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Umfragen zur Abstimmung am 14. Juni 2026: Die Stimmung kippt

Ein Plakat wirbt fuer ein Nein zur Nachhaltigkeits-Initiative, Keine 10-Millionen-Schweiz! , SVP Chaos Initiative, fotografiert am Montag, 18. Mai 2026 in Bern. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Die Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative nennen diese «SVP-Chaos-Initiative».Bild: keystone
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«Keine 10-Millionen-Schweiz»: Die Stimmung kippt laut neuer Umfrage

Im neuen Stimmungsbarometer zur Abstimmung vom 14. Juni zeichnet sich bei der «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative ein kleiner Vorteil für das Nein-Lager ab. Auch beim Zivildienstgesetz bleibt es knapp.
27.05.2026, 17:4727.05.2026, 20:34

Der zweite Zwischenstand zur Abstimmung vom 14. Juni zeigt eine leichte Verschiebung zugunsten des Nein-Lagers bei der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!». Das zeigt das Stimmungsbarometer des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov Schweiz. Die Vorlage zur Änderung des Zivildienstgesetzes bleibt ohne klare Mehrheit.

«Chaos»-Narrativ legt zu

Bei der lancierten Nachhaltigkeitsinitiative der SVP sprechen sich aktuell 51 Prozent gegen die Vorlage aus, nur 43 Prozent dafür. Im Vergleich zur ersten Umfrage hat das Nein-Lager, das den Vorstoss «SVP-Chaos-Initiative» nennt, damit fünf Prozentpunkte zugelegt. Gleichzeitig schrumpfte die Zustimmung für das Ja-Lager leicht. Der Vorsprung ist damit nicht riesig, doch ein Nein erscheint derzeit etwas wahrscheinlicher.

Auf der Ja-Seite stehen vor allem Argumente rund um Zuwanderung, Wachstumsbegrenzung und die Forderung, die Schweiz solle nicht für globale Probleme verantwortlich gemacht werden. Auf der Nein-Seite dominieren die Sorge vor wirtschaftlichen Folgen, ein möglicher Fachkräftemangel und die Einschätzung, die Initiative sei unnötig.

Noch kein klarer Trend beim Zivildienst

Auch beim Zivildienstgesetz bleibt das Rennen eng. Aktuell würden 44 Prozent die Vorlage ablehnen, 40 Prozent würden zustimmen. Zwar konnten die Gegner im Vergleich zu den Befürworter stärker zulegen, viele der Befragten (16 Prozent) bleiben aber unentschlossen.

Befürworter betonen die sicherheitspolitische Bedeutung des Militärdienstes und sehen den Zivildienst teils als Ausweichmöglichkeit. Gegner verweisen auf die gesellschaftliche Rolle des Zivildienstes und halten die geplante Änderung zunehmend für unnötig.

Ein finales Stimmungsbarometer veröffentlicht YouGov Schweiz nächste Woche. Am 14. Juni stimmt das Schweizer Volk über die beiden Vorlagen ab.

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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

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Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
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417 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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seven of nine
27.05.2026 18:01registriert Juli 2022
Verstehe nicht wie die Abstimmung so ausgeglichen sein kann… alle Wirtschaftsländer haben mit Demographischen Entwicklungen zu kämpfen. Spätestens wenn die Boomer im Altersheim sind haben wir ein Problem. Und das trifft in 10-20 Jahre zu. Wir könnten eigentlich froh sein wenn Leute hier Leben & Steuern zahlen wollen. Andere Länder wünschten sie hätten unser Problem. & es geht hier definitiv um Zukünftige Arbeitende, nicht um Asylanten. Denn die sind nur eine Randerscheinung in der Zuwanderung. Was die SVP gerne verschweigt.
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Der Nette ganz arg
27.05.2026 17:56registriert August 2024
Nein & Nein!
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s'Paddiesli
27.05.2026 18:09registriert Mai 2017
Alle, die sich auch für ein klares Nein einsetzen:
Redet mit eurer Familie, Freundeskreis, mit Arbeitskolleg/innen darüber und überzeugt allfällige Personen, die sich noch nicht entschieden haben.

Bei meiner Schwester habe ich versagt, aber meine Mutter im Tessin lässt sich noch mit Argumenten von einem Nein überzeugen oder den Zettel leer abzugeben.

Diese Abstimmung ist eine Gefahr für unseren Wohlstand.
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