Wirtschaft
International

In Ruanda entstehen die ersten Drohnen-Flughäfen: Wie sie aussehen und wofür sie gut sein sollen

So soll er aussehen, der erste Drohnenflughafen
So soll er aussehen, der erste Drohnenflughafen
bild: foster + partners

In Ruanda entstehen die ersten Drohnen-Flughäfen: Wie sie aussehen und wofür sie gut sein sollen

14.10.2015, 21:4915.10.2015, 07:06

Die ersten Drohnen-Flughäfen der Welt sollen in Ruanda entstehen. Nicht irgendwann, sondern schon ab dem nächsten Jahr. Das renommierte britische Architekturbüro «Foster + Partner» hat die Pläne erstellt und will mit den neuartigen Landeplätzen die wirtschaftliche und gesundheitliche Situation im Land verbessern.

Besonders für abgelegene Regionen von Ruanda seien die Drohnen-Flughäfen von grossem Nutzen: Wichtige Medikamente und kleinere Handelsgüter können günstig, schnell und einfach transportiert werden, wie die Architekten in einer Mitteilung schreiben. 

Durch Drohnen können abgelegene Orte viel einfacher erreicht werden
Durch Drohnen können abgelegene Orte viel einfacher erreicht werden
bild: foster + partners

Dass die weltweit ersten Drohnen-Flughäfen in Afrika entstehen, ist kein Zufall. Oftmals fehlen Strassen, viele Menschen haben keinen Zugang zu einem funktionierenden Transportsystem. Die autonom fliegenden Drohnen können hier Abhilfe schaffen. 

Wie diese Bilder zeigen, hat das Architekturbüro bereits Prototypen für die «Droneports» entworfen. In einer dieser Skizzen befinden sich die Post und eine Klinik direkt im Flughafen, daneben entstand ein kleiner Markt, wo die Menschen mit ihren Waren handeln.

Drohnen
Bild
bild: foster + partners

Nach dem Plan von «Foster + Partners» sollen sich diese «Droneports» in Zukunft in ganz Ruanda durchsetzen – die Macher vergleichen dieses angestrebte Netz jedoch nicht mit normalen Flughäfen sondern mit Tankstellen.

Bevor ein solches Netz steht, werden erstmal drei Drohnen-Flughäfen gebaut, deren Fertigstellung auf das Jahr 2020 geplant ist. Die nationale Luftfahrtbehörde sei dabei, die gesetzlichen Grundlagen für ein Netz von bis zu 40 solchen «Droneports» zu schaffen. 

Oben rechts am Hang steht er, der Flughafen.
Oben rechts am Hang steht er, der Flughafen.
bild: foster + partners

(jas)

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der letzte Tanker trifft ein: Jetzt wird es richtig brenzlig um Trumps Ölkrise
So teuer droht die Ölkrise hierzulande für jeden Einzelnen zu werden.
Die Treibstoffpreise sind hierzulande seit Jahresanfang bereits deutlich angestiegen, wie Zahlen des Mobilitätsclubs TCS zeigen. Bei bleifreiem Benzin waren es rund 20 Rappen, bei Diesel sogar 36 Rappen. Bis jetzt sind die Preise jedoch unter den Rekordwerten von 2022 geblieben. Damals schossen die Preise in die Höhe, nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte. Diesel zum Beispiel erreichte einen Rekordwert von 2.40 Franken pro Liter. In der aktuellen Krise wurde bisher ein Wert von 2.24 Franken erreicht. Das war allerdings noch, bevor der letzte Tanker ankam.
Zur Story