International
China

Elefantenwilderei: Dieses Elfenbein wird geschreddert 

China vernichtet mehr als 660 Kilo Elfenbein

1 / 8
China vernichtet mehr als 660 Kilo Elfenbein
Die chinesische Regierung hat am 29. Mai 2015 als Zeichen gegen die Elefantenwilderei 662 Kilo beschlagnahmtes Elfenbein vernichtet.
quelle: epa/epa / wu hong
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Elefantenwilderei: Dieses Elfenbein wird geschreddert 

29.05.2015, 13:1629.05.2015, 13:33

Die chinesische Regierung hat als Zeichen gegen die Elefantenwilderei 662 Kilo beschlagnahmtes Elfenbein vernichtet. Die Stosszähne wurden am Freitag bei einer Zeremonie der staatlichen Forstverwaltung und des Zolls in Peking in Stücke zerbrochen und danach zermahlen.

Die Vernichtung sei «ein starkes Symbol des staatlichen Engagements im internationalen Kampf gegen die Elefantenwilderei und den illegalen Elfenbeinhandel», sagte Zhou Fei, Vorsitzender der chinesischen Abteilung des internationalen Artenschutzprogramms Traffic laut der Nachrichtenagentur Xinhua.

China ist weltweit grösster Markt für Elfenbein

China müsse sich aber auch um eine Reduzierung der Nachfrage nach Produkten aus illegalem Elfenbein bemühen, die die Wilderei antrieben, hiess es in einer gemeinsamen Stellungnahme von Traffic und der Naturschutzorganisation WWF. Erst vor einer Woche hatten Zollbeamte in Südchina drei mutmassliche Elfenbeinschmuggler festgenommen.

Bereits im Januar 2014 hatte die chinesische Regierung 6,1 Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein in der südöstlichen Stadt Dongguan in der Provinz Guangdong verbrennen lassen. Nach Angaben von Umweltschutzorganisationen ist China der weltweit grösste Markt für Elfenbein. (whr/sda/dpa)

No Components found for watson.appWerbebox.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ihr gehört Gesicht und Stimme der KI-generierten Ministerin Diella
Anila Bisha, Gesicht und Stimme von Diella, der zur Ministerin für öffentliche Beschaffung in Albanien ernannten künstlichen Intelligenz, prangert die unerlaubte politische Nutzung ihres Bildes an und leitet rechtliche Schritte ein.
In Albanien ist Anila Bisha seit Jahrzehnten eine «unverzichtbare» Grösse des Kinos und Theaters. Doch seit einigen Monaten lebt sie im Schatten von Diella, der künstlichen Intelligenz, der sie ihr Gesicht leiht – eine Rolle, von der sie sagt, sie niemals gewollt zu haben.
Zur Story