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«Keine 10-Millionen-Schweiz»: Die Initiative im Video erklärt

Video: watson/Aylin Erol, Michael Shepherd

Nach diesen 97 Sekunden weisst du, wie sich die SVP die «10-Millionen-Schweiz» vorstellt

Mit der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» will die SVP die Bevölkerungszahl der Schweiz auf zehn Millionen begrenzen. Aber wie genau soll das funktionieren? Antworten liefert unser Erklärvideo.
17.05.2026, 09:5817.05.2026, 14:33

Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die Nachhaltigkeits-Initiative ab, besser bekannt unter dem Namen «Keine 10-Millionen-Schweiz». Mit dieser möchte die SVP einen Bevölkerungsdeckel einführen. Sie ist die einzige Partei, die sich für die Initiative einsetzt. Alle anderen haben sich zusammengetan und weibeln für ein Nein zur «Chaos-Initiative», wie sie diese nennen.

Was genau der Initiativtext fordert und welche Argumente sich gegenüberstehen, erklärt watson-Reporterin Aylin in 97 Sekunden im Video.

Video: watson/Aylin Erol, Michael Shepherd

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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

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quelle: keystone
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Cosmopolitikus
17.05.2026 10:33registriert August 2018
Wie so oft, bringt die SVP ein Thema auf, welches bewegt und zu Teilen sogar korrekt ist. Leider sind weder die beiden Massnahmen zielführend noch durchdacht.
Es wird bei der Annahme kein zusätzlicher Wohnraum geschaffen, die rückläufige Geburtenrate wird nicht erhöht und die Finanzierung der AHV nicht gesichert. Einzig eine Akzentuierung der Probleme der Schweiz wird bei der Annahme der Abstimmung in ein paar Jahren schleichend passieren.
Wir müssen die drei oben genannten Themen rasch angehen, aber nicht mit Abschottung, sondern mit neuen Denkwegen.
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Zanzibar
17.05.2026 10:33registriert Dezember 2015
Die Meinungen sind ohnehin gemacht. Es wird eine verhältnismässig hohe Anzahl an die Urne gehen und das Resultat dürfte knapp ausfallen. Bin gespannt auf welche Seite das Pendel schlägt.
Ich habe keine Angst vor einer Annahme, denn selbst dann wird es in der Umsetzung vom Parlament verwässert und nicht messerscharf umgesetzt, wie jedesmal. Und auch wenn es abgelehnt wird, machen wir weiter wie bisher. Der Abstimmungskampf wird mir zu emotional geführt.
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Miloux99
17.05.2026 11:16registriert März 2022
Bei genauerer Betrachtung des Initiativtexts wird deutlich, dass dessen Annahme zum Problem wird. Die Personenfreizügigkeit hat maßgeblich zur Entwicklung der Schweiz beigetragen. Die Schweizer Bevölkerung wird mittelfristig sowieso rückläufig sein. Wieso sollen wir uns mit einer wenig durchdachten Initiative à la Brexit selbst ein Bein stellen? Wegen der Kriminalität ein Ja? Es sind die befristet und illegal anwesenden Ausländer, die kriminell auffällig werden. Dieses Problem lässt sich anders lösen und ist übrigens ein europäisches Problem. Mit Kopf und Verstand: Nein!
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