Schweiz
Gesellschaft & Politik

Hiphop-Ueli, Rasta-Dorli, Hipster-Didi: Jugendparlamente veräppeln Bundesräte

1 / 9
Teenie-Bundesräte
Bundesrat Guy Parmelin als Teenie. Sämtliche Bilder entstammen einer Kampagne des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ
quelle: dachverband schweizer jugendparlamente dsj / dachverband schweizer jugendparlamente dsj
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Umgestylte Magistraten

Hiphop-Ueli, Rasta-Dorli, Hipster-Didi: Jugendparlamente veräppeln Bundesräte

02.11.2014, 17:2303.11.2014, 12:45

In der Schweiz gibt es auf kantonaler Ebene und in den Gemeinden über 30 Jugendparlamente. Am Wochenende trafen sie sich zur Konferenz des Dachverbandes der Jugendparlamente und beschlossen, die nationale Kampagne «Mach die Schweizer Politik jugendlicher» zu lancieren. 

Die Kampagne wurde von einer Zürcher Werbeagentur lanciert und hat das Ziel, darauf aufmerksam zu machen, dass Politik durchaus auch jugendlich sein kann. Dazu wurden die sieben Bundesräte in überraschende Outfits gesteckt und «typisch jugendlich» umgestylt. Dabei habe der Dachverband der Jugendparlamente bewusst ein breites Spektrum der Jugendtypen verwendet, «vom Emo bis zum Hipster».

Mehr zum Thema

Bundespräsident Didier Burkhalter nahm an der Konferenz teil und dankte den über 160 Jugendlichen für ihr Engagement. «Durch Ihre Debatten und vor allem durch Ihre Überzeugung und Ihre Werte übernehmen Sie wichtige Verantwortung für die Zukunft unseres Landes», sagte der Bundespräsident am Freitagabend. Er äusserte sich zudem positiv zur Stimmrechtsalter-16-Forderung des Dachverbandes. (pma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Die Schweiz brüskiert die Ukraine – und versteckt sich hinter Paragrafen
Im «Ukraine House» am WEF in Davos sollte das Wrack einer der gefährlichsten russischen Waffen ausgestellt werden, einer Shahed-Drohne. Doch der Bund verbot es. Die Begründung ist kafkaesk.
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskyj persönlich erwähnte die gefürchtete Waffe in seiner Rede am Donnerstag am WEF in Davos: «Die ‹Shaheds› sind immer noch hier», sagte er: «Heute zielen sie auf die Ukraine. Morgen könnte es jedes NATO-Land sein.»
Zur Story