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Die Sicherheits-Checkliste für Facebook des IT-Magazins c't.
bild: c't

So machst du dein Facebook-Profil in 5 Minuten sicher

Alle Jahre wieder gehen bei Facebook die «Ich widerspreche den neuen AGB»-Postings herum. Ein Widerspruch gegen die Nutzungsbedingungen per Status-Update ist natürlich nutzlos. Wie du dein Facebook-Konto und deine Privatsphäre wirklich schützt, erklärt dieser Artikel Schritt für Schritt.

24.12.15, 11:49 24.12.15, 12:39

Zusammenfassung: Dieser Artikel erklärt zunächst, warum Widerspruch-Postings auf Facebook gegen angeblich neue Nutzungsbedingungen ab Januar sinnlos sind. Zweitens zeigt er auf, wie du dein Konto und die Privatsphäre schützt. Drittens erfährst du, wie du dein Konto ganz einfach deaktivierst.

Es ist ein kleiner «Brief», den nun wieder diverse Facebook-Nutzer fleissig posten: «An: Facebook», beginnt der weisse Text auf schwarzem Hintergrund, dann folgt ein sprachlich fragwürdiger Absatz: «Aufgrund der neuen AGB's in Facebook Widerspreche ich hiermit der kommerziellen Nutzung meiner persönlichen Daten. (...) Das Copyright Meiner Profilbilder liegt ausschliesslich bei Mir...!»

Stimmt nicht! Das Teilen des Widerspruchsbildes, das mindestens seit 2012 auf Facebook die Runde macht, bringt auch 2015 nichts.
screenshot: watson

Pünktlich wie die Grippe im Winter gehen auf Facebook jeden Dezember Meldungen- und Bilder herum, die man teilen soll, um den angeblich neuen Nutzungsbedingungen zu widersprechen. Sie warnen meist davor, dass sich Facebook ab dem neuen Jahr das Urheberrecht an den eigenen Fotos sichern werde, wenn man nicht widerspreche.

Rechtlich gesehen geht es um Nutzungsrechte. Facebook könnte das Profilbild inklusive Vor- und Nachname des Nutzers zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Kondomwerbung nutzen und bei Verwandten und Freunden einblenden. Ganz unrealistisch ist das nicht: Facebook wirbt bereits für Produkte mit dem Vor- und Nachnamen von Personen, welche die entsprechenden Produkte zuvor geliked haben, wie hier zu sehen ist.

Werbung auf Facebook mit der Überschrift «Oliver Wietlisbach gefällt das». Sind die Werbeanzeigen in den Facebook-Einstellungen aktiviert, erhalten Freunde Werbung angezeigt, basierend auf Produkten, die man geliked hat.
bild: facebook

Warum Widerspruch-Postings sinnlos sind

Augenscheinlicher Anlass der grassierenden Widerspruch-Postings ist die Ankündigung Facebooks, seine Nutzungsbedingungen und Richtlinien (AGB) zu aktualisieren. Das war allerdings vor einem Jahr der Fall, also Ende 2014! Schon damals waren diese Widerspruch-Postings vollkommen nutzlos – und natürlich sind sie es auch heute. Die Nutzungsbedingungen akzeptiert man bereits bei der Registrierung seines Facebook-Profils. Es ist irrwitzig zu glauben, dass Statusbeiträge Facebook-Nutzer von den AGB entbinden.

Fakt ist: Wer Facebook seit dem 30. Januar 2015 aufruft, stimmt den neuen Richtlinien automatisch zu und liefert dem US-Konzern noch mehr persönliche Daten ab. Was die harmlos klingenden Formulierungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im Alltag wirklich bedeuten, haben wir hier anhand von Beispielen erklärt.

Einzelnen Punkten in den AGB kann man nicht widersprechen. Es gilt: Friss oder stirb. Du bist dabei oder du bist raus. Aber immerhin gibt Facebook den Nutzern zahlreiche Möglichkeiten in die Hand, wie sie ihr eigenes Profil sicherer machen können. 

So kannst du dein Konto und die Privatsphäre schützen

Wir zeigen, wie du deine Privatsphäre auf Facebook zumindest teilweise zurück erhältst. Konkret helfen die folgenden Tipps, welche die Facebook-Hilfeseite Mimikama und das IT-Magazin c't zusammengestellt haben: Damit du mit den hier angegebenen Links direkt auf die jeweilige Einstellung kommst, musst du bei Facebook angemeldet bzw. eingeloggt sein.

Facebook-Passwort: 

Häkchen setzen bei: 

Notfall-Kontakte festlegen:

Apps den Zugriff auf Facebook-Daten einschränken:

Beiträge und Freundschaftsanfragen:

Wer kann dich kontaktieren und suchen:

Sichtbarkeit von Beiträgen, Fotos und personalisierter Werbung einschränken:

Browser-Plugin gegen Tracking (Überwachung) im Netz:

Selbst wenn man alle obigen Empfehlungen ausführt, erfährt Facebook immer noch, welche Webseiten man besucht. Dagegen helfen die folgenden Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox etc.

Webseite statt Facebook-App für mehr Datenschutz:

Die Facebook-Seite kann man als Web-App auf dem Homescreen des Smartphones ablegen und wie die Facebook-App öffnen (Einstellungen --> Zum Home- bzw. Startbildschirm)

Facebook Messenger:

Nachlass-Kontakt festlegen:

Nevensägen aussperren:

Facebook-Profil deaktivieren

Mit diesem Link kannst du dein Facebook-Profil deaktivieren.

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Brikne, 20.7.2017
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  • E4TMYN4ME 24.12.2015 19:04
    Highlight Am sichersten ist es Facebock gar nicht zu besitzen.
    8 0 Melden
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  • aye 24.12.2015 15:31
    Highlight Ist jetzt nicht wichtig, aber mich verwirrt gerade das Artikelbild... Abgesehen davon, dass man Messenger mit E schreibt, ist in dem Ordner keine einzige Messenger-App zu sehen.
    Ob der Fotograf wohl einfach eine Wut auf die Unordnung (mess anger) auf seinem iPhone hat und deshalb der Ordner so benannt und wahllos Apps reinverschoben wurden? 😄
    18 0 Melden
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  • Typu 24.12.2015 13:40
    Highlight Ich bin immer mal wieder versucht in fb aktien zu investieren. Damals beim ipo hab ich noch gelacht als die auf 20 oder so abschmierten. Aber scheinbar ist das noch immer populär. Entgeht mir irgendwie.
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  • Gelöschter Benutzer 24.12.2015 12:21
    Highlight Und hier eine kleine Zusammenstellung, warum es sich lohnt, überhaupt nicht bei Facebook zu sein:
    http://www.wired.com/2010/09/six-reasons-why-wired-uks-editor-isnt-on-facebook/
    13 3 Melden
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Montagmorgen? Schlecht gelaunt und im Pendlerstress? Bei diesen Zug-Durchsagen musst du trotzdem lachen, versprochen!

Die Facebook-Seite Bahn-Ansagen sammelt seit Jahren die schrägsten Zug-Durchsagen. Jetzt gibt es ein Best-of der lustigsten Sprüche – und das könnte witziger nicht sein.

Die Seite Bahn-Ansagen sammelt seit 2011 die witzigsten Zug-Durchsagen, die von Pendlern auf Facebook oder Twitter publiziert werden. 

Auch bei den watson-Lesern sind einige Zug-Durchsagen hängen geblieben: 

(oli)

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