Schweiz
Blaulicht

2013 spendeten die Schweizer 52 Millionen Franken für ...

Bilanz Glückskette

2013 spendeten die Schweizer 52 Millionen Franken für ...

02.07.2014, 10:2002.07.2014, 11:18

Die Glückskette hat 2013 über 52 Millionen Franken für weltweite Hilfsprojekte gesammelt. Die Spenden nach dem Taifun Haiyan in den Philippinen in der Höhe von 40,7 Millionen Franken waren das sechsthöchste Ergebnis in der Geschichte der Hilfsorganisation.

Katastrophenopfer bekommen Hilfsgüter im Wert von 20,8 Millionen Franken

Der Taifun Haiyan hinterliess eine gewaltige Zerstörung.
Der Taifun Haiyan hinterliess eine gewaltige Zerstörung.Bild: Bullit Marquez/AP/KEYSTONE

2013 wurden für 204 laufende Projekte Zahlungen von 48,8 Millionen Franken ausgewiesen. Das Sammelergebnis der Glückskette für 2013 von 52 Millionen Franken liege ziemlich genau im Durchschnitt der letzten 30 Jahre, teilte die Glückskette am Mittwoch mit. 40 Prozent, also 20,8 Millionen, der Mittel seien in den direkten Wiederaufbau und die Verteilung von Hilfsgütern nach Katastrophen gegangen.

Je 15,6 Millionen für Häuser und Schulen sowie Förderung von Ausbildungen

Solche oder ähnliche Latrinen errichtet die Glückskette, diese steht in Afghanistan.
Solche oder ähnliche Latrinen errichtet die Glückskette, diese steht in Afghanistan.Bild: Getty Images AsiaPac

30 Prozent, also 15,6 Millionen Franken, wurden für den Wiederaufbau von Häusern und Schulen verwendet sowie für Wasserprojekte und Latrinen. 30 Prozent der Gelder setzte das Hilfswerk für die Förderung von Ausbildungen und zur Verminderung von Katastrophen-Risiken ein.

Für Gesundheit und Wohnen bekommen 2928 Personen «Notbatzen»

Wer sich das Leben in der Schweiz nicht leisten kann, bekommt von der Glückskette einen Notbatzen.
Wer sich das Leben in der Schweiz nicht leisten kann, bekommt von der Glückskette einen Notbatzen.Bild: KEYSTONE

Die Glückskette unterstützte im letzten Jahr in der Schweiz 112 Anträge und half 2928 Personen mit einem «Notbatzen». Die Gelder verwendete sie vor allem für die Gesundheitsversorgung und für das Wohnen. Insgesamt wurden dafür 1,2 Millionen Franken aufgewendet.

Betriebskosten steigen zwar, aber ...

Die Betriebskosten seien 2013 punktuell markant gestiegen, teilte das Hilfswerk weiter mit. Der Grund seien eine Spezialaufwendung für die Pensionskasse sowie Postspesen für Spenden. Die Kosten in der Höhe von 3,8 Millionen Franken hätten zu mehr als 70 Prozent mit Gewinnen aus Geldanlagen abgedeckt werden können. Die restlichen Mittel stammten aus den Betriebsreserven. (jas/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die IV ist finanziell am Limit – diese Altersgruppe macht ihr besonders zu schaffen
Die IV ist finanziell am Anschlag – und Bern schraubt an Renten und Eingliederung. Doch die entscheidende Frage liegt davor: Warum landen überhaupt immer mehr junge Menschen bei der IV?
Die Invalidenversicherung ist finanziell am Anschlag: Ihr droht ein jährliches Defizit von über 300 Millionen Franken. Sie hat Mühe, die Schulden von etwa 10 Milliarden Franken bei der AHV zurückzuzahlen. Und ihr Vermögen schrumpft so stark, dass es bereits in wenigen Jahren aufgebraucht sein könnte. Der Bundesrat warnt deshalb vor einem Liquiditätsengpass – und will mit einer Reform gegensteuern.
Zur Story