Schweiz
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epa05179685 A photo made available 25 February 2016 shows a political advert (R), a montage of the white cross of the Swiss national flag and the Swastika symbol, at the SBB train station Cornavin in Geneva, Switzerland, on 23 February 2016. A initiative launched by Swiss People's Party SVP seeking to enforce the deportation of convicted foreigners ('Enforcement Initiative') is one of four separate issues Swiss voters will decide in the nationwide ballot on 28 February 2016.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Wie die SBB über dieses Hakenkreuz stolperten.
Bild: EPA/KEYSTONE

Kommentar

Die SBB erliegen dem heissesten Abstimmungskampf seit Jahren – wie jeden Winter dem ersten Schnee

Die SBB lässt ein Plakat nicht zu und verstösst damit gegen die Spielregeln im Abstimmungskampf. 



Für solche Wetterstürze hatte die erfolgsverwöhnte Sünneli-Partei wohl keine passenden Kleider mehr im Schrank: Dank der SVP-Durchsetzungsinitiative (DSI) erleben junge Bürgerinnen und Bürger wie ich zum ersten Mal eine öffentliche politische Debatte, die diesen Namen verdient: 

Die SRF-Politsendung «Arena» wurde plötzlich richtig emotional, Privatpersonen machten Geld für Gegenkampagnen locker, Rechtsprofessoren veröffentlichten wütende Manifeste, Bundesrichter mischten sich in politische Diskussionen ein, überdurchschnittlich viele Bürger liefen frühzeitig mit dem Stimmzettel zur Post, ja sogar die Coop- und Migros-Chefs traten vereint gegen die DSI an. 

Dem heissesten Abstimmungskampf seit Jahren sind am Ende nur die Schweizerischen Bundesbahnen erlegen – so wie jeden Winter dem ersten Schnee. Auf dem Höhepunkt des Spektakels stolperten sie über ein Hakenkreuz. Die SBB stoppte ein Plakat mit dem angedeuteten Nazi-Symbol, zu dem das Schweizerkreuz zerfliesst. Es habe «Kundinnen und Kunden in ihren Gefühlen in tiefster Weise verletzt», heisst es in der SBB-Medienmitteilung. 

hakenkreuz, hb, zürich

Das umstrittene Plakat der DSI-Gegner.
Bild: twitter/Parvez Sheik Fareed

Die SBB stuft eine politische Werbung als unzulässig ein, obwohl sie im Juli 2012 vom Bundesgericht diesbezüglich ausgiebig abgemahnt wurde. Die SBB muss seither politische, religiöse oder andere ideelle Aktionen in ihren Bahnhöfen tolerieren. Auch wenn die Entrüstung auf Social Media oder anderswo gross ist. Das Hakenkreuz als Symbol ist in der Schweiz, anders als in Deutschland, nicht verboten.

Eine genauere Erklärung, wie die SBB das Bundesgerichtsurteil interpretieren, bleiben sie schuldig: Der normalerweise sehr kommunikationsfreudige ÖV-Riese ist verstummt und verweigert jegliche weitere Auskunft.

Man kann das Hakenkreuz-Plakat gut finden oder nicht, man kann die DSI ablehnen oder annehmen, aber wenn sich die SVP seit Jahren mit provokativen Plakaten in aller Öffentlichkeit selber überbieten darf, muss die Gegenseite auch provozieren dürfen. 

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Wen verletzt das Hakenkreuz? Nazis? Die gibt es seit dem Fall von Nazi-Deutschland nicht mehr. Neonazis? Sie würden sich ob der Verbreitung des Symbols wohl eher freuen. Einzig bei den Juden wäre eine gewisse Verletzung nachvollziehbar. Sie könnten das Plakat als Verharmlosung des Holocaust empfinden.

Womit die SVP in den letzten Jahren die Schweiz aber zukleisterte, verletzte real existierende Minderheiten. Ihre Plakate verunglimpften Ausländer als schwarze Schafe, Kosovaren als Messerstecher, Schwarze als Pass-Diebe und Muslime als Terroristen.  

Das Hakenkreuz-Plakat verletzt höchstens die heile Welt der Schweizer Stimmbürger, wenn es uns – plakativ aber treffend – vor Augen führt, dass wir über etwas abstimmen, das Anfang einer Entwicklung einer Zweiklassen-Justiz sein könnte, wie es Deutschland 1933 oder Südafrika 1948 erlebte.

Aber Verletzte gibt es bei Kämpfen immer. Bei einem so engagierten Kampf, wie wir ihn gerade sehen, sowieso. Solange die Verletzungen aber unter Einhaltung der Spielregeln entstehen, sind sie legitim. Denn die Spielregeln bestimmen wir. Und wenn wir sie anpassen wollen, muss das Schweizer Volk das tun. Sicher nicht die SBB.

Die provozierendsten SVP-Abstimmungsplakate

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 28.02.2016 13:49
    Highlight Highlight Ich gratuliere allen, die mitgewirkt haben, dass wir uns gegen die Durchsetzungs-Initiative klar durchgesetzt haben!
    Aber die Angriffe der SVP auf unsere multikulturelle Gesellschaft und unser ausgeklügeltes System mit mehreren sich gegenseitig kontrollierenden "Gewalten" zum Schutz von Minderheiten werden weiter gehen.
    Also auch in Zukunft dran bleiben und wachsam bleiben!
    Ich bin sicher nach Kräften dabei, damit wir nach erfolgreicher Defensiv-Arbeit auch wieder mal "fürschi mache" können.
  • sidi77 26.02.2016 23:27
    Highlight Highlight Das ist nun doch ein ziemlich naiver und nicht durchdachter Beitrag. Mit ein bisschen mehr historischem Wissen und Sensibilität für die Opfer des Nazi-Regimes kommt man nicht zum Schluss, dass das Hakenkreuz einzig jene verletze, die der Autorin nicht ins Konzept passen. Wer dieses Symbol ausserhalb seiner eigentlichen historischen Tragweite benutzt, diskreditiert sich selbst.
    • R&B 27.02.2016 14:50
      Highlight Highlight Sorry, kann ich so nicht stehen lassen, weil falsch. Hier mein vorheriger Post:"Auch wenn sich nur wenige für Geschichte interessieren, kennt jeder das Hakenkreuz und weiss, was Holocaust ist. Momentan verstehen wohl viele nicht, dass der Holocaust immer wieder thematisiert wird, um Ausländerhass zu verhindern. Das Hakenkreuz aktiviert bei fast allen den Gedanken an die Schrecken der Nazis, was unangenehm ist. Statt sich darüber im Klaren zu sein, dass das Hakenkreuz als warnendes Mahnmal gesehen werden soll, wird es als Beleidigung der Holocaust-Opfer und somit falsch interpretiert."
    • sidi77 27.02.2016 20:18
      Highlight Highlight Auch wenn Sie Ihre Meinungsäusserung wiederholen, liegen Sie deswegen nicht richtig. Denken Sie zuerst: Wäre das Hakenkreuz einzig als Mahnmal gedacht, müsste es in Deutschland allgegenwärtig sein. Ist es aber nicht, und zwar deswegen nicht, weil es Gefühle verletzt. Versuchen Sie stattdessen, gute Argumente in Worte zu fassen anstatt Hakenkreuze zu verwenden.
    • rodolofo 28.02.2016 08:06
      Highlight Highlight @ sidi77
      Es ist ja (noch) kein Hakenkreuz!
      Es ist ein angedeutetes, sich erst abzeichnendes Hakenkreuz!
      Bitte schauen Sie zuerst genau, bevor Sie denken und drauflos polemisieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • flixio 26.02.2016 22:42
    Highlight Highlight Wie bereits öfters gesagt sollte man prinzipiell keine politische Werbung auf den bildschirmen im Bhf ZH.. egal was auch immer die meinung hinter dem Hakenkreuz ist so etwas sollte auf gar keinen fall an einem der wichtigsten Bahnhöfe der Schweiz abgebildet werden, man nehme an ein Tourist dem die Landessprache föllig fremd ist besucht ein Land und an einem Bhf ist ein riesen Bildschirm mit einem Hakenkreuz abgebildet... wass soll sich dieser dazu denken ? ich bin selbst gegen die DSI aber ein Hakenkreuz als "werbung" finde ich einfach nur dämlich
    • R&B 27.02.2016 14:52
      Highlight Highlight Mir sind Menschenrechte und eine faire Demokratie wichtiger, als die Meinung eines Touristen, der nicht wissen will, warum dieses Plakat im Bahnhof hängt.
    • Biene Maja 28.02.2016 03:42
      Highlight Highlight Der Autorin geht es um "gleiches Recht für alle". Die sbb kann nicht einfach ein Plakat entfernen weil es ihr zu extrem ist, während die svp seit Jahren unser Land mit polemischer und diffamierender Werbung zupflastert. Dafür nimmt die sbb deren Geld gerne, aber tut plötzlich pikiert, wenn die Gegenseite nachzieht? Und was die Touristen betrifft: die extremen svp-plakate mit Ausländern als Messerstechern, etc. - macht das etwa einen so viel besseren Eindruck als das Hakenkreuz?
  • HabbyHab 26.02.2016 19:59
    Highlight Highlight Also in einem Punkt muss ich die SBB in Schutz nehmen: grundsätzlich können wir nicht wirklich viel dafür, dass im Winter nicht alles so reibungslos funktioniert ;)
  • Aaron 26.02.2016 18:47
    Highlight Highlight Dazu, Ruedi Widmer in der WOZ.
    Benutzer Bild
    • Philipp Dahm 26.02.2016 18:49
      Highlight Highlight <3 Der ist grossartig!!!
  • seventhinkingsteps 26.02.2016 17:42
    Highlight Highlight https://www.change.org/p/stoppt-die-willk%C3%BCr-svp-plakate-aus-dem-bahnhof-verbannen
  • rodolofo 26.02.2016 17:01
    Highlight Highlight Ich finde es gar nicht so schlecht, wenn wir bei politischen Auseinandersetzungen emotional mitgehen und dabei folglich auch überspitzen und dramatisieren.
    Wir dürfen uns vom "populistischen" SVP-Stil ruhig auch etwas inspirieren lassen!
    "Emotional sein" muss ja nicht gleichbedeutend sein mit "ständig schimpfen und toben", sondern kann auch angenehmere Gefühle transportieren, wie Lebensfreude und Lebenslust!
    Wichtig ist mir, dass die Gefühle echt sind.
    Wer nur künstlich grinst, oder dauernd lächelt, der erreicht mich nicht. Was eine solche "kopflastige" Person sagt, ist nicht wichtig für mich.
  • StealthPanda 26.02.2016 15:44
    Highlight Highlight Vergessen wir z.T nicht dass die Ausgangsbedingungen total verschieden waren? Hitler konnte nur an die Macht kommen da Deutschland durch den Friedensvertrag praktisch Annexiert wurde. Es herrschte grosse Arbeitslosigkeit und das Land war Zerstört nach dem 1.Weltkrieg. Der Verlust von 15% Landwirtschaftlicher nutzfläche und 17% weniger Getreideertrag führte zu Hunger in der Bevölkerung.Für Hitler ein idealer Nährboden das Volk wollte sich nicht mehr unterdrücken lassen. Durch die Kriegsmaschinerie hat er Arbeit geschaffen und damit den "Volkswillen" erfüllt. Bei Fehler bitte Korrektur machen ;)
    • Herbert Anneler 26.02.2016 17:20
      Highlight Highlight Immer noch empfehlenswert: Die Werke von Historiker Walter Hofer (SVP) - als die SVP noch ohne Wenn und Aber auf dem Boden der Demokratie stand...
    • R&B 27.02.2016 14:53
      Highlight Highlight @StealthPanda: Und darum ist umso schlimmer, dass Ausländerhass in einer Wohlstandsgesellschaft Nährboden findet.
    • StealthPanda 27.02.2016 15:08
      Highlight Highlight @DenkeZuerst Ich stimme dir zu. Ausländerhass ist etwas schlimmes. Doch sehe ich die ganze sache mit der SVP nicht ganz so schwarz wie viele andere Leute hier. Es wird ja schon von Diktatur und macht übernahme gesprochen und Parallelen zu Hitler. Und dieses Szenario wollte ich erläutern. Wir vergleichen hier Menschen die Angst um ihre Zukunft hatten und mit Hitler ihr Seelenheil gefunden haben und dadurch bereit waren ihm zufolgen mit der SVP die einfach bürgerlich weit Rechts steht. Die SP würde sich auch gut tun mal auf die stimmen des Mittelstands zu hören anstatt nur auf Prof. Dr. Ing xxxx
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 26.02.2016 13:38
    Highlight Highlight Satire und Propaganda darf fast alles. Bei letzterem könnte man einen Konsens finden, in dem man für Propaganda eine Regel findet. Z.B. Nur Text, keine Symbole, Karikaturen und Fotos, ähnliches, ausser die offiziellen Parteilogos (Absender). Zudem so denke ich, muss schon heute der Absender, das Komitee, klar erkennbar sein. Damit könnte eine Versachlichung in Abstimmungen erreicht werden (evtl. aber auch Verrohung der Sprache/Schrift). Hakenkreuzsymbole an Bahnhöfen und Flughäfen irritieren mehr als nötig und haben keinen informativen Nutzen. Abstimmungen sollten über Argumente stattfinden.
    • Buebi 26.02.2016 14:47
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse: Genau. Nur noch Text und zwar schwarz auf weiss und das Parteilogo e basta!

      Initiative lancieren? :-)
  • R&B 26.02.2016 13:27
    Highlight Highlight Liebe Rafaela Roth: Vielen Dank für diese treffende Analyse. Auch wenn sich nur wenige für Geschichte interessieren, kennt jeder das Hakenkreuz und weiss, was Holocaust ist. Momentan verstehen wohl viele nicht, dass der Holocaust immer wieder thematisiert wird, um Ausländerhass zu verhindern. Das Hakenkreuz aktiviert bei fast allen den Gedanken an die Schrecken der Nazis, was unangenehm ist. Statt sich darüber im Klaren zu sein, dass das Hakenkreuz als warnendes Mahnmal gesehen werden soll, wird es als Beleidigung der Holocaust-Opfer und somit falsch interpretiert.
  • blueberry muffin 26.02.2016 12:59
    Highlight Highlight Euch ist aber schon klar, das die NSDAP am Anfang auch mal nur von "Juden ausschaffen" sprach? Und gleich wie die SVP verglichen sie Juden, Roma, etc. gerne mit Tieren wie Raben, Ratten, ...

    Und zu den Deutschen die "schockiert" sind ueber das Plakat, mein Grossvater kaempfte an der Grenze gegen Nazis, was hat ihr Grossvater oder Vater getan?
    • sheimers 26.02.2016 13:28
      Highlight Highlight Wenn die SVP mit den Ausländern fertig ist, wird sie sich die nächste Randgruppe als Opfer aussuchen. Vielleicht die "Scheininvaliden", oder die bösen Intellektuellen.
    • Hayek1902 26.02.2016 13:47
      Highlight Highlight die nsdap hatte auch eirtschaftspolitisch am Anfang etwa das selbe Programm wie die SP. Welche Erkenntnis ziehen Sie aus dieser Tatsache?
    • Alex23 26.02.2016 14:10
      Highlight Highlight Blueberry: Lass dich nicht bluffen. Ich kenne keinen! Deutschen, der darüber schockiert ist. Im Gegenteil. Die angeblich so Schockierten werden jetzt zuhauf aus irgendwelchen Versenkungen gezerrt. Komischerweise genau von denen, die sich sonst gerade nicht gerne reinreden lassen von denen "ähnet der Grenze".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschüse Üse 26.02.2016 12:56
    Highlight Highlight Das Hakenkreuz stammt aus einer schlimmen Zeit, kleine Parallelen sind da. Aber nur kleine. Die Schweiz ist noch weit weg von so etwas. Darum find ich den Vergleich ein wenig übertreiben. Leider fangen die SVP Gegner jetzt auch mit der Angstmacherei an.
    • DAMA 26.02.2016 13:11
      Highlight Highlight es fängt immer harmlos an...
    • sheimers 26.02.2016 13:33
      Highlight Highlight Die Parallelen sind nicht klein, wir sind einfach erst am Anfang. Die Situation ist aber die gleiche: Es gibt eine Wirtschaftskrise, rechte Parteien spielen sich als Retter auf und schimpfen über die Regierung. Weil die Rechtsextremen auch keine echte Lösung für die Krise haben, schieben sie die Schuld irgendwelchen Randgruppen zu, die sich nicht wehren können. Juden wurden durch Moslems getauscht, sonst ist alles identisch. Bei der NSDAP sind nach den Juden bald auch andere dran gekommen. Manche hetzen heute auch schon gegen Scheininvalide, Schwule, Linke, ... Wo ist der Unterschied?
    • lily.mcbean 26.02.2016 13:41
      Highlight Highlight Ich persönlich sehe dieses Plakat als Warnung und zugleich soll es uns dran erinnern wie schnell es doch einst ausser Kontrolle geraten ist... Genau so schnell, wenn nicht noch schneller dank der Digitalisierung, kann es wieder passieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trollo 26.02.2016 12:56
    Highlight Highlight ich erwarte das die dsi richtigerweise bachab geschickt wird. das plakat wird wohl keine nein stimmen generiert haben.
    zurückbleiben werden einige, in der provokationsspirale gefangene gemüter, hüben wie drüben. das " in-eine-bestimmte-ecke-drängen" wird erfolgreich von rechts wie links weiter praktiziert.
    hoffentlich hat die vernunftsmehrheit etwas aus dieser diskussion gelernt und wird sich künftig rechtzeitig einbringen.
    • rodolofo 26.02.2016 15:41
      Highlight Highlight Theoretisch gebe ich Dir ja recht, trollo.
      Aber glaube mir, ich habe in der letzten Tagen und Wochen oft genug versucht, mit diesen "Typen vom rechten Rand" offen und ehrlich zu kommunizieren!
      Ich habe alles versucht, mal mit Verständnis, mal mit Selbstkritik, mal mit Spontaneität, mal mit sachlichen Argumenten, aber es war zwecklos.
      Ich bin nicht durchgedrungen!
      Und weisst Du, woran das wohl liegt?
      Diese Leute brauchen einen Sündenbock, auf dem sie rumprügeln dürfen.
      Wenn Du denen sagst: "Ich bin doch kein Sündenbock!" dann lachen die nur und prügeln weiter drauf los.
      Mir reicht's!
    • trollo 26.02.2016 17:43
      Highlight Highlight sicher kennst du die gausche' glockenkurve (diagramm). es macht keinen sinn die ränder umstimmen zu wollen, da mengenmäßig nicht relevant. wer es schafft die mitte zu überzeugen, wird erfolgreicher sein. das plakat mag eine geglückte provokation sein, an der sich einige bestätigt sehen. mit respektlosigkeiten und ineckendrängen holt man keine nein stimmen.
  • happygoalone 26.02.2016 12:25
    Highlight Highlight Ich mag den Zusammenhang zwischen der Berichterstattung und der Werbung für schwarze Schnür-Booties mittendrin. Passt! 👋🏼
    Benutzer Bild
  • Sapere Aude 26.02.2016 12:22
    Highlight Highlight Die gespielte Empörung mancher ist irgendwie niedlich, da wird das Land über Jahre mit fremdenfeindlichen Plakate zugekleistert und niemand störts. Wenn die politische Entwicklung in der Schweiz mit jener in Deutschland und Südafrika vergliechen wird und dies zu recht, dann hyperventiliert das Land. Ich bin kein Freund solcher Propaganda, aber das eine zu erlauben und das andere zu verbieten ist nicht in Ordnung. Die eigentliche Diskussion bezüglich der Unterwanderung des Rechtsstaates durch die SVP geht leider unter.
    • Unkalmar 26.02.2016 14:20
      Highlight Highlight Unser Rechtsstaat wird von Euroturbos unterwandert, welche immer noch mehr EU-Recht automatisch in der Schweiz übernehmen wollen.
    • Sapere Aude 26.02.2016 14:33
      Highlight Highlight Welche Partei spricht sich heute noch für den EU Betritt aus? Selbst die SP ist in dieser Frage gespalten. Von welchen Gesetzen sprechen Sie denn genau? Über die Bilateralen durften Sie abstimmen. Klar übernimmt die Schweiz manche Regelungen und Gesetzgebungen, schlicht weil es den Handel mit unserem wichtigsten Exportmarkt erleichtert. Das ist ein ganz normaler Vorgang, der vom demokratisch gewählten Parlament durchgeführt wird. Falls sie aber mit irgendeinem Gesetz ein Problem haben dürfen Sie gerne ein Referendum dagegen einreichen.
    • rodolofo 26.02.2016 15:48
      Highlight Highlight @ Unkalmar
      Wir müssen diese Regelungen automatisch übernehmen, wenn wir Zugang erhalten wollen zum EU-Markt!
      Gleichzeitig haben wir aber bei der Gestaltung solcher Regelungen nichts zu sagen.
      So sieht unsere grossartige "Freiheit" aus...
      Und unsere Regelungen über "Pühühünterfleisch" sind eben nicht nur zum lachen.
      Da wird nämlich in grossem Stil Etiketten-Schwindel betrieben!
      Aber das Recht auf Schwindel gehört auch zu unserer vielgepriesenen Freiheit...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobias K. 26.02.2016 12:06
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass man provozieren soll. Aber nicht mit einem Symbol welches für die Verfolgung und systematische Vernichtung von Juden, Behinderten, Zigeuner, Homosexuellen, politischen Gegnern, Intellektuellen usw. steht. Das ist einfach wiederlich und hat rein nichts mit der DSI zu tun. Diese "Provokation" spielt genau den falschen in die Karten.
    • herschweizer 26.02.2016 12:18
      Highlight Highlight nein eben NICHT gewisse Paralellen müssen genau aufgezeigt werden mit 1933 oder soll das totgeschwiegen werden?
    • Tobias K. 26.02.2016 12:32
      Highlight Highlight Nein ich sehe die Paralellen nicht. Wird jemand ins KZ abgeschoben? Vergast? Lebenslang inhaftiert unter Folter? Werden medizinische Versuche durchgeführt? Wird es eine Kristallnacht geben? Brennen Synagogen oder Moscheen? Müssen wir unsere Lehrbücher verbrennen? Kaum. Ich stimme ebenfalls gegen die DSI, bin aber der Meinung, dass das Gegnerlager weit über das Ziel hinausgeschossen ist mit dieser Kampagne.
    • blueberry muffin 26.02.2016 12:44
      Highlight Highlight Zufaelligerweise haltet die SVP ihre Plakate gern Schwarz - Weiss - Rot, das ist natuerlich dann keine direkte Anspielung auf Nazis.

      Jeder Neo Nazi versteht was sie damit sagen wollen, wir sind die neue NSDAP, waehlt uns.
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  • DAMA 26.02.2016 12:02
    Highlight Highlight 1. Danke für den Artikel.
    2. Seit anfangs DSI Gegnerin.
    3. Fand ich das Hakenkreuzplakat gar nicht so schlecht, weil ich das nicht so angesehen habe, bis mich das Plakat aufmerksam gemacht hat. Und tatsächlich, das Plakat hat schon ein bisschen Recht. Wenn wir die DSI annehmen, lebt die Schweiz in einer modernen Apartheid, wo die Schweizer nur unter Schweizer leben (wollen). - Das Plakat war gut, hat was bewegt und die Leute zum nachdenken gebracht!!!
  • bleibgut92 26.02.2016 11:40
    Highlight Highlight Ich muss ehrlich gestehen, dass ich keinen besseren Vergleich zum Denken und Handeln der Volkspartei gesehen habe. Die Parallelen sind erschreckend... Und das die Wahrheit unangenehme Gefühle auslösen kann, ist bekannt. Ich möchte auch über meine Gefühle reden, ich kann es nicht mehr zurückhalten..... Ich schäme mich für das braune Gedankengut meiner Landsleute....
    • Qui-Gon 26.02.2016 13:54
      Highlight Highlight Das systematische Schüren von Misstrauen gegenüber Parlament, Regierung und Gerichten, das Überhöhen des Volkswillens, die Bildsprache und die Rhetorik: Wer die Parallelen nicht sieht, steckt den Kopf ganz tief in den Sand.
    • rodolofo 26.02.2016 15:58
      Highlight Highlight Mir ist es etwas unwohl, wenn ich diesen stockbürgerlichen Staat und seine Institutionen verteidigen muss.
      In ähnlicher Weise, war ich es leid, immer die arme "Verräterin" Eveline Widmer Schlumpf in Schutz zu nehmen, indem ich in Diskussionen immer ihre hervorragende Kompetenz hervorstrich.
      Auch die "abtrünige Verräterin" machte eine stockbürgerliche Politik!
      Und vor dem Hintergrund der zunehmend hässlich politisierenden SVP'ler erscheinen mir die FDP-Leute schon richtig sympatisch!
      Das geschieht, wenn man ein Land "unatraktiv" zu machen versucht für MigrantInnen und Flüchtlinge...
  • Dr. B. Servisser 26.02.2016 11:34
    Highlight Highlight Gut gemacht SBB! Ich finde diese Hakenkreuzplakat wiederlich und bin froh, ist es endlich weg.

    Ein Vergleich mit der Nazidiktatur hat nichts zu suchen in einem Abstimmungskampf.
    • Linus Luchs 26.02.2016 12:20
      Highlight Highlight Dr. B. Servisser, ein Vergleich mit der Nazidiktatur hat dann in einem Abstimmungskampf etwas zu suchen, wenn die Partei, welche die betreffende Initiative verantwortet, typische Eigenschaften des Faschismus aufweist, und demzufolge die Initiative solche Merkmale trägt, in diesem Fall die Ungleichbehandlung vor dem Gesetzt und die Missachtung der Menschenrechte. Niemand will die aktuelle Situation in der Schweiz mit dem Grauen der Nazidiktatur gleichstellen. Es geht darum, braunes Gedankengut zu identifizieren und ungeschminkt zu benennen.
    • Hierundjetzt 26.02.2016 13:00
      Highlight Highlight Aber wenn Sozialdemokraten als rote Ratten beschimpft werden (analog 1933!!) dann ist das voll ok.

      Auf dem rechten Auge blind oder was?
      Benutzer Bild
    • Linus Luchs 26.02.2016 13:07
      Highlight Highlight Zaafee, logisch können in allen Ländern nur Ausländer ausgewiesen werden, aber keine Inländer. Hältst du das für ein schlaues Argument oder mich für blöd?
      Diese Möglichkeit der Ausweisung ist auch in Ordnung, wenn die gesetzlichen Grundlagen und die Gerichtspraxis den Prinzipien eines Rechtsstaates entsprechen. Aber genau das wäre bei der Annahme der DSI in der Schweiz nicht mehr der Fall. Warum nicht? Lies nach:
      http://www.durchsetzungsinitiative-nein.ch/die-schweiz-ist-ein-rechtsstaat
      In einer solchen Aushebelung des Rechtsstaates steckt faschistischer Ungeist.
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  • Perseus 26.02.2016 11:20
    Highlight Highlight Wie kann man nur so so etwas gutheissen?
    • DAMA 26.02.2016 13:12
      Highlight Highlight Wie kann man die andere Plakate der SVP gutheissen?
    • Perseus 26.02.2016 13:42
      Highlight Highlight Hab ich gesagt ich finde die anderen Plakate gut?
  • TanookiStormtrooper 26.02.2016 11:19
    Highlight Highlight Schöner Kommentar.
    Ich hoffe beim nächsten Hetzplakat der SVP, welches ja bestimmt nicht lange auf sich warten lässt, schreiben auch alle der SBB wie sehr es ihre Gefühle verletzt. Ich werde es ganz bestimmt tun.
    • DAMA 26.02.2016 11:51
      Highlight Highlight ich auch.
  • Qui-Gon 26.02.2016 11:05
    Highlight Highlight Kann mich nicht erinnern, dass es je so einen breiten Widerstand gegen die SVP gegeben hat. Das sind ja weiss Gott nicht nur "Linke". Ich hoffe, dass die Scharfmacher der SVP am Sonntag Schirffbruch erleiden und sich dieser Trend fortsetzt. Sind die Leute endlich aufgewacht?
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 26.02.2016 14:25
      Highlight Highlight Aus der Sicht der SVP handelt sich bei den Gegner nur um Linke ;)
    • rodolofo 26.02.2016 16:08
      Highlight Highlight Die CVP-Wendehälse werden erst umsschwenken, wenn sie sehen, dass "linkes, beziehungsweise weltoffenes Gedankengut" wieder mehr im Trend liegt.
      Dann wird "Röhren-Doris" hoffentlich "in die Röhre gucken"!
      Als "Atom-Doris" ist sie nach Fukushima plötzlich ökologisch-grün geworden und hat die Energie-Wende "erfunden".
      Und jetzt mit der Rechtsbürgerlichen Mehrheit im Parlament erfindet sie sich wieder neu, als "Ministerin für Sicherheit in einspurig befahrenen Autobahn-Tunnels".
      Vergessen wir eines nicht:
      Hitler sollte als "Kampfhund" die Arbeiterbewegung zerschlagen, geriet aber ausser Kontrolle.
    • Pakart 26.02.2016 17:54
      Highlight Highlight Es ist zu hoffen!
  • whatthepuck 26.02.2016 10:49
    Highlight Highlight "... dann muss die Gegenseite auch provozieren dürfen". Wenn man's kann, dann soll man schon provozieren dürfen. Wenn man sich nur mit Hakenkreuzchen in Szene setzen kann, sollte man es besser lassen. Unabhängig vom politischen Inhalt der Kampagnen sollte das Linke Lager mal in den Werbeunterricht bei der SVP. Die einen malen herzige Schäfchen mit unterschiedlichen Farben an, die anderen bedienen sich historisch schwerst belasteten Symbolen. Und beide schüren ähnliche Emotionen. Ich weiss, wem ich meine Kampagne anvertrauen würde.
    • blueberry muffin 26.02.2016 13:01
      Highlight Highlight Dem Typ der seine Plakate in Schwarz-Weiss-Rot haelt und Tiersymbole verwendet, wie die Nazis?

      Gut, dann nehmen sie halt Goebbels als PR-Manager - ich glaube zwar, er ist seit 60 Jahren tod.
  • samara 26.02.2016 10:41
    Highlight Highlight "...Wen verletzt das Hakenkreuz? Nazis? Die gibt es seit dem Fall von Nazi-Deutschland nicht mehr." Sie waren eben nie weg, sondern sie waren und sind immer noch da.
  • Lowend 26.02.2016 10:28
    Highlight Highlight Es ist übrigens auch stossend, wie die SVP nun den jüdischen Glauben vorschiebt und sich als Beschützer dieser Juden darzustellen, denn nicht wenige ihrer Plakate erinnerten mich an den "Jud Süss" und öfters hört man an den SVP Stammtischen die Thesen von viel zu grossen Einfluss der Juden auf die Finanzwelt und all die anderen antijüdischen Ressentiments, aber nun wo es ihnen nutzt, benutzt die SVP den jüdischen Glauben plötzlich und wird gar zum temporären Beschützer von jüdischen Gefühle. Wann merken die Schweizer endlich, was für ein orwellscher Newseak von dieser Populisten Partei kommt!
    • samara 26.02.2016 10:48
      Highlight Highlight Lowend, richtig! Jüdische Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina, hielt am 1.2.2016 eine Mahnwache am Paradeplatz. Die Botschaft: "Die Europäische Menschenrechtskonvention wurde nach dem Schrecken des Holocaust und des Zweiten Weltkrieges beschlossen. Wir appellieren an die
      Schweizer Stimmbevölkerung, das Rad nicht 60 Jahre zurückzudrehen." http://www.jvjp.ch/wb/media/docs2016/JVJPFlyerDurchsetzungsinitiativeDef.pdf http://www.jvjp.ch/wb/pages/de/aktuell.php
    • Lowend 26.02.2016 11:07
      Highlight Highlight Danke samara! Es tut gut, endlich mal Stimmen der angeblich von dieser Werbung Betroffenen zu lesen!
    • trollo 26.02.2016 11:30
      Highlight Highlight du sitzt an svp stammtischen!?
  • Lowend 26.02.2016 10:17
    Highlight Highlight Die Anhänger der heilen Füdlibürgerwelt, sprich die Wähler der SVP, sahen in dieser Werbung einen Härtefall und haben sich bei der SBB beschwert, die ihnen nach erneuter Prüfung Recht gab und in vorauseilendem Gehorsam diese Werbung abstellte.
    Die Schlagzeile lautet desshalb:

    SVP berief sich bei SBB auf Härtefallklausel!

    PS: Auch hier wäre der rechtsstaatliche Weg übrigens über ein Gerichtsurteil und eine superprovisorische Verfügung gegangen, aber die SVP setzte lieber ihre Sturm- oder besser Stürmitruppen ein, um unliebsame Werbung entfernen zu lassen und gab damit dem Sujet zu 100% recht!
    • Lowend 26.02.2016 10:52
      Highlight Highlight Tja, ich nehme mir da die SVP zum Vorbild, die mich auch schon des öfteren als "Ratte" oder ähnliches bezeichnet hat, was sicher ähnlich anmassend ist, wie sich das Recht herauszunehmen, nicht genehme Meinungen als anmassend zu verurteilen.
    • Martiis 26.02.2016 11:37
      Highlight Highlight Trader, Sie wählen eine Partei, die ganze Menschengruppen als Scheininvalide oder Messerstecher diffamiert und fühlen sich beleidigt, wenn man Sie Füdlibürger nennt. Lernen Sie einzustecken, wenn Sie selbst für menschenverachtende Politik einstehen!
    • Martiis 26.02.2016 12:06
      Highlight Highlight Ich habe Sie nicht beleidigt, sondern gesagt, dass Sie als SVP-Wähler einstecken können sollten. Wenn Sie keiner sind umso besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 26.02.2016 10:02
    Highlight Highlight Ich hoffe ja sehr das die DSI der SVP am Sonntag eine Talfahrt erfährt. Gewonnen ist noch nichts, und sollte Sie durchkommen, dann vielleicht auch Dank diesem Schandkreuz.
  • nilson80 26.02.2016 09:59
    Highlight Highlight Von mir aus können die Hakenkreuze gerne wegbleiben, dafür erwarte ich aber auch in Zukunft dass gleiches für die Hetzplakate der SVP gilt. Zur Aufheiterung ein schöner Kommentar aus dem grossen Kanton zur aktuellen Lage dort:
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    • Alex23 26.02.2016 12:29
      Highlight Highlight So ein Filmchen würde hierzulande im Parallelfall Himmel und Hölle in Bewegung setzen. Nicht auszudenken, die Reaktionen :)
  • Hypatia 26.02.2016 09:45
    Highlight Highlight Das argumentum ad Hitlerum perfertiert die Initiative zu einem rassistischen Manifest.

    Es ist doch schon längst gängige Praxis, dass straffällige Personen mit einer wie auch immer beschränkten Aufenthaltsbewilligung des Landes verwiesen werden können!

    Die rechtskonservative Haltung vieler Schweizer Stimmbürger gehört zur Identität dieser Schweiz und kann sich in diesem Land als gesetzgebende Kraft ausdrücken, was leider in allen anderen europäischen Staaten nicht der Fall ist.

    Wir müssen diese Leute Ernst nehmen und dürfen sie nicht als Rassisten auf öffentlichen Plätzen beschimpfen. http://n
    • Nicholas Fliess (1) 26.02.2016 12:37
      Highlight Highlight Welch ein Irrtum, Hypatia, wir dürfen durchaus. Noch ist die Schweiz ein recht freies Land...
  • mauchmark 26.02.2016 09:17
    Highlight Highlight SBB Edition [Achtung Ironie...] ...nur das Jahr 1924 würde auch auf die anderen Hakenkreuz-Plakate gehören!
    Benutzer Bild
    • TheMan 26.02.2016 12:34
      Highlight Highlight Lowend und die SP würden diese Zeichen gerne als Schweizer Flagge sehen.
    • blueberry muffin 26.02.2016 13:05
      Highlight Highlight @ TheMan jeder der Arbeiterklasse wuerde dieses Zeichen gerne als Schweizer Flagge sehen. Ihr Hakenkreuz scheint da weniger beliebt.
    • TheMan 26.02.2016 13:19
      Highlight Highlight blueberry muffin sorry ich bin ein Arbeiter. Und sorry den Komunismus funktioniert nicht. Es würde kein Direkte Demokratie dan geben, wähle geht nicht mehr. Und dem Präsi ist dan das Volk egal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 26.02.2016 09:13
    Highlight Highlight Ich glaube, wir müssten dringend mal unsere Fröntler-Vergangenheit nochmals aufarbeiten!
    Bei uns in der Schweiz gab es sehr viele, die mit dem Hitler-Régime sympatisierten!
    Hitler brauchte die Schweiz gar nicht anzugreifen, weil sie dienstfertig "kooperierte".
    Der Helden-Mythos spricht von einem im "Landi-Geist" geführten "Freiheits-Kampf".
    In der Realität wurden viele Juden an der Grenze angehalten und zurückgeschickt in den sicheren Tod.
    Wo sind die Parallelen zu heute?
    Einige Stichworte: "Putin-Versteher", "Soldaten an die Grenze stellen", "Flüchtlinge zurück schicken", "Gelbe Karte"...
    • FrancoL 26.02.2016 09:35
      Highlight Highlight Die Aufarbeitung der Frontaler-Legenden wäre ein GUTES Thema Thema.
      Hintergrund für so einen Artikel?
      Auch in der Schweiz gab es genügend Anhänger von Hitler und Mussolini. Der Faschismus beschränkte sich NICHT nur auf DE und IT.
      Darum wehret den Anfängen auch hier kann die Saat des Faschismus bestens aufgehen.
    • Amanaparts 26.02.2016 09:57
      Highlight Highlight Die Schweiz hat eine lange Tradition von "sich nicht mit der Vergangenheit auseinander setzen". Man redet nicht gerne über Marcel Pilet-Golaz, der Nationalen Bewegung in den 30er, Schweiz als Armenhaus Europas, Verdingkinder, Frauenwahlrecht, Massenauswanderungen, Wirtschaftswachstum durch Immigranten usw.

      Wir sind viel lieber das reichste Land der Welt, weil Eidgenossen das Land mit ihren eigenen Händen aufgebaut haben. Obwohl man noch hunderttausende von faulen Ausländern durchfüttern musste. Wieso bedankt sich niemand!! Gopferdammi!!
    • Unkalmar 26.02.2016 10:41
      Highlight Highlight @FrancoL, Ergänzung: Faschisten gab es damals in praktisch jedem Land, sogar in den USA (Silver Legion, Black Legion, Business Plot).
      Faschistische Regierungen gab es in I, D, E, RO, HR, HU, JP. Der Gegenpol zu den Faschisten waren die Kommunisten, welche nicht minder totalitär und menschenverachtend waren (UdSSR, China, Kambodscha, Nordkorea, u.a.). Beide Totalitarismen versprachen vor ca. 100 Jahren das Ende der sehr ungerechten, noch aus absolutistischen Monarchien stammenden Klassengesellschaften damaliger Republiken, worunter fast alle Menschen litten. Revolution war unausweichlich.

    Weitere Antworten anzeigen
  • C0BR4.cH 26.02.2016 08:47
    Highlight Highlight Danke für deinen Kommentar Rafaela : )
    Was du da niedergeschrieben hast, kann ich so unterschreiben.
    • Rafaela Roth 26.02.2016 09:26
      Highlight Highlight Danke dir!
  • Spassvogel88 26.02.2016 08:40
    Highlight Highlight Hört mal mit dem sbb bashing auf.
    Und bitte bitte bitte stellt den linken journalisnus wenigstens ein bisschen ein!
    • Qui-Gon 26.02.2016 08:47
      Highlight Highlight 88 (?) Watson hat seine Linie, die ist bekannt. Die WW auch. Dann sing dein Lied doch woanders, du komischer Vogel.
    • Alex23 26.02.2016 08:52
      Highlight Highlight Und dafür den rechten Journalismus verdoppeln? Wirklich ein Spassvogel.
    • Döst 26.02.2016 09:14
      Highlight Highlight Wenn watson meint mit einem politisch (sehr) linken Kurs werde man kommerziell erfolgreich, sollen sie diesen Kurs halt so fahren. Bzgl. Publikum grenzt man sich aber schon sehr ein.
      Beim Start von watson (2014) wurde die Zielgruppe wie folgt definiert: der ideale Watson-Kunde ist weiblich, 25-jährig, mobil, Migrationshintergrund, Maturaabschluss, mit Tattoos geschmückt.

      -> definitv nix für mich :)
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  • icarius 26.02.2016 08:38
    Highlight Highlight Sehr scharfsinniger Kommentar. Es ist heuchlerisch, wenn man ein Plakat verbietet dass auf pointierte Weise auf die Gefahr totalitärer Tendenzen hinweist und gleichzeitig Plakate zulässt die Ausländer pauschal als Ratten darstellt.
  • ptzi 26.02.2016 08:36
    Highlight Highlight auch wenn das plakat weg muss (auch meine meinung) hats doch sein ziel erreicht. die medien sind proppenvoll davon. ob das nun noch am bahnhof hängt oder nicht ist egal.
  • joséklopp 26.02.2016 08:35
    Highlight Highlight Skandalös ist die Aussage der SBB, sich keinensfalls in den Wahlkampf einmischen zu wollen. Dass man ein Plakat der Gegenseite zuerst mit Verweis auf das Recht politischer Werbung verteidigt und es dann zurückzieht, mit der Begründung das vehemente Reaktionen eingingen, ist hingegen ein klare Message. Die Schafe, Messerstecher und Minarette rufen bei mir &vielen anderen ebenso vehemente Reaktionen seit Jahren hervor.
    Da ist Zweifel an der Unabhängigkeit angebracht. Wie absurd, dass die Schweiz 2(!) Tage vor dem Abstimmungstag darüber diskutiert, ob ein Plakat auf Bhf-Screens erscheinen darf.
  • amore 26.02.2016 08:18
    Highlight Highlight Liebe SBB, du hast versagt.
  • 7immi 26.02.2016 08:15
    Highlight Highlight gemäss der pressemitteilung wird der schritt u.a. mit "[Das Symbol]hat die Gefühle von Kundinnen und Kunden in tiefster Weise verletzt und ihre persönliche Vergangenheit verharmlost."
    dem kann man nichts entgegensetzen. das hakenkreuz ist vorbelastet. die svp provoziert zwar auch, allerdings scheinbar unter der "schmerzgrenze" und ohne dermassen vorbelastete symbolik. obwohl ich gegen die dsi bin, überschreitet dieses symbol alle grenzen.
    • Linus Luchs 26.02.2016 09:21
      Highlight Highlight 7immi, ja, die svp-Plakate liegen nur scheinbar unter der Schmerzgrenze. In Wirklichkeit schmerzen sie massiv. Ein eingebürgerter Spanier sieht das Plakat 3 und erkennt sich als Dieb. Eine Muslima geht durch die Stadt und sieht sich auf Plakat 5 als terroristische Bedrohung. Dem Deutschen, der in der Schweiz lebt und arbeitet, wird mit Plakat 8 vermittelt, er sei die einmarschierende Gefahr. In jedem einzelnen Fall das tut sehr, sehr weh. Die svp-Plakate verursachen eine hunderttausendfache persönliche Kränkung. Und auch mich als Schweizer schmerzt der Anblick dieser schändlichen Hetzplakate.
    • 7immi 26.02.2016 09:50
      Highlight Highlight @linus
      ...mit dem kleinen aber feinen unterschied, dass 60mio tote und zerstörte familien die vorgeschichte des einen symbol ist. das ist einige eskalationsstufen weiter... oder wollen sie die nazizeit etwa verharmlosen mit ihrem vergleich?

      @sound
      danke!
    • Linus Luchs 26.02.2016 11:19
      Highlight Highlight @7immi + Fr. Fredy: Ihr könnte euch sicher sein, das Grauen des 2. Weltkriegs und des Holocaust ist mir sehr präsent, nicht zuletzt aus biografischen Gründen. Und ich kämpfe fast täglich gegen die Wiedererstarkung faschistischer Kräfte, wie sie im Gedankengut und den Zielsetzungen der svp zum Ausdruck kommen.
      Über die Sujetwahl beim Hakenkreuzplakat habe ich mich bereits kritisch geäussert:
      http://www.watson.ch/!757428394 08:59 Uhr.
      Und wenn ihr schon über so viel historisches Bewusstsein verfügt, dann können wir auf eure Nein-Stimmen gegen das Apartheidsgesetz ja hoffentlich zählen, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 26.02.2016 08:08
    Highlight Highlight Die SBB ist nur ein weiterer Kollateralschaden. Die Frage, die wir uns alle stellen müssen: Wollen wir wirklich die Proaganda der SVP mit ähnlichen Inhalten kontern? Die SVP treibt laufend Keile in die Gesellschaft, missbraucht das Stimmvolk und verweigert jegliche Zusammenarbeit in Bundesbern. Diese schweizfeindliche Gesinnung müssen wir bekämpfen, da dies nicht zu unserem Land und unserer Tradition passt. Die Schweiz zeichnen die Kompromisse nach langen Debatten aus und die letztlich gemeinsame Verständigung. So war unsere Kultur und so soll sie wieder werden!
    • Merida 26.02.2016 08:27
      Highlight Highlight Nur scheint das leider nicht mehr zu wirken... Mit sachlichen und inhaltlich korrekten Gegenargumenten alleine hat der "Gegenkampf" schon lange nicht mehr funktioniert... (Die AI wäre sonst wohl verhindert worden.)
    • Alex23 26.02.2016 08:38
      Highlight Highlight Dracului: grundsätzlich einverstanden. Aber was macht man, wenn eine Partei (Begriff im weitesten Sinne) diese Art der Kommunikation/Problemlösung sabotiert und mit allen Mitteln eine Sache im eigenen Sinne durchsetzen will?
      Dann nützt es wahrscheinlich nicht viel der altbewährten Form der Auseinandersetzung nachzuweinen. Man muss sich was Neues ausdenken. Wie das genau aussieht, wird uns in nächster Zeit wohl noch ausgiebig beschäftigen.
      Aber das Terrain "kampflos" der destruktiven Kraft überlassen, kann nicht die Lösung sein.
    • DailyGuy 26.02.2016 08:47
      Highlight Highlight Das stimmt und ich gebe dir in allen belangen recht. Aber wie schon vorher erwähnt wurde, die SVP macht Schwarz-Weiss Politik (also nicht im Sinne von Hautfarbe in diesem Zusammenhang). Sie macht richtig / falsch Argumente mit grossen Plakaten mit wenig Text und viel Emotionen. Und das ist schädlich. Das ganze Spektrum der Farben wird gar nicht mehr beachtet. Die Umfassenden (und wichtigen) Argumente der Gegnerseite werden von der Bevölkerung ignoriert, da die SVP scheinbar eine Lösung hat, in Ihren Augen. Und diesen Trend muss man jetzt irgendwie bekämpfen.
  • Amanaparts 26.02.2016 08:07
    Highlight Highlight Das Schlimme ist, der SBB ist das egal. Es is ja nicht so, dass es eine Alternative gäbe. Die Anzeige wurde auch nicht wegen Beschwerden von Pendlern entfernt sondern wegen Beschwerden von den richtigen Personen.
  • rodolofo 26.02.2016 07:57
    Highlight Highlight Sehr gut gesagt!
    Die richtige Antwort auf "Rechtspopulismus" muss "populistisch" sein, damit sie verstanden wird!
    Oder anders gesagt: "Wenn Ihr so blöd tut, dann tun wir eben auch blöd. Das habt Ihr jetzt davon!"
    Das Schweizerkreuz, das wie eine sich (noch) nicht drehende, oder festgeklemmte Erst August - Sonne brennt, weil es von "biederen Brandstiftern" angezündet worden ist, stellt kein (schwarzes) Hakenkreuz dar, sondern etwas, das in die Richtung eines Hakenkreuzes geht.
    Genau in diese Richtung würde die Schweiz (weiter) gehen, wenn die DSI angenommen würde.
    Stimmt doch genau!
  • maljian 26.02.2016 07:37
    Highlight Highlight In diesem Fall kann die SBB bloss verlieren.
    Hätten sie es weiter hängen lassen, wäre das Unverständniss und die Gegenwehr grösser geworden. Nun haben sie es abgenommen und nun ist es auch nicht richtig.

    Das die SBB nun erstmal schweigen kann ich verstehen.

    Ich persönlich hatte kein Problem mit dem Plakat.
    • azoui 26.02.2016 07:55
      Highlight Highlight Die SBB hätte die Plakat auch hängen lassen können und den Verbleib mit den damaligen SVP Plakaten begründen können. Damit hätten die SBB eine klare Stellung bezogen, nähmlich eine neutrale.
    • rodolofo 26.02.2016 08:08
      Highlight Highlight Die SBB-Leitung ist anscheinend 2auf dem rechten Auge blind".
      Aber wenigstens verkehren unsere vielen Züge sehr zuverlässig.
      Einige Opfer des Nazi-Terrors haben das AbstimmungsPlakat gründlich missverstanden!
      Hier geht es nicht darum, Gefühle von Nazi-Opfern zu verletzen und den Nazi-Terror zu bagatellisieren.
      Hier geht es darum, präventiv gegen Entwicklungen vorzugehen, die zu einem zukünftigen Nazi-Terror führen könnten!
      Die heutigen Bedingungen der globalen Konkurenz führen zur Verehlendung von "Kleinbürgern", die zu "Wutbürgern" mutieren, aus denen dann "Nazis" werden könnten.
    • azoui 26.02.2016 09:19
      Highlight Highlight @rodolfo, die SVP Plakat waren unmissverständlich, hat sie deswegen die SBB nicht abgenommen?
  • sowhat 26.02.2016 07:27
    Highlight Highlight Nun, ich finde das Plakat auch heftig (und btw- darüber hinaus auch nicht klar genug), aber es ist weit weniger verletzend als all die Svp Plakate, die meine schweizer Seele weit mehr malträtieren und sehr direkt verletzen, weil sie humane Werte mit Füssen treten.
    Also ja, die SBB hätte kein Recht gehabt dieses hier zu entfernen. Ich hoffe es finden sich Leute die das Geld und die Nerven haben hier Klage einzureichen.
  • Maon 26.02.2016 06:59
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel! 👍
    • Rafaela Roth 26.02.2016 11:07
      Highlight Highlight Danke!
  • Matthias Studer 26.02.2016 06:49
    Highlight Highlight Merci
  • Schneider Alex 26.02.2016 06:40
    Highlight Highlight Super gemacht Mainstream! Nazi-Vorwürfe, Riesen-Inserate mit allem was Rang und Namen hat, jeden Tag einen neuen NEIN-Artikel in den Mainstream-Medien, Bagatell-Delikte zur Popanz aufgeblasen, Giacobbo/Müller gezielt instrumentalisiert, Angst geschürt vor EU-Retourkutschen. Vergessen wurden leider die Verletzungen und Traumas der Opfer und die Kosten des ganzen Polizei-, Justiz- , Gefängnis- und Sozialindustrie-Apparates zur Betreuung der Kriminellen.
    • Maon 26.02.2016 07:35
      Highlight Highlight Als Erstes werden mit der AI Schwerkriminelle schon ausgeschafft, diese tritt nur nicht in Kraft, weil gerade die DSI am laufen ist. Die DSI ist deshalb nur gegen Bagatelldelikte. Ich denke es ist nicht verhältnissmässig jemanden wegen einem Einbruch in ein Landauszuschaffen, das er noch nie gesehen hat.
    • Maon 26.02.2016 07:37
      Highlight Highlight Zweitens sind alle Opferschutzorganisationen gegen die DSI und es ist scheinheilig von der SVP zu behaupten, sie setze sich für Opfer ein. Die SVP hat vor nicht all zu langer Zeit das Geld für die Opferhilfe gekürzt.
    • Urmel 26.02.2016 07:39
      Highlight Highlight Warum schreibst du immer denselben (halbbatzigen)Kommentar? Aber antworten auf Kommentare auf deinen Kommentar tust du dann wiederum nicht. Nur Sprüche klopfen und rumtrollen. Schade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 26.02.2016 06:39
    Highlight Highlight Es wäre interessant zu wissen, wer alles gegen das Plakat protestiert hat.
    • Pipapo 26.02.2016 08:17
      Highlight Highlight So in der Art Gesinnungspolizei?
    • Kane_17 26.02.2016 08:34
      Highlight Highlight Selbsternannte "Eidgenossen", die sich in die Nazi-Ecke gedrängt fühlten.
    • Der Rückbauer 26.02.2016 08:43
      Highlight Highlight Gestapo? Das Logo könnten die Gegner der DSI gleich übernehmen.
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«Bin nudelfertig»: SBB-Personal leidet wegen Schüttelzug unter gesundheitlichen Problemen

Der Bombardier-Schüttelzug der SBB kommt nicht zur Ruhe. Wie watson-Recherchen zeigen, leidet das Zugpersonal wegen der Erschütterungen an gesundheitlichen Problemen. Bereits mussten sich Zugbegleiter dispensieren lassen. Ein Software-Update soll für Stabilisierung sorgen. Auf einer Testfahrt ist davon aber wenig zu spüren.

Kaum fährt der Interregio 13 Zürich – St.Gallen – Chur aus der Perronhalle des Zürcher Hauptbahnhofs, fängt der Zug an zu schütteln. Als der brandneue SBB-«Superzug» FV-Dosto über das Aussersihler Viadukt und die Limmat rollt, beginnen selbst die Sitzlehnen zu vibrieren. Das Oberdeck schaukelt, ruckelt unvermittelt nach links, nach rechts.

Für die Passagiere sind die Vibrationen unangenehm. Richtig leiden aber die SBB-Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter unter dem Schüttelzug, die während ihrer …

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