Wissen
Klima

Klima: Wasserversorger ruft mit Bären-Video zu Wassersparen auf

Kolumbianischer Wasserversorger ruft mit Bären-Video zu Wassersparen auf

12.10.2024, 10:4612.10.2024, 10:46

Auf den Anhöhen der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá irrt ein desorientierter Andenbär auf trockenem Gelände umher – dort, wo Wasser einst reichlich floss. Mit einem Bären-Video ruft in Kolumbien ein Wasserversorger zu verantwortungsvollem Wasserverbrauch auf.

Das Video des Unternehmens Acueducto, das für die Wasserversorgung Bogotás zuständig ist, zeigt, wie sich der schwarze Bär auf die Hinterpfoten stellt, um die dürre Landschaft besser zu überblicken. «Auch er braucht Wasser! Und er braucht uns, um gemeinsam für einen verantwortungsvollen Verbrauch zu sorgen», erklärt die Firma in dem am Freitag im Onlinedienst X veröffentlichten Spot.

Die 8-Millionen-Einwohner-Metropole Bogotá ist in einer gravierenden Wasserkrise. Seit April ist die Stadt einer Rationierung unterworfen, weil der Wasserstand in den Reservoirs, die Bogotás Bewohner versorgen, sehr niedrig ist.

Fehlende Niederschläge haben für zahlreiche Brände rund um die Hauptstadt und an anderen Orten im Land gesorgt. Im kolumbischen Amazonasgebiet hat sich die Wassermenge im Fluss in den vergangenen drei Monaten um 90 Prozent reduziert. (sda/afp)

Mehr zum Thema:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Die Schaltsekunde verliert wohl ihren Platz im Takt der Zeit
Die Schaltsekunde hat wohl bald ausgetickt. Grund ist die Gefahr einer «negativen» Schaltsekunde, die weltweit Computersysteme stören könnte. Die finale Bestätigung soll am Donnerstag im französischen Versailles erfolgen.
Auch die Schweiz wirkt an der Neuregelung mit. Das Bundesamt für Metrologie (Metas), das für die offizielle Schweizer Zeit zuständig ist, beteiligt sich an den internationalen Arbeiten, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärt.
Zur Story