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Wegen gratis Kleiderabgabe: Mindestens 17 Menschen sterben bei Massenpanik in Bangladesch

10.07.15, 07:50 10.07.15, 09:50

Bei einer Massenpanik im Norden von Bangladesch sind am Freitag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Die Panik brach aus, als hunderte Menschen auf ein Fabrikgelände drängten, auf dem kostenlose Kleidung an Bedürftige verteilt wurde.

Nach dem Unglück in Mymensingh seien bislang 17 Leichen geborgen worden, teilte die Polizei mit. Ein hochrangiger Polizeibeamter sagte, die Opferzahl könne weiter steigen. «Manche Leute haben die Leichen ihrer Angehörigen mitgenommen, bevor die Polizei eintraf», sagte Kamrul Islam. Der Eigentümer der Fabrik sowie sechs weitere mutmassliche Verantwortliche seien festgenommen worden.

Nach Polizeiangaben hatten sich bis zu 1500 Menschen vor der Tabakfabrik versammelt. Die Leitung habe angekündigt, gemäss islamischen Brauchs Kleider an Bedürftige zu verteilen. In Bangladesch spenden reiche Bürger häufig Kleider während des islamischen Fastenmonats Ramadan. (oku/sda/afp)

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  • Thomas Bollinger (1) 10.07.2015 14:10
    Highlight Wenn unsere Mode fair hergestellt würde, müssten nicht Textilarbeiterinnen dabei sterben, für kostenlose Klamotten zu betteln.
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