechsten Lebensmonat brauche ein Säugling dann eisenhaltige Nahrungsmittel, erklärt Geiser: «Denn ungefähr ab diesem Zeitpunkt sind die Eisenreserven in der Leber aufgebraucht.»

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt, keine Milch mehr anzubieten, wenn das Kind etwa 200 Gramm isst, und auch die Mütter- und Väterberatung sagt in ihrem Beratungsgespräch, dass 120 Gramm Brei eine Milchmahlzeit ersetzen.

«Wir müssen aufhören, Muttermilch als Garant gegen jede Krankheit und für das Seelenheil des Kindes hochzustilisieren»

Melanie

Eine andere Mutter möchte von der Gruppe wissen, ob es Sinn macht, ihr Kind nicht mehr an der Brust einschlafen zu lassen, sodass es später auch alleine in den Schlaf finden kann. Dies wird der Mutter abgeraten. In den Augen der meisten Forums-Mitglieder sei das Einschlaf-Stillen ein Grundbedürfnis des Babys, das es zu respektieren gilt. Eine Kommentatorin fügt an, dass es ihr auch nichts ausmache, ihr Baby nie abgeben zu können und dass sie deshalb nun auch ihren Job gekündigt habe. 

Stillen, Facebook-Gruppe

Ein Bild, das einer Mutter als Antwort dienen soll – und stattdessen ein schlechtes Gewissen macht. screenshot facebook

Einige der Admins sind sogenannte Stillberaterinnen der La Leche Liga (LLL), der Still-Lobby, die in über 70 Ländern tätig ist und für die World Health Organisation (WHO) als Beraterin fungiert. Diese gibt daraufhin die internationale Still-Empfehlung heraus: Die ersten sechs Monate soll ausschliesslich gestillt werden. Anschliessend sollte bis zum zweiten Lebensjahr weitergestillt werden. Das Stillen sollte unter der Berücksichtigung beider «Stillpartner» beendet werden. Weiter hat die WHO einen Kodex herausgegeben, der die Unterzeichner-Länder verpflichtet, Werbung für Säuglingsnahrung streng zu reglementieren und medizinisches Personal anzuhalten, die Vorzüge des Stillens zu betonen.

Das «Handbuch für die stillende Mutter» der LLL geht von Mutter und Kind als biologischer Einheit aus. «Damit reproduziert die LLL klassische Geschlechterrollenbilder: die Mutter als Quelle von Liebe, Geborgenheit und Nahrung. Für den Vater gibt es hier nur wenig, bis gar keinen Platz», sagt Melanie. «Man kann doch nicht nur der Mutter die Verantwortung zuschieben, dass ihr Kind Nähe und Zuneigung bekommt – ein Vater kann auch kuscheln und die Flasche geben», sagt sie und fügt an: «Wir müssen aufhören, Muttermilch als Garant gegen jede Krankheit und für das Seelenheil des Kindes hochzustilisieren».

Ähnlich tönt es bei Kinderarzt Andreas Geiser. Zwar sei das Stillen in den allermeisten Situationen das Beste für Mutter und Kind: «Doch unersetzlich ist es nicht»: Für beide Hauptaspekte des Stillens – Ernährung und Beziehung –  gebe es Alternativen.

Bezüglich Ernährung seien in der Schweiz sauberes Trinkwasser und «hervorragende Säuglingsmilchen» vorhanden. Und der Beziehungsaspekt könne durch Körperkontakt, dem Herumtragen im Tragetuch und Sprechen mit dem Baby ebenfalls gelebt werden. 

Diese Alternativen will Kinderarzt Geiser aber nicht als «Kompensation» bezeichnen – weil das die Idee der «Unersetzlichkeit des Stillens impliziere». Das sei falsch. Denn die Hälfte der Menschheit produziere keine Milch – insbesondere Väter und Hausmänner: «Sie können die Bedürnisse eines kleinen Kindes unter geeigneten Umständen dennoch ‹stillen›.»

Solche Einwände, die verunsicherte junge Mütter beruhigen könnten, erhalten in der Facebook-Gruppe «Stillen Schweiz» wenig Beachtung. Wer seinen Job nicht kündigt, schon nach einigen Monaten abstillt oder sein Kind ins eigene Bett verfrachtet, bekommt in diesem Forum schnell Gewissensbisse. Denn es gibt hier klare Faktoren, die eine «gute Mutterschaft» auszumachen scheinen.

Die Soziologin Sunna Símonardóttir hat untersucht, wie Diskurse über Säuglingsernährung mit «guter Mutterschaft» verknüpft sind. Dazu führte Sie Interviews mit Frauen, für die Stillen zum Problem wurde. Sie hält fest, dass in Ländern, in denen Stillen als soziale Norm gilt, Frauen moralisch verurteilt werden, die nicht stillen. Broschüren über die Säuglingsernährung mit «Jede Frau kann Stillen»-Überschriften erhöhen den Druck zusätzlich. 

Frauen werden zwar nicht zum Stillen gezwungen, doch verfehlen sie durch das Aufgeben des Stillens ihre Identität als «gute Mutter», so die Autorin. Um diesen «Fehler» zu beheben, werde den Frauen nahegelegt, die Anweisungen von Gesundheitsexperten zu befolgen, um den «natürlichen» Milch erzeugenden Körper wiederherzustellen. Die Mutterrolle würde so naturalisiert und Frauen dazu gedrängt, das Stillen so lange zu versuchen, bis sie Erfolg haben.

Die französische Feministin Élisabeth Badinter macht einen weiteren Grund für den gesellschaftlichen Still-Zwang fest: Dank Verhütungsmethoden entscheiden sich Frauen heute aus freien Stücken für ein Kind. Diese freie Entscheidung schlägt aber vor allem für die werdende Mutter in eine historisch einmalige Verantwortlichkeit um, die sich in dem Bewusstsein äussert, ihrem Kind «alles» schuldig zu sein.

In einem anderen Mütter-Forum sieht man das Still-Forum deshalb kritisch. «Die Beraterinnen sind zwar kompetent, aber ich getraue mich gar nicht, meine Fragen offen und ehrlich zu stellen. Man wird sofort verurteilt und zusammengeschissen», erzählt eine Mutter aus dem Forum. «Sekte trifft's», schreibt eine andere Mutter über die Mentalität der Still-Gruppe. 

«Man könnte meinen, dass man sein Kind vergiftet, wenn man Pulvermilch gibt.»

Mutter über die Still-Gruppe

«Es ist toll, dass sich diese Frauen ehrenamtlich fürs Stillen einsetzen. Denn fürs Stillen fehlt nach wie vor oft das Verständnis – vor allem am Arbeitsplatz», entgegnet eine andere Userin. Und auch Melanie findet versöhnliche Worte für die Facebook-Still-Gruppe: «Zuletzt ist die Mentalität in der Gruppe nur Ausdruck für den Still-Zwang unserer Gesellschaft.» Sie würde sich wünschen, dass man das Thema lockerer anginge. «Dass jeder für sich entscheiden kann, was gut für einen selbst und sein Baby ist. Und dass man auch mit der Flasche eine gute Mama ist.»

Eine Frau lässt ihren Kinderwagen kurz unbeaufsichtigt ...

abspielen

Video: srf

Stillende Mütter: Eine Fotografin verwandelt sie in stolze Göttinnen

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    Alle Leser-Kommentare
  • wololowarlord 07.02.2018 23:14
    Highlight Highlight Grosses kino👏🏼 die kommentare hier und auf fb haben mich sicher eine halbe stunde unterhalten. Dazu noch ein neues wort gelernt: stilltalibans😂
    • Red4 *Miss Vanjie* 08.02.2018 14:39
      Highlight Highlight hahah ich war jetzt auch auf Facebook lesen. Liebe Neumütter, der Gehweg wurde nicht nur für euch und eure verhätschelten verwöhnten gören gemacht, außerdem jedem das seine wer nicht Stillen mag , mag nicht stillen . Ein Kind zu werfen bedeutet nicht das man alles Weiss.
  • Nintschgi 07.02.2018 11:51
    Highlight Highlight Am traurigsten finde ich, dass sich die Autorin selbst in der Gruppe befand, dann den Moderatorinnen Fragen unter anderem Vorwand stellte und aus dem Zusammenhang riss, um dann den Artikel gegen die Gruppe zu verwenden. Da muss ja sehr viel Groll dahinter sein. Und unter dem Artikel Werbung von Watson, wie eine Fotografin stillende Frauen zur Göttin macht. Das macht sicher keinen Druck...
  • Natascha Flokati 07.02.2018 11:30
    Highlight Highlight Die Kommentare auf Facebook/watson.news sind die lustigsten. TRIGGEREEEEED!
    Benutzer Bild
  • nass 07.02.2018 09:36
    Highlight Highlight Wenn ich nur schon La Leche Liga höre wird mir schlecht. Soviel unprofessionelles wie dort habe ich noch selten gesehen/gehört. Und auch als Pflegende sehe ich leider immer wieder Mütter die diesen "selbsternannten Möchtegern Stillberaterinnen" mehr vertrauen als dem gesunden Menschenverstand und dann mit Mastitits bei uns und später im OP landen...
  • Nintschgi 07.02.2018 09:29
    Highlight Highlight Wow. Selten einen so schlecht recherchierten und einseitigen Artikel gelesen. Das Ganze basiert auf der Meinung von 2 Müttern, die anscheinend enttäuscht wurden und einen Groll gegen die Gruppe hegen. Schade. Diese Gruppe ist unglaublich toll und friedlich, und hat nicht nur mir, sondern schon ganz vielen Mamis sehr geholfen. Dies dank vielen tollen Menschen, die einander unentgeltlich helfen wollen. Schlimm, dass die natürlichsten Dinge der Welt die Menschen immer noch so in Aufruhr bringen können. Lieber Kind gebären, und gleich abschieben ins eigene Bett, mit Nuckel und Flasche und Singbär.
    • Stan_the_man 07.02.2018 11:47
      Highlight Highlight So schlecht kann der Artikel ja doch nicht sein, wenn du ihn sogleich und völlig bestätigst ;)
    • Nintschgi 07.02.2018 16:22
      Highlight Highlight Spannend. Was bestätige ich denn? Stillen ist natürlich, oder nicht? Und wenn man nicht stillen will, na und? Dann muss man aber nicht in die Stillgruppe. Ein Fleischesser muss ja auch nicht in die Veganergruppe und sich dann nerven?
  • Zap Brannigan 07.02.2018 08:35
    Highlight Highlight Bei uns hat Stillen und Abstillen bei allen Kindern zum Glück gut geklappt. Meine Frau war aber ziemlich genervt von Hebammen und Bekannten, die aus dem Stillen eine Religion machen. Wir nannten diese Leute unter uns Stilltalibans. Und wenns Probleme gibt, eine ärztliche Stillberatung aufsuchen. Unter Hebammen und Stillbersterinnen gibt es viele Esoterikerinnen mit sehr "speziellen" Theorien.
  • Blue64 07.02.2018 07:21
    Highlight Highlight Stillen-Impfen-Frühförderung: es gibt sie, die militanten Übereifrigen, die, die ihre Meinung über alle stellen und nicht fähig sind, selbst zu denken und zu fühlen und zu spüren.
    Ich habe meine beiden Jungs 3 Monate gestillt, danach war ich es leid, täglich mut schmerzenden Brüsten rumzulaufen.
    Und heute, 17 und 18 Jahre später, sund sie 186cm bzw 182cm gross, spielen Eishockey und sind einmal pro Jahr erkältet - also so schlecht kann der Schoppen nicht gewesen sein.
  • Herbert Anneler 07.02.2018 00:42
    Highlight Highlight Den Terror, den eine stillfanatische Säuglingsberaterin einst in unsere junge Familie gebracht hat, steckt uns allen, Mutter, Kind und Vater, bis heute in den Knochen. Wir haben alle enorm darunter gelitten. Als junge Familie unter Stress hofft man auf Hilfe und wird mit lebensfeindlichem Still-Müll zugelabert. Es war dann ein erfahrener Kinderarzt, der uns aus der Bredouille half. Wahre Brei-Schlachten, aber unser Baby wurde endlich satt und zufrieden und für ein paar Monate ein Dickerchen - das hat sich dann ganz automatisch normalisiert. Und unser Kid hat ein super Immunsystem.
  • Pirat der dritte 07.02.2018 00:04
    Highlight Highlight Stellt die Handy‘s ab und lest die Packungsbeilage! Oder fragt die Grossmutter! Oder tut was ihr selbst für richtig findet! Arme verunsicherte junge Frauen......
  • John M 07.02.2018 00:04
    Highlight Highlight Meine Frau ist auch in dieser Gruppe, dort hat sie schon manch gute Tipps abholen können. Doch sie sagt auch, dass einige dort, vor allem die Admins, zum Teil krasse Ansichten haben.
    Die wirklich guten Tipps holen wir uns aber über die Stilberatung. Ist auch viel persönlicher wenn jemand zu dir nach Hause kommt und dir alles genau erklärt und zeigt
    • Stan_the_man 07.02.2018 11:51
      Highlight Highlight Stilberatubg? Etwa bei Jeroen van Rooijen?
  • highfish100 06.02.2018 23:49
    Highlight Highlight Sehr einseitiger Artikel! Zeigt überhaupt nicht auf, dass diese Seiten auch vielen Müttern helfen. Es gibt in jeder Gesellschaft Leute mit extremen Ansichten, das ist auch hier so. Aber so schwarz-weiss ist die Welt halt nicht! Auch wenn viele es gerne so sehen.
  • Kong 06.02.2018 21:36
    Highlight Highlight Ich wurde auch total schikaniert und aus so einer Gruppe ausgeschlossen. Bloss weil ich unsere Babies nicht stillen konnte. Voll fies. Fotos der Brüste & wie es richtig geht, wollte man mir auch nicht schicken. FB wollte auch nicht helfen... obwohl ich mir bei meinen 346 Freunden eigentlich jeden Lebensrat hole.

    ... als Mann ist es schon echt hart in solchen Foren 🤪🤡
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 07.02.2018 06:37
      Highlight Highlight jeder kann stillen, hab dich nicht so.
    • iss mal ein snickers... 07.02.2018 06:41
      Highlight Highlight Peter....bist du es?😂
    • iss mal ein snickers... 07.02.2018 06:47
      Highlight Highlight
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    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Sager 06.02.2018 21:34
    Highlight Highlight 1000 mal wichtiger als das Stillen ist die Frage der Impfung. Hier lohnt sich eine eigene Recherche und nachfragen bei jungen Müttern mit und ohne Impfungen. In den Impfungen hat es viel zu viel gifte Stoffe drin die dem Baby massiv schaden können.
    • Enzasa 06.02.2018 23:11
      Highlight Highlight Jetzt hatte ich zu schnell geherzt, ich finde Impfungen wichtig. Ich habe Masern und Keuchhusten gehabt und wollte diese Quälen meinen Kindern nicht zu muten. Wenn ich bedenke, dass die meisten Kinder auf dieser Welt an simplen Sachen wie Masern sterben, dann ist Impfen sinnvoll
    • äuä scho! 06.02.2018 23:54
      Highlight Highlight Huiii, jetzt fühlen sich auch noch die Impfgegner angesprochen!!

      1000-mal wichtiger wäre es, fundiert zu recherchieren, bevor man irgendwas unqualifiziertes rausposaunt, nur weil mann weder von Pharmakologie noch von Epidmiologie einen Schimmer hat.

      Wer nicht impft, handelt egoistisch unverantwortlich und asozial. Punkt!

      Harald erklärt’s dir nochmal:
      Play Icon



    • Hierundjetzt 07.02.2018 00:24
      Highlight Highlight Nö. Das ist nur Dein Weltbild. Keine Tatsache. Gegenfrage, wo röscheschiert den der Peter ohne medizinisches Fachwissen? Auf Youtube? Auf google? Um wissenschaftliche Studien zu lesen braucht es etwas mehr als eine Lehre.

      Zudem: geimpft wird im Kinderalter nicht bei einem Erwachsenen und ganz sicher nicht an einer schwangeren 😂

      Bitte frag Deine Mutter, wie das bei Dir wahr. Merci.
    Weitere Antworten anzeigen
  • philosophund 06.02.2018 21:24
    Highlight Highlight LoooooL
    „Ich hatte dank dieser Gruppe einen Horror-Start in die Elternschaft. (...)“
    Wer sich von FB und FB Gruppen in diesem Ausmass vereinnahmen lässt ist selbst schuld.
  • Martina Stadler 06.02.2018 21:06
    Highlight Highlight Ich bedanke mich ganz herzlich bei dieser Gruppe. Dank dieser Gruppe bin ich mein Kind noch am Stillen (Baby 8 Monate). Ich habe viele Wertvolle Typs erhalten, auch in der Not als es schnell gehen musste. Ich kann ja selber entscheiden was für mich stimmt und was für mich nicht stimmt.
  • Miriam S 06.02.2018 21:04
    Highlight Highlight Alle Informationen können als Druck empfunden werden. Ich finde es aus persönlicher und psychologischer Sicht äusserst hilfreich, dass einerseits qualifizierte Personen Stellung nehmen und andrerseits auch immer wieder Mamis ihre persönlichen Ups und Downs teilen. Diese Gruppe, die ehrenamtlichen Stillberaterinnen, alle Mamis, die stillen/pumpen (und zum Teil viel Zeit und Nerven dafür investieren) haben einen solch unausgewogenen Bericht nicht verdient. Und alle Väter, die täglich kuscheln, tragen, unterstützen, Verantwortung übernehmen usw. auch nicht!
  • Gsnosn. 06.02.2018 20:49
    Highlight Highlight Es ist ja nur Facebook, einfach die App schliessen und zur Mütterberatungen gehen.
    • Mohina 07.02.2018 00:02
      Highlight Highlight Naja, die mütterberatung ist leider oft nicht sehr hilfreich... mir wurde zum abstillen empfohlen einfach eine woche in den urlaub zu fahren und mein kind schreiend beim papa zu lassen, dass ist eine völlig veraltete methode
  • Lief 06.02.2018 20:24
    Highlight Highlight Ich bin fürs Stillen. Aber nicht um jeden Preis. Bei meinem ersten Kind hats mit dem Stillen nicht geklappt. Nach schlaflosen Nächten, endlosem Geschrei und blanken Nerven hab ich mich an die La leche Liga gewendet. „Jede Frau kann Stillen“. Das wurde mir gesagt. Nach weiteren endlosen Wochen dann zur medizinischen Stillberatung. Zu wenig Milch. Unbedingt stoppen. Pulvernahrung und ein glückliches Kind. Somit auch eine zufriedene Mutter.
  • Karl33 06.02.2018 19:59
    Highlight Highlight Finde es lächerlich, wie hier gewisse Fundi-Frauen die Relevanz des Vaters zum Thema Kinderkriegen und Grossziehen versuchen zu schmälern. Einfach nur Mittelalter.
  • äuä scho! 06.02.2018 19:56
    Highlight Highlight Ja, Mütter (und Väter) unter Druck zu setzen, wenn sie ohnehin mit der neuen Situation voll gefordert sind, ist mehr als daneben! Stillen schlecht machen aber auch! Vielleicht eignet sich Facebook halt doch nicht als Medium um sich in einem so heiklen Thema beraten zu lassen.

    Wendet euch doch an eure Hebammen. Nehmt die Stillberatung der Mütter- und Väterberatung in Anspruch. Sie helfen euch den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören zu finden.

    Bedenkt folgendes: Abstillen ist endgültig und kann nicht rückgängig gemacht werden. Der Puder kostet ein Heidengeld und die Logistik ist der Horror!
    • Fly3930 07.02.2018 07:54
      Highlight Highlight Danke für den Kommentar. Nur eine kleine Korrektur zum letzten Abschnitt: Abstillen ist nicht endgültig - es nennt sich Relaktation. Es braucht eine Menge Motivation und etwas Geduld. Am besten in Begleitung einer Stillberaterin durchführen.
  • mein Lieber 06.02.2018 19:48
    Highlight Highlight "Social" Media halt...
  • Miicha 06.02.2018 19:34
    Highlight Highlight Mutter sein, Eltern sein ist unglaublich schwierig. Statt einander zu sagen wie es richtig geht, einfach mal Unterstützung anbieten und zuhören. Jedes Kind ist anders und gross werden alle, ob mit oder ohne Muttermilch.

    Wenn es der Mutter gut geht, dann geht es auch den Babies gut. Mehr aufs Bauchgefühl hören, ihr seid die Mütter, ihr könnt das!
    • Nintschgi 07.02.2018 09:33
      Highlight Highlight Also ich habe in dieser Gruppe sehr viel Unterstützung erfahren. Nur um Mal diese Seite aufzuzeigen. Und ganz viele andere auch...
  • Biindli 06.02.2018 18:47
    Highlight Highlight Ich fand diese Gruppe ganz toll!! Der Umgangston ist herzlich und respektvoll. Ich habe auch nicht meinen Job gekündigt und wie eine Sekte ist sie mir nicht vorgekommen. Viele Frauen beraten dort gratis und 24/24 und alles darf man nichrmt schlecht machen. Vielen Frauen kann so schnell geholfen werden.
  • Phrosch 06.02.2018 18:41
    Highlight Highlight Genau das gleiche Problem gab es - ohne Facebook - schon vor 30 Jahren. Wann lernen Frauen endlich, sich gegenseitig zu unterstützen und ermutigen oder sich wenigstens leben zu lassen, statt sich gegenseitig das Leben schwer zu machen?
    • Nintschgi 07.02.2018 09:34
      Highlight Highlight In dieser Gruppe wird man sehr unterstützt und ermutigt.
  • Pfauenfeder 06.02.2018 18:26
    Highlight Highlight Ha in dieser gruppe war ich auch kurz... habe auch gute tipps erhalten aber diese übermütter die ständig propagieren wie wichtig stillen doch sei und gleichzeitig auf JEDEN post innert minuten antworteten waren mir dann doch zu viel. Als dann noch eine nach dem rezept für joghurt auf muttermilch fragte war das mein zeichen jetzt diese gruppe zu verlassen!
    • evalina 06.02.2018 19:54
      Highlight Highlight Jogurt. Aus. Muttermilch.
      Das muss ich erstmal setzen lassen. Wow.
    • _kokolorix 06.02.2018 20:26
      Highlight Highlight @evalina
      Joghurt wird immer aus Muttermilch gemacht, andere Milch gibt es glaub ich gar nicht. Sie ist einfach nicht immer von Menschen😁
    • Nintschgi 07.02.2018 09:34
      Highlight Highlight Haha. Aber Joghurt aus Muttermilch einer schmutzigen Kuh im Stall, das ist viel appetitlicher. =)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karin Guggisberg-Bucher 06.02.2018 18:24
    Highlight Highlight Beschämend, eine non-profit Organisation zu dissen, offensichtlich um Klicks und Kommentare zu bekommen oder persönliche Gründen zu verarbeiten....
    • Charlie Brown 07.02.2018 06:46
      Highlight Highlight Stehen Non-Profit Organisationen über jeder Kritik...?

      Genau das ist das Selbstverständnis von fundamentalistischen Gruppen und Sekten.
    • IchSageNichts 07.02.2018 09:53
      Highlight Highlight Haha. Die FIFA wird die ganze Zeit gedisst. Also calm down.
    • Nintschgi 07.02.2018 11:51
      Highlight Highlight Eine Stillsekte Charlie? So cool. =)
  • Lisa Kakashi 06.02.2018 18:22
    Highlight Highlight Ich verstehe so gar nicht, wie es zu diesem Artikel kam. Habe ihre Fragen und die Antworten gelesen und sehe da überhaupt keinen Druck oder Zwang. Nur Zuspruch zum Stillen - das ist zu erwarten in einer Stillgruppe. Leider ist genau ihr Artikel Mütterbashing (gegen das sie eigentlich vorgibt zu sprechen) und rückt die LLL in ein schlechtes Licht unter einer völlig falscher Darstellung. Wie konnte sie es so missverstehen? Jede(r) darf wie er will, die LLL möchte aber, dass Mütter nicht 'nicht stillen' wegen Falschinformationen und gesellschaftlichem Druck.
    • Biindli 06.02.2018 19:54
      Highlight Highlight Das habe ich mich echt auch. In dieser Gruppe kann man wirklich ohne Angst Fragen stellen. Ausserdem hat es ja nicht nur LLL-Beraterinnen in der Gruppe sondern auch medizinische Fachpersonen (IBCLC, Hebammen, ärztinnen..). Ach mich nervt dieser Artikel gerade. Danke vielmals an die LLL- und IBCLC Beraterinnen : Dank euch konnte ich viele Hürden erfolgreich nehmen und meine beiden Kinder gut und so lange es für mich ok war (und ist), stillen.
    • ArcticFox 06.02.2018 22:23
      Highlight Highlight Wie wäre es zum ersten Mal im Leben ein Buch zu lesen statt sich von Sektierern belullen zu lassen?
    • Lisa Kakashi 06.02.2018 22:45
      Highlight Highlight Danke für den lustigen Kommentar ArcticFox. Ein Hinweis: Auch Sektierer können Bücher schreiben.
  • Anina Indub 06.02.2018 18:03
    Highlight Highlight Liebe Redaktion, ein guter und wichtiger Artikel. Aber: Direkt darunter die Bildergalerie mit den total idealisierten Stillbildern, "Stillende Frauen als Göttinnen"? Was wären dann Melanie und die anderen Frauen im Artikel? Unpassender gehts fast nicht.
  • Ellen Girod 06.02.2018 17:58
    Highlight Highlight Dieser Text ist leider komplett aus dem Zusammenhang gerissen und schlicht unwahr. Ich selbst bin aktives Mitglied von "Stillen Schweiz" konnte meine beiden Kinder nie voll stillen, gebe also seit der Geburt zusätzlich Pulvermilch und verspürte deshalb nie einen Stillzwang o.ä. in der Gruppe. Sondern Unterstützung, Zuspruch und Hilfe rund um die Uhr. Aber gut, Klicks wird der Text generieren, Fake News hin oder her.
  • Dummbatz Immerklug 06.02.2018 17:47
    Highlight Highlight Dieser Still-Wahn ist teilweise erschreckend. Als würde das Kind nicht wachsen ohne dass Stillen. Unser Kind entwickelt sich prima ohne und ich als Vater kann sogar noch mit schöppelen dazu beitragen.

    Ob das nicht sogar wertvoller ist?
    • JaneSodaBorderless 06.02.2018 21:05
      Highlight Highlight Väterliches Schöppelen geht auch prima mit abgepumpter Milch ;-)
    • Nick Name 06.02.2018 21:53
      Highlight Highlight Warum "wertvoller"?
    • IchSageNichts 07.02.2018 10:00
      Highlight Highlight Dein Kommentar zeigt genau das Problem wenn man Kinder hat.
      Du schöppelest als Vater und posaunstes raus und fragst dann noch so rethorisch ob das nicht besser sei.
      Wenn du sagen würdest ich schöppele als Vater dann ist das ok. Aber nein es wird dann immer noch so ein kleiner wertender Nebensatz hinzugefügt wie toll das alles ist für das Kind und dass es sich wegen dem super entwickelt.
      Tauscht euch aus aber denkt nicht immer eurer Weg ist mindesten 50% besser als alles andere. Impfen, Krippen und Nuggis sind da besonders beliebte Themen.

      gruss von einem ebenfalls schöppelenden Vater.

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  • Southpole 06.02.2018 17:15
    Highlight Highlight Ich bin mir ja nich ganz sicher, aber ich hab gehört, es seien vor der Digitalisierung auch schon Babies gesund geboren worden. Aber eben, ich bin ein Mann und weiss das nur vom Hören-Sagen.
  • Mirjam Bürki 06.02.2018 17:13
    Highlight Highlight Der Artikel ist wirklich einseitig geschrieben. Die meisten Frauen in dieser Gruppe sind dankbar für die Hilfe bei Fragen rund ums Stillen. Ich stille mittlerweile 10 Monate. Es hat mir das Leben schon so oft erleichtert. Muss ich nun ein schlechtes Gewissen haben, weil die Autorin zu wenig Rückgrat hatte um ihre eigene Meinung durchzusetzen? Wenn Sie nicht stillen will, kann sie ja einfach aus der Gruppe austreten. Es ist nun mal eine Pro-Stillen Gruppe. Wie oft musste man sich als stillende Mutter schon doofe Kommentare von nicht stillenden Müttern anhören. Deswegen höre ich sicher nicht auf
  • Dä-do 06.02.2018 17:04
    Highlight Highlight Es sollte eher etwas mehr gechillt werden...
    • mein Lieber 06.02.2018 19:51
      Highlight Highlight Bester Beitrag heute, bitte als Highlight markieren, Merci!
  • IchSageNichts 06.02.2018 17:01
    Highlight Highlight Erste Kontrolle bei der Frauenärztin: mit meiner Frau: 1. kein Alkohol 2. kein rotes Fleisch 3. keine Süssgetränke und 4. keine Internetseiten ausser eine zertifizierte (swissmom)
    so geht das!!!!

    Das arme Kind dieser Mutter. Ein bisschen Selbstbewusstsein würde ihr gut tun! Es geht immer ums Kindswohl aber auch ums Wohl der Mutter.
    • maljian 06.02.2018 23:40
      Highlight Highlight Die Seite ist gut und dann gibt es zu dieser Seite noch ein Forum, wo man sich austauschen kann und das ist dann teilweise wie bei FB.
    • IchSageNichts 07.02.2018 07:52
      Highlight Highlight Wahr. Man sollte präzisieren.
      Die Seite ohne das Forum!
      Denke trotzdem das diese 4 Tipps eine Menge Ärger ersparen und sie alle FAs und Hebammen geben sollten.

      Versteh ich eh nicht: wieso vertraut man einer wild fremden Person einfach? Und stellt diese Info über elnen sachliche Text? Ich frage ja im Zug auch nicht wildfremde Leute was ich machen soll. Tja.
    • Nintschgi 07.02.2018 09:36
      Highlight Highlight Ähm auch Swissmom ist pro Stillen.
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  • politico 06.02.2018 16:02
    Highlight Highlight Völlig klar: jede wie es für sie passt. Aber das Gejammere der ‚unter Druck gesetzten‘ ist auch ein wenig peinlich. Ich frage ja auch nicht in einem Veganer-Forum, wie ich am besten wieder zum Fleischesser werde und beklage mich dann, wenn ich als Tierquäler abgewatscht werde...
    • Nintschgi 07.02.2018 09:36
      Highlight Highlight Hihi sowas wollte ich auch schreiben
  • Sandra Cox 06.02.2018 15:57
    Highlight Highlight Schade, dass sich einige Frauen von der Gruppe unter Druck gesetzt gefühlt haben. Ich war sehr froh um die Ratschläge erfahrener Mamis, als meine Tochter zur Welt kam. Nach dem Kaiserschnitt hatten wir einen schwierigen Stillstart und ich hätte ohne die Gruppe und meine tolle Hebamme wohl aufgegeben - nach ein paar Wochen hatte sich aber alles wunderbar eingependelt und war viel einfacher, als ständig Schoppen anrühren zu müssen. Ich habe deshalb weder meinen Beruf noch mich selber aufgegeben. Mini isst toll vom Tisch mit, ist offen für neues & hat ausserdem eine tolle Beziehung zu ihrem Papa.
  • Patrick83 06.02.2018 15:37
    Highlight Highlight Meine Frau ist Stillberatierin und möchte einfach darin widersprechen, dass man als Mann dann nicht fürs Kind da sein kann. Dies ist durchaus möglich, halt nicht zur Nahrungsaufnahme. Soweit ich weiss zwingt die LLL niemand zum Dauerstillen und verbietet auch keine anderen Mahlzeiten. Schlussendlich glaube ich, dass das Kind selbst Neugierde aufs Essen entwickelt. Dass man sich als Frau in solchen Foren oder auch von der LLL unter Druck gesetzte fühlt, kann wohl passieren ist aber - so denke ich - nicht im Sinne des Erfinders.

    @the end sollte Mann (und Frau) seinem Instinkt vertrauen...
    • Frausowieso 06.02.2018 16:32
      Highlight Highlight So lange ein Baby ausschliesslich gestillt wird, ist es zu 100% von seiner Mutter abhängig. Es gibt durchaus Frauen, die diese Gefühl (unterbewusst) geniessen und den Zustand möglichst lange erhalten wollen. Da wird die Entwicklung des Kindes, das Streben nach Selbstständigkeit unter Umständen auch unterdrückt. Übrigens kann man auch als stillende Mutter Milch abpumpen, welche der Vater dann schöppeln kann. Meine Freundinnen, die zur Zeit stillen, machen das alle so. Gerade, wenn sie z.B. unterwegs sind (diese egoistischen bösen Frauen)
    • JaneSodaBorderless 07.02.2018 13:52
      Highlight Highlight Auch Väter können Kinder ernähren. Mit Pulvermilch oder Muttermilch (die kann man abpumpen und auf Vorrat einfrieren).
  • Claudia Joller 06.02.2018 15:21
    Highlight Highlight Jedem wie er will, aber zum Thema Eisen/Stillen sollte sich der Herr Ernährungsfachmann nochmals informieren. Ich mag unkritische Fachleute nicht. http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2013/03/die-eisen-luge-warum-stillkinder-nicht.html?m=1
    • Patrick83 06.02.2018 15:38
      Highlight Highlight Das ist doch überall das Selbe, man findet immer Fachleute mit pro & kontra Meinungen.
    • Hesperos 06.02.2018 16:10
      Highlight Highlight Schon nur der Name der Seite, lässt mich an deren Objektivität zweifeln.
    • Claudia Joller 06.02.2018 16:39
      Highlight Highlight Ich sage lediglich, dass er sich kritisch informieren soll - siehe verlinkter Artikel. Aber diese Mühe machen sich die wenigsten... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 06.02.2018 15:15
    Highlight Highlight Wer diese extreme Meinung nicht teilt, der muss ja nicht Teil der Gruppe sein. Viele Leute vergessen wohl den "entfolgen Knopf". Mein Gott, das sind einfach irgendwelche Frauen, die Stillen etwas zu ernst nehmen. Hört ihnen nicht zu, wenn ihr nicht so denkt. Einmal Schulterzucken und vergessen.
    • öpfeli 06.02.2018 15:30
      Highlight Highlight Wenn man Hilfe braucht und gerade keine reale Ansprechsperson da ist, dann wendet man sich schnell mal an so eine Gruppe, Erfahrung haben die ja. Stillen KANN zu einem sehr emotionalen Thema werden und da reichen die paar Antworten um sich noch mehr verunsichern zu lassen. Klar kann man dann entfolgen, aber die Verunsicherung ist dann evt. schon da.
    • Amboss 06.02.2018 15:37
      Highlight Highlight Klar, es wäre so einfach. Entfolgen und fertig. Nur wird das nicht gemacht.

      Das Problem ist doch einfach, dass diese Mamiforen und Mamigruppen eine wahnsinnige Anziehung ausüben. Und dass sehr viele Frauen schlichtweg nicht damit umgehen können. Sich beeinflussen lassen. Nicht mehr auf sich hören. Nicht mehr auf Fachleute hören. Wie eine Sucht.

      Via meine Frau hab ich da mal ein bisschen mitgelesen, was da in diesen Foren abgeht, das geht auf keine Kuhhaut. Und als aussenstehender fragt man sich echt. Haben die zu viel Zeit? Wieso tun sich die das an?
  • LupaLouu 06.02.2018 15:14
    Highlight Highlight Meine 1. Tochter habe ich wegen Geburtskomplikationen nur 1 Woche stillen können. Danach war die Milch von einem Tag auf den anderen weg. Meine 2. Tochter konnte ich genau 2,5 Wochen stillen, danach war auch hier die Milch weg.

    Ich bin froh eine Hebamme im Wochenbett gehabt zu haben, die mich nicht unter Druck gesetzt hat. Denn was nützt eine gestresste Mama den Kindern? Genau, nichts. Wenns mit dem Stillen problemlos klappt, super. Wenn nicht, dann auch super. Meine 2 wurden/werden jedenfalls auch mit Pulvermilch gross...
    • Follower 06.02.2018 18:06
      Highlight Highlight Ich finde es schön, wenn das Stillen versucht wird. Wenn‘s nicht klappt, „tant pis“, gibt‘s heute zum grossen Glück Alternativen.
  • Hierundjetzt 06.02.2018 15:14
    Highlight Highlight Für alles braucht es eine Prüfung, ausser für das Eltern sein.

    Wow eine Mutter, die sich via FB von komplett Fremden (!) unter Druck gesetzt fühlt 🙄

    Es gibt die eigene Mutter, Grossmutter, Freundinnen, Arzt, Apothekerin.

    Nein.

    Facebook, der heilige Gral des Wissens. Den nur komplett Fremde können mir helfen🧐

    Den was im Internet steht muss stimmen.
    • öpfeli 06.02.2018 15:40
      Highlight Highlight Ich habe z.B nur eine handvoll Still- erfahrene Bezugspersonen. Davon haben aber nicht alle längere Zeit gestillt. Sprich für manche Fragen haben die einen evt. zu wenig Erfahrung. Die Ärztin / Hebamme ist nicht immer gleich erreichbar. In solch einer Gruppe sind jedoch garantiert immer einige da und die meisten haben viel Erfahrung. Ein verlockendes Angebot also. Stillen kann ein emotionales Thema sein, gerade wenn noch die Hormonumstellung mitspielt. Ich erlaube mir zu sagen, dass man nicht urteilen soll wenn man keine Erfahrung hat.
    • Natürlich 06.02.2018 15:59
      Highlight Highlight Wer sagt das irgendjemand von denen gestillt hat?
      Vlt keine Freundinnen die Mütter sind zb
      In solchen Gruppen geht es darum Erfahrungen auszutauschen.
      Glaube kaum dass zb ein (Kinderarzt) Stillerfahrung hat.


      Aber klar, totalitäre Ansichten sind nie gut, aber unsere Gesellschaft hat ja zu einem grossen Teil auch Mühe mit dem Stillen in der Öffentlichkeit zb daher ist es klar dass es solche Gruppen gibt.
    • Hierundjetzt 06.02.2018 16:13
      Highlight Highlight Wertes öpfeli, Du vertraust Deine privatesten Geheimnisse wildfremden an, bei denen Du nur ein Profilbild kennst (und Du nicht mal weisst, ob es ein Mann ist, der trollt)

      Tut mir leid, im 2018 geht sowas mM nicht mehr 😌
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  • JuliSaflor 06.02.2018 14:42
    Highlight Highlight Es mag sein das diese Stillgruppe auf Facebook,aus der man einfach austreten kann,es etwas übertreibt.In der realen Welt wird das Stillen,besonders bei Kindern über 6 Monaten,sehr negativ angesehen.Mein Sohn wollte in seinem 1. Lebensjahr nur Milch.Ich habe Brei und Fingerfood probiert,täglich,aber mehr als daran lutschen war nicht.Außer von meinem Mann wurde ich von niemandem unterstützt.Familie,Kinderarzt,andere Mütter,alle haben mir gesagt ich solle endlich abstillen.Ab 6 Monaten!Gestillt habe ich dann über 2 Jahre und für uns war das genau der richtige Weg.Jede/r muss seinen Weg finden.
    • DanielaK 06.02.2018 18:17
      Highlight Highlight Ich seh das auch so, wenn es für euch stimmt, ist das doch gut. Kannst ihn ja nicht verhungern lassen😉. Mein Göttibueb hat mit etwas über 6 Monaten selbst aufgehört, da er Beissen viel besser fand. Mama jedoch nicht. Nachdem er ein paar Mal 'abgehängt' wurde,fand er es offenbar sinnvoller gleich ganz auf zu hören damit.😅

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

Und die Dunkelziffer dürfte aus zwei Gründen hoch sein: Erstens basiert die Statistik des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) auf Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB 2017), und bei Befragungen werden Auskünfte oft aus Scham …

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