Schweiz

Am 6. Februar demonstrierten Tausende von Menschen in Zürich gegen die Durchsetzungsinitiative. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Bild: KEYSTONE

DSI-Nein: Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP

Was die SVP vor der DSI-Abstimmung erlebte, war nichts anderes als ein mehrere Wochen anhaltender Shitstorm der Differenzierung. Die Rechtspartei hatte dem dezentralen Widerstand aus der Mitte der Gesellschaft nichts entgegenzusetzen. Schlimmer noch: Die SVP und ihre Exponenten wurden entzaubert und verloren Ansehen und Sympathien bis tief in die Kreise langjähriger Anhänger. 

Publiziert: 28.02.16, 13:44 Aktualisiert: 29.02.16, 10:53
Hansi  Voigt
Hansi Voigt

Keiner will kriminelle Ausländer. Aber je länger die Debatte dauerte, desto deutlicher wurde die Mogelpackung, die die SVP dieses Mal vorgelegt hatte. Die DSI war nichts anderes als ein Deportations-Automatismus, der selbst für bestens integrierte ausländische Mitbewohner gelten soll, wenn sie ein paar Bagatell-Delikte begangen haben. Mit schweren Verbrechern und wie man mit solchen umgeht, hatte sie nichts zu tun. Mit undemokratischer Ungleichheit für einen Viertel der Bevölkerung schon.

Es dauerte lange, bis die Diskussion in Gang kam, aber dann war sie nicht mehr zu stoppen. Die vielzitierte schweigende Mehrheit, die Anständigen, die Netten und die Differenzierten stiegen in den Ring und verschafften sich Gehör in den sozialen Netzwerken. Zuerst bezogen alte Klassenkameraden Stellung auf Facebook, irgendwann dann auch erste mutige Künstler wie «Emil» und andere, denen der Kampf gegen die DSI ein Anliegen war. Bald mussten auch weniger mutige Künstler wie «Bligg» nachziehen, die schlicht zu einer Stellungnahme genötigt wurden. Die DSI wurde zur demokratischen Gretchenfrage. Keine Meinung zu haben galt nicht, keine Stellung zu beziehen, war feige.

Empfehle diese Story weiter. Danke!
Artikel teilen

Der permanente Shitstorm

Was die SVP in der Folge in den sozialen Medien erlebte, war nichts anderes als ein permanenter Shitstorm der Differenzierung. Dreistigkeit und Stümperhaftigkeit der Vorlage schlugen nicht mehr denen entgegen, die die untauglichen Vorschläge zu relativieren versuchten, sondern wirkten gegen deren Urheber, die sich plötzlich verteidigen mussten.

Die vermeintlich einfachen Lösungen wurden von Tausenden von Stimmen zerzaust und zerlegt. Ein freundlicher Secondo nagelt die SVP-Spitzen in der SRF-«Arena» in Slow-Motion an die Wand und lieferte damit einen viralen Brüller. Der Zürcher SVP-Nationalrat Zanetti wird im Klassenzimmer gefilmt, wie er von einem Maturanden als dreister Lügner in den Senkel gestellt wird, der nicht mal die Verfassung kennt. Und in den Kommentarspalten auf Facebook und den Online-Portalen gab eine Vielzahl mündiger und informierter Bürger den sonst so gut organisierten rechten Einpeitschern plötzlich differenziert Kontra. 

Die Trolle wurden entlarvt und weggeschrieben – bis sie zuletzt fast verstummten.

Die Medien nahmen die Bälle jeweils dankbar auf. Gesteuert haben sie die Debatte ebensowenig wie die klassischen Politiker oder deren Parteien. Die SVP und ihre Anhänger wurden in der viral verbreiteten Debatte argumentativ regelrecht umzingelt. Und je differenzierter und kompetenter die Debatte wurde, desto verlorener und inkompetenter wirkten die SVP-Exponenten. Das Volk, das sich schlau gemacht hatte und selbst das Mikrofon ergriff, hat sich als übermächtiger Gegner erwiesen.

Oppositionskurs wird noch schärfer werden

Aus Sicht der SVP-Strategen bergen der Verlauf des DSI-Wahlkampfs und das Abstimmungsergebnis zwei Horror-Erkenntnisse.

  1. Bei den Schweizer Stimmbürgern wird in Bezug auf Ausländer der zweiten und dritten Generation das Einende höher eingeschätzt als das Trennende.
  2. Die gekauften Zentralorgane wie «Weltwoche» oder «Basler Zeitung» sind in einer Mediendebatte, die dezentral, kompetent und engagiert geführt wird, wirkungslos.

Wie die SVP mit dieser schweren Niederlage umgehen wird, hat sie bereits angedeutet. Sie wird noch stärker versuchen, sich als einzige Opposition aufzubauen und sich als Opfer einer Diktatur der Mehrheit darzustellen. Ausserdem wird sie jeden, der sich um einen konstruktiven politischen Ansatz bemüht, als Linken verunglimpfen.

Damit verfolgt sie zwei Zwecke: Links sein soll endgültig zum Schimpfwort und ausserdem suggeriert werden, dass die gesamte Mitte, die nicht den Argumenten der 29-Prozent-Partei verfällt, in denselben – linken – Topf zu werfen ist. Das wird jedem NZZ-Journalisten so gehen, der die Konsequenzen der SVP-Politik aufzeigt, jedem ausländischen CEO, der die Schweizer Wirtschaft im europäischen Kontext schildert, und vor allem jedem Richter, der sich in seiner Auslegung eines Urteils auf unsere humanistischen Werte, auf den gesellschaftlichen Konsens und rechtsstaatliche Prinzipien beruft.

Wer ist das Volk?

Die Verunglimpfungs-Taktik wird die SVP nicht aus der ungewohnten Defensive befreien, wenn die Stimmbürger sich auch nach der DSI weiter am Diskurs beteiligen und zur Stelle sind, wenn es darauf ankommt. Hier könnte diese Abstimmung der Beginn einer regelrechten Schweizer Grassroot-Bewegung gegen die ewiggestrige Angstmacherei und für eine lösungsorientierte Zukunftsgestaltung werden.

Denn wie gesagt: Das Volk, das sich schlau gemacht hat, ist für diejenige Partei, die von sich behauptet, das Volk zu sein, ein übermächtiger Gegner. 

Damit sich alle nach dem Abstimmungspuff wieder über die schöne Schweiz freuen können, hier mal ein paar Bilder vom Aescher.

Das Wichtigste des Abstimmungssonntags

DSI-Nein: Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP

«Lernen von den Schweizern» – das schreibt das Ausland über die Abstimmung zur DSI

Es läuft die wichtigste Abstimmung des Jahres und das SRF zeigt DELFINE #Delfingate

Die besten Kommentare zur heutigen Abstimmung

Trotz des Neins zur DSI: Damit müssen straffällige Ausländer künftig rechnen

Kantonale Abstimmungen und Wahlen – das musst du wissen

Alle Artikel anzeigen

Durchsetzungs-Initiative

7 Gründe, warum das Nein zur DSI ein historischer Entscheid ist

DSI-Nein: Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP

Die SBB erliegen dem heissesten Abstimmungskampf seit Jahren – wie jeden Winter dem ersten Schnee

Der «Appenzeller Volksfreund» schreibt etwas vom Besten über die DSI und sorgt damit für einen Dorf-Knatsch

DSI-«Arena»: Ein alter Berner Secondo sagt, wie's ist – und Guts und Amstutz' Abend ist gelaufen

Tippspiel zur Abstimmung: 47,5 Prozent legen ein Ja zur DSI ein

Das Hakenkreuz ist weg – dafür hat die SBB jetzt einen Shitstorm am Hals

NEIN, NO, NON – die DSI-Gegner kaufen eine ganze Seite in der «Weltwoche» 

Weil wir stimmen, wie wir liken: Siegt die Durchsetzungs-Initiative, dann auch wegen des Namens 

«Gäste sollen sich ans Gesetz halten» – 19 aktive oder ehemalige SVPler, die es nicht taten

Die Eindrittel-Rösti: Der «Club» zur Durchsetzungsinitiative in Zahlen

Von der Härtefall- zur Täterschutzklausel: Wie die SVP die Sprache instrumentalisiert

SVP-Nationalrat Heinz Brand: «Die Durchsetzungs-Initiative ist möglicherweise nicht perfekt, aber ...»

Durchsetzungs-«Arena»: SVPler amüsieren sich über hässige Sommaruga 

Alles auf einen Blick: So verschärft sollen wir nach dem 28. Februar ausschaffen

Staatsanwälte schalten sich in die Durchsetzungs-Debatte ein: «Die Initiative ist nicht praktikabel»​

Alle Artikel anzeigen

Die provozierendsten SVP-Abstimmungsplakate

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Meistgelesen

1

Schweizer Grenze ist, wo Kinder auf dem Boden schlafen – weh dir, …

2

Erdbeben in Italien: Opferzahl steigt auf 247 ++ Zahlreiche Menschen …

3

Linux ist 25 – hier sind die besten Linux-Witze, die (hoffentlich) …

4

«Machen Sie sich bitte frei» – , sagte der bewaffnete Polizist am …

5

Diese Vorher-nachher-Bilder zeigen eindrücklich, wie das Erdbeben das …

Meistkommentiert

1

Goalie Cillessen zu Barça +++ Öztunali spielt neu für Mainz +++ …

2

Putin überholt «IS»: Russland tötet in einem Jahr mehr syrische …

3

«Acht Tage Gefängnis! Kein Problem!» – Zoff um die Berner …

4

Vom Partykönig zum radikalen Islamisten: Die WoZ auf der Spur der …

5

9 Fragen zum Burkini-Buhei in Nizza, die sich eigentlich jeder stellen …

Meistgeteilt

1

Held des Tages! Wie dieser Zürcher Polizist dem kleinen Levi Max den …

2

Dieser Basler Microsoft-Nutzer lässt seinem Frust vor laufender …

3

So. Das Serienauto mit der besten Beschleunigung ist jetzt ein …

4

Das iPhone 6S zeigt dem Galaxy Note 7 den Auspuff. Aber so was von

5

Hallo Kafi. Ich möchte an die letzte Antwort von dir anschliessen, …

259 Kommentare anzeigen
259
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • rodolofo 01.03.2016 08:20
    Highlight Eben ist mir eine neue bedeutung für das nervtötende Kürzel "SVP" in den Sinn gekommen:
    Schweizerische Verschlimmbesserer Partei
    3 3 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 29.02.2016 19:01
    Highlight Die Kleiner'sche Rhetorik im Interview heute Mittag auf DRS1 hat mich erstaunt. Da ist vom Aufstand der Anständigen die Rede (sind alle anderen Unanständig?), von Angriffen auf die Demokratie, von Angriffen gegen die Menschenrechte, von der Zivilgesellschaft (also eine Teilgesellschaft die abgrenzt). Das finde ich schon reichlich starken Tobak. Wo soll den das hinführen? Ein totalitärer Staat nach dem Gusto von Frau Kleiner?
    4 28 Melden
    600
  • _saem_ 29.02.2016 17:36
    Highlight So, das Volk stimmte ab, jetzt muss nur noch diese hohe Wahlbeteiligung zum Standart werden.
    13 0 Melden
    • rodolofo 01.03.2016 08:26
      Highlight Heute lese ich in der Zeitung:
      "Von den über 50-Jährigen haben am meisten Stimmbürger die DSI-Initiative befürwortet."
      Wir könnten diesen Sachverhalt auch anders ausdrücken:
      "Die Jungen" haben die DSI-Initiative überproportional deutlich abgelehnt."
      Ich vermute, dass dieses Mal sehr viele Junge abstimmen gingen, weil viele ihrer Seconda/o-KollegInnen und FreundInnen von einer "Apartheit-Ausgrenzungs-Willkür-Justiz" der SVP betroffengewesen wären.
      8 2 Melden
    600
  • deleted_954504570 29.02.2016 17:01
    Highlight Blocher in seinem neusten Tele Blocher dem Inhalt nach: Wänns e demokratisch legitimierti Partei gäb, wo rächter wär als d SVP, dänn wär's würkli gruusig.

    www.teleblocher.ch

    Ja, dänn wärs würkli no gruusiger. Da hätt er rächt. Trotzdem wird mer schlächt....
    13 1 Melden
    • FrancoL 29.02.2016 20:07
      Highlight CHB war in seiner TV-Sendung ja mächtig in Fahrt so erwähnte er die Linken werden in Zukunft die BV nicht mehr ernst nehmen. Hellseher? Schon eigenwillig wie man den Wert der BV je nach Vorhaben einmal so das andere mal dann gerade unbekehrt sieht.
      Gebasht wurde gegen die Institution Justiz; Gerichte inkl. allen Richtern, mit samt aller Rechtsprofessoren.
      Ich frage mich nur; wenn ein politischer Mensch so wenig von den demokratischen Institutionen, die zudem auch etliche Richter aus dem SVP Dunstkreis beschäftigt, hält, wie kann dieser politische Mensch das Land, die Schweiz gern haben?
      15 1 Melden
    • FrancoL 29.02.2016 20:12
      Highlight Ein ergänzender Gedanke:
      Wenn ein guter Teil des Volkes die Institutionen nicht mehr wahr nimmt sie mit einem ständigen Bashing überzieht, was für ein Wert hat denn das Gesetz noch? Wie soll man da die Straftaten nicht ins lächerliche ziehen, die die sie beurteilen sollen sind nach SVP ein Haufen linker Gutmenschen, ausgebildet von einer Masse unfähiger Professoren.
      Eine Verluderung des Gesetzes fängt mit der Diskreditierung der Gerichte an.
      Das ist doch der effektive Täterschutz der SVP.
      17 1 Melden
    600
  • andersen 29.02.2016 14:53
    Highlight Im Gasthaus Aescher gibt es der beste Rösti.
    5 0 Melden
    600
  • blueberry muffin 29.02.2016 13:51
    Highlight Gleich wie in Amerika ist es hier auch so: Wenn die Stimmbeteiligung tief ist gewinnt die Rechtsaussen Politik.

    Hohe Stimmbeteiligung wiederum gehen eher an die Mitte mit einer leichten Tendenz nach Links.

    Leider koennen wir uns also nicht ausruhen, wenn wir die Xenophobie ueberwinden wollen, muessen wir konstant so hohe Stimmbeteiligung generieren.
    12 2 Melden
    • malu 64 29.02.2016 21:27
      Highlight Ich wünsche mir, dass bei künftigen Abstimmungen gleich
      viel Leute abstimmen gehen.
      Der grosse Teil der Schweizer, die
      noch selber denken können und
      sich nicht durch hetzerische Propaganda mitreissen lassen,
      werten unser ansehen im Ausland
      auf und stärken unser Selbstwert_
      gefühl als Schweizer wieder.
      Liest man Kommentare anderer
      Portale und Zeitungen, so ist es erschreckend, was für ein Hass,
      Dummheit und Egoismus da
      verbreitet wird. Ich frage mich was
      diese Leute wohl für Eltern haben
      oder hatten, oder hat Onkel
      Christoph sie so verdorben?
      10 1 Melden
    600
  • EvilBetty 29.02.2016 10:07
    Highlight Und alle DSI Sympathisanten jetzt so: Mimimiii
    10 6 Melden
    • Evan 29.02.2016 13:54
      Highlight Und Betty jetzt so; und alle DSI Befürworter jetzt so; ... Bin ich eigentlich der einzige der diesen Slang so was von cringy findet? Und Watson benutzt ihn sogar. Das ist schon fast ein Grund sich von Watson zu verabschieden (neben anderen).
      1 7 Melden
    • EvilBetty 29.02.2016 14:51
      Highlight Och, da finde ich die Click-Bait Titel viel schlimmer...

      Diesen «Slang» benutzt ich – selten – schon sehr lange... Schon before it was cool, ich bin also ein Hipster 😂

      Damit lässt aich halt alles so schon banalisieren, sorry gäll
      1 0 Melden
    • Evan 29.02.2016 15:49
      Highlight Naja dir als Nutzer kann ich es ja noch verzeihen, aber wenn es Watson braucht löschts mir ab.
      1 0 Melden
    600
  • Linus Luchs 29.02.2016 09:24
    Highlight Um wieder einmal den Fussball für einen Vergleich herbeizuziehen: Wie sagte doch Trainerlegende Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Es ist gut und schön, nach einem Sieg zu feiern. Aber die Meisterschaft ist nicht gewonnen. Der Fokus muss auf die nächste Herausforderung gerichtet werden, und die heisst „Selbstbestimmungsinitiative“: der Frontalangriff der svp auf die Menschenrechte. Ich hoffe, die Gegner, die begreifen, was auf dem Spiel steht, werden den gleichen Effort leisten wie bei der DSI. Denn schon Sepp Herberger wusste: „Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“
    20 1 Melden
    • FrancoL 29.02.2016 20:34
      Highlight Dass Sie Sepp Herberger zitieren zeigt dass Sie nicht zur Jugend gehören, wie ich übrigen auch.
      Ich stütze Ihre Annahme dass der gleiche Effort auch in Zukunft geleistet werden muss.
      Man sollte das nächste Mal auch nicht so lange mit der Gegenreaktion abwarten, ging ja fast in die Hose.
      Wie beim Fussball; Stürmen ist die beste Verteidigung.
      6 0 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 29.02.2016 08:17
    Highlight Die unnütze Initiative ist gebodigt und die SVP leicht geschwächt. Schön. Das Problem ist aber noch nicht gelöst: viele kriminelle Ausländer könne nicht ausgeschaft werden weil sie die Herkunftsländer 'nicht zurücknehmen' oder weil es die EMRK nicht erlaubt. Wie also weiter im Thema?
    15 5 Melden
    • Charlie Brown 29.02.2016 11:48
      Highlight Da hätte auch die DSI nicht geholfen...
      12 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 29.02.2016 12:24
      Highlight @Tell99: Das meine ich ja wenn ich schreibe 'unnütze Inintiative'. Wie aber weiter im Thema damit kriminelle Ausländer auch tatsächlich ausgeschafft werden?
      9 0 Melden
    • blueberry muffin 29.02.2016 13:47
      Highlight Wenn wir hier weiter wollen, muessten wir die Menschenrechte Bodigen. Was die SVP durchaus versucht.
      8 3 Melden
    • Linus Luchs 29.02.2016 17:39
      Highlight Dingo, wenn es die EMRK nicht erlaubt, dass jemand ausgeschafft wird, dann gibt es einen guten Grund, dass die Person nicht ausgeschafft wird, nämlich die EMRK.
      Die Menschenrechte sind kein Hindernis, sondern ein Schutz!
      Ich sehe, der Abstimmungskampf betreffend nächste svp-Attacke beginnt am Tag 1 nach der DSI-Versenkung.
      9 1 Melden
    • Charlie Brown 29.02.2016 19:47
      Highlight @Dingo: Ich fürchte, damit müssen wir leben. Es gibt immer unterschiedliche, teils gegenläufige Bedürfnisse und Anliegen gegeneinander abzuwägen. Freunde dich damit an, wie du es an anderer Stelle sicher auch machst.
      2 0 Melden
    • rodolofo 01.03.2016 08:30
      Highlight Wie weiter?
      ich würde sagen: Möglichst Situationsgerecht reagieren und weiter wurschteln.
      0 0 Melden
    600
  • fandustic 29.02.2016 02:39
    Highlight In meinem Bekanntenkreis gibt es viele, die Nein gestimmt haben, obwohl sie ansonsten eher "rechts" wählen (wie ihr wohl sagen würdet). Dies aus dem einfachen Grund, dass die DSI nichts bringt. Zuerst müssten mal Abkommen mit den Ländern, welche ihre Leute zurücknehmen müssten, abgeschlossen werden. Solange dies nicht passiert, bringt alles nichts. Da kann man abstimmen und ausschaffen wollen bis zum "geht nicht mehr", wenn anschliessend niemand gewillt ist seine Landsleute aufzunehmen. Jedoch ist es auch gefährlich nun zu denken, dass der Wind in der Schweiz gedreht hat...weil, hat er nicht!
    29 4 Melden
    • blueberry muffin 29.02.2016 13:48
      Highlight Das stimmt. Die SVP ist erfolgreich wenn wenige Stimmen gehen und das ist normalerweise immer noch ein Problem.

      Stimmbeteiligung von 70% duerfen wir nicht als "Standart" bertrachten.
      2 2 Melden
    600
  • Rhabarber 29.02.2016 00:25
    Highlight Wenn man bedenkt, dass man diese Links-Rechts-Bezeichnungen nur den Franzosen verdankt und wie sie zufällig 1830 in ihrem Parlament sassen ...

    Damals vertrat Rechts die Monarchie, den Adel und die etablierte Hierarchie.
    Die Linken waren die Erben der Revolution und kämpften für Gleichheit und das Volk.

    Also hat sich eigentlich nichts geändert. Die gesamte Politik von Rechts dreht sich nur darum, in den eigenen Reihen Macht und Reichtum zu erhalten und zu verbessern. Alles andere ist Ablenkung, um das Volk brav in Reihe zu halten.
    41 22 Melden
    • per scientam 29.02.2016 17:31
      Highlight Mit dem Parlamant von anno dazumals hast du recht.
      Und die Bezeichnung bringt heute überhaupt nichts...
      Beispiel: was hat ein Punker, der dem Linken Spektrum zugeordnet wird, mit einem Sozialisten gemeinsam?? Nichts, es sind vollkommen invertierte Ansichten: Punker: gegen jede Staatliche Kontrolle, Sozi: Staat muss alles Kontrollieren...

      Die Politik und das worum es wirklich geht, versteht man erst, wenn man versteht, warum man die Linken in den USA als Liberale bezeichnet...


      4 1 Melden
    • leed 03.03.2016 11:34
      Highlight Oder nach heutigem Standard... was hat ein FDP Politiker mit einem SP Politiker gemeinsam. Gar nichts, aber sie können zusammen arbeiten.

      Ganz ehrlich, mich nervt dieser SVP Trend, der Versucht "linke" zu einem Fluchwort zu machen, der alle nicht SVP-Wähler zusammenfasst. Lasst euch nicht von diesen Wortverdrehern für blöd verkaufen.
      3 1 Melden
    • FrancoL 03.03.2016 19:49
      Highlight @leed; Gar nichts ist nun schon übertrieben. Ich denke dass beide eine Koexistenz auf gleicher Augenhöhe anstreben und auch beim einen oder anderen Geschäft Gemeinsamkeiten finden.
      Die Hauptsache aber haben Sie klar erwähnt; Sie können zusammenarbeiten und das ist schon mal eine gute Ausgangslage.
      Die SVP wird es wohl oder übel auch noch lernen müssen wenn sie denn auch in der Regierung Erfolg haben will, aber manchmal denke ich dass sie eher keine Verantwortung wahrnehmen will um dann auch bei einem möglichen Misserfolg sich nicht rechtfertigen zu müssen und den anderen die Schuld zu geben.
      2 0 Melden
    600
  • äti 28.02.2016 22:29
    Highlight Sie schreiben, dass "Links noch mehr zum Schimpfwort wird ..." - ich meine als Gegensatz dazu "Gottlob Links" (oder so)
    14 4 Melden
    600
  • Raembe 28.02.2016 22:27
    Highlight Guter Bericht, jetzt muss man drannbleiben. Wichtige Initiativen stehen bevor und die SVP wird nicht schwächer in ihrer Propaganda.
    33 1 Melden
    600
  • äti 28.02.2016 21:53
    Highlight ausser Aluhüten und Trollen gibt es jetzt Kuhfladen. etwas weiter unten hat sich einer gemeldet.
    21 1 Melden
    600
  • Tobias K. 28.02.2016 21:32
    Highlight Vielen Dank allen vernünftigen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Die Vernunft und die Weitsicht sowie Menschlichkeit und Demokratie haben heute gesiegt. Ich bin heute seit langem wieder stolz ein Schweizer zu sein. Ich hoffe ich muss nun nie mehr Vergleiche unseres Heimatlandes mit dem barbarischen Naziregime anhören müssen.
    38 8 Melden
    600
  • Nyasa 28.02.2016 20:59
    Highlight Hip Hip Hurra!
    11 5 Melden
    600
  • Lopsi 28.02.2016 20:30
    Highlight Unverständlich. Ich hoffe, das jeder der jetz nei geschtimmt hat, bald opfer wird von einem Ausländer. Mal sehen was ihr dann stimmt traurig traurig. Hoffe auf die weiteren Initiativen von svp sonst machen die unser Land kaputt und ihr tterschützer genau so!!!
    19 205 Melden
    • deleted_565661181 28.02.2016 20:51
      Highlight Wenn du mal den Initiativtext genau gelesen hättest, würdest du wohl anders schreiben. Nur eine Überschrift macht noch keine Initiative. Und der Schweiz geht es auch ohne die SVP gut, schon seit Jahrhunderten.
      88 11 Melden
    • D00A 28.02.2016 21:13
      Highlight "Ich hoffe, das jeder der jetz nei geschtimmt hat, bald opfer wird von einem Ausländer."

      aber sonst gehts noch? Du wünschst denen die anderer Meinung sind, ein Unglück an den Hals?
      105 4 Melden
    • Charlie Brown 28.02.2016 21:37
      Highlight @Lopsi: Ach weisst du, da überschätzt du die kriminelle Energie unserer ausländischer Mitbürger gewaltig. Wer soll denn uns 1'966'976 vernünftigen Menschen denn allen eztwas antun?

      Dir persönlich wünsche ich nichts schlechtes. Du scheinst mit deinen intelektuellen Fähigkeiten schon gefordert genug zu sein.
      108 2 Melden
    • Qui-Gon 28.02.2016 21:39
      Highlight und weiter geht's: Trollalarm!
      47 2 Melden
    • Slypher 28.02.2016 21:54
      Highlight @Scrambler
      nichts politisches in diesem Kommentar, aber das mit den Jahrhunderten stimmt nicht. Die Schweiz war früher als rohstoffarmes Land eines der ärmeren Länder von Europa.
      22 3 Melden
    • deleted_565661181 28.02.2016 22:09
      Highlight @ Slypher, das stimmt schon, die Schweiz war ein vergleichsweise armes Land. Aber mit Fleiss und dem Wissen, das es für ein kleines Land im Alleingang nicht machbar ist, hat die Schweiz sich international vernetzt und auch (und vorallem) mit ausländischen Arbeitskräften sich emporgearbeitet. Wäre alles unter dem Regime der SVP nicht gegangen. Wir würden heute noch ein Landwirschaftsstaat sein.
      43 2 Melden
    • malu 64 28.02.2016 22:56
      Highlight Ich glaube du bist im falschen Film. Dein Kommentar entlarvt
      deine Unwissenheit. Eine weit
      verbreitete Krankheit unter den
      SVP Anhängern.
      25 8 Melden
    • SuicidalSheep 29.02.2016 12:21
      Highlight Ich wurde als Kind auch mal von Ausländern verhauen. Na und? Sollen deswegen alle Ausländer schlecht sein? Nein! Was ihr SVP Soldaten einfach nicht könnt, sind Differenzierungen!

      Nicht jeder SVP Wähler ist ein Nazi.
      Nicht alles von den Linken ist Gold.
      Nicht jeder Ausländer ist eine Bereicherung.
      Nicht jeder Schweizer hat das Recht gepachtet.

      Und warum wünscht ihr Nein Stimmern immer ein Verbrechen? Macht euch das nicht auch zu einem Unmenschen wie die Verbrecher gegen die ihr vorgebt zu kämpfen?
      11 0 Melden
    • Herbert Anneler 29.02.2016 13:54
      Highlight Die Chance, Opfer eines ausländischen Kriminellen zu werden, hätte sich durch die Annahme der DI um ca. 500 Millionstel Prozent (!) verringert. Einmal weniger kiffen oder mit dem ÖV statt mit dem Auto in die Ferien, und Du hast Dein Lebensrisiko weit stärker reduziert als durch die Annahme der DI!
      4 0 Melden
    • leed 03.03.2016 11:38
      Highlight Ach Lopsi
      Die Gefahr, dass SVP Anhänger eine Bürgerwehr aufstellen und dein Haus anzünden, nur weil du die falsche Haarfarbe hast, ist einiges grösser.

      Ich hoffe sinnlich, dass du eines Tages einsiehst, dass die Leute die du als Feinde betrachtest, sich eigentlich dafür einsetzen, dass es dir besser geht.
      2 0 Melden
    600
  • per scientam 28.02.2016 20:28
    Highlight Das schlimme, auch an diesem Artikel, ist die extreme Spaltung im "Rechts" "Links" denken. Das kann nie konstruktiv sein...

    Ich glaube eher, die Mitte und die Breite hat einfach genug von den ewigen neuen Repressionen... Vor allem, dass die Politiker Recht und Links, die letzten Jahre nichts anderes gemacht haben, als das Strafrecht zu missbrauchen um auf "den anderen" rumzuhacken.

    Der Verlierer dabei, war immer der normale Bürger.
    Unabhängig von der Politischen Gesinnung.

    Leben und Leben lassen (=Freiheit und Toleranz). Das wäre grundsätzlich ein "konstruktiver" Ansatz...
    41 4 Melden
    • Rhabarber 28.02.2016 21:08
      Highlight Na du machst mir Spass. Schreibst gegen eine Spaltung von Rechts-Links an und forcierst (weiter unten) selbst eine Spaltung zwischen den Generationen.
      21 4 Melden
    • per scientam 29.02.2016 17:57
      Highlight Es gibt beide Spaltungen:
      Die Spaltung zwischen alt und Jung, findest du ganz klar...
      Schau einfach mal an, wie unterschiedlich der Lebensstil ist. Gerade bezüglich Computer und Medien. usw.

      Gewisse Leute sind abgehängt, diese Leute leben irgendwo in den 60er Jahren. Und diese Leute prägen die extremen Pole in der Politik: Diese Leute streiten sich noch um die gleichen Themen wie in den 60er, 70er; aber dass sich die Welt geändert hat, wollen die nicht einsehen....

      0 0 Melden
    • per scientam 29.02.2016 18:06
      Highlight Gerade bei den Generationen:

      Du spielst oben auf das Französische Parlament von 1830 an...
      1830 ist vorbei... Heute wird es (dank den Autos) keine Debatte im Parlament darüber geben wer den Pferdemist von der Strasse kehrt... Es gibt Themen die sind vorbei und durch...

      Dennoch gibt es Ideologien und Wirtschaftsmodelle oder Wertvorstellungen die hunderte von Jahren alt sind, aber immer noch Politisch diskutiert werden. Obwohl die Themen heute, vor allem wegen der technischen Entwicklung (z.B. Verhütung) nicht mehr Relevant sind...
      1 1 Melden
    • Rhabarber 29.02.2016 20:11
      Highlight Wie alt bist du? Und wie viele Menschen aller Altersklassen kennst du? Oder entnimmst du deine Weisheiten den Fotos der Medien, wo naturgemäss diejenigen, die schon mehr erreicht haben, etwas älter sind. Was aber kein Beweis dafür ist, dass sie rückständig sind.

      Die einzigen, die ich kenne, die mit Computer und Handy Mühe haben, sind über 80. Und die machen keine grosse Politik mehr. Ich kenne selbst 90Jährige, die sich via Handy im Internet zu Abstimmungen schlau machen.
      2 0 Melden
    • FrancoL 29.02.2016 20:51
      Highlight @Rhabarber; langsam, langsam mit dem Computer. Er ist nicht nur ein Segen. Seit 25 Jahren bilde ich junge Menschen aus und gab etlichen Praktikanten die Möglichkeit ihr Praktikumhalbjahr zu absolvieren.
      Jeder Arbeitsplatz verfügt zwar über 1-2 Computer und man kann nicht sagen dass der Computer bei uns zu kurz käme.
      Doch was ich bei bei der Ausbildung erleben musste ist und war teilweise haarsträubend.
      ZB: ein Junge behauptete mit grosser Sicherheit dass ein Rand eines Lastwagens in stehender Stellung mit dem 4-fachen Eigengewicht des LKWs lastet, das habe der Computer gerechnet. :-)
      2 0 Melden
    • per scientam 02.03.2016 20:23
      Highlight Beispiel:
      Wenn ich irgendwo hin will, dann steige ich in den Flieger, löse am Zoll ein Visa, bezahle mit der Amerikanischen Mastercard.
      Angekommen telefoniere ich mit meinem Handy vor Ort dem Hotel und bespreche das ganze auf Englisch...

      Mit der Postcard kannst du auf der ganzen Welt Geld abheben...
      Fortschritt veränderte vieles.
      Ich bestelle Teile in den USA, innert 24 Stunden geliefert...

      Die SP schreibt im Parteiprogramm 2010 sie setze sich für "Freien Geldverkehr", "Freien Warenverkehr", "Freier Personenverkehr") ein...
      Ist das heute noch aktuell? Oder braucht Gesetzesänderungen?!



      1 1 Melden
    • per scientam 02.03.2016 20:43
      Highlight Mit diesem Beispiel will ich dir sagen, für alle, sagen wir U35 Personen, wahrscheinlich weltweit, haben ein komplett anderes Bild der Welt als die von über 45+.

      Das wovon die SP träumt, ist in Tat und Wahrheit eingetreten. Bloss, sie begreifen es nicht. Da sie entweder in Ihren Vorurteilen schwelgen, oder sich in Ihrer Altersklasse bewegen.

      (Anmerkung: von meinem Umfeld (ca. 30 Jahre alt), tingeln viele irgendwo auf dem Globus herum und pflegen Internationale Kontakte... Die die ich kenne, mit den SP/Grünen Ansichten, sind meistens ziemliche Stubenhocker...
      Muss nicht pauschal gelten...
      0 0 Melden
    • per scientam 02.03.2016 21:42
      Highlight Ah ja, gerade bezüglich dem Computer:

      Das Grafische Benutzerinterface zu bedienen, also eine Oberfläche zu bedienen, ist etwas anderes als die Sache dahinter zu begreifen...

      Am Arbeitsplatz merkt man die Generationen deutlich...
      Gerade im Bezug auf Computer, denn auch der Schulische Unterricht wurde darauf ausgerichtet, respektive die Mathematik...
      Früher Paukte man in der höheren Mathematik Integralrechnen, heute Numerik.

      ABER: die Physik hat sich nicht geändert. Bloss weil man Bunte Bilder machen kann mit Berechnungstools, ersetzt das noch keine Handrechnung...

      0 0 Melden
    • FrancoL 02.03.2016 22:13
      Highlight @per scientam;
      Der Computer scheidet die Geister. Grundsätzlich ist der Computer richtig eingesetzt eine mehr als grosse Hilfe.
      Gleichzeitig wird er langsam aber sicher auch zu einem Problem;
      Der blinde Glaube an den Output
      Die verkürzten Darstellungen von Informationen
      Resultate ohne Lösungswege
      etc.
      Die wenigsten können heute noch eine Formel auswendig, eine Überschlagsrechnung ist praktisch Fremdland, darunter leidet gerade die Physik.
      Wir werden in naher Zukunft wieder grundsätzliche Mechanismen der jüngeren Generation näherbringen müssen. Mechanismen die das Überleben ermöglichen.
      2 0 Melden
    • per scientam 03.03.2016 19:37
      Highlight @Francol: Ich stimme dir vollkommen zu...

      Der Blinde Glaube an den Output kenne ich zu gut.

      Es ist manchmal echt schwierig: wenn man etwas kurz von Hand rechnet und das Resultat präsentiert, hält das niemand für vertrauenswürdig.
      Nimmt man aber eine Software und gestaltet Bunte Bilder, dann werden daraus Erkenntnisse sondergleichen hinein interpretiert.

      Man kann mit den Bunten Bildern ganz gut Leute manipulieren mit dem Farbregler:
      JA tu das: alles schön grün oder blau...
      Nein, tu das nicht: der Farbregler voll auf Rot.





      1 0 Melden
    • FrancoL 03.03.2016 19:55
      Highlight @per sciantam; da gehen wir 100% einig. Will man etwas an den Mann/Trau bringen, dann zählt ZUERST die Verpackung. Das ist ärgerlich aber es ist schon mal gut dass immer mehr Menschen dies mehr oder weniger erkennen.
      1 0 Melden
    600
  • Lowend 28.02.2016 20:20
    Highlight Die Stadt Bern hat der SVP mit einem Nein Anteil von 82,66% eine richtig kräftige Ohrfeige verpasst! Ich bin richtig stolz auf diese wunderschöne Stadt mit ihren schlauen Bürgern!
    90 13 Melden
    • andersen 28.02.2016 22:40
      Highlight Ja, der Stadt Bern ist wirklich ein Brüller.
      14 2 Melden
    600
  • deleted_510992278 28.02.2016 20:04
    Highlight Komisch bei der DSI haben so viele die Menschen Unwürdige Praxis der Initiative erkannt und dagegen gestimmt. Bei der Nahrungsmittelspekulationstop-Initiative haben sie diese verachtenswerte Praxis mit Nahrungsmittel, auf kosten der Ärmsten nicht erkannt. Egoismus Schweiz.
    56 22 Melden
    • FrancoL 28.02.2016 21:25
      Highlight @Pippo26; in der Schweiz kann eine Initiative von der JUSO nicht durchkommen auch wenn sie versprechen würde allen nachweislich einen Vorteil zu bringen.
      Mit anderem Absender hätte die Initiative eventuell Bestand gehabt.
      Es gefällt mir nicht was ich da geschrieben habe aber es entspricht meiner Erfahrung!
      49 1 Melden
    • blueberry muffin 29.02.2016 13:56
      Highlight Die Initiative wurde auch von den Medien praktisch todgeschwiegen. Viele wussten nicht mal um was es geht.
      3 1 Melden
    600
  • Jol Bear 28.02.2016 19:50
    Highlight Das Stimmvolk, das sich schlau gemacht hat, war im Fall der DSI ein übermächtiger Gegner (wie im Artikel erwähnt), da hat ganz offensichtlich die Vernunft obsiegt. Nüchtern betrachtet, ist es ebenfalls naheliegend, dass diese vernunftbezogene und rationale Kompetenz der Abstimmenden nichts Neues ist und bereits auch bei anderen Abstimmungen zu früheren Initiativen vorhanden war.
    21 5 Melden
    • zwan33 28.02.2016 23:02
      Highlight z.B. bei "6 Wochen Ferien für alle"???
      14 3 Melden
    • E7#9 29.02.2016 06:12
      Highlight Ja, dort hat der Stimmbürger auch sehr abgeklärt entschieden.
      4 7 Melden
    600
  • Heinz Kremsner 28.02.2016 19:44
    Highlight Vielen Dank Hansi Voigt für den Super Kommentar. Habs immer gesagt: mit einer hohen Stimmbeteiligung ist die SVP immer mühelos zu schlagen. Es hat gewirkt. Davor war aber Aufklärung über die massive Lügenpropaganda der SVP notwendig. Ich und x-100tausende andere machten Aufklärung. Merci an alle.
    44 10 Melden
    600
  • deleted_322594778 28.02.2016 19:28
    Highlight Danke Hansi Voigt! Starke und treffende Zusammenfassung.

    Übrigens: Wären Wirtschaftsdelikte auch Inhalt der DSI gewesen, wäre sie noch heftiger abgelehnt worden.

    Herrliberg z.B. hat sie offenbar mit über 65% abgelehnt.
    37 5 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 28.02.2016 19:08
    Highlight Merke: verliert die SP eine Abstimmung mit 70% zu 30% dann ist das eine hauchdünne Niederlage. und die SP moralischer Sieger. Verliert die SVP mit 60% zu 40% dann hat das Volk gesprochen, dann ist die SVP nicht das Volk, dann ist das eine schallenden Ohrfeige für die SVP, dann unterliegen die Rechtspopulisten in der Schweiz und so weiter und so fort. Peinlich!
    32 135 Melden
    • deleted_810865496 28.02.2016 19:18
      Highlight Ein guter Verlierer sieht anders aus ;-).
      52 9 Melden
    • deleted_565661181 28.02.2016 19:40
      Highlight nicht so peinlich wie dein Kommentar
      52 10 Melden
    • Charlie Brown 28.02.2016 19:43
      Highlight Wann hat jemand bei 70/30 von einer hauchdünnen Niederlage gesprochen? Nenne eine einzige Quelle für deine Behauptung...

      By tghe Way: Geht es um die SVP, dann hat sogar bei 30% Stimmen für die SVP (NR-Wahlen) das Volk gesprochen.

      Aber was rege ich mich auf. Das (wahre) Volk hat klug, besonnen und äusserst Schweizerisch gesprochen. Danke!
      64 8 Melden
    • manhunt 28.02.2016 20:19
      Highlight beispiel?
      27 3 Melden
    • kleiner_Schurke 29.02.2016 18:54
      Highlight Ach ja ich vergas, die SP gewinn ja selten bis nie.
      0 7 Melden
    • Charlie Brown 29.02.2016 19:50
      Highlight Deine Polemik ist irgendwas zwischen zum lachen und zum kotzen. Du stellst aus dem Nichts Behauptungen auf, welche du nicht zu untermauern im Stand bist. Schade um die Diskussionskultur hier...
      6 0 Melden
    600
  • malu 64 28.02.2016 18:53
    Highlight Leider sind die anderen Abstimmungsresultate nicht nach
    meinem Wunsch gelaufen.
    Aber danke an die DSI Gegner.
    Ihr habt die Zahlenvedreher und
    Angstmacher in die Schranken
    gewiesen. Prost Schweiz!
    53 9 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 19:21
      Highlight Mir geht es sehr ähnlich, wie Dir, Malu.
      Grundsätzlich bin ich beruhigt, dass das (behäbige) Schweizer System den rechtsextremen Angriff auf ihre Institutionen abgewehrt hat.
      Mit viel Geduld werden wir vielleicht doch noch die Energie-Wende und die totale Aufhebung des Bankgeheimnisses erleben.
      Und den Kapitalismus werden wir dann überwunden haben, wenn die UNO dank internationaler Kooperation so stark geworden ist, dass der Produktionsfaktor "Arbeit" wieder gleich stark ist, wie der Produktionsfaktor "Kapital", dank Politik und Demokratie!
      22 7 Melden
    600
  • Angelo C. 28.02.2016 18:44
    Highlight Im Wesentlichen stimme ich Hansi Voigts Votum zur DSI zu, zumal auch ich, sonst eher konservativ geprägt, ein NEIN eingelegt habe, da ich die Konsequenzen für manche Secondos als zu hart empfand, und weil man erst mal die Effizienz der zurecht vom Volk angenommenen Ausschaffungsinitiative abwarten muss.

    Warnen würde ich allerdings vor dem nun offensichtlich grassierenden Übermut, dass die SVP auch in ihren künftigen Anliegen dauerhaft zu schlagen sei, dieses klare DSI-Resultat auch auf andere Entscheidungen Einfluss haben wird.

    Nicht immer sind ALLE Parteien und Promis unisono derart einig.
    78 7 Melden
    • deleted_810865496 28.02.2016 19:19
      Highlight Freude hat mit Übermut nichts zu tun.
      8 7 Melden
    • deleted_565661181 28.02.2016 19:42
      Highlight stimme ich dir zu. Aber hoffentlich wird sich die SVP dieses Resultat merken und nicht nach Lust und Laune eine Abstimmung lancieren nur weil sie die Schweiz nach ihrem Gusto formen wollen
      16 8 Melden
    • Hansi Voigt 28.02.2016 20:38
      Highlight Mich freut es übrigens besonders, Angelo C., dass du dich von den Argumenten und der Debatte hast leiten lassen und offen in einem Kommentar zugibst, deine Meinung geändert zu haben. Das spricht sehr für dich und für die differenzierte Debatte. – Das sollten wir hier beibehalten – auch wenns mal anders rum kommt!
      66 4 Melden
    • per scientam 28.02.2016 20:38
      Highlight Geht mir ähnlich...

      Aber in der Diskussion um die DSI drangen mehrere wichtige Themen in die Öffentlichkeit:
      - Pauschalurteile: Pauschalurteile und Rechtsautomatismen haben nichts, aber auch gar nichts im Strafrecht verloren.
      Egal gegen wen. Das gilt auch für die Linken (z.B. neues Strassenverkehrsgesetz).
      - Auch die Fachkompetenz der Fachpersonen respektieren. In diesem Falle: Juristen. Aber das geht weiter, denn es gibt auch andere Fachleute: Ingenieure für technische Fragen, Veterinäre, Biologen usw.
      --> Laien, die sich politisch in Sachfragen ereifern wollen sind kontraproduktiv...
      26 1 Melden
    • Angelo C. 28.02.2016 23:02
      Highlight @Hansi Voigt : Danke artig für das unverhoffte Lob, wobei mir der letzte Satz darin besonders gut eingefahren ist 😑!

      Wie man weiss, bilde ich hier meist eher ein Gegenpol zum rein linken Credo und werde deshalb nicht überall geliebt, wobei ich mich dennoch öfters über nicht geringe Zustimmungsraten wundern darf. WATSON lese ich übrigens gerne täglich, dies auch ohne deswegen inhaltlich mit allem konform gehen zu müssen.

      Aber du siehst, dass ich mir trotz meiner langjährigen politischen Grundhaltung den Luxus differenzierten Denkens erhalten konnte, dies selbst in vorgerücktem Alter 😉!
      26 0 Melden
    • FrancoL 29.02.2016 09:23
      Highlight @per scientam; Ist die Abstimmung zur Gotthardröhre im Wesentlichen nicht eine Sachfrage?
      Muss man bei der Spekulation nicht Fachmann sein um zB die Aussagen der Spekulanten genügt hinterfragen zu können? usw.
      Wir haben somit einen grossen Teil an Abstimmungen die Sachfragen betreffen. Also sollte sich Laien und das sind wir bei den meisten Sachfragen, nicht ereifern, besser noch diese Laien sollten den Schnabel halten oder auf die Sachverständigen hören. Nun ist das gerade bei Rechtsfragen sehr heikel; 2 Rechtsanwälte 3 Meinungen. Welche ist nun die richtige? Demokratie gleich abschaffen?
      1 3 Melden
    • per scientam 29.02.2016 18:14
      Highlight ich versuche es mit einem Vergleich:

      Bauherr (Auftraggeber) und Architekt/Bauingenieur:

      Der Bauherr sagt sein Wünsche, sein Budget usw. wie er das Haus haben will. Das ist sein Recht.

      Aber, die Statischen Berechnungen und ähnliches muss der Bauingenieur ausführen. Ab einer gewissen Fachlichen Tiefe, kann der Bauherr nicht mehr mitreden oder die Dinge beurteilen...

      Und der Bauherr muss auch mal zurückgepfiffen werden:
      - "Nein" das Bassin auf dem Dach ist zu gross, das ist statisch nicht möglich.
      - "den Vorgarten aus Marmor machen? Mit ihrem Budget? nein das geht nicht.
      2 0 Melden
    • FrancoL 29.02.2016 21:03
      Highlight @per scientam: Wir kommen glaube ich auf keinen gemeinsamen Nenner.
      Ich behaupte dass die meisten Abstimmungen letztendlich Sachfragen betreffen die der Bürger nach Ihrer Wertung nicht beurteilen kann und sich auf die Spezialisten verlassen sollte.
      Ich sage, wenn das zutrifft dann kann man gleich die Demokratie abschaffen, auch eine parlamentarische!
      Ihr Beispiel in Ehren!
      Selbst beim Architekten / Bauingenieur gibt es sehr unterschiedliche Fachleute und dem Bauherr kann der eine das bieten was der andere nicht lösen kann. Habe ich auch schon erlebt und ohne dass das Gebäude schief steht.
      1 0 Melden
    • FrancoL 29.02.2016 22:34
      Highlight @per scientam; Dann stellt sich noch die alte Frage: bewegt die Gestaltung mehr als die Technik oder umgekehrt.
      Da stehen denn auch 2 Fachlaute einander gegenüber, die gerade bei Neuland um Ideen wetteifern, Ideen die erst einmal aufs sprichwörtliche Reissbrett kommen müssen. Denn neue Ideen müssten ja auch die Antriebskraft des politischen Diskurses sein. Eine reine fachmännische Sachpolitik könnte schnell mal in Schieflache geraten.
      1 0 Melden
    600
  • flyingdutch18 28.02.2016 18:37
    Highlight Die Ablehnung der automatischen Ausländer-Deportierung ist auch in der ausländischen Presse ein Thema. Hoffentlich wird sie auch in Polen, Ungarn und den USA beachtet.
    Swiss seen rejecting deportations of foreign law-breakers: TV
    http://www.reuters.com/article/idUSKCN0W10FQ
    12 8 Melden
    600
  • trollo 28.02.2016 18:33
    Highlight heute hat die vernunft gesiegt. das knappe nein zur heiratsstrafe kann ich verkraften. mich freut das vernunftsnein zur dsi und das vernunftsja zur zweiten röhre.
    22 8 Melden
    600
  • gecko25 28.02.2016 18:25
    Highlight jawoll. das Volk bestimmt
    8 7 Melden
    600
  • Pupsi 28.02.2016 17:30
    Highlight think about it
    75 14 Melden
    600
  • banda69 28.02.2016 17:28
    Highlight Just Happy.
    24 13 Melden
    600
  • banda69 28.02.2016 17:28
    Highlight Der Nebelspalter bringts auf den Punkt.
    40 20 Melden
    600
  • Max Havelaar 28.02.2016 17:01
    Highlight Oh, die arme Rickli jammert über die DSI Gegner, dass diese gegen die Ja-Sager gehetzt hätten. Mir kommen die Tränen ab dieser Heuchlerin 😂
    139 21 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 17:44
      Highlight Natalie Rickli hat so schnell gesprochen, wie eine Deutsche, so forsch wie früher. Ist sie eigentlich eine "Rösseler"?
      Jedenfalls muss sie aufpassen, dass sie so nicht wieder in ein "burn out" hinein läuft!
      Ich mache mir wirklich Sorgen um sie.
      37 12 Melden
    • banda69 28.02.2016 18:10
      Highlight Frau Rickli arbeitet, bzw. lobbyiert für eine Firma, die Werbung auf privaten Deutschen TV-Sendern verkauft. Das kann halt schon abfärben.
      44 4 Melden
    • mamina 28.02.2016 18:22
      Highlight @Rodolfo Ich mache mir auch Sorgen um sie. Sie ist nicht die Einzige die "burn out" gefährdet ist. Da sehe ich noch andere Kandidaten und Anhänger in der SVP.

      Wie wollen die die Diskussion M-recht, V-recht, die ansteht durchstehen.

      Auf in den Kampf! Dies war erst der Anfang der denkenden Bevölkerung. Wir sind die DBP der Zukunft.
      Unabhängig aber stark im Netz.
      19 9 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 18:48
      Highlight @ mamina
      Die SVP-Hardliner von der "Zürcher Zuchtlinie" waren von ihren Durchmärschen so berauscht, dass sie unvorsichtig und übermütig wurden.
      Und so haben sie ihre Maske des braven Schweizers abgelegt, so dass eine abstossende "rechtsextreme Fratze" zum Vorschein kam.
      Jetzt, wo die SVP als ein machtgieriges Lügengebilde enttarbt worden ist, kann es plötzlich sehr schnell gehen!
      Angenehm überrascht worden bin ich in den letzten Tagen von verschiedenen FDP'lerInnen!
      Die Demokratiefähigen Kräfte müssen einen "Demokratischen Schulterschluss" machen, möglicherweise auch mit der "Berner Linie".
      31 10 Melden
    600
  • sebi25 28.02.2016 17:00
    Highlight Die 20min Kommentare sind ja an Stumpfsinn und Fremdenhass kaum zu überbieten...
    75 18 Melden
    600
  • Grundi72 28.02.2016 16:54
    Highlight Lass dich umarmen mein lieber krimineller Ausländer. Wir haben es geschafft, du darfst hier bei uns bleiben!

    Eben habe ich farbige Luftballone aus dem Ausschaffungs-Gefängniss in Kloten aufsteigen sehen. Schön, wir haben uns alle gern!
    26 112 Melden
    • Jürg Müller 28.02.2016 17:23
      Highlight *plonk*
      37 10 Melden
    • panaap 28.02.2016 18:31
      Highlight Du hast nicht verstanden um was es ging
      , gäll?
      46 6 Melden
    • zigmaster 28.02.2016 18:33
      Highlight no comment
      43 7 Melden
    • Palatino 28.02.2016 20:39
      Highlight Yvette?
      23 1 Melden
    600
  • MSAgeha 28.02.2016 16:37
    Highlight Heute bin ich tatsächlich eine stolze Schweizerin! Ich wünschte mir nur, wir hätte schon bei der Ausschaffungsinitiative eine ähnliche Dynamik gegen die Angstmacherei und für die Menschlichkeit entwickelt.
    76 32 Melden
    • per scientam 28.02.2016 20:51
      Highlight Es macht Sinn, die ganze "Angstmacherei" zu hinterfragen...

      Das war das Politische Schema der letzten Jahre...
      Angstmacherei überall und bei jedem Thema, vom Klima-Weltuntergang, der bösen Industrie, dem schlimmen Alkohol, den bösen Hooligans (Jugendliche Prügelten sich schon immer...), Terrorgefahr (alle Freiheitsrechte beschränken), Autos usw.

      Alles total aufgebauschte Themen, aber mit radikalsten Politischen Reaktionen.

      Ich fände es wirklich mal wieder schön, wenn überall wieder ein wenig "Normalität" und Vernunft zurück kehren würde...
      8 4 Melden
    600
  • malu 64 28.02.2016 16:26
    Highlight Die Vernunft hat gesiegt. Wenn bei
    allen Abstimmungen und vor allem bei den Nationalrat und Ständeratswahlen die gleichen
    Wähler ihre Stimmen abgegeben
    hätten, wie heute, so wäre die SVP
    heute weniger mächtig.
    Das größte Problem wird die
    Arbeitslosigkeit sein.

    31 13 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 17:46
      Highlight Kleine Korrektur:
      Die emotionale Intelligenz hat gesiegt.
      9 8 Melden
    600
  • deleted_565661181 28.02.2016 16:19
    Highlight Herrlich, was da auf blick.ch und 20min.ch an Kommentaren abgeht. Da wird der Untergang der Schweiz heraufbeschworen. Leider haben die ewig Gestrigen sich nicht richtig über die Initative invormiert. Aber nach der Abstimmung ist ja vor der nächsten Abstimmung.
    69 12 Melden
    600
  • saderthansad 28.02.2016 15:57
    Highlight Ein Schelm ist, der jetzt behauptet, der Protest gegen das "Hakenkreuz"-Plakat hätte die SVP die fehlenden Ja-Stimmen gekostet... ;-)
    22 7 Melden
    600
  • Ignorans 28.02.2016 15:47
    Highlight Dann wäre die 2. Röhre nicht angenommen worden...
    14 5 Melden
    600
  • Namenloses Elend 28.02.2016 15:41
    Highlight hihi
    111 13 Melden
    600
  • FrancoL 28.02.2016 15:37
    Highlight Der Erfolg der DSI Gegner muss sehr hoch gewertet werden, denn das Hauptprogramm der SVP die Angst im Volk zu schüren wurde durch etliche Ereignisse im In- und Ausland (Köln zB, Terror und Flüchtlingschaos) stark alimentiert, auch wenn diese Ereignisse nicht mit der DSI zusammenhingen wurden sie doch für die Angstmache klar missbraucht.
    98 13 Melden
    600
  • kaiser 28.02.2016 15:34
    Highlight Ich bin erfreut und erschüttert zugleich. Meine Gemeinde hätte mit 60% Ja-Anteil dieser diskriminierenden Vorlage zugestimmt. Der Ausländeranteil ist hier bloss 9,9% während landesweit 24,6% Ausländer leben. Was kann ich tun um das Stimmvolk meiner Gemeinde schlauer zu machen?
    101 21 Melden
    • Hansi Voigt 28.02.2016 15:36
      Highlight @kaiser: Als erste Massnahme würde mir einfallen, mal allen zufälligen Passanten in deinem Dorf die Watson-App zu montieren!
      99 31 Melden
    • Evan 28.02.2016 15:40
      Highlight Schlauer? Ich weiss nicht wie sehr das etwas mit Schlauheit zu tun hat. Vielleicht solltest du mal versuchen herauszufinden warum sie Ja stimmen.
      43 5 Melden
    • Amanaparts 28.02.2016 15:40
      Highlight Starch Hansi! Du Marketing Gott! 😂
      43 15 Melden
    • FrancoL 28.02.2016 15:42
      Highlight Ganz einfach, mehr Ausländer in die Gemeinde holen. Das nimmt manchen Schweizern die Angst vor dem Fremden.
      50 13 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 15:58
      Highlight Ja, Du könntest eine Ausländerin heiraten, die dann erleichtert eingebürgert werden kann.
      So würde das Lager der "Weltoffenen" um eine Person zunehmen.
      21 18 Melden
    • Luz 28.02.2016 16:01
      Highlight siehst du, darum bin ich wieder mal erfreut, in der stadt st. gallen zu wohnen, die mit 20'000 nein gegen 8'000 ja gestimmt hat. st. gallen, wo es im nachbarquartier eine unterkunft für flüchtende gibt, die von den anwohnern sehr positiv augenommen wurde. und das in einem kanton, der seeehr svp-lastig ist!
      39 8 Melden
    • sowhat 28.02.2016 16:01
      Highlight Fang mal an zu den Gemeindeversammlungen zu gehen und da das Wort zu ergreifen..... und dann bleib dran. Es ist ein langer steiniger Weg....
      40 4 Melden
    • kleiner_Schurke 28.02.2016 16:24
      Highlight Zieh doch einfach ins Ausland, dort hast 100% Ausländer. Problem gelöst.
      25 57 Melden
    • E7#9 28.02.2016 16:44
      Highlight Indem Sie die Menschen in Ihrer Gemeinde nicht als solche betrachten, die von Ihnen schlauer gemacht werden müssen. Zeigen Sie, dass Sie zuhören und deren Meinungen nicht verurteilen. So finden Sie auch Gehöhr, wenn Sie ihre Sichtweise beleuchten. Seien Sie nicht besser oder schlauer. Tauschen Sie sich auf Augenhöhe aus. Dann haben Sie am ehesten die Chance etwas zu bewegen.
      30 0 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 17:54
      Highlight Ich kenne dieses dörfliche Millieu sehr gut.
      Sehr oft sind das eigentlich ganz herzliche Leute, die sich in ihrer Ortskirche mit viel Freiwilligen-Arbeit engagieren und die in Afrika einen ausgewanderten Dörfler bei dessen Entwicklungshilfe-Projekt unterstützen.
      Sobald sie persönlich und direkt mit "Ausländern", oder mit dem "Ausland" zu tun haben, nehmen sie Anteil und solidarisieren sich. Alles, was weit weg ist, wird pauschal und misstrauisch abgelehnt.
      "Lokal denken und global handeln" könnte man dieser Haltung sagen.
      18 1 Melden
    • Herbert Anneler 28.02.2016 18:00
      Highlight Ihnen geduldig und mit offenem Herzen zuhören, herausfinden, was sie bedrückt, sie darin ernst nehmen, insbesondere auch in ihren Gefühlen, statt sie zu verurteilen. Dann lernst Du/lernen Sie die Menschen zu vetstehen - was nicht heisst, dass man ihre Meinung teilen muss! Wenn jemand sich in seinem Denken und Fühlen verstanden und ernst genommen fühlt, öffnet sie/er sich auch für andere Menschen und deren Denken und Fühlen. Dann wirst Du/werden Sie auch die richtigen Worte finden. Vgl. auch Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation. Dranbleiben (es braucht Zeit, aber lohnt sich) und good luck!
      10 1 Melden
    • mamina 28.02.2016 18:34
      Highlight @kaiser Finde zuerst noch heraus wieviel eingebürgerte Schweizer es bei euch gibt.
      Das ist nicht wertend gemeint.
      Ich kenne viele, in den letzten Jahren gewordene Schweizer, die ein JA in die Urnen legten.
      9 4 Melden
    • per scientam 28.02.2016 21:01
      Highlight Die Ewig gestrigen findest du überall...
      In allen Politischen Lagern.

      Alte Personen, die "Ihre" Schweiz aus der Kindheit zurück wollen.
      Und es ist eine total Extremistische und Egoistische Generation die alles radikal in den Urzustand zurück versetzten will.
      - Rechte die keine Ausländer wollen vs. Grüne die nicht damit klarkommen, dass die Schweiz dichter besiedelt ist/wird als noch vor 40 Jahren.

      Egoismus:
      - Manager die sich unverschämte Bonis verschreiben, Sozis die glauben der Staat müsste alles kontrollieren mit Lenkungsmassnahmen und Steuern.

      Es ist auch ein Generationenkonflikt.
      6 0 Melden
    • Rhabarber 28.02.2016 21:14
      Highlight Oh Mann ... dein Generationengegacker ist - beidseitig - älter als du glauben würdest. Guck mal!

      6 6 Melden
    • kaiser 29.02.2016 12:38
      Highlight Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Ich versuche der Reihe nach ein Feedback zu geben:

      Mach ich doch glatt;
      Du hast recht und mit schlauer war es von mir wohl eher im Sinne von besser informiert gemeint;
      no comment;
      Das passiert schon, einfach ein bisschen langsamer als in der übrigen Schweiz;
      Sorry, bin schon verliebt;
      St. Gallen rockt :);
      Ob ich den Mut dazu habe weiss ich nicht, aber ich sollte es versuchen;
      Guter Rat, selbst auch schon versucht?;
      Der Kommentar ist so gut - da kann ich nur sagen: werde es mir zu Herzen nehmen;
      Treffende Analyse;
      Toller Kommentar, Merci;
      1 0 Melden
    • kaiser 29.02.2016 12:57
      Highlight 2. Teil:
      Ich habe mich über meine Region informiert und 1% der Eingebürgerten sind im Ausland geboren, 2% in der Schweiz. Also die meisten Eingebürgerten sind hier aufgewachsen. Wieso sollten diese Leute vornehmlich ein Ja eingelegt haben?;
      Interessante Erläuterungen, jedoch kenne ich auch viele Junge Leute welche in meiner Gemeinde genau diese extremen Positionen einnehmen (ausser Managerpositionen);
      Hat zwar nichts mit meiner Frage zu tun, aber ich liebe das Zitat - gibts das auch auf die Älteren betrachtet?;

      Ich weiss, dass ich nichts weiss - aber jetzt weiss ich wieder mehr. Danke Allen!
      1 0 Melden
    • per scientam 29.02.2016 18:28
      Highlight Generationenkonflikt ist immer alt. Gab es schon immer. Vollkommen Richtig.
      Wenn es schon immer einen Generationenkonflikt gab, warum nicht mal die Politische Landschaft aus dieser Perspektive betrachten??
      Gerade im Bezug auf den enormen Moralismus der grassiert,
      stellt sich bei mir schon die Frage, woher dieser kommt...

      Schaust du aus dem Fenster und betrachtest die Welt wie sie ist und oder hörst du auf deine Eltern und lässt dir einreden wie sie war oder sein sollte??

      0 0 Melden
    600
  • Kukuruz 28.02.2016 15:33
    Highlight Fairerweise muss man zugeben, dass schon über 20% aller Stimmberechtigten einen Migrationshintergrund haben und jedes Jahr fast 1% dazu kommen...
    Mit dieser Menge nimmt auch die Anerkennung der "Papierlischweizer" immer weiter ab. Bereinigt von dieser gewaltigen Macht, bleibt ein sehr bitterer Nachgeschmack.
    Es ist quasi ein Wunder, dass die SVP überhaupt noch zulegen kann... Oder eine Katastrophe, denn diese Ausverkaufstaktik zeigt, dass "das Volk" immer weiter in die Ecke gedrängt wird - und verletzte Bären sind gefährlich...
    29 78 Melden
    • Sapere Aude 28.02.2016 16:00
      Highlight Das Schweizer Bürgerrecht zu erwerben ist verglichen mit anderen Länder äusserst schwierig. Diese dann noch als Papierlischweizer zu bezeichnen, schon etwas beleidigend. Nicht zu vergessen, das selbst Christoph Migrationshintergund hat, wie viele in der SVP, irgendwie heuchlerisch, die Unterscheidung zwischen Papierlischweizer und Eidgenossen.
      68 11 Melden
    • Kukuruz 28.02.2016 16:25
      Highlight Nein. Laut BFS zählen zu den 42% mit Migrationshintergrund nur erste und zweite Generation.

      Dass der Erwerb der schweizer Staatsbürgerschaft äusserst schwierig sei, stimmt genauso wenig. (schau mal zum bsp. Kanada)

      Davon Abgesehen hat kein Land eine Einbürgerungsquote von fast einem Prozent pro Jahr.

      Und für mich bedeutet Volk Ethnie, also kulturelle, sprachliche, politische und geschichtliche Verbundenheit. Da dies bei der schweizer Einbürgerungsstrategie missachtet wird, sehe ich mein Volk in Gefahr.
      12 48 Melden
    • Sapere Aude 28.02.2016 16:40
      Highlight "Dass der Erwerb der schweizer Staatsbürgerschaft äusserst schwierig sei, stimmt genauso wenig. (schau mal zum bsp. Kanada)"
      Verglichen mit dem Erwerb der britischen Staatsbürgerschaft schon. Dort reicht 5 Jahre Aufenthalt + erwerbsfähig sein, um das Bürgerrecht erhalten zu können.

      "Davon Abgesehen hat kein Land eine Einbürgerungsquote von fast einem Prozent pro Jahr. "
      Nicht verwunderlich in einem Land, mit dem höchsten Ausländeranteil in ganz Europa.


      13 7 Melden
    • Sapere Aude 28.02.2016 16:42
      Highlight "Und für mich bedeutet Volk Ethnie, also kulturelle, sprachliche, politische und geschichtliche Verbundenheit. Da dies bei der schweizer Einbürgerungsstrategie missachtet wird, sehe ich mein Volk in Gefahr."

      Diese wird in keiner Weise missachtet. Vielmehr sind die Hürden so hoch, dass selbst gestandene Professoren, die 40 Jahre in der Schweiz leben, perfekt Schweizerdeutsch sprechen nicht eingebürgert werden, weil sie im Einbürgerungstest Flurnamen der Gemeinde nicht gekannt haben.
      23 7 Melden
    • ramonke 28.02.2016 17:06
      Highlight "ich sehe mein volk in gefahr" bei solchen aussagen bin ich einfach sprachlos. und sie nennen sich sicher noch einen eidgenossen. EIDgenossen kommt doch vom eid den die verschiedenen kantone und ehemals fremde geleistet haben um so gut es geht zusammenzuarbeiten. Die kantone waren dich auch mal fremd und wir hatten sogar kriege. und sehen sie was unsere vorfahren mit den "fremden" alles geleistet haben. nehmen sie mal ein geschichtsbuch in die hand dann verlieren sie vieleicht die angst vor dem fremden!
      26 6 Melden
    • panaap 28.02.2016 17:13
      Highlight Ok jetzt nähme ich es persönlich. Bin ich Schweizer zweiter Klasse weil ich eingebürgert wurde?
      Entscheidenden wir jetzt nach eugenischen Kriterien?
      19 5 Melden
    • Kukuruz 28.02.2016 17:15
      Highlight Und Gleichzeitig passiert in der Stadt aber, dass ein Tamile der mehrer Hunderttausene Sozialgelder ertrogen hat, kaum der Deutschen Sprache mächtig ist, den Schweizer Pass bekommen hat... (laut Watson)
      11 24 Melden
    • smoe 28.02.2016 17:19
      Highlight 100% der Menschen haben einen Migrationshintergrund. Es ist nur eine Frage, wie wo man zurückzublicken gewillt ist und welchen willkürlich gewählten Abschnitt seit jeher fliessend verlaufender kultureller und gesellschaftlicherer Entwicklung man als seine Ethnie bezeichnen mag.
      18 3 Melden
    • Sapere Aude 28.02.2016 17:23
      Highlight "Und Gleichzeitig passiert in der Stadt aber, dass ein Tamile der mehrer Hunderttausene Sozialgelder ertrogen hat, kaum der Deutschen Sprache mächtig ist, den Schweizer Pass bekommen hat... (laut Watson)" falls das zutrifft, hast du den entsprechenden Artikel von Watson auch noch zur Hand?
      9 3 Melden
    • Kukuruz 28.02.2016 18:11
      Highlight @Sap Nein, ich kann ihn eben nicht finden. Die Schlagzeilen von Watson sind selten sachlich. Ist etwa zwei Monate her. (Mein Kommentar wurde leider gelöscht:(

      Ich weiss aber noch, dass "der deutschen Sprache kaum mächtig" nachträglich abgeändert und verharmlost wurde.
      2 15 Melden
    • Kukuruz 28.02.2016 18:13
      Highlight Ich mache mir Sorgen, weil die grosse Menge auf zu wenig Zeit eine Absorption und Integration immer unmöglicher macht und auch das Zweiklassendenken ermöglicht.

      Zum grössten Teil ist Zuwanderung für mich kein Problem, aber gerade wegen der Geschichte, erkenn ich die Zukünftige Entwicklung wohl früher als ihr.

      Amerika hat bspsw. über hundert Jahre gebraucht, um den Rassismus nur in Ansätzen zu überwinden...

      Die Folgen einer grenzenlosen Zuwanderung kann man z.B. auch in der Botanik beobachten.

      http://www.neophyt.ch/

      Ich will nicht, dass "Schweizer" aussterben, ich finde sie schützenswert.
      3 22 Melden
    • panaap 28.02.2016 18:25
      Highlight Ah cool jetzt bin ich nicht nur Staatsbürger zweiter Klasse, sondern auch noch vergleichbar mit einer Neophyte.. Wow.. So wie die aus Amerika stammende Kartoffel vieleicht?
      17 1 Melden
    • Kukuruz 28.02.2016 18:26
      Highlight Entschuldige panaap.

      Wir entscheiden nicht nach eugenischen Kriterien. Ich weiss, dass meine Gedanken Sozialdarwinistisch anmuten können, aber das ist nicht meine Absicht.

      Die riesige Menge der Zuwanderung und Einbürgerung überfordert mich immer mehr und ich mache mir immer weniger Mühe beim Differenzieren.

      Selbstverständlich sind wir alle Schweizer. Es bedeutet mir aber halt immer weniger.
      2 18 Melden
    • Sapere Aude 28.02.2016 18:26
      Highlight "Ich will nicht, dass "Schweizer" aussterben, ich finde sie schützenswert."
      Was verstehst du unter Schweizer? Der Begriff ist erst im Gebrauch seit der Gründung des Bundesstaates. Die Schweiz ist eine Willensnation, ergo all jene die zu den Werten und Ideen dieses Staates stehen und Willens sind, desses Bürgerschaft zu erwerben, mit allen Rechten und Pflichten sind als Schweizer zu bezeichnen.
      11 2 Melden
    • Rhabarber 28.02.2016 21:19
      Highlight Lieber Platypus :-)

      Laut genetischer Forschung gibt es in Europa noch exakt zwei Bevölkerungsgruppen, die man als Einheimische bezeichnen kann. Nämlich die Waliser in England und die Basken in Spanien und Frankreich.

      Der ganze Rest auf dem Kontinent ist - früher oder später - zugewandert.
      11 3 Melden
    • Sapere Aude 28.02.2016 21:47
      Highlight Ach weisst du Rhabarber, ich weiss nicht ob Studien von pseudowissenschaftliche Diktatoren Platypus überzeugen werden. Er bezieht sich ja auch auf die Geschichte, um seine Argumente zu untermauern. Diese zeigt gerade, dass wir seit dem Weltkrieg immer wieder mit grossen Einwanderungswellen zu bewältigen hatten und diese dem Land lalngfristig nie geschadet hat. Mir scheint der Kern des Problemes auch eher von psychologischer/emotionaler Natur zu sein. Die Angst vor Veränderung des gewohnten Umfeldes, in diesem Fall der Schweiz. Was ist es den überhaupt, was die Schweiz ausmacht?
      7 0 Melden
    • Rhabarber 28.02.2016 22:22
      Highlight Da könnte man noch weiter ausholen. Jeder, der kein in Afrika geborener Afrikaner ist, ist ein Zuwanderer. Egal, wo und wann er lebt. In jedem Land, in jeder Zeit, auf der ganzen Welt :D
      7 2 Melden
    • Kukuruz 28.02.2016 23:16
      Highlight Es ist wie in einer Partnerschaft, wenn sich der Partner so fest verändert, dass man ihn kaum wiedererkennt bleibt nur Traurigkeit.

      Ich liebte die Schweiz einmal, aber sie wird immer weniger einzigartig. Jeder kann mitmachen - es bedeutet nichts mehr. Eine anonyme, heterogene graue Masse. Durchschnitt, wie Betonbauten.

      Früher wäre ich für die Schweiz in den Tod gegangen. Heute würde ich nicht einmal mehr einem Unbekannten auf der Strasse beistehen.

      Meine Gedanken sind schwarz, aber vielleicht mache ich es besser als Franquin.

      Für mich ist der Preis hoch - für euch der Gewinn. Geniesst es.
      0 11 Melden
    • Sapere Aude 29.02.2016 00:15
      Highlight Europäer könnten zumindest eine Verwandschaft mit den Neandertaler vorweisen. :D
      Wobei die sich nicht gross im Genpool niedergeschlagen hat. So oder so, die Frage wer was ist, ist in erster Linie eine Frage der Definition.
      2 0 Melden
    • B-Arche 29.02.2016 08:32
      Highlight @platypus: Einbürgerung in Kanada gibt es nach sechs Jahren, und man muss dafür nicht zwingend eine Ehe mit einem Kanadier eingehen - die Frist gilt für alle.
      In der Schweiz muss man einen Schweizer ehelichen um eine sinnvolle Chance auf die Staatsbürgerschaft zu haben ansonsten dauert es 12 Jahre + 1-2 Jahre Verfahrensdauer, also 13-14 Jahre. Und es kann jederzeit abgelehnt werden von der Gemeindeversammlung der Gemeinde in der man lebt.

      Das kann man nur dadurch verhindern wenn man heterosexuell eine(n) Schweizer(in) heiratet.
      Integration heisst hier wohl man muss Euch heiraten.
      1 0 Melden
    600
  • Mok2nd 28.02.2016 15:32
    Highlight Nur ein Input: Ich glaube viele von den Menschen, die sich nicht sicher waren, ob sie ja stimmen wollen hatten zwei Probleme:
    1. Dass bei Einbrüchen und Körperverletzung von Bagatelldelikten gesprochen wurde.
    2. Die gefühlte Menge an Strafen, welche auf Bewährung ausgesprochen werden, was faktisch Straffreiheit bedeutet.
    Nimmt man zukünftig diese zwei "Missstände" ernst, haben solche Initiativen wie die DSI künftig nicht den Hauch einer Chance.
    25 4 Melden
    600
  • rodolofo 28.02.2016 15:32
    Highlight Ich schlage vor, dass wir den "Rechtsstaat" von jetzt an "Linksstaat" nennen. Dann ist die SVP auch zufrieden.
    25 13 Melden
    600
  • Rahel Anna Gugelmann 28.02.2016 15:31
    Highlight Einer der besseren Kommentare, die ich zu dem ganzen Wahnsinn gelesen habe. Schön gemacht, Hansi Voigt.
    24 3 Melden
    600
  • Christian vG 28.02.2016 15:29
    Highlight Ein Sieg für unsere Direkte Demokratie und den Rechtsstaat. Gratuliere dem Schweizer Volk zur besonnenen Entscheidung und Abstimmung.
    39 7 Melden
    600
  • barmi 28.02.2016 15:28
    Highlight Irgendwie hat die SVP sogar noch mehr Anstand als linksaussen:
    SVP beschimpft alles was weiter links ist von ihr und konstruktive Debatten führen will als "Linke" (gem. Text).

    Linksaussen wiederum beschimpft alles was rechter ist und diesen Standpunkt darlegen will als "Nazis" oder "SVP-Trolle".

    Apropos Nazi: Wenn 1920 in DE die DSI angenommen worden wäre, hätten wir das ganze Problem mit denen nicht, denn dann wäre der Österreicher Hitler nach seinem Putschversuch ausgeschafft worden 😂😂
    16 54 Melden
    • ramonke 28.02.2016 17:09
      Highlight nach einem putschversuch wird man normalerweise auch an die wand gestellt und nicht gleich wieder freigelassen. ausserdem wäre hitler auch in östereich sehr gefährlich gewesen!
      14 0 Melden
    600
  • barmi 28.02.2016 15:23
    Highlight Erkenntnis am Rande: Wenn die SVP eine Initiative nicht durchbringt vertritt sie nicht mehr das Volk (holt aber immer noch 10% Nicht-SVP-Wähler), wenn z.B. eine linke Partei eine Initiative nicht durchbringt, dann ist es ein Achtungserfolg.

    Lustig wie Tatsachen aus anderen Blickwinkeln völlig anders aussehen 😁
    24 25 Melden
    • alessandro 28.02.2016 15:42
      Highlight ja, weil sich die linke erstens nicht als die besseren schweizer präsentiert und zweitens schweizweit gesehen eifach immer in der minderheit ist. das ergibt natürlich immer eine unterschiedliche bewertungsgrundlage für die jeweiligen resultate.
      39 3 Melden
    • barmi 28.02.2016 15:53
      Highlight 1. Sie präsentiert sich nicht als die besseren Schweizer? Naja besser ist subjektiv, aber sie versucht sich doch als die weltoffenen, belesenen, hinterfragenden Schweizer zu präsentieren - scheint ja besser zu sein als die ewig-gestrigen, ausländerfeindlichen Rechten ...

      2. Wieso ist die Linke in der Schweiz immer in der Minderheit? Wenn sie doch das Volk vertreten würde, wäre sie doch in der Mehrheit?
      5 26 Melden
    • alessandro 28.02.2016 16:58
      Highlight der slogan "schweizer wählen svp" und die offensichtliche diffamierung der politischen gegner als staatsfeinde, unechte schweizer, anti-patrioten und gutmenschen spricht schon eine deutliche sprache. die frage ist nicht, wen die sp mit der intellektuellen schiene erreicht, sondern welche einfachen gemüter die svp mit ihren hetzkampagnen welche ausschliesslich auf angst und fremdenhass basieren an die urne lockt.
      die parteien haben sehr unterschiedliches klientel, das ist ja auch gut so. aber die uninformierten zu nutzen um rein politische macht zu erreichen ist meiner meinung nach falsch.

      14 1 Melden
    • alessandro 28.02.2016 17:02
      Highlight das ist doch das schöne an der konsensdemokratie. ich bin zwar schweizweit gesehen in der minderheit, habe aber dennoch meine politische interessensvertretung im parlament. du machst einen kausalschluss, wenn du davon ausgehst, dass die grösste partei das volk am besten vertritt. wer ist das volk? der glencore manager ist ebenso teil des volkes wie der hauptschüler, welche gerade eben eine anlehre als plattenleger nicht bestanden hat.
      9 0 Melden
    • ramonke 28.02.2016 17:10
      Highlight @ harmi: ihnen ist schon klar was demokratie bedeutet? jede partei vertritt das volk! die einen mehr davon als die anderen
      10 0 Melden
    • lofi 28.02.2016 17:22
      Highlight @barmi: die linke behauptet eben nicht, das ganze volk zu vertreten, das macht nur die svp mit ihren anmassenden slogans wie "schweizer wählen svp". drum bekommt die svp nun die antwort: nein, ihr vertretet nicht das ganze volk.
      und wenn die kleine juso bei ihrer initiative gleich viele stimmenanteile erreicht wie die svp, die reichste partei der schweiz, bei ihrer initiative, dann ist das tatsächlich ein achtungserfolg.
      14 0 Melden
    600
  • rodolofo 28.02.2016 15:16
    Highlight Gut gesagt!
    Das real existierende Volk hat den "lausbübischen Volks-Vertretern" konsequent erziehend eine Ohrfeige verpasst.
    Die Schweizerische Volkspartei sollte ab sofort heissen:
    Vermeintlich Schweizerische Volkspartei (VSVP)
    oder "Verschupfte Ausschaffer-Partei" (VAP)
    25 8 Melden
    600
  • dracului 28.02.2016 15:09
    Highlight Nach den Wochen der Debatten hoffe ich, dass nun wieder Normalität und Zusammenarbeit einkehrt und in Zukunft endlich Vorlagen erarbeitet werden, über die man echt entscheiden kann und die im Vorfeld auf die Umsetzung geprüft werden. Die SVP hat diesem Land, ohne den geringsten Gegenwert, viel Energie entzogen, die wir dringend bräuchten z.B. in der aktuellen Wirtschaftssituation!
    45 4 Melden
    600
  • Coffee2Go 28.02.2016 15:08
    Highlight Herzlich willkommen kriminelle Ausländer! Kommt, wir empfangen Euch mit offenen Armen, sodass wir bald mehr von Euch durchfüttern können als solche die es wirklich verdient hätten.
    12 126 Melden
    • Markus86 28.02.2016 15:30
      Highlight *plonk*
      29 6 Melden
    • DreamerTeamer 28.02.2016 15:38
      Highlight danke (:
      5 13 Melden
    • deleted_160090224 28.02.2016 15:43
      Highlight *plonk*
      25 4 Melden
    • FrancoL 28.02.2016 15:43
      Highlight Der ewig gestrige! vermutlich ein Klon der WW.
      21 7 Melden
    • Luz 28.02.2016 15:53
      Highlight "plonk"
      19 3 Melden
    • Rittiner Gomez (1) 28.02.2016 15:58
      Highlight leider unbelehrbar.
      17 4 Melden
    • sowhat 28.02.2016 15:59
      Highlight oh jeh Herr Wiss, hänn si's immernoni verstande? Es goht drum die wirkliche Kriminelle use z' wyse, nid drum Kriminelli ine z'hole.
      20 3 Melden
    • Jürg Müller 28.02.2016 16:48
      Highlight *plonk*
      10 1 Melden
    • ramonke 28.02.2016 17:13
      Highlight hauptsache sie wählen als ihren alias walter white den kriminellen👍🏻 aber nicht schweizer will der drogenproduzent dann ausweisen👍🏻
      11 0 Melden
    • tito 28.02.2016 19:43
      Highlight nicht zufällig nennt er sich "sir white". Wahrscheinlich ist er bei white power.
      8 0 Melden
    600
  • urs sonderegger 28.02.2016 15:07
    Highlight Na geht doch...
    18 7 Melden
    600
  • FrancoL 28.02.2016 15:04
    Highlight Entscheidend war bei den vielen Diskussionen und Meinungsäusserungen dass die Initianten dazu verdammt wurden sich zur Sache zu äussern und das reichte durch den GANZEN Text der Initiative.
    Es war der SVP nicht möglich wie üblich 2-3 Hauptaussagen zu bewirtschaften, die Angriffe wurden so vielseitig geführt dass den Initianden der Faden aus den Händen glitt und vermutlich der eine oder andere auch einsehen musste dass die DSI völlig unausgegoren ist.
    Das könnte VIELLEICHT dazu führen dass die SVP etwas vorsichtiger mit den vor ihr lancierten Initiativen umgeht.
    Hoffe es glaube es aber nicht.
    34 3 Melden
    600
  • Kaiserin 28.02.2016 14:55
    Highlight Ich bin stolz auf die Schweizer Demokratie und darauf, dass die Vernunft, die Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit gesiegt haben. Wäre schön, wenn diese Bewegung weitere Früchte tragen würde.

    Wir sind nun ein Einwanderungsland und müssen dies als Realität akzeptieren und basierend darauf unsere Zukunft gestalten. Anstatt immer in die Abwehrhaltung und Angst zu verfallen, sollten wir diese Situation in eine Chance wandeln! Die neue Schweiz ist farbiger, vielseitiger und multikultureller, ob uns das nun gefällt oder nicht.... Mir gefällts 😊
    37 7 Melden
    600
  • Gustav.s 28.02.2016 14:51
    Highlight Ich glaube nicht an einen grossen Unterschied der "Informiertheit" des Volkes. Es ist auch nicht schlauer als bei der Ausschaffungsinitiative.
    Einfaches Beispiel (macht man immer mit Autos :) ): Würde man knapp eine Initiative zur Geschwindigkeitsreduktion auf 110 gewinnen und dann noch vor deren fristgerechten Umsetzung verlangen, dass man wegen langsamer Umsetzung nun nur noch 80 fahren soll, würde dies genau so herauskommen wie die DsI.
    Das wirklich schlimme ist die Dummheit der Svp dies überhaupt zu versuchen.
    20 2 Melden
    • alessandro 28.02.2016 17:08
      Highlight das stimmt, aber ohne diese massive gegenkampagne wäre das ding an der urne durchgewunken worden. von dem her wurde die situation an sich nicht allzu falsch eingesetzt.
      ganz schlimm ist hingegen, dass dieser partei einfach nichts zu schade ist um an politische stimmen zu kommen. für ein paar minuten stolz sein und sich als verfechter der guten schweizer darzustellen, aber gleichzeitig ein in jahrelanger entwicklungsarbeit ausgegorenes politisches system einem ihrer fairsten grundgedanken zu berauben ist schon heftig.
      es ist schön, wenn solchem unsinn eine abfuhr erteilt wird.
      11 0 Melden
    600
  • Paco69 28.02.2016 14:50
    Highlight Die Schweiz bietet Migranten nach wie vor die Möglichkeit auf ein gutes Leben. Wer sich undankbar zeigt und meint Straftaten verüben zu müssen, der muss halt dann den Platz für die Menschen räumen, die die Chance zu schätzen wissen.
    Was spricht denn dagegen, straffällig gewordenen und zu Freiheitsstrafen verurteilten Migranten den Gaststatus wieder zu entziehen? Wo es Täter gibt, gibt es auch Opfer. Bei der Beurteilung sollte deshalb nicht nur die Täterperspektive gepflegt, sondern auch die Opfer- und Kostenperspektive des Gastlandes herangezogen werden.
    8 20 Melden
    • Paco69 28.02.2016 15:49
      Highlight 2)
      Wenn Menschen die alleinige Staatsbürgerschaft des Gastlandes erhalten haben, darf natürlich nicht mehr abgeschoben werden. Das ist natürlich wieder anders, wenn der Zuwanderer sich nicht entscheiden konnte und deshalb über mehrere Staatsbürgerschaften verfügt. Auch dann sollte eine Abschiebung ins Herkunftsland vorrangig im Interesse der Opfer des Täters entschieden werden.
      Über die Gefahr einer Abschiebung bei Straffälligkeit kann ja zusätzlich per Aushängen, mit Flugzetteln und Plakataktionen in Sozialämtern, Flüchtlingsunterkünften, Ballungszentren und in Schulen informiert werden.
      2 12 Melden
    600
  • Adrian Bühlmann 28.02.2016 14:48
    Highlight Die SVP-Fans nehmen hoffentlich jetzt endlich zur Kenntnis, dass das Parlament 2015 eines der härtesten Ausschaffungs-Gesetze angenommen hat. Der Bundesrat wird dieses nun (endlich) in Kraft setzen können (wohl per 1.1.2017):
    https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2015/2735.pdf

    Es ist eine Zumutung, wie man gegen die Lügen-Propaganda der SVP über die Härtefallklausel ankämpfen musste, wie selbst Rechtsprofessoren der SVP den Text ihrer eigenen Initiative nicht verstanden haben. Man wird sich daran erinnern. Noch ein letztes Mal: Mörder sind i.d.R. keine Härtefälle!
    48 12 Melden
    • DJ_Terror 28.02.2016 15:03
      Highlight Wird aber nicht genauso hart ausgeführt, wenn in Genf nur Jeder 123. Straffällger Ausländer ausgeschaft wird zeigt es das nicht wirklich umgesetzt wird.
      7 23 Melden
    • cassio77 28.02.2016 15:12
      Highlight gemäss der zustimmungsquote ist davon auszugehen, dass nicht nur svp-wähler ja gesagt haben. aktuell haben 41% "ja" gesagt, dies ist angesichts dieser extremen initiative ein beängstigendes statement, w. h., dass wenn wir eine weitere erstarkung der rechtsaussenpartei verhindern möchten, dringendst massnahmen einleiten müssen, um kriminelle härter anzupacken, und hier im speziellen auch kriminelle ausländer.
      12 4 Melden
    • _kokolorix 28.02.2016 16:55
      Highlight @mach
      das gesetz ist ja noch nicht einmal in kraft getreten, wie willst du dessen umsetzung statistisch belegen?
      @cassio
      wieso sind ausländische kriminelle härter anzufassen? mir wäre es recht wenn einheimische und ausländische wirtschaftskriminelle härter angefasst würden. bei diesen fällen sind die strafen derart lächerlich dass keiner sich überlegen muss ob es lohnt.
      für den strafvollzug würde ich mir wünschen das nicht die rache im vordergrund steht sondern die einsicht der delinquenten. das bedingt eine schonungslose konfrontation mit der opferperspektive, aber das ist halt teuer
      12 0 Melden
    600
  • deleted_253181448 28.02.2016 14:46
    Highlight Wie ich es vorausgesagt habe: keine Chance für DSI. Sorry für all die welche sich umsonst Sorgen gemacht haben. Bleibt zukünftig entspannt: Alles wird gut.
    12 48 Melden
    • FrancoL 28.02.2016 14:54
      Highlight Deine Voraussage in ehren, aber vor wenigen Monaten sah es noch nach einem klaren Ja aus!
      Nur so kann ich mir diese exemplarische Mobilmachung gegen die DSI erklären.
      Diese intensive Auseinandersetzung mit allen Facetten der DSI lässt mein Glaube an die Demokratie wieder ein wenig wachsen.
      28 3 Melden
    • nimmersatt 28.02.2016 14:56
      Highlight tsss... So ein klugscheisser... Und wo denkst du kommt die hohe stimmbeteiligung her? Von friede-freude-eierkuchen?
      19 3 Melden
    • Hoppla! 28.02.2016 15:00
      Highlight Wenn ich mir überlege, dass aber über 2/5 ein "Ja" in die Urne gelegt haben, kann ich irgendwie nicht so einfach chillen...
      26 3 Melden
    600
  • oskar 28.02.2016 14:44
    Highlight der titel trifft den nagel auf den kopf!
    27 9 Melden
    600
  • pamayer 28.02.2016 14:39
    Highlight Die svp hat sich mit ihrer masslosen arroganz selbst ins off manövriert. Dies gelang auch dank einer kritischen bericherstattung mutiger medien - bravo watson - welche aus allen enden der schweiz zusammentrugen und viele leserInnen-inputs aufnahmen und publizierten.
    Hoffe, der politisch Diskurs läuft weiterhin differenziert und kritisch.
    Ich zitiere den tweet von Christian hansen: "danke der dsi. Ihr habt der demokratiebewegung neuen schwung verliehen."
    62 9 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 15:24
      Highlight Ja, so wie's aussieht, haben die unverschämten Angriffe der SVP auf unsere Demokratie diese Demokratie gestärkt!
      So etwas haben sie anscheinend nicht erwartet und sind jetzt völlig perplex!
      Aber so kann's gehen, wenn Militärköpfe versuchen, alles ruppig und Geldgierig unter Kontrolle zu bringen.
      Dann verpasst die Milchkuh dem grobschlächtigen Bauern einen Tritt, indem sie ihr Hinterbein nach vorne zieht und dem Bauern mit solcher Kraft seitlich in die Weichteile schlägt, dass er mitsamt seinem Melkkessel in hohem Bogen davon fliegt, voll hinein in den Mist-Graben...
      16 3 Melden
    600
  • Amanaparts 28.02.2016 14:39
    Highlight Was lernen wir daraus? Eine Wahlbeteiligung ist der Tod einer jeden SVP Hetzkampagne.
    88 9 Melden
    • Luca Brasi 28.02.2016 14:52
      Highlight War aber beim EWR damals anders...
      8 3 Melden
    • Amanaparts 28.02.2016 14:55
      Highlight *hohe
      8 1 Melden
    • deleted_253181448 28.02.2016 15:23
      Highlight Falsch! Wir erinnern uns an den 6.12.92.
      5 2 Melden
    • Amanaparts 28.02.2016 15:42
      Highlight Wenn ihr bis zur EWR zurück müsst um mich zu widerlegen, dann habe ich wohl eher Recht ;-)
      10 4 Melden
    • Luca Brasi 28.02.2016 16:03
      Highlight Naja, man hat in der Schweiz auch häufig eine niedrige Stimmbeteiligung und die EWR-Abstimmung kommt da halt noch der heutigen am nächsten. ;)
      6 1 Melden
    600
  • deleted_568762254 28.02.2016 14:38
    Highlight Ein Volks das sich schlau macht und Besserwisser, die endlich mal die Finger aus dem A... nehmen! Das hätte man schon vor ein paar Jahre machen können!!!
    65 10 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 28.02.2016 14:37
    Highlight Früher haben wir wenigstens nur das Geld von den Diktatoren und Schurken der Welt verwaltet. Nun kann jeder Gauner hier bleiben. Arme Schweiz.
    17 168 Melden
    • Herbert Anneler 28.02.2016 14:53
      Highlight Mit der DI wären mehr Gauner in der Schweiz geblieben als es mit der AI sein werden. Die DI wollte nur die kleinen Schurken ausweisen, die grossen aber nicht - made by SVP...
      31 3 Melden
    • DerRaucher 28.02.2016 15:15
      Highlight Deine Propaganda während der ganzen DSI hat hier nicht gefruchtet. Du darfst jetzt wieder auf andere Newsportale deinen Dünnpfiff schreiben gehen da wird er eher fruchten. Ein guter Tag für sie Schweiz und ihrer dich noch überwiegend sachlich wählenden Bürger.
      23 4 Melden
    • Rendel 28.02.2016 15:22
      Highlight Haben sie Angst vor Konkurrenz?
      9 4 Melden
    • Yuppiduppi 28.02.2016 15:22
      Highlight Nein, die werden ausgeschafft. Aber nicht auf Kosten von unserem Rechtstaat.
      8 3 Melden
    • Rittiner Gomez (1) 28.02.2016 15:59
      Highlight ja sie sind ja auch ein schurke.
      7 3 Melden
    600
  • Herbert Anneler 28.02.2016 14:34
    Highlight Das Schweizer Volk hat gesprochen, und es denkt anders als das Volch, als dessen Stimme sich die SVP immer aufschwingen will. Schön, dass das Vertrauen in die Institutionen gegen deren Diffamierung gesiegt hat, Augenmass gegen Extremismus, Demokratie gegen Intoleranz und Demokratur, Mitmenschlichkeit statt Kälte und Egoismus,
    Demut statt Hybris, Zukunftsorientierung statt Rückwärtsorientierung, Zuversicht und Eigeninitiative statt Angst und dem Ruf nach einem starken Führer. Das sind die Mixturen des Erfolgs unseres Landes und sie sollen es bleiben.
    53 9 Melden
    600
  • Charlie Brown 28.02.2016 14:32
    Highlight Danke Hansi für den Kommentar. Danke Schweizerinnen und Schweizer. Vernunft hat gesiegt.
    62 12 Melden
    600
  • Lowend 28.02.2016 14:25
    Highlight Die SVP kann es nicht fassen, dass das Vouch vom Schweizer Volk überstimmt wurde.
    137 19 Melden
    600
  • herschweizer 28.02.2016 14:24
    Highlight Danke...
    42 9 Melden
    600
  • 7immi 28.02.2016 14:23
    Highlight die initiative wird höchst wahrscheinlich abgelehnt. gut so. das ist das einzige was wir wissen. weshalb werden wir irgendwann in den nächsten monaten durch befragungen erfahren. alles andere ist spekulation. die svp hat nach der ai einen neuen, stärkeren vorschlag (=initiative) gebracht, der nun abgelehnt wurde. so weiss die politik nun, wo sie steht. die initiative an sich war eigentlich nicht schlecht, da dadurch die politik nun weiss, in welche richtung es gehen soll und die grenzen kennt.weshalb und warum sind also nicht wichtig und dienen lediglich der propaganda der jeweiligen parteien.
    17 36 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 15:27
      Highlight Du solltest Politiker werden!
      Die sind auch gut darin, Niederlagen schwatzend in Siege umzudeuten.
      11 4 Melden
    • 7immi 28.02.2016 15:36
      Highlight ich war und bin gegen die dsi. habe das auch klar geschrieben. ich weiss nicht, wie du das jetzt umdrehst... nur weil ich mich nicht an hassparolen gegen die svp anschliesse (da das niveaulos ist und nicht im sinne einer demokratie)...
      6 1 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 18:09
      Highlight Ich sehe das anders.
      Wir haben auch darum "gesiegt", weil wir mit der SVP genau so gesprochen haben, wie sie mit uns.
      Und siehe da: Sie haben es verstanden!
      "Es paar a t Oore und dann abtreten!"
      2 1 Melden
    • 7immi 28.02.2016 18:30
      Highlight super. es gibt sicher noch andere personen, die es noch anderser sehen... dennoch sind das alles vermutungen und die definitive ursache werden wir dann mal erfahren, sobald die meinungsforscher die besagten resultate veröffentlichen. meine vermutung ist deutlich unspektakulärer. ich vermute einfach, dass es vielen zu weit ging. aber eben, wir werden sehen. gemäss ihren äusserungen könnte man meinen, es ginge um krieg...
      2 0 Melden
    600
  • sib_ylle 28.02.2016 14:23
    Highlight Und jetzt fragt euch, warum die SVP immer bei der Bildung sparen will.
    Ein Schelm, wer böses dabei denkt!
    123 17 Melden
    600
  • Daylongultra 28.02.2016 14:22
    Highlight Ich denke es war sehr wichtig dass die SVP hier einen Dämpfer kassiert hat. In der letzten Zeit hat die Partei etwas von einem übermütigen abgehobenen Kind welches keine Grenzen mehr kennt. Ich will gar nicht wissen was alles lanciert worden wäre wenn die DSI angenommen worden wäre.
    114 9 Melden
    • Daylongultra 28.02.2016 14:39
      Highlight So neben bei als Ergänzung zum eigentlichen Artikel:
      "Ausserdem wird sie jeden, der sich um einen konstruktiven politischen Ansatz bemüht, als Linken verunglimpfen. Links sein soll endgültig zum Schimpfwort [...] werden"

      Bitte einfach nach belieben "Rechter, Nazi, Fascho, Rassist, Bünzli, Xenophober, Glatze, braune Suppe, Wutbürger, etc" einfügen. Da kann man dann nur Sagen: Willkommen in unserer Welt. Die Welt der Leute im rechten Spektrum, welche manchmal (wirklich nur ganz ganz selten) auch um "konstruktive politische Ansätze" bemüht sind.
      4 17 Melden
    600
  • Hoodoo 28.02.2016 14:16
    Highlight Liebe Leute... Ich bin auch erleichtert, dass die Hochrechnung auf ein 59%-Nein für die DSI deutet. Aber abgelehnt ist sie erst, wenn alle Kantone ihre Resultate bekannt gegeben haben oder vorher eine Mehrheit der Kantone die DSI abgelehnt hat. Ich lasse meinen Champagner noch grad im Kühlschrank! (14:16 Uhr)
    28 9 Melden
    • kleiner_Schurke 28.02.2016 14:39
      Highlight Wenn schon bei 59% Nein gegen DSI. Nein und für ... naja scheinbar haben nicht nur SVPler Problem mit der Bildung.
      8 28 Melden
    • 8004 Zürich 28.02.2016 14:53
      Highlight Kleiner Schurke, Du bist nur ein Troll...
      15 2 Melden
    • Hoodoo 28.02.2016 15:30
      Highlight So, raus dem Kühlschrank! Cheers!
      10 2 Melden
    • Patamat 28.02.2016 15:58
      Highlight kleiner_Schurke: Wenn schon klugscheissern, dann bitte richtig. "Nein zur DSI" wäre korrekt. "Nein gegen etwas" ist genauso falsch wie "Nein für etwas".
      3 2 Melden
    • kleiner_Schurke 28.02.2016 16:12
      Highlight Dann sagen sie das doch Hoodoo....
      1 6 Melden
    • Patamat 28.02.2016 16:33
      Highlight Wer Rechtschreibfehler anderer zum Anlass nimmt, Sprüche über deren Bildung zu machen, muss mit Gegenwind rechnen.
      Zu Hoodoo kann ich nur sagen: Cheers!
      5 1 Melden
    • Hoodoo 28.02.2016 16:37
      Highlight Merci Patamat 👍🏼 Werd's mir merken.
      4 1 Melden
    600
  • Bobo B. 28.02.2016 14:14
    Highlight Auch ich habe ein Nein eingeworfen. Die Linken sind aber gut beraten die Ablehnung dieser Initiative nicht mit dem Einverständnis mit ihrer Politik gleichzusetzen.
    76 26 Melden
    • TanookiStormtrooper 28.02.2016 14:22
      Highlight Laut SVP bist du jetzt aber ein Linker! ;)
      80 10 Melden
    • Mafi 28.02.2016 14:50
      Highlight D. Jositsch wird dies sicher nicht, beim rest der SPler, mal sehen :p

      Nein, wichtig ist die Abstimmung als Ja oder Nein für den Gesetzes/Verfassungsentwurf zu sehen, und nicht als "Meinung, Stimmung, etc." und zuviel zu interpretieren.
      8 2 Melden
    • Yuppiduppi 28.02.2016 15:24
      Highlight Wenn du nicht SVP bist bist du ein Linker. Wie das Volk auch.
      12 2 Melden
    • Mafi 28.02.2016 15:30
      Highlight @Yuppiduppi, das ist leider der Versuch klar Gut-Böse Eigenschaften zu schaffen, bei denen keiner mehr jemand anderem Traut wie der SVP. Damit kann man die Mitte verschieben, und zwar an den rechten Rand, damit man immer der einzige dafür gegen alle ist.
      2 1 Melden
    600
  • sowhat 28.02.2016 14:11
    Highlight Wie schon andernorts geschrieben, hoffe ich, dass die entstandenen Vernetzungen auch weiter genutzt werden um der SVP Paroli zu bieten. Ich bin sicher, da kommt noch was auf uns zu und wir werden die vereinten Kräfte brauchen.
    Wir wissen ja wie ein verletztes Tier um sich beisst.......
    61 8 Melden
    600
  • Lowend 28.02.2016 14:09
    Highlight Eine hohe Stimmbeteiligung, besonders in den Städten, ist der grösste Feind für die SVP! Darum heisst es jetzt nicht nachlassen und genau hinschauen, denn angeblich wollte sich die SVP ja mässigen, wenn ihre Gesinnung mit zwei Blocheristen, im Bundesrat vertreten ist. Doch wenn ich nun schon wieder höre, dass sie noch stärker in die Fundamentalopposition gegen die Schweiz und das Volk gehen wollen, dann muss der Kampf der Antipopulisten gegen den Polit-Pöbel von Blochers Gnaden erst recht weitergehen, bis dieses doppelzüngige, janusköpfige Polit-Monster nur noch als böse Erinnerung weiterlebt.
    82 13 Melden
    600
  • E. Edward Grey 28.02.2016 14:08
    Highlight Übermächtig wollte ich 9% nicht nennen, so drastisch wie die psychologischen Konsequenzen für ausländische Mitbürger bei einer Annahme gewesen wären.
    27 8 Melden
    • balzercomp 28.02.2016 14:50
      Highlight Wie kommen Sie auf 9%? Die Differenz zwischen Zustimmung und Ablehnung liegt bei 18%. Das sind fast 50% der zustimmenden Stimmen mehr.
      3 2 Melden
    • E. Edward Grey 28.02.2016 16:06
      Highlight Wegen der binären Wahl brauchen nur 9% ihre Meinung zu ändern.
      1 2 Melden
    600
  • exeswiss 28.02.2016 14:06
    Highlight ein guter tag, für den rechtsstaat schweiz...
    94 10 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 28.02.2016 14:03
    Highlight Während 11 Jahren die ich in Bern gearbeitet habe, kannte ich als Passant die marokkanischen Dealer die auf der grossen Schanze ihren Stoff verkaufen. Ich konnte beobachten wie sie von Zivilfahndern geschnappt wurden und 2 Tage später wieder ihren Stoff verkauften. Manche wurden bis zu 60(!) mal festgenommen. Vergleicht man das mit den Geschichten von den Leuten die ihren Müllsack am falschen Tag vor die Türe gestellt haben oder der armen Kerl der der einen Werbeflyer in eine öffentliche Mülltonne geworfen hat, so staunt man. Diese Leute kamen in den Knast. DAS nenne ich 2 Klassen Justiz!
    22 106 Melden
    • bruppbacher 28.02.2016 14:13
      Highlight der gute mann der seinen papierabfall in den öffentlichen abfall warf musste eine busse von 50.- bezahlen. weil er keinen einspruch erhob und fristen verlaufen lies wuchs sie auf 200.- an und dann hat er entschieden dies als tagessätze abzusitzen.. freiwilliger knast und dummheit sind nicht zu verwechseln mit 2-klassen justiz
      77 11 Melden
    • Michael Mettler 28.02.2016 14:17
      Highlight Ich denke in diesem Fall hat die Justiz versagt, was das mit der DSI zu tun hat kann ich jedoch nicht nachvollziehen.
      51 2 Melden
    • FrancoL 28.02.2016 14:19
      Highlight Die Abstimmung ist vorbei! Wenn Du die 2 Klassen Justiz mahnst dann setze Dich dagegen ein.
      31 2 Melden
    • Trader 28.02.2016 17:13
      Highlight Michael Mettler@
      Das ist ja genau der Grund, weshalb man die Durchsetzungsinitiative gestartet hat - weil die Justiz in vielen Fällen versagt hat!
      1 6 Melden
    • Michael Mettler 29.02.2016 08:19
      Highlight @Trader: Mit der Justiz hat die DSI nichts zu tun, nur mit den Konsequenzen welche die Justiz verhängt. Warum wir das immer wieder wiederholen müssen???
      0 0 Melden
    600
  • John Smith 28.02.2016 14:01
    Highlight Das Volk stimmt wie ich = Das Volk war gut informiert
    Das Volk stimmt nicht wie ich = Das Volk war schlecht informiert

    Bravo, watson
    46 104 Melden
    • Suchlicht 28.02.2016 14:19
      Highlight "Watson" stimmt wohl kaum ab und welcher Teil der Watson-Redaktion überhaupt abstimmen darf (inkl. und insbesondere auch der Autor dieses Artikels) weiss ich nicht. Von daher finde ich Deinen Kommentar eher unpassend. Der Artikel ist eigentlich recht sachlich gehalten und ich empfinde es nicht als Nachtreten.
      Dass sich ein Teil der Bevölkerung durch diesen Artikel nicht verstanden fühlt, akzeptiere und verstehe ich, denn das Abstimmungsresultat führt ja nicht zu einem Meinungswechsel beim Einzelnen.
      43 6 Melden
    • Evan 28.02.2016 15:52
      Highlight Diese Haltung ist bei Demokratiegegnern ganz im Allgemeinen zu beobachten.
      4 1 Melden
    600
  • R&B 28.02.2016 13:59
    Highlight Ich bin erleichtert, dass die DSI abgelehnt wurde und dass der Schweizer Stimmbevölkerung die Augen geöffnet wurde, was für ein undemokratisches Werk die DSI ist. Ich bin auch froh, dass es auf vielen Social Media - Plattformen möglich war (ein grosses Lob an Watson), differenziert zu argumentieren, ohne gleich von den DSI - Befürwortern niedergeschrien zu werden.
    57 12 Melden
    600
  • dommen 28.02.2016 13:54
    Highlight Mit ihren flachen, dümmlichen und schlichtweg erlogenen "Argumenten" hat sich die SVP in den letzten Wochen selber demontiert. Eigentlich müsste man den dafür verantwortlichen Parteivertreter schon fast dankbar sein (Stichwort Arena)
    95 12 Melden
    600
  • tinmar 28.02.2016 13:52
    Highlight Uff .. Whow .. danke Leute! :-)
    64 15 Melden
    600
  • Gurkensalat23 28.02.2016 13:51
    Highlight Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Meine Liebe zur Schweiz ist wieder da, nachdem ich ihr in letzter Zeit skeptisch gegenüber stand.
    61 23 Melden
    • usehername 28.02.2016 14:00
      Highlight wenn deine liebe zur schweiz von dieser abstimmung abhängig war, dann würde ich mir eine neue liebe suchen,...
      33 62 Melden
    600
  • FrancoL 28.02.2016 13:49
    Highlight Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP. Als Fazit für heute OK.
    Für die Zukunft:
    Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für das EXTREME.
    105 11 Melden
    • DJ_Terror 28.02.2016 13:56
      Highlight Für jede Extreme muss man hinzufügen, nicht nur Rechts oder Links, jede Extreme hat keine Chance gegen Gut überlegte Argumente.
      51 6 Melden
    • FrancoL 28.02.2016 14:04
      Highlight Ok dann jede Extreme, kann ich auch einsetzen. Dache Extreme sind Extreme gleich welcher Art.
      21 5 Melden
    • Sapere Aude 28.02.2016 14:20
      Highlight Wie stehts mit den extrem Unextremen?
      14 2 Melden
    600

Besteh das Quiz zur Durchsetzungs-Initiative oder du wirst ausgeschafft! 

Es bleibt ein guter Monat, bis die Schweiz über die Durchsetzungs-Initiative abstimmt. Zeit sich fit zu machen. Mach mit beim Ausschaffungsquiz! 

Artikel lesen