Digital
Rassismus

#NippelstattHetze! Mit diesem Bild protestiert ein Fotograf gegen die Facebook-Richtlinien

#NippelstattHetze! Mit diesem Bild protestiert ein Fotograf gegen die Facebook-Richtlinien

Der Fotograf Olli Waldhauer prangert die Doppelmoral von Facebook an: Posts werden wegen Nacktheit gesperrt, nicht aber wegen rassistischer Aussagen.
30.10.2015, 05:0230.10.2015, 08:04
Bild
bild: facebook

Die Kritik an Facebook hält sich hartnäckig. Seit Monaten müssen sich die Verantwortlichen der Plattform für ihre Richtlinien rechtfertigen: Offenkundige Hetze darf online bleiben, während Nacktfotos sofort gelöscht werden. 

Seit gestern protestieren User unter dem Hashtag NippelstattHetze gegen die Doppelmoral.

Anstoss dazu gab gemäss Meedia der Fotograf Olli Waldhauer. Sein Post zeigt eine Frau mit nacktem Oberkörper und einen Mann, der ein Schild mit der Aufschrift «Kauft nicht bei Kanaken!» hält. «Eine dieser Personen verstösst gegen die Regeln von Facebook, steht da.» 

Auf seiner Facebook-Seite erklärt der Fotograf, Facebook würde das Bild immer wieder sperren – allerdings nicht wegen des Schildes. Selbst mit zensierten Nippeln wurde das Bild noch gesperrt.

(dwi)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
24 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Kamy
30.10.2015 08:30registriert August 2015
schöne Brüste.
00
Melden
Zum Kommentar
24
Neue Social-Media-Plattform für Europa – das steckt dahinter
Europa braucht eigene digitale Lösungen und Unabhängigkeit von den USA, heisst es immer öfter. Investoren aus der Klimaschutz-Szene haben nun einen X-Herausforderer angekündigt. Hier erfährst du das Wichtigste.
Die Musik zum Start war düster. Auf der Leinwand stand «Something is broken» («Etwas ist kaputt») – die ersten Worte einer Präsentation zum Zustand sogenannt sozialer Netzwerke. Im Saal in Davos sassen Menschen, die auf Besserung hoffen. Dazu lief: «Another Brick in The Wall» von Pink Floyd, ein Song, in dem es um von Ziegelsteinen eingemauerte Gefühle geht.
Zur Story