Wirtschaft

Glencore verkauft Kupfermine in Peru für 5,85 Milliarden Dollar 

Rohstoffe

Glencore verkauft Kupfermine in Peru für 5,85 Milliarden Dollar 

13.04.2014, 21:0413.04.2014, 23:13

Der Rohstoffhändler Glencore hat seine Kupfermine Las Bambas in Peru für etwa 5,85 Milliarden Dollar (5,1 Milliarden Franken) in bar verkauft. Damit erfüllt der Konzern eine Auflage des chinesischen Handelsministeriums für die Fusion mit dem ehemaligen Konkurrenten Xstrata, die im Mai 2013 abgeschlossen wurde.

Die Mine gehe an ein Konsortium, an dem das an der Börse in Hongkong gelistete Unternehmen MMG zu 62,5 Prozent beteiligt sei, teilte der Konzern am Sonntag mit. 

Glencore stimmte dem Verkauf der Mine zu, um von der Regierung in Peking grünes Licht für die 35 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Bergbaukonzerns Xstrata zu bekommen. Peking befürchtete, der fusionierte Konzern würde ansonsten zu viel Macht über den Kupfermarkt erlangen. (erf/sda/Reuters) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Rätsel um Bitcoin-Gründer geht in die nächste Runde
Journalisten der «New York Times» glauben zu wissen, wer sich hinter dem berühmten Pseudonym Satoshi Nakamoto befindet.
Seit 17 Jahren, also seit die Kryptowährung Bitcoin 2009 das Licht der Tech-Welt erblickte, wird darüber gerätselt, wer das verschlüsselte Bezahlsystem erfand. Die Suche nach der Person hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ruft seit Jahren Journalistinnen und Journalisten, Tech-Fachleute und zigtausende Online-User auf der ganzen Welt auf den Plan.
Zur Story