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«Ich habe gehört, Veganismus führt zu akuter Steigerung der Arroganz»

«Ich habe gehört, Veganismus führt zu akuter Steigerung der Arroganz»

03.06.2015, 14:1204.06.2015, 13:44

200+ Kommentare hat Maurice Thirierts persönlicher Beitrag zum Reizthema Veganismus ausgelöst. Für die engagierte Diskussion danken wir an dieser Stelle allen Beteiligten – und möchten die einleuchtendsten, unterhaltsamsten und bedenklichsten Kommentare noch einmal gesondert herausstreichen. In zufälliger Reihenfolge, subjektiv ausgewählt und teilweise verkürzt, voilà:

«Leben heisst immer Leben auf Kosten anderer.» 
User ridcully
«Also ich habe ja gehört, übermässiger Fleischkonsum führt zu akuten Mangelerscheinungen in Kenntnissen einfacher Biologie und Biochemie.»
User smoe
«Ich habe gehört, Veganismus führt zu akuter Steigerung der Arroganz.»
User mind7es
«Ich ernähre mich vegan. Aber ich verwende kein Soja. Finde es nämlich eklig.»
User rhabarber
«Auch ausgewogene Ernährung mit Fleisch ist nicht gesundheitsschädigend.»
User no'staw.
Ich erwähne meine Ernährung nur, wenn mich jemand danach fragt. Oftmals fragen mich Leute, warum ich Vegi bin. Ab diesem Moment hab ich schon verloren. Denn wenn ich meine Argumente aufzähle, dann bin ich gleich der militante Vegi.
User fräulein
«Als Fleischesser stelle ich für mich fest, dass es vielen schwer zu fallen scheint, sachlich zu argumentieren.»
User 's all good, man!
«Habt ihr euch überlegt wie, wo und weshalb all die Rinder, Schweine und Hühner leben sollten, wenn keiner mehr Tierisches verwertet?»
User bonifatius
«Die Tiere, die als Nutztiere gehalten werden, sind ja alles Züchtungen. Es sind keine natürlichen Tierrassen, die aussterben würden.»
User fräulein
«Wenn man auf Studien verweist, soll man diese angeben (wissenschaftliches Gesetz).»
User bonifatius
«Der Mensch ist aber kein Raubtier. Oder glaubt ihr ernsthaft, mit diesen Eckzähnchen könnten wir was anrichten?» 
User dolce81
«Das Ganze scheint ein eher urbanes Phänomen zu sein. Bei uns in der Pampa ist diese Thematik inexistent.» 
User Thomas J. aus B.
«Als ich als Kind erfahren habe, was Fleisch ist, wollte ich sofort keines mehr essen. Meine Eltern haben mich dazu gezwungen. Als 6-jähriges Mädchen blieb mir nichts anderes übrig, als meinen Eltern zu gehorchen.»
User fräulein

Mehr davon? Dann lies dich durch die Kommentare weiter unten.

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Gesucht: Tüchtige Stallschweizer
Melker und Molkereiarbeiter aus der Schweiz waren ab Mitte des 19. Jahrhunderts auf deutschen Gutsbetrieben so begehrt, dass sich für einen Milchbetrieb die Bezeichnung «Schweizerei» und für einen Melker die Benennung «Schweizer» oder «Stallschweizer» durchsetzte.
«Schweizer oder tüchtige Viehmagd gesucht». Per Zeitungsannonce sucht 1873 ein deutscher Gutsbesitzer keinen Eidgenossen, sondern einen Melker für seinen Kuhstall. Im Ursprung eng am Bild der Kuhherden auf satten Schweizer Alpweiden und Käselaiben aus dem Emmental angelehnt, hatte sich die Berufsbezeichnung «Schweizer», «Stallschweizer» oder «Oberschweizer» und die Benennung einer Milchwirtschaft mit «Schweizerei» – dieser Begriff, lässt sich seit etwa 1750 nachweisen ‒ im platten deutschen Land als Berufsbenennung für Melker und deren Arbeitsort etabliert. Nicht so in der Schweiz, von wo aus ab Mitte des 19. Jahrhunderts immer mehr junge Männer als Melker in den grossflächigen Gutsbetrieben östlich der Elbe Arbeit fanden.
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