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Hajrovic kann aufatmen – FIFA erteilt ihm nach Zoff mit Galatasaray die Freigabe für Werder Bremen

Izet Hajrovic darf zukünftig auch in Pflichtspielen für Werder Bremen auf Torjagd gehen.
Izet Hajrovic darf zukünftig auch in Pflichtspielen für Werder Bremen auf Torjagd gehen.Bild: Andreas Gumz/freshfocus
Wechsel endgültig perfekt

Hajrovic kann aufatmen – FIFA erteilt ihm nach Zoff mit Galatasaray die Freigabe für Werder Bremen

Die FIFA hat dem bosnischen Internationalen Izet Hajrovic die Freigabe erteilt, um in der kommenden Saison bei Werder Bremen zu spielen. Der Stürmer mit Schweizer Wurzeln liegt im Clinch mit seinem Ex-Verein Galatasaray Istanbul.
31.07.2014, 17:5601.08.2014, 11:57

Werder Bremen kann endgültig mit Neuzugang Izet Hajrovic planen. Der Weltverband hat im Streit um die Spielberechtigung des bosnischen WM-Teilnehmers eine Entscheidung getroffen. «Die FIFA hat die Freigabe erteilt. Das Thema hat sich erledigt», erklärte Werder-Manager Thomas Eichin am Donnerstag in Bremen.

Türken sind bei der FIFA abgeblitzt

Bisher konnte der Bundesligaverein den zehnfachen Internationalen (9 für Bosnien-Herzegowina, 1 für die Schweiz) nur mit einer Sondergenehmigung in den Testspielen einsetzen. Hajrovics bisheriger Klub Galatasaray Istanbul, zu dem er erst im vergangenen Januar von GC gewechselt hatte, hatte bei der FIFA eine Sperre für den Profi gefordert. 

Bei seinem Kurz-Abstecher zu Galatasaray wurde der Ex-Hopper nicht glücklich.
Bei seinem Kurz-Abstecher zu Galatasaray wurde der Ex-Hopper nicht glücklich.Bild: MURAD SEZER/REUTERS

Die Türken werfen Hajrovic Vertragsbruch vor. Dieser hatte seinen Vertrag nach mehreren ausgebliebenen Lohnzahlungen aufgelöst. Die Bremer vertreten deshalb die Ansicht, einen vertragslosen Spieler verpflichtet zu haben.

Mit Bosnien-Herzegowina schied Hajrovic an der WM in der Gruppenphase aus.
Mit Bosnien-Herzegowina schied Hajrovic an der WM in der Gruppenphase aus.Bild: AFP

Beim Vorrunden-Aus der Bosnier an der WM in Brasilien stand der 22-jährige Mittelfeldspieler in zwei von drei Gruppenspielen in der Startaufstellung. (dux/si/dpa)

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