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Vier von fünf Jugendlichen weltweit sind Bewegungsmuffel (in der Schweiz sogar noch mehr)

Vier von fünf Jugendlichen weltweit bewegen sich zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Insbesondere Mädchen seien nicht ausreichend körperlich aktiv.



Deutliches Signal: Rund 81 Prozent der Teilnehmer einer gross angelegten WHO-Studie betätigen sich täglich weniger als eine Stunde lang körperlich.

Dabei gibt es kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Weltregionen und Ländern. «In vielen, vielen Ländern kommen zwischen 80 und 90 Prozent der Jugendlichen den Empfehlungen für körperliche Aktivität nicht nach», sagte die Hauptautorin Regina Guthold. Die Quote reicht demnach von 66 Prozent in Bangladesch bis zu 94 Prozent in Südkorea.

Mädchen chillen im Bett.

Lassma chillen … Bild: shutterstock.com

Kultureller Druck

Besonders wenig bewegen sich demnach Mädchen: Nur 15 Prozent erreichen das empfohlene Mass an körperlicher Aktivität, bei den Jungen sind es 22 Prozent.

In einigen Ländern ist dies den Experten zufolge offenbar auf den kulturellen Druck zurückzuführen, unter dem Mädchen stehen. Dort wird erwartet, dass sie zu Hause bleiben und Sport meiden. Zudem spielen Sicherheitsbedenken bei Aktivitäten ausser Haus eine Rolle.

In der Schweiz stieg die Quote der Bewegungsmuffel, also jener Schweizer Jugendlichen, die sich täglich nicht einmal eine Stunde bewegen, sogar noch um ein Prozent, wenn man die jüngsten Umfragewerte mit jenen von vor 15 Jahren vergleicht. In der Schweiz liegt in die sogenannte Inaktivitätsquote nunmehr bei 89 Prozent und damit nicht nur höher als vor 15 Jahren, sondern auch über dem weltweiten Durchschnitt der Untersuchung von rund 80 Prozent.

Die Gründe für den Bewegungsmangel der Jugend wurden in dem Bericht generell nicht untersucht. Leanne Riley, Ko-Autorin der Studie, erklärte jedoch, die digitale Revolution scheine «das Bewegungsmuster von Jugendlichen verändert zu haben».

Heutige Jugendliche «sitzen mehr und sind weniger aktiv». «Wir müssen unbedingt mehr tun», forderte sie. Andernfalls drohe ein «sehr düsteres Gesundheitsbild» der Jugend. (sda/afp)

Die Methode

Der Bericht, der ebenfalls in der Fachzeitschrift «Lancet Child & Adolescent Health» veröffentlicht wurde, basiert auf Umfragedaten aus den Jahren 2001 bis 2016. Dabei wurden 1.6 Millionen Schüler zwischen elf und 17 Jahren in 146 Ländern befragt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Cirrum 22.11.2019 10:14
    Highlight Highlight Kein Wunder steigen die Krankenkassenpreise...
    Die Jugendlichen wissen leider nicht, was das später für Folgen hat. Bewegung und Natur wären so wichtig für Körper und Geist. Aber wenn es ihnen nicht vorgelebt wird, können sie es nicht wissen... Viele Eltern nehmen sich auch keine Zeit mehr um mit den Kindern mal z.B in den Wald zu gehen.. die hängen ja auch nur noch in den Sozialen Medien oder vor der Glotze rum..
    • Krise 22.11.2019 11:00
      Highlight Highlight Aha. Wenn das aber durch Vorleben praktiziert wird, dann haben das heutige Eltern von deren Eltern gelernt und die von deren, und die von deren .... ;)
  • Firefly 22.11.2019 10:09
    Highlight Highlight Wieder mehr Sport in der Schule dafür nur eine Fremdsprache... Problem gelöst.
    • Krise 22.11.2019 10:59
      Highlight Highlight Oder einfach den Sport mit dem Schulstoff verbinden. Ok, vielleicht nicht grad Brennball oder so mit Multiplikation, aber es ist erwiesen dass wir Dinge besser und schneller lernen wenn wir uns dabei bewegen. :)
    • Cirrum 22.11.2019 11:10
      Highlight Highlight Fremdsprachen sind sehr wichtig in der heutigen Zeit um das zusammensein zu fördern. Sonst kennt man andere Kulturen nur anhand von „Schubladisierungen“ und Vorurteilen welche uns die Medien vorgaukeln. Die Folgen sind, dass wir Menschen statt zusammenzuhalten und voneinander zu lernen uns gegenseitig ausspielen und uns manipulieren lassen.
      Religion wäre eher etwas, dass man sich sparen könnte...
    • Krise 22.11.2019 11:18
      Highlight Highlight @Cirrum man könnte aber an den Schulen auch endlich mal anfangen Esperanto statt Englisch/Französisch zu lehren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rescue me 22.11.2019 09:41
    Highlight Highlight Da nirgends defininiert ist was hier als "Bewegung" gilt, zitier ich mal die Süddeutsche:

    "... wobei hierunter auch moderate Bewegung fällt, etwa mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule zu kommen"

    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/sport-empfehlung-jugendliche-1.4691606
  • Krise 22.11.2019 09:31
    Highlight Highlight "Wir haben die Gründe nicht angeschaut, aber es hat sicher mit der Digitalisierung zu tun." 🤦
    Kann ich mir zwar vorstellen, andererseits habe ich den Tenor von mindestens 2000 Jahren Erwachsenensprüchen a la "die Jugend ist faul und tut nix" im Hinterkopf.
    • Firefly 22.11.2019 10:08
      Highlight Highlight Bei dem Spruch geht es meist um Leistung und nicht um Bewegung.
    • Krise 22.11.2019 11:26
      Highlight Highlight @Firefly „Die Jugend von heute (...) legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
  • DanielaK 22.11.2019 07:40
    Highlight Highlight Wundert mich jetzt nicht, wenn ich den Stundenplan meiner Tochter anschaue. Dazu noch Hausaufgaben, lernen. Da brauchts nur noch ein zwei Hobbies wie lesen und Basteln- zack ist die Woche vorbei. Meine Tochter mag viele Dinge, sie man im Sitzen oder sonst drinnen macht, da gehört nicht mal Handy oder Computerspiele dazu. So viele Stunden wie sie in der 5. hat, hatte unsereins etwa in der 9. MIT Freifächern.
    • ingmarbergman 22.11.2019 08:02
      Highlight Highlight Kinder orientieren sich stark an Vorbildern. Je jünger, desto stärker die Eltern, später Gleichaltrige.

      Wenn die Eltern wenig Bewegung vorleben, dann machen die Kinder das nach. Fahren die Eltern mit dem Velo zur Arbeit, dann ist es für die Kinder auch normal mit dem Velo zur Schule zu fahren. Wenn der Schulweg 20min ist. Hat man schon 3h Bewegung pro Woche. Also Hausaufgaben können keine Entschuldigung sein.
    • Vecchia 22.11.2019 08:21
      Highlight Highlight Dazu kommt noch, dass man die Kinder in der Primarschule "dressiert zum Sitzenbleiben" in dem man Pausenaufsicht spart und die Schüler in den kleinen Pausen gleich in den Schulbänken sitzen lässt.
      Es war wahrscheinlich nicht falsch, die Kinder, wie früher, nach jeder Lektion mal kürzer oder länger ins Freie zu schicken.
    • RASL 22.11.2019 09:24
      Highlight Highlight Ich denke, dass rein die Anzahl Stunden nicht oder nicht viel höher sind als früher, aber wir hatten noch am Samstag Schule und diese Stunden werden jetzt von Montag bis Freitag reingedrückt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dennis Andrew Frasch 22.11.2019 06:46
    Highlight Highlight Erinnert mich an die Wall-E-Dystopie.
    Benutzer Bild
  • Grittibenz 22.11.2019 06:41
    Highlight Highlight Was heisst "betätigen sich weniger als eine Stunde täglich" ? Gilt etwa Gehen als betätigen ? Eine Definition wäre sehr hilfreich.
  • RowRow 22.11.2019 06:20
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