Schweiz
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Menschen laufen anlaesslich der Kundgebung gegen die SVP-Durchsetzungs-Initiative am Samstag, 6. Februar 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Am 6. Februar demonstrierten Tausende von Menschen in Zürich gegen die Durchsetzungsinitiative. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Bild: KEYSTONE

Kommentar

DSI-Nein: Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP

Was die SVP vor der DSI-Abstimmung erlebte, war nichts anderes als ein mehrere Wochen anhaltender Shitstorm der Differenzierung. Die Rechtspartei hatte dem dezentralen Widerstand aus der Mitte der Gesellschaft nichts entgegenzusetzen. Schlimmer noch: Die SVP und ihre Exponenten wurden entzaubert und verloren Ansehen und Sympathien bis tief in die Kreise langjähriger Anhänger. 



Keiner will kriminelle Ausländer. Aber je länger die Debatte dauerte, desto deutlicher wurde die Mogelpackung, die die SVP dieses Mal vorgelegt hatte. Die DSI war nichts anderes als ein Deportations-Automatismus, der selbst für bestens integrierte ausländische Mitbewohner gelten soll, wenn sie ein paar Bagatell-Delikte begangen haben. Mit schweren Verbrechern und wie man mit solchen umgeht, hatte sie nichts zu tun. Mit undemokratischer Ungleichheit für einen Viertel der Bevölkerung schon.

Es dauerte lange, bis die Diskussion in Gang kam, aber dann war sie nicht mehr zu stoppen. Die vielzitierte schweigende Mehrheit, die Anständigen, die Netten und die Differenzierten stiegen in den Ring und verschafften sich Gehör in den sozialen Netzwerken. Zuerst bezogen alte Klassenkameraden Stellung auf Facebook, irgendwann dann auch erste mutige Künstler wie «Emil» und andere, denen der Kampf gegen die DSI ein Anliegen war. Bald mussten auch weniger mutige Künstler wie «Bligg» nachziehen, die schlicht zu einer Stellungnahme genötigt wurden. Die DSI wurde zur demokratischen Gretchenfrage. Keine Meinung zu haben galt nicht, keine Stellung zu beziehen, war feige.

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Der permanente Shitstorm

Was die SVP in der Folge in den sozialen Medien erlebte, war nichts anderes als ein permanenter Shitstorm der Differenzierung. Dreistigkeit und Stümperhaftigkeit der Vorlage schlugen nicht mehr denen entgegen, die die untauglichen Vorschläge zu relativieren versuchten, sondern wirkten gegen deren Urheber, die sich plötzlich verteidigen mussten.

Die vermeintlich einfachen Lösungen wurden von Tausenden von Stimmen zerzaust und zerlegt. Ein freundlicher Secondo nagelt die SVP-Spitzen in der SRF-«Arena» in Slow-Motion an die Wand und lieferte damit einen viralen Brüller. Der Zürcher SVP-Nationalrat Zanetti wird im Klassenzimmer gefilmt, wie er von einem Maturanden als dreister Lügner in den Senkel gestellt wird, der nicht mal die Verfassung kennt. Und in den Kommentarspalten auf Facebook und den Online-Portalen gab eine Vielzahl mündiger und informierter Bürger den sonst so gut organisierten rechten Einpeitschern plötzlich differenziert Kontra. 

Die Trolle wurden entlarvt und weggeschrieben – bis sie zuletzt fast verstummten.

Die Medien nahmen die Bälle jeweils dankbar auf. Gesteuert haben sie die Debatte ebensowenig wie die klassischen Politiker oder deren Parteien. Die SVP und ihre Anhänger wurden in der viral verbreiteten Debatte argumentativ regelrecht umzingelt. Und je differenzierter und kompetenter die Debatte wurde, desto verlorener und inkompetenter wirkten die SVP-Exponenten. Das Volk, das sich schlau gemacht hatte und selbst das Mikrofon ergriff, hat sich als übermächtiger Gegner erwiesen.

Oppositionskurs wird noch schärfer werden

Aus Sicht der SVP-Strategen bergen der Verlauf des DSI-Wahlkampfs und das Abstimmungsergebnis zwei Horror-Erkenntnisse.

  1. Bei den Schweizer Stimmbürgern wird in Bezug auf Ausländer der zweiten und dritten Generation das Einende höher eingeschätzt als das Trennende.
  2. Die gekauften Zentralorgane wie «Weltwoche» oder «Basler Zeitung» sind in einer Mediendebatte, die dezentral, kompetent und engagiert geführt wird, wirkungslos.

Wie die SVP mit dieser schweren Niederlage umgehen wird, hat sie bereits angedeutet. Sie wird noch stärker versuchen, sich als einzige Opposition aufzubauen und sich als Opfer einer Diktatur der Mehrheit darzustellen. Ausserdem wird sie jeden, der sich um einen konstruktiven politischen Ansatz bemüht, als Linken verunglimpfen.

Damit verfolgt sie zwei Zwecke: Links sein soll endgültig zum Schimpfwort und ausserdem suggeriert werden, dass die gesamte Mitte, die nicht den Argumenten der 29-Prozent-Partei verfällt, in denselben – linken – Topf zu werfen ist. Das wird jedem NZZ-Journalisten so gehen, der die Konsequenzen der SVP-Politik aufzeigt, jedem ausländischen CEO, der die Schweizer Wirtschaft im europäischen Kontext schildert, und vor allem jedem Richter, der sich in seiner Auslegung eines Urteils auf unsere humanistischen Werte, auf den gesellschaftlichen Konsens und rechtsstaatliche Prinzipien beruft.

Wer ist das Volk?

Die Verunglimpfungs-Taktik wird die SVP nicht aus der ungewohnten Defensive befreien, wenn die Stimmbürger sich auch nach der DSI weiter am Diskurs beteiligen und zur Stelle sind, wenn es darauf ankommt. Hier könnte diese Abstimmung der Beginn einer regelrechten Schweizer Grassroot-Bewegung gegen die ewiggestrige Angstmacherei und für eine lösungsorientierte Zukunftsgestaltung werden.

Denn wie gesagt: Das Volk, das sich schlau gemacht hat, ist für diejenige Partei, die von sich behauptet, das Volk zu sein, ein übermächtiger Gegner. 

Damit sich alle nach dem Abstimmungspuff wieder über die schöne Schweiz freuen können, hier mal ein paar Bilder vom Aescher.

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 01.03.2016 08:20
    Highlight Highlight Eben ist mir eine neue bedeutung für das nervtötende Kürzel "SVP" in den Sinn gekommen:
    Schweizerische Verschlimmbesserer Partei
  • So en Ueli 29.02.2016 17:36
    Highlight Highlight So, das Volk stimmte ab, jetzt muss nur noch diese hohe Wahlbeteiligung zum Standart werden.
    • rodolofo 01.03.2016 08:26
      Highlight Highlight Heute lese ich in der Zeitung:
      "Von den über 50-Jährigen haben am meisten Stimmbürger die DSI-Initiative befürwortet."
      Wir könnten diesen Sachverhalt auch anders ausdrücken:
      "Die Jungen" haben die DSI-Initiative überproportional deutlich abgelehnt."
      Ich vermute, dass dieses Mal sehr viele Junge abstimmen gingen, weil viele ihrer Seconda/o-KollegInnen und FreundInnen von einer "Apartheit-Ausgrenzungs-Willkür-Justiz" der SVP betroffengewesen wären.
  • andersen 29.02.2016 14:53
    Highlight Highlight Im Gasthaus Aescher gibt es der beste Rösti.
  • blueberry muffin 29.02.2016 13:51
    Highlight Highlight Gleich wie in Amerika ist es hier auch so: Wenn die Stimmbeteiligung tief ist gewinnt die Rechtsaussen Politik.

    Hohe Stimmbeteiligung wiederum gehen eher an die Mitte mit einer leichten Tendenz nach Links.

    Leider koennen wir uns also nicht ausruhen, wenn wir die Xenophobie ueberwinden wollen, muessen wir konstant so hohe Stimmbeteiligung generieren.
    • malu 64 29.02.2016 21:27
      Highlight Highlight Ich wünsche mir, dass bei künftigen Abstimmungen gleich
      viel Leute abstimmen gehen.
      Der grosse Teil der Schweizer, die
      noch selber denken können und
      sich nicht durch hetzerische Propaganda mitreissen lassen,
      werten unser ansehen im Ausland
      auf und stärken unser Selbstwert_
      gefühl als Schweizer wieder.
      Liest man Kommentare anderer
      Portale und Zeitungen, so ist es erschreckend, was für ein Hass,
      Dummheit und Egoismus da
      verbreitet wird. Ich frage mich was
      diese Leute wohl für Eltern haben
      oder hatten, oder hat Onkel
      Christoph sie so verdorben?
  • EvilBetty 29.02.2016 10:07
    Highlight Highlight Und alle DSI Sympathisanten jetzt so: Mimimiii
    • Evan 29.02.2016 13:54
      Highlight Highlight Und Betty jetzt so; und alle DSI Befürworter jetzt so; ... Bin ich eigentlich der einzige der diesen Slang so was von cringy findet? Und Watson benutzt ihn sogar. Das ist schon fast ein Grund sich von Watson zu verabschieden (neben anderen).
    • EvilBetty 29.02.2016 14:51
      Highlight Highlight Och, da finde ich die Click-Bait Titel viel schlimmer...

      Diesen «Slang» benutzt ich – selten – schon sehr lange... Schon before it was cool, ich bin also ein Hipster 😂

      Damit lässt aich halt alles so schon banalisieren, sorry gäll
    • Evan 29.02.2016 15:49
      Highlight Highlight Naja dir als Nutzer kann ich es ja noch verzeihen, aber wenn es Watson braucht löschts mir ab.
  • Linus Luchs 29.02.2016 09:24
    Highlight Highlight Um wieder einmal den Fussball für einen Vergleich herbeizuziehen: Wie sagte doch Trainerlegende Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Es ist gut und schön, nach einem Sieg zu feiern. Aber die Meisterschaft ist nicht gewonnen. Der Fokus muss auf die nächste Herausforderung gerichtet werden, und die heisst „Selbstbestimmungsinitiative“: der Frontalangriff der svp auf die Menschenrechte. Ich hoffe, die Gegner, die begreifen, was auf dem Spiel steht, werden den gleichen Effort leisten wie bei der DSI. Denn schon Sepp Herberger wusste: „Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“
    • FrancoL 29.02.2016 20:34
      Highlight Highlight Dass Sie Sepp Herberger zitieren zeigt dass Sie nicht zur Jugend gehören, wie ich übrigen auch.
      Ich stütze Ihre Annahme dass der gleiche Effort auch in Zukunft geleistet werden muss.
      Man sollte das nächste Mal auch nicht so lange mit der Gegenreaktion abwarten, ging ja fast in die Hose.
      Wie beim Fussball; Stürmen ist die beste Verteidigung.
  • Wilhelm Dingo 29.02.2016 08:17
    Highlight Highlight Die unnütze Initiative ist gebodigt und die SVP leicht geschwächt. Schön. Das Problem ist aber noch nicht gelöst: viele kriminelle Ausländer könne nicht ausgeschaft werden weil sie die Herkunftsländer 'nicht zurücknehmen' oder weil es die EMRK nicht erlaubt. Wie also weiter im Thema?
    • Charlie Brown 29.02.2016 11:48
      Highlight Highlight Da hätte auch die DSI nicht geholfen...
    • Wilhelm Dingo 29.02.2016 12:24
      Highlight Highlight @Tell99: Das meine ich ja wenn ich schreibe 'unnütze Inintiative'. Wie aber weiter im Thema damit kriminelle Ausländer auch tatsächlich ausgeschafft werden?
    • blueberry muffin 29.02.2016 13:47
      Highlight Highlight Wenn wir hier weiter wollen, muessten wir die Menschenrechte Bodigen. Was die SVP durchaus versucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 29.02.2016 02:39
    Highlight Highlight In meinem Bekanntenkreis gibt es viele, die Nein gestimmt haben, obwohl sie ansonsten eher "rechts" wählen (wie ihr wohl sagen würdet). Dies aus dem einfachen Grund, dass die DSI nichts bringt. Zuerst müssten mal Abkommen mit den Ländern, welche ihre Leute zurücknehmen müssten, abgeschlossen werden. Solange dies nicht passiert, bringt alles nichts. Da kann man abstimmen und ausschaffen wollen bis zum "geht nicht mehr", wenn anschliessend niemand gewillt ist seine Landsleute aufzunehmen. Jedoch ist es auch gefährlich nun zu denken, dass der Wind in der Schweiz gedreht hat...weil, hat er nicht!
    • blueberry muffin 29.02.2016 13:48
      Highlight Highlight Das stimmt. Die SVP ist erfolgreich wenn wenige Stimmen gehen und das ist normalerweise immer noch ein Problem.

      Stimmbeteiligung von 70% duerfen wir nicht als "Standart" bertrachten.
  • äti 28.02.2016 22:29
    Highlight Highlight Sie schreiben, dass "Links noch mehr zum Schimpfwort wird ..." - ich meine als Gegensatz dazu "Gottlob Links" (oder so)
  • Tschüse Üse 28.02.2016 22:27
    Highlight Highlight Guter Bericht, jetzt muss man drannbleiben. Wichtige Initiativen stehen bevor und die SVP wird nicht schwächer in ihrer Propaganda.
  • äti 28.02.2016 21:53
    Highlight Highlight ausser Aluhüten und Trollen gibt es jetzt Kuhfladen. etwas weiter unten hat sich einer gemeldet.
  • Tobias K. 28.02.2016 21:32
    Highlight Highlight Vielen Dank allen vernünftigen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Die Vernunft und die Weitsicht sowie Menschlichkeit und Demokratie haben heute gesiegt. Ich bin heute seit langem wieder stolz ein Schweizer zu sein. Ich hoffe ich muss nun nie mehr Vergleiche unseres Heimatlandes mit dem barbarischen Naziregime anhören müssen.
  • Lopsi 28.02.2016 20:30
    Highlight Highlight Unverständlich. Ich hoffe, das jeder der jetz nei geschtimmt hat, bald opfer wird von einem Ausländer. Mal sehen was ihr dann stimmt traurig traurig. Hoffe auf die weiteren Initiativen von svp sonst machen die unser Land kaputt und ihr tterschützer genau so!!!
    • Charlie Brown 28.02.2016 21:37
      Highlight Highlight @Lopsi: Ach weisst du, da überschätzt du die kriminelle Energie unserer ausländischer Mitbürger gewaltig. Wer soll denn uns 1'966'976 vernünftigen Menschen denn allen eztwas antun?

      Dir persönlich wünsche ich nichts schlechtes. Du scheinst mit deinen intelektuellen Fähigkeiten schon gefordert genug zu sein.
    • Qui-Gon 28.02.2016 21:39
      Highlight Highlight und weiter geht's: Trollalarm!
    • Nonald Rump 28.02.2016 21:54
      Highlight Highlight @Scrambler
      nichts politisches in diesem Kommentar, aber das mit den Jahrhunderten stimmt nicht. Die Schweiz war früher als rohstoffarmes Land eines der ärmeren Länder von Europa.
    Weitere Antworten anzeigen
  • per scientam 28.02.2016 20:28
    Highlight Highlight Das schlimme, auch an diesem Artikel, ist die extreme Spaltung im "Rechts" "Links" denken. Das kann nie konstruktiv sein...

    Ich glaube eher, die Mitte und die Breite hat einfach genug von den ewigen neuen Repressionen... Vor allem, dass die Politiker Recht und Links, die letzten Jahre nichts anderes gemacht haben, als das Strafrecht zu missbrauchen um auf "den anderen" rumzuhacken.

    Der Verlierer dabei, war immer der normale Bürger.
    Unabhängig von der Politischen Gesinnung.

    Leben und Leben lassen (=Freiheit und Toleranz). Das wäre grundsätzlich ein "konstruktiver" Ansatz...
    • per scientam 29.02.2016 17:57
      Highlight Highlight Es gibt beide Spaltungen:
      Die Spaltung zwischen alt und Jung, findest du ganz klar...
      Schau einfach mal an, wie unterschiedlich der Lebensstil ist. Gerade bezüglich Computer und Medien. usw.

      Gewisse Leute sind abgehängt, diese Leute leben irgendwo in den 60er Jahren. Und diese Leute prägen die extremen Pole in der Politik: Diese Leute streiten sich noch um die gleichen Themen wie in den 60er, 70er; aber dass sich die Welt geändert hat, wollen die nicht einsehen....

    • per scientam 29.02.2016 18:06
      Highlight Highlight Gerade bei den Generationen:

      Du spielst oben auf das Französische Parlament von 1830 an...
      1830 ist vorbei... Heute wird es (dank den Autos) keine Debatte im Parlament darüber geben wer den Pferdemist von der Strasse kehrt... Es gibt Themen die sind vorbei und durch...

      Dennoch gibt es Ideologien und Wirtschaftsmodelle oder Wertvorstellungen die hunderte von Jahren alt sind, aber immer noch Politisch diskutiert werden. Obwohl die Themen heute, vor allem wegen der technischen Entwicklung (z.B. Verhütung) nicht mehr Relevant sind...
    • FrancoL 29.02.2016 20:51
      Highlight Highlight @Rhabarber; langsam, langsam mit dem Computer. Er ist nicht nur ein Segen. Seit 25 Jahren bilde ich junge Menschen aus und gab etlichen Praktikanten die Möglichkeit ihr Praktikumhalbjahr zu absolvieren.
      Jeder Arbeitsplatz verfügt zwar über 1-2 Computer und man kann nicht sagen dass der Computer bei uns zu kurz käme.
      Doch was ich bei bei der Ausbildung erleben musste ist und war teilweise haarsträubend.
      ZB: ein Junge behauptete mit grosser Sicherheit dass ein Rand eines Lastwagens in stehender Stellung mit dem 4-fachen Eigengewicht des LKWs lastet, das habe der Computer gerechnet. :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 28.02.2016 20:20
    Highlight Highlight Die Stadt Bern hat der SVP mit einem Nein Anteil von 82,66% eine richtig kräftige Ohrfeige verpasst! Ich bin richtig stolz auf diese wunderschöne Stadt mit ihren schlauen Bürgern!
    • andersen 28.02.2016 22:40
      Highlight Highlight Ja, der Stadt Bern ist wirklich ein Brüller.
  • Jol Bear 28.02.2016 19:50
    Highlight Highlight Das Stimmvolk, das sich schlau gemacht hat, war im Fall der DSI ein übermächtiger Gegner (wie im Artikel erwähnt), da hat ganz offensichtlich die Vernunft obsiegt. Nüchtern betrachtet, ist es ebenfalls naheliegend, dass diese vernunftbezogene und rationale Kompetenz der Abstimmenden nichts Neues ist und bereits auch bei anderen Abstimmungen zu früheren Initiativen vorhanden war.
    • glass9876 28.02.2016 23:02
      Highlight Highlight z.B. bei "6 Wochen Ferien für alle"???
  • Heinz Kremsner 28.02.2016 19:44
    Highlight Highlight Vielen Dank Hansi Voigt für den Super Kommentar. Habs immer gesagt: mit einer hohen Stimmbeteiligung ist die SVP immer mühelos zu schlagen. Es hat gewirkt. Davor war aber Aufklärung über die massive Lügenpropaganda der SVP notwendig. Ich und x-100tausende andere machten Aufklärung. Merci an alle.
  • malu 64 28.02.2016 18:53
    Highlight Highlight Leider sind die anderen Abstimmungsresultate nicht nach
    meinem Wunsch gelaufen.
    Aber danke an die DSI Gegner.
    Ihr habt die Zahlenvedreher und
    Angstmacher in die Schranken
    gewiesen. Prost Schweiz!
    • rodolofo 28.02.2016 19:21
      Highlight Highlight Mir geht es sehr ähnlich, wie Dir, Malu.
      Grundsätzlich bin ich beruhigt, dass das (behäbige) Schweizer System den rechtsextremen Angriff auf ihre Institutionen abgewehrt hat.
      Mit viel Geduld werden wir vielleicht doch noch die Energie-Wende und die totale Aufhebung des Bankgeheimnisses erleben.
      Und den Kapitalismus werden wir dann überwunden haben, wenn die UNO dank internationaler Kooperation so stark geworden ist, dass der Produktionsfaktor "Arbeit" wieder gleich stark ist, wie der Produktionsfaktor "Kapital", dank Politik und Demokratie!
  • Angelo C. 28.02.2016 18:44
    Highlight Highlight Im Wesentlichen stimme ich Hansi Voigts Votum zur DSI zu, zumal auch ich, sonst eher konservativ geprägt, ein NEIN eingelegt habe, da ich die Konsequenzen für manche Secondos als zu hart empfand, und weil man erst mal die Effizienz der zurecht vom Volk angenommenen Ausschaffungsinitiative abwarten muss.

    Warnen würde ich allerdings vor dem nun offensichtlich grassierenden Übermut, dass die SVP auch in ihren künftigen Anliegen dauerhaft zu schlagen sei, dieses klare DSI-Resultat auch auf andere Entscheidungen Einfluss haben wird.

    Nicht immer sind ALLE Parteien und Promis unisono derart einig.
    • Hansi Voigt 28.02.2016 20:38
      Highlight Highlight Mich freut es übrigens besonders, Angelo C., dass du dich von den Argumenten und der Debatte hast leiten lassen und offen in einem Kommentar zugibst, deine Meinung geändert zu haben. Das spricht sehr für dich und für die differenzierte Debatte. – Das sollten wir hier beibehalten – auch wenns mal anders rum kommt!
    • per scientam 28.02.2016 20:38
      Highlight Highlight Geht mir ähnlich...

      Aber in der Diskussion um die DSI drangen mehrere wichtige Themen in die Öffentlichkeit:
      - Pauschalurteile: Pauschalurteile und Rechtsautomatismen haben nichts, aber auch gar nichts im Strafrecht verloren.
      Egal gegen wen. Das gilt auch für die Linken (z.B. neues Strassenverkehrsgesetz).
      - Auch die Fachkompetenz der Fachpersonen respektieren. In diesem Falle: Juristen. Aber das geht weiter, denn es gibt auch andere Fachleute: Ingenieure für technische Fragen, Veterinäre, Biologen usw.
      --> Laien, die sich politisch in Sachfragen ereifern wollen sind kontraproduktiv...
    • Angelo C. 28.02.2016 23:02
      Highlight Highlight @Hansi Voigt : Danke artig für das unverhoffte Lob, wobei mir der letzte Satz darin besonders gut eingefahren ist 😑!

      Wie man weiss, bilde ich hier meist eher ein Gegenpol zum rein linken Credo und werde deshalb nicht überall geliebt, wobei ich mich dennoch öfters über nicht geringe Zustimmungsraten wundern darf. WATSON lese ich übrigens gerne täglich, dies auch ohne deswegen inhaltlich mit allem konform gehen zu müssen.

      Aber du siehst, dass ich mir trotz meiner langjährigen politischen Grundhaltung den Luxus differenzierten Denkens erhalten konnte, dies selbst in vorgerücktem Alter 😉!
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 28.02.2016 18:37
    Highlight Highlight Die Ablehnung der automatischen Ausländer-Deportierung ist auch in der ausländischen Presse ein Thema. Hoffentlich wird sie auch in Polen, Ungarn und den USA beachtet.
    Swiss seen rejecting deportations of foreign law-breakers: TV
    http://www.reuters.com/article/idUSKCN0W10FQ
  • trollo 28.02.2016 18:33
    Highlight Highlight heute hat die vernunft gesiegt. das knappe nein zur heiratsstrafe kann ich verkraften. mich freut das vernunftsnein zur dsi und das vernunftsja zur zweiten röhre.
  • gecko25 28.02.2016 18:25
    Highlight Highlight jawoll. das Volk bestimmt
  • Pupsi 28.02.2016 17:30
    Highlight Highlight think about it
    Benutzer Bild
  • Gipfeligeist 28.02.2016 17:00
    Highlight Highlight Die 20min Kommentare sind ja an Stumpfsinn und Fremdenhass kaum zu überbieten...
    • LoriihTown 28.02.2016 17:35
      Highlight Highlight Geh mal auf die SVP Facebook Seite und lies dir die Besucherkommentare durch. Konnte mich teilweise kaum halten vor Lachen ab dem Stumpfsinn, der dort geschrieben steht. 😅
  • Grundi72 28.02.2016 16:54
    Highlight Highlight Lass dich umarmen mein lieber krimineller Ausländer. Wir haben es geschafft, du darfst hier bei uns bleiben!

    Eben habe ich farbige Luftballone aus dem Ausschaffungs-Gefängniss in Kloten aufsteigen sehen. Schön, wir haben uns alle gern!
    • Jürg Müller 28.02.2016 17:23
      Highlight Highlight *plonk*
    • panaap 28.02.2016 18:31
      Highlight Highlight Du hast nicht verstanden um was es ging
      , gäll?
    • zigmaster 28.02.2016 18:33
      Highlight Highlight no comment
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • MSAgeha 28.02.2016 16:37
    Highlight Highlight Heute bin ich tatsächlich eine stolze Schweizerin! Ich wünschte mir nur, wir hätte schon bei der Ausschaffungsinitiative eine ähnliche Dynamik gegen die Angstmacherei und für die Menschlichkeit entwickelt.
    • per scientam 28.02.2016 20:51
      Highlight Highlight Es macht Sinn, die ganze "Angstmacherei" zu hinterfragen...

      Das war das Politische Schema der letzten Jahre...
      Angstmacherei überall und bei jedem Thema, vom Klima-Weltuntergang, der bösen Industrie, dem schlimmen Alkohol, den bösen Hooligans (Jugendliche Prügelten sich schon immer...), Terrorgefahr (alle Freiheitsrechte beschränken), Autos usw.

      Alles total aufgebauschte Themen, aber mit radikalsten Politischen Reaktionen.

      Ich fände es wirklich mal wieder schön, wenn überall wieder ein wenig "Normalität" und Vernunft zurück kehren würde...
  • malu 64 28.02.2016 16:26
    Highlight Highlight Die Vernunft hat gesiegt. Wenn bei
    allen Abstimmungen und vor allem bei den Nationalrat und Ständeratswahlen die gleichen
    Wähler ihre Stimmen abgegeben
    hätten, wie heute, so wäre die SVP
    heute weniger mächtig.
    Das größte Problem wird die
    Arbeitslosigkeit sein.

    • rodolofo 28.02.2016 17:46
      Highlight Highlight Kleine Korrektur:
      Die emotionale Intelligenz hat gesiegt.
  • saderthansad 28.02.2016 15:57
    Highlight Highlight Ein Schelm ist, der jetzt behauptet, der Protest gegen das "Hakenkreuz"-Plakat hätte die SVP die fehlenden Ja-Stimmen gekostet... ;-)
  • Ignorans 28.02.2016 15:47
    Highlight Highlight Dann wäre die 2. Röhre nicht angenommen worden...
  • Namenloses Elend 28.02.2016 15:41
    Highlight Highlight hihi
    Benutzer Bild
  • FrancoL 28.02.2016 15:37
    Highlight Highlight Der Erfolg der DSI Gegner muss sehr hoch gewertet werden, denn das Hauptprogramm der SVP die Angst im Volk zu schüren wurde durch etliche Ereignisse im In- und Ausland (Köln zB, Terror und Flüchtlingschaos) stark alimentiert, auch wenn diese Ereignisse nicht mit der DSI zusammenhingen wurden sie doch für die Angstmache klar missbraucht.
  • kaiser 28.02.2016 15:34
    Highlight Highlight Ich bin erfreut und erschüttert zugleich. Meine Gemeinde hätte mit 60% Ja-Anteil dieser diskriminierenden Vorlage zugestimmt. Der Ausländeranteil ist hier bloss 9,9% während landesweit 24,6% Ausländer leben. Was kann ich tun um das Stimmvolk meiner Gemeinde schlauer zu machen?
    • Hansi Voigt 28.02.2016 15:36
      Highlight Highlight @kaiser: Als erste Massnahme würde mir einfallen, mal allen zufälligen Passanten in deinem Dorf die Watson-App zu montieren!
    • Evan 28.02.2016 15:40
      Highlight Highlight Schlauer? Ich weiss nicht wie sehr das etwas mit Schlauheit zu tun hat. Vielleicht solltest du mal versuchen herauszufinden warum sie Ja stimmen.
    • Amanaparts 28.02.2016 15:40
      Highlight Highlight Starch Hansi! Du Marketing Gott! 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kookaburra 28.02.2016 15:33
    Highlight Highlight Fairerweise muss man zugeben, dass schon über 20% aller Stimmberechtigten einen Migrationshintergrund haben und jedes Jahr fast 1% dazu kommen...
    Mit dieser Menge nimmt auch die Anerkennung der "Papierlischweizer" immer weiter ab. Bereinigt von dieser gewaltigen Macht, bleibt ein sehr bitterer Nachgeschmack.
    Es ist quasi ein Wunder, dass die SVP überhaupt noch zulegen kann... Oder eine Katastrophe, denn diese Ausverkaufstaktik zeigt, dass "das Volk" immer weiter in die Ecke gedrängt wird - und verletzte Bären sind gefährlich...
    • Sapere Aude 28.02.2016 16:00
      Highlight Highlight Das Schweizer Bürgerrecht zu erwerben ist verglichen mit anderen Länder äusserst schwierig. Diese dann noch als Papierlischweizer zu bezeichnen, schon etwas beleidigend. Nicht zu vergessen, das selbst Christoph Migrationshintergund hat, wie viele in der SVP, irgendwie heuchlerisch, die Unterscheidung zwischen Papierlischweizer und Eidgenossen.
    • Kookaburra 28.02.2016 16:25
      Highlight Highlight Nein. Laut BFS zählen zu den 42% mit Migrationshintergrund nur erste und zweite Generation.

      Dass der Erwerb der schweizer Staatsbürgerschaft äusserst schwierig sei, stimmt genauso wenig. (schau mal zum bsp. Kanada)

      Davon Abgesehen hat kein Land eine Einbürgerungsquote von fast einem Prozent pro Jahr.

      Und für mich bedeutet Volk Ethnie, also kulturelle, sprachliche, politische und geschichtliche Verbundenheit. Da dies bei der schweizer Einbürgerungsstrategie missachtet wird, sehe ich mein Volk in Gefahr.
    • Sapere Aude 28.02.2016 16:40
      Highlight Highlight "Dass der Erwerb der schweizer Staatsbürgerschaft äusserst schwierig sei, stimmt genauso wenig. (schau mal zum bsp. Kanada)"
      Verglichen mit dem Erwerb der britischen Staatsbürgerschaft schon. Dort reicht 5 Jahre Aufenthalt + erwerbsfähig sein, um das Bürgerrecht erhalten zu können.

      "Davon Abgesehen hat kein Land eine Einbürgerungsquote von fast einem Prozent pro Jahr. "
      Nicht verwunderlich in einem Land, mit dem höchsten Ausländeranteil in ganz Europa.


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  • Mok2nd 28.02.2016 15:32
    Highlight Highlight Nur ein Input: Ich glaube viele von den Menschen, die sich nicht sicher waren, ob sie ja stimmen wollen hatten zwei Probleme:
    1. Dass bei Einbrüchen und Körperverletzung von Bagatelldelikten gesprochen wurde.
    2. Die gefühlte Menge an Strafen, welche auf Bewährung ausgesprochen werden, was faktisch Straffreiheit bedeutet.
    Nimmt man zukünftig diese zwei "Missstände" ernst, haben solche Initiativen wie die DSI künftig nicht den Hauch einer Chance.
  • rodolofo 28.02.2016 15:32
    Highlight Highlight Ich schlage vor, dass wir den "Rechtsstaat" von jetzt an "Linksstaat" nennen. Dann ist die SVP auch zufrieden.
  • lykkerea 28.02.2016 15:31
    Highlight Highlight Einer der besseren Kommentare, die ich zu dem ganzen Wahnsinn gelesen habe. Schön gemacht, Hansi Voigt.
  • Christian vG 28.02.2016 15:29
    Highlight Highlight Ein Sieg für unsere Direkte Demokratie und den Rechtsstaat. Gratuliere dem Schweizer Volk zur besonnenen Entscheidung und Abstimmung.
  • barmi 28.02.2016 15:28
    Highlight Highlight Irgendwie hat die SVP sogar noch mehr Anstand als linksaussen:
    SVP beschimpft alles was weiter links ist von ihr und konstruktive Debatten führen will als "Linke" (gem. Text).

    Linksaussen wiederum beschimpft alles was rechter ist und diesen Standpunkt darlegen will als "Nazis" oder "SVP-Trolle".

    Apropos Nazi: Wenn 1920 in DE die DSI angenommen worden wäre, hätten wir das ganze Problem mit denen nicht, denn dann wäre der Österreicher Hitler nach seinem Putschversuch ausgeschafft worden 😂😂
    • ramonke 28.02.2016 17:09
      Highlight Highlight nach einem putschversuch wird man normalerweise auch an die wand gestellt und nicht gleich wieder freigelassen. ausserdem wäre hitler auch in östereich sehr gefährlich gewesen!
  • barmi 28.02.2016 15:23
    Highlight Highlight Erkenntnis am Rande: Wenn die SVP eine Initiative nicht durchbringt vertritt sie nicht mehr das Volk (holt aber immer noch 10% Nicht-SVP-Wähler), wenn z.B. eine linke Partei eine Initiative nicht durchbringt, dann ist es ein Achtungserfolg.

    Lustig wie Tatsachen aus anderen Blickwinkeln völlig anders aussehen 😁
    • alessandro 28.02.2016 15:42
      Highlight Highlight ja, weil sich die linke erstens nicht als die besseren schweizer präsentiert und zweitens schweizweit gesehen eifach immer in der minderheit ist. das ergibt natürlich immer eine unterschiedliche bewertungsgrundlage für die jeweiligen resultate.
    • barmi 28.02.2016 15:53
      Highlight Highlight 1. Sie präsentiert sich nicht als die besseren Schweizer? Naja besser ist subjektiv, aber sie versucht sich doch als die weltoffenen, belesenen, hinterfragenden Schweizer zu präsentieren - scheint ja besser zu sein als die ewig-gestrigen, ausländerfeindlichen Rechten ...

      2. Wieso ist die Linke in der Schweiz immer in der Minderheit? Wenn sie doch das Volk vertreten würde, wäre sie doch in der Mehrheit?
    • alessandro 28.02.2016 16:58
      Highlight Highlight der slogan "schweizer wählen svp" und die offensichtliche diffamierung der politischen gegner als staatsfeinde, unechte schweizer, anti-patrioten und gutmenschen spricht schon eine deutliche sprache. die frage ist nicht, wen die sp mit der intellektuellen schiene erreicht, sondern welche einfachen gemüter die svp mit ihren hetzkampagnen welche ausschliesslich auf angst und fremdenhass basieren an die urne lockt.
      die parteien haben sehr unterschiedliches klientel, das ist ja auch gut so. aber die uninformierten zu nutzen um rein politische macht zu erreichen ist meiner meinung nach falsch.

    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 28.02.2016 15:16
    Highlight Highlight Gut gesagt!
    Das real existierende Volk hat den "lausbübischen Volks-Vertretern" konsequent erziehend eine Ohrfeige verpasst.
    Die Schweizerische Volkspartei sollte ab sofort heissen:
    Vermeintlich Schweizerische Volkspartei (VSVP)
    oder "Verschupfte Ausschaffer-Partei" (VAP)
  • dracului 28.02.2016 15:09
    Highlight Highlight Nach den Wochen der Debatten hoffe ich, dass nun wieder Normalität und Zusammenarbeit einkehrt und in Zukunft endlich Vorlagen erarbeitet werden, über die man echt entscheiden kann und die im Vorfeld auf die Umsetzung geprüft werden. Die SVP hat diesem Land, ohne den geringsten Gegenwert, viel Energie entzogen, die wir dringend bräuchten z.B. in der aktuellen Wirtschaftssituation!
  • Coffee2Go 28.02.2016 15:08
    Highlight Highlight Herzlich willkommen kriminelle Ausländer! Kommt, wir empfangen Euch mit offenen Armen, sodass wir bald mehr von Euch durchfüttern können als solche die es wirklich verdient hätten.
    • Markus86 28.02.2016 15:30
      Highlight Highlight *plonk*
    • DreamerTeamer 28.02.2016 15:38
      Highlight Highlight danke (:
    • FrancoL 28.02.2016 15:43
      Highlight Highlight Der ewig gestrige! vermutlich ein Klon der WW.
    Weitere Antworten anzeigen
  • URSS 28.02.2016 15:07
    Highlight Highlight Na geht doch...
  • FrancoL 28.02.2016 15:04
    Highlight Highlight Entscheidend war bei den vielen Diskussionen und Meinungsäusserungen dass die Initianten dazu verdammt wurden sich zur Sache zu äussern und das reichte durch den GANZEN Text der Initiative.
    Es war der SVP nicht möglich wie üblich 2-3 Hauptaussagen zu bewirtschaften, die Angriffe wurden so vielseitig geführt dass den Initianden der Faden aus den Händen glitt und vermutlich der eine oder andere auch einsehen musste dass die DSI völlig unausgegoren ist.
    Das könnte VIELLEICHT dazu führen dass die SVP etwas vorsichtiger mit den vor ihr lancierten Initiativen umgeht.
    Hoffe es glaube es aber nicht.
  • Kaiserin 28.02.2016 14:55
    Highlight Highlight Ich bin stolz auf die Schweizer Demokratie und darauf, dass die Vernunft, die Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit gesiegt haben. Wäre schön, wenn diese Bewegung weitere Früchte tragen würde.

    Wir sind nun ein Einwanderungsland und müssen dies als Realität akzeptieren und basierend darauf unsere Zukunft gestalten. Anstatt immer in die Abwehrhaltung und Angst zu verfallen, sollten wir diese Situation in eine Chance wandeln! Die neue Schweiz ist farbiger, vielseitiger und multikultureller, ob uns das nun gefällt oder nicht.... Mir gefällts 😊
  • Gustav.s 28.02.2016 14:51
    Highlight Highlight Ich glaube nicht an einen grossen Unterschied der "Informiertheit" des Volkes. Es ist auch nicht schlauer als bei der Ausschaffungsinitiative.
    Einfaches Beispiel (macht man immer mit Autos :) ): Würde man knapp eine Initiative zur Geschwindigkeitsreduktion auf 110 gewinnen und dann noch vor deren fristgerechten Umsetzung verlangen, dass man wegen langsamer Umsetzung nun nur noch 80 fahren soll, würde dies genau so herauskommen wie die DsI.
    Das wirklich schlimme ist die Dummheit der Svp dies überhaupt zu versuchen.
    • alessandro 28.02.2016 17:08
      Highlight Highlight das stimmt, aber ohne diese massive gegenkampagne wäre das ding an der urne durchgewunken worden. von dem her wurde die situation an sich nicht allzu falsch eingesetzt.
      ganz schlimm ist hingegen, dass dieser partei einfach nichts zu schade ist um an politische stimmen zu kommen. für ein paar minuten stolz sein und sich als verfechter der guten schweizer darzustellen, aber gleichzeitig ein in jahrelanger entwicklungsarbeit ausgegorenes politisches system einem ihrer fairsten grundgedanken zu berauben ist schon heftig.
      es ist schön, wenn solchem unsinn eine abfuhr erteilt wird.
  • Paco69 28.02.2016 14:50
    Highlight Highlight Die Schweiz bietet Migranten nach wie vor die Möglichkeit auf ein gutes Leben. Wer sich undankbar zeigt und meint Straftaten verüben zu müssen, der muss halt dann den Platz für die Menschen räumen, die die Chance zu schätzen wissen.
    Was spricht denn dagegen, straffällig gewordenen und zu Freiheitsstrafen verurteilten Migranten den Gaststatus wieder zu entziehen? Wo es Täter gibt, gibt es auch Opfer. Bei der Beurteilung sollte deshalb nicht nur die Täterperspektive gepflegt, sondern auch die Opfer- und Kostenperspektive des Gastlandes herangezogen werden.
    • Paco69 28.02.2016 15:49
      Highlight Highlight 2)
      Wenn Menschen die alleinige Staatsbürgerschaft des Gastlandes erhalten haben, darf natürlich nicht mehr abgeschoben werden. Das ist natürlich wieder anders, wenn der Zuwanderer sich nicht entscheiden konnte und deshalb über mehrere Staatsbürgerschaften verfügt. Auch dann sollte eine Abschiebung ins Herkunftsland vorrangig im Interesse der Opfer des Täters entschieden werden.
      Über die Gefahr einer Abschiebung bei Straffälligkeit kann ja zusätzlich per Aushängen, mit Flugzetteln und Plakataktionen in Sozialämtern, Flüchtlingsunterkünften, Ballungszentren und in Schulen informiert werden.
  • oskar 28.02.2016 14:44
    Highlight Highlight der titel trifft den nagel auf den kopf!
  • pamayer 28.02.2016 14:39
    Highlight Highlight Die svp hat sich mit ihrer masslosen arroganz selbst ins off manövriert. Dies gelang auch dank einer kritischen bericherstattung mutiger medien - bravo watson - welche aus allen enden der schweiz zusammentrugen und viele leserInnen-inputs aufnahmen und publizierten.
    Hoffe, der politisch Diskurs läuft weiterhin differenziert und kritisch.
    Ich zitiere den tweet von Christian hansen: "danke der dsi. Ihr habt der demokratiebewegung neuen schwung verliehen."
    • rodolofo 28.02.2016 15:24
      Highlight Highlight Ja, so wie's aussieht, haben die unverschämten Angriffe der SVP auf unsere Demokratie diese Demokratie gestärkt!
      So etwas haben sie anscheinend nicht erwartet und sind jetzt völlig perplex!
      Aber so kann's gehen, wenn Militärköpfe versuchen, alles ruppig und Geldgierig unter Kontrolle zu bringen.
      Dann verpasst die Milchkuh dem grobschlächtigen Bauern einen Tritt, indem sie ihr Hinterbein nach vorne zieht und dem Bauern mit solcher Kraft seitlich in die Weichteile schlägt, dass er mitsamt seinem Melkkessel in hohem Bogen davon fliegt, voll hinein in den Mist-Graben...
  • Amanaparts 28.02.2016 14:39
    Highlight Highlight Was lernen wir daraus? Eine Wahlbeteiligung ist der Tod einer jeden SVP Hetzkampagne.
    • Luca Brasi 28.02.2016 14:52
      Highlight Highlight War aber beim EWR damals anders...
    • Amanaparts 28.02.2016 14:55
      Highlight Highlight *hohe
    • Amanaparts 28.02.2016 15:42
      Highlight Highlight Wenn ihr bis zur EWR zurück müsst um mich zu widerlegen, dann habe ich wohl eher Recht ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 28.02.2016 14:34
    Highlight Highlight Das Schweizer Volk hat gesprochen, und es denkt anders als das Volch, als dessen Stimme sich die SVP immer aufschwingen will. Schön, dass das Vertrauen in die Institutionen gegen deren Diffamierung gesiegt hat, Augenmass gegen Extremismus, Demokratie gegen Intoleranz und Demokratur, Mitmenschlichkeit statt Kälte und Egoismus,
    Demut statt Hybris, Zukunftsorientierung statt Rückwärtsorientierung, Zuversicht und Eigeninitiative statt Angst und dem Ruf nach einem starken Führer. Das sind die Mixturen des Erfolgs unseres Landes und sie sollen es bleiben.
  • Charlie Brown 28.02.2016 14:32
    Highlight Highlight Danke Hansi für den Kommentar. Danke Schweizerinnen und Schweizer. Vernunft hat gesiegt.
  • Lowend 28.02.2016 14:25
    Highlight Highlight Die SVP kann es nicht fassen, dass das Vouch vom Schweizer Volk überstimmt wurde.
  • herschweizer 28.02.2016 14:24
    Highlight Highlight Danke...
  • 7immi 28.02.2016 14:23
    Highlight Highlight die initiative wird höchst wahrscheinlich abgelehnt. gut so. das ist das einzige was wir wissen. weshalb werden wir irgendwann in den nächsten monaten durch befragungen erfahren. alles andere ist spekulation. die svp hat nach der ai einen neuen, stärkeren vorschlag (=initiative) gebracht, der nun abgelehnt wurde. so weiss die politik nun, wo sie steht. die initiative an sich war eigentlich nicht schlecht, da dadurch die politik nun weiss, in welche richtung es gehen soll und die grenzen kennt.weshalb und warum sind also nicht wichtig und dienen lediglich der propaganda der jeweiligen parteien.
    • rodolofo 28.02.2016 15:27
      Highlight Highlight Du solltest Politiker werden!
      Die sind auch gut darin, Niederlagen schwatzend in Siege umzudeuten.
    • 7immi 28.02.2016 15:36
      Highlight Highlight ich war und bin gegen die dsi. habe das auch klar geschrieben. ich weiss nicht, wie du das jetzt umdrehst... nur weil ich mich nicht an hassparolen gegen die svp anschliesse (da das niveaulos ist und nicht im sinne einer demokratie)...
    • rodolofo 28.02.2016 18:09
      Highlight Highlight Ich sehe das anders.
      Wir haben auch darum "gesiegt", weil wir mit der SVP genau so gesprochen haben, wie sie mit uns.
      Und siehe da: Sie haben es verstanden!
      "Es paar a t Oore und dann abtreten!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tanea 28.02.2016 14:23
    Highlight Highlight Und jetzt fragt euch, warum die SVP immer bei der Bildung sparen will.
    Ein Schelm, wer böses dabei denkt!
  • Daylongultra 28.02.2016 14:22
    Highlight Highlight Ich denke es war sehr wichtig dass die SVP hier einen Dämpfer kassiert hat. In der letzten Zeit hat die Partei etwas von einem übermütigen abgehobenen Kind welches keine Grenzen mehr kennt. Ich will gar nicht wissen was alles lanciert worden wäre wenn die DSI angenommen worden wäre.
    • Daylongultra 28.02.2016 14:39
      Highlight Highlight So neben bei als Ergänzung zum eigentlichen Artikel:
      "Ausserdem wird sie jeden, der sich um einen konstruktiven politischen Ansatz bemüht, als Linken verunglimpfen. Links sein soll endgültig zum Schimpfwort [...] werden"

      Bitte einfach nach belieben "Rechter, Nazi, Fascho, Rassist, Bünzli, Xenophober, Glatze, braune Suppe, Wutbürger, etc" einfügen. Da kann man dann nur Sagen: Willkommen in unserer Welt. Die Welt der Leute im rechten Spektrum, welche manchmal (wirklich nur ganz ganz selten) auch um "konstruktive politische Ansätze" bemüht sind.
  • Hoodoo 28.02.2016 14:16
    Highlight Highlight Liebe Leute... Ich bin auch erleichtert, dass die Hochrechnung auf ein 59%-Nein für die DSI deutet. Aber abgelehnt ist sie erst, wenn alle Kantone ihre Resultate bekannt gegeben haben oder vorher eine Mehrheit der Kantone die DSI abgelehnt hat. Ich lasse meinen Champagner noch grad im Kühlschrank! (14:16 Uhr)
    • 8004 Zürich 28.02.2016 14:53
      Highlight Highlight Kleiner Schurke, Du bist nur ein Troll...
    • Hoodoo 28.02.2016 15:30
      Highlight Highlight So, raus dem Kühlschrank! Cheers!
    • Patamat 28.02.2016 15:58
      Highlight Highlight kleiner_Schurke: Wenn schon klugscheissern, dann bitte richtig. "Nein zur DSI" wäre korrekt. "Nein gegen etwas" ist genauso falsch wie "Nein für etwas".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bobo B. 28.02.2016 14:14
    Highlight Highlight Auch ich habe ein Nein eingeworfen. Die Linken sind aber gut beraten die Ablehnung dieser Initiative nicht mit dem Einverständnis mit ihrer Politik gleichzusetzen.
    • TanookiStormtrooper 28.02.2016 14:22
      Highlight Highlight Laut SVP bist du jetzt aber ein Linker! ;)
    • Mafi 28.02.2016 14:50
      Highlight Highlight D. Jositsch wird dies sicher nicht, beim rest der SPler, mal sehen :p

      Nein, wichtig ist die Abstimmung als Ja oder Nein für den Gesetzes/Verfassungsentwurf zu sehen, und nicht als "Meinung, Stimmung, etc." und zuviel zu interpretieren.
    • Yuppiduppi 28.02.2016 15:24
      Highlight Highlight Wenn du nicht SVP bist bist du ein Linker. Wie das Volk auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 28.02.2016 14:11
    Highlight Highlight Wie schon andernorts geschrieben, hoffe ich, dass die entstandenen Vernetzungen auch weiter genutzt werden um der SVP Paroli zu bieten. Ich bin sicher, da kommt noch was auf uns zu und wir werden die vereinten Kräfte brauchen.
    Wir wissen ja wie ein verletztes Tier um sich beisst.......
  • Lowend 28.02.2016 14:09
    Highlight Highlight Eine hohe Stimmbeteiligung, besonders in den Städten, ist der grösste Feind für die SVP! Darum heisst es jetzt nicht nachlassen und genau hinschauen, denn angeblich wollte sich die SVP ja mässigen, wenn ihre Gesinnung mit zwei Blocheristen, im Bundesrat vertreten ist. Doch wenn ich nun schon wieder höre, dass sie noch stärker in die Fundamentalopposition gegen die Schweiz und das Volk gehen wollen, dann muss der Kampf der Antipopulisten gegen den Polit-Pöbel von Blochers Gnaden erst recht weitergehen, bis dieses doppelzüngige, janusköpfige Polit-Monster nur noch als böse Erinnerung weiterlebt.
  • exeswiss 28.02.2016 14:06
    Highlight Highlight ein guter tag, für den rechtsstaat schweiz...
  • John Smith 28.02.2016 14:01
    Highlight Highlight Das Volk stimmt wie ich = Das Volk war gut informiert
    Das Volk stimmt nicht wie ich = Das Volk war schlecht informiert

    Bravo, watson
    • Suchlicht 28.02.2016 14:19
      Highlight Highlight "Watson" stimmt wohl kaum ab und welcher Teil der Watson-Redaktion überhaupt abstimmen darf (inkl. und insbesondere auch der Autor dieses Artikels) weiss ich nicht. Von daher finde ich Deinen Kommentar eher unpassend. Der Artikel ist eigentlich recht sachlich gehalten und ich empfinde es nicht als Nachtreten.
      Dass sich ein Teil der Bevölkerung durch diesen Artikel nicht verstanden fühlt, akzeptiere und verstehe ich, denn das Abstimmungsresultat führt ja nicht zu einem Meinungswechsel beim Einzelnen.
    • Evan 28.02.2016 15:52
      Highlight Highlight Diese Haltung ist bei Demokratiegegnern ganz im Allgemeinen zu beobachten.
  • R&B 28.02.2016 13:59
    Highlight Highlight Ich bin erleichtert, dass die DSI abgelehnt wurde und dass der Schweizer Stimmbevölkerung die Augen geöffnet wurde, was für ein undemokratisches Werk die DSI ist. Ich bin auch froh, dass es auf vielen Social Media - Plattformen möglich war (ein grosses Lob an Watson), differenziert zu argumentieren, ohne gleich von den DSI - Befürwortern niedergeschrien zu werden.
  • dommen 28.02.2016 13:54
    Highlight Highlight Mit ihren flachen, dümmlichen und schlichtweg erlogenen "Argumenten" hat sich die SVP in den letzten Wochen selber demontiert. Eigentlich müsste man den dafür verantwortlichen Parteivertreter schon fast dankbar sein (Stichwort Arena)
  • tinmar 28.02.2016 13:52
    Highlight Highlight Uff .. Whow .. danke Leute! :-)
  • Gurkensalat23 28.02.2016 13:51
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Meine Liebe zur Schweiz ist wieder da, nachdem ich ihr in letzter Zeit skeptisch gegenüber stand.
    • usehername 28.02.2016 14:00
      Highlight Highlight wenn deine liebe zur schweiz von dieser abstimmung abhängig war, dann würde ich mir eine neue liebe suchen,...
  • FrancoL 28.02.2016 13:49
    Highlight Highlight Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP. Als Fazit für heute OK.
    Für die Zukunft:
    Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für das EXTREME.
    • NWO Schwanzus Longus 28.02.2016 13:56
      Highlight Highlight Für jede Extreme muss man hinzufügen, nicht nur Rechts oder Links, jede Extreme hat keine Chance gegen Gut überlegte Argumente.
    • FrancoL 28.02.2016 14:04
      Highlight Highlight Ok dann jede Extreme, kann ich auch einsetzen. Dache Extreme sind Extreme gleich welcher Art.
    • Sapere Aude 28.02.2016 14:20
      Highlight Highlight Wie stehts mit den extrem Unextremen?

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

Und die Dunkelziffer dürfte aus zwei Gründen hoch sein: Erstens basiert die Statistik des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) auf Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB 2017), und bei Befragungen werden Auskünfte oft aus Scham …

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