Schweiz

Checkst du, worum es beim Bedingungslosen Grundeinkommen geht? 7 Fragen und Antworten

Publiziert: 17.03.16, 09:26 Aktualisiert: 04.04.16, 16:27

«Eine gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein aussichtslos erscheint», sagte Albert Einstein. Damit verkauft das Komitee hinter der Initiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) seinen visionären Plan von der Rettung der Schweiz.

Wie gut ist die Idee? Und wie aussichtslos die Verwirklichung? Die sieben drängendsten Fragen zum Bedingungslosen Grundeinkommen:

1. Was ist das BGE?

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept. Klingt kompliziert, ist aber simpel: Jeder Bürger soll einen gesetzlich festgelegten Betrag vom Staat erhalten. Ohne dass dieser an Bedingungen geknüpft ist (daher «bedingungslos»), ohne dass die Bürger also eine Gegenleistung erbringen müssen.

Mehr Geld für alle! Das BGE bedeutet aber nicht, dass jeder mehr Geld kriegt, da die Löhne dann tiefer sind.
Bild: tumblr

Das BGE trennt Arbeit und Einkommen radikal voneinander. Denn: Der Betrag soll ohne weitere Einkommen oder Sozialhilfe die Existenz sichern. Damit der Staat dem Bürger das Grundeinkommen auszahlen kann, muss das Steuersystem umstrukturiert werden (siehe Frage 4).

Die Idee ist alt. Experimente und Anläufe, das BGE einzuführen gab es bereits in mehreren Ländern (beispielsweise Kanada und Brasilien). Radikal umgesetzt wurde es aber noch nirgendwo. 

2. Was will die Schweizer BGE-Initiative?

Die Initiative versteht sich – so schreiben es die Initianten auf ihrer Website – als «Kulturimpuls». Die Initiative will eine «zukunftsfähige Weiterentwicklung des Gesellschaftsvertrags» und eine «wirtschaftliche Konsequenz des demokratischen Selbstverständnisses».

Das erklärte Ziel der Initianten ist es, dass der Staat sich finanziell um jeden Bürger kümmert. So gesehen verstehen sie das BGE als Sozialwerk, das sich, im Gegensatz zur AHV, um Menschen jeden Alters kümmert.

Wie das genau geschehen soll, wollen die Initianten nicht definieren. Sie sprechen deshalb bewusst von einer «Idee». Diese Idee ermögliche es den Menschen, das zu tun, was sie wollten und für richtig hielten.

Oswald Sigg an einer BGE-Medienkonferenz am 14. März.
Bild: KEYSTONE

Die Köpfe der Initiative sind unter anderem Unternehmer Daniel Häni, der Künstler Enno Schmidt und Alt-Vizekanzler Oswald Sigg. Geht es nach ihnen, soll die Bundesverfassung folgendermassen erweitert werden:

bild: grundeinkommen.ch

3. Wie funktioniert das BGE?

Die Initianten legen keinen bestimmten Betrag fest, der jedem Bürger ausbezahlt werden soll. Häufig wird aber die Zahl von 2500 Franken pro Monat für Erwachsene und 625 für jedes Kind genannt.

Für alle Erwerbstätigen würde der Lohn auf das Grundeinkommen geschlagen werden. Wer jetzt 6000 Franken Lohn erhält, dem würde dann das BGE von 2500 und ein Lohn von 3500 Franken ausbezahlt werden.

Dozent und Social-Media-Experte Philippe Wampfler entwarf diese Grafik zum BGE. Hartz IV kann durch AHV, IV etc. ersetzt werden – das Prinzip bleibt dasselbe.
quelle: philippwampfler.com

Damit sinken die Lohnkosten. Arbeitgeber müssten deswegen dem Bund aber einen Teil der Differenz überweisen. Was der Bund wiederum heute an Sozialleistungen ausbezahlt (AHV, IV, ALV), würde neu Teil des BGE sein.

Über Nacht wird aber eine solche Umstrukturierung der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes nicht stattfinden. «Das Grundeinkommen wird nicht mit einer Revolution, sondern pragmatisch und in kleinen Schritten kommen», sagt Philip Kovce vom Initiativkomitee.

4. Wie wird das BGE finanziert?

Der Bund geht in seinen Berechnungen, basierend auf den oben genannten Zahlen, von einem Kostenpunkt von 25 Milliarden Franken pro Jahr aus. Diese 25 Milliarden Franken können nicht rein über die Umstrukturierung der Sozialwerke und Abgaben durch die Arbeitgeber gedeckt werden.

Woher also sollen diese 25 Milliarden Franken kommen? Darüber gehen die Meinungen der Initianten auseinander.

Ein Grossteil will die Mehrwertsteuer um 8 Prozent erhöhen sowie Subventionen umlenken. Alt-Vizekanzler und Mitinitiant Oswald Sigg hingegen schlägt eine neuartige Mikrosteuer als Alternative zum heutigen komplexen Steuersystem vor. Dabei soll eine Transaktionssteuer auf Geldtransaktionen erhoben werden – wer mehr Geld bewegt, bezahlt mehr. So wäre eine solidarische Finanzierung des BGE sichergestellt, argumentiert Sigg.

5. Wer unterstützt das BGE?

Im Oktober 2010 nahm die SP Schweiz das BGE in ihr Parteiprogramm auf. Im selben Monat sprach sich die Gewerkschaft Syna auf ihrem Kongress in St.Gallen als erste Gewerkschaft der Schweiz für ein BGE aus. Die Alternative Linke schrieb das BGE bei ihrer Parteigründung im März 2010 in ihren Handlungsschwerpunkten fest.

Neben dem Initativkomitee ist seit der Organisation des Europa-Kongresses von BIEN (das Schweizer «Netzwerk für Grundeinkommen») in Genf im Jahr 2002 der Verein BIEN-Schweiz aktiv. 

Oktober 2013: Die Gruppe «Generation Grundeinkommen» kippt eine Ladung von 8 Millionen 5-Rappen-Stücken auf den Bundesplatz.
Bild: KEYSTONE

6. Welche Argumente stützen das BGE?

  1. Notwendigkeit: Experten wie der ETH-Professor Dirk Helbing prophezeien, dass bis 2050 rund die Hälfte aller Jobs überflüssig werden, weil intelligente Software und Roboter die meiste Arbeit für uns erledigen. Das BGE sei das einzige Instrument, die drohende Massenarbeitslosigkeit auffangen zu können, sagen die Befürworter.
  2. Freiheit: Die Befürworter argumentieren, dass das BGE die Voraussetzung schaffe, dass sich jeder Mensch selbst verwirklichen könne – auch mit Tätigkeiten, die nicht entlohnt werden (beispielsweise das Erziehen von Kindern, Pflegen von Alten etc.). Alternative Lebenspläne würden möglich und Arbeitslose nicht mehr stigmatisiert werden.
  3. Sicherheit: Da das BGE jedem Menschen die Existenz sichere, ermögliche es Vertrauen in Staat und Gesellschaft.
  4. Innovation: Damit würden Bürger eigene Ideen öfters umsetzen und riskante Projekte anpacken. Selbständigkeit, Unternehmergeist, Innovation und Flexibilität werden gefördert, argumentieren die Befürworter.
  5. Arbeitsmarkt: Die Folge sei ein Arbeitsmarkt, der sich an Angebot und Nachfrage orientiere (attraktive Arbeitsstellen werden besetzt, weniger attraktive attraktiver gemacht oder rationalisiert). Auf Seiten des Arbeitgebers sänken durch ein BGE die Lohnnebenkosten und damit die Kosten für bestehende und neue Arbeitsplätze. Das Grundeinkommen sei des wegen aber «keine Hängematte für eingebildete Künstler und Wissenschaftler», schreibt Co-Initiant Häni im Buch «Was fehlt, wenn alles da ist?» Im Gegenteil werde es den Wettbewerb verschärfen.

7. Was sagen die Gegner?

  1. Faulheit: Gegner befürchten das BGE würde Bürger davon abhalten, überhaupt noch zu arbeiten. Jobs, die sich finanziell kaum lohnen, würden dann von niemandem übernommen werden. Die Eigenverantwortung könne nicht nachhaltiger geschwächt werden, als wenn einem der Lebensunterhalt von der Wiege bis zum Grab vom Staat garantiert wird, meint Lukas Rühli von Avenir Suisse.
  2. Mangel an Solidarität: Die Gegner lehnen das Argument der Befürworter, das BGE sei solidarisch, ab. Im Gegenteil manifestiere sich die Haltung, man könne auf Kosten anderer Leben: «Es belohnt jene, die nicht arbeiten wollen, und bestraft jene, die nicht arbeiten können», schreibt die NZZ in einem Kommentar.
  3. Falscher Ansatz: Das BGE sei kein Schritt in die richtige Richtung, sagt der deutsche Sozialwissenschaftler Rainer Roth. Mit dem BGE würde Armut erhalten, statt bekämpft werden. Die eigentlichen Profiteure seien sozial besser gestellte Gutverdiener, die das Grundeinkommen nicht bräuchten.
  4. Mehr Einwanderung: Das BGE könnte ein Anreiz zu verstärkter Einwanderung sein, befürchten Gegner.
  5. Abhängigkeit: In einem Kommentar bezeichnet die NZZ die Freiheit, die für die Befürworter aus dem BGE folgt, als irrtümliche Freiheit. Es sei der Staat, der diese Freiheit ermögliche und die Bürger so in eine Abhängigkeit dränge. «Zu meinen, der Staat und jene, die den Staat lenken, hätten hierbei keine Interessen und keine Ansprüche, ist ein grosser Irrtum.» Das Grundeinkommen emanzipiere damit nicht, es entmündige, sagen Gegner. Zum einen wegen der hohen Steuerlast, zum anderen, weil die Entscheidungen über das Einkommen in der Politik zentralisiert würden.

bild: giphy

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338 Kommentare anzeigen
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600
  • Simsa 14.04.2016 21:34
    Highlight Ob dafür oder dagegen, ich finde es sehr schade, dass das Thema so wenig Aufmerksamkeit in den Medien erfährt -und wenn, immer nur an der Oberfläche gekratzt wird (Kein Vorwurf watson, ich denke v.a. an srf & co)
    Es wäre doch in so vielerlei Hinsicht spannend und weitreichend ...es geht dabei um so viel mehr, als nur ums Geld...
    (Thema Urheberrecht z.B.)

    Ich würde auch gerne mehr über die mögliche Umsetzung dieser Idee und Praxisbeispiele hören.

    Ich fürchte, dass es daran scheitern wird, dass die Idee nicht ausreichend ernst genommen- und deren Tragweite nicht erkannt wird...
    16 0 Melden
    600
  • Tomy Milde 24.03.2016 13:04
    Highlight Es ist ganz einfach: Vollbeschäftigung und "Erwerbsarbeit für Alle" ist die Utopie. Das BGE folgt nur der Logik des Fortschritts und der sozioökonomischen Veränderungen.
    Das Konzept des BGE überzeugt mich jedenfalls mehr als das Besserwissen von rechts/links-ideologien der Politiker.
    Am 5. Juni wird die Bevölkerung und Bürgerbewegung der Regierung und dem Parlament eine Lektion erteilen, indem sie dieser "chancenlosen Initiative" zum Achtungserfolg verhilft.

    15 2 Melden
    600
  • trio 19.03.2016 01:51
    Highlight Ist doch nicht so schwierig das Ganze. Es bleibt genau gleich viel Geld in Umlauf. Was sich die Firmen an Lohnkosten sparen, müsste eben als Steuer wieder eingenommen werden. Schon möglich, dass es dabei Gewinner und Verlierer gibt. Bei der Unternehmenssteuerreform ist das auch der Fall. Eine gute alte Kompromisslösung wird wohl nicht unmöglich sein. Ich würde es begrüssen wenn die Schweiz mal Mut zeigt und ja sagt. Gerechter ist das BGE von der Grundidee allemal.
    19 11 Melden
    • BeWi 19.03.2016 13:21
      Highlight ist es eben nicht, wenn Du nicht mehr arbeitest bekommst du trotzdem die 2500.-, aber deine Arbeit ist nicht gemacht. Das diese nun die Roboter 100% übernehmen ist einfach eine Utopie. Das Resultat wird sein: die Arbeitsmoral wird abnehmen und die Bereitschaft der Arbeitgeber zur Kündigung wird zunehmen. Bankrott des Staates ist vorprogrammiert.
      12 26 Melden
    • trio 19.03.2016 14:27
      Highlight Das ist doch Unsinn. Bezahlbar ist es sowieso, heute hat ja auch jeder sein Existenzminimum. Das die Menschen nur noch Zuhause sitzen und nichts machen halte ich für unglaubwürdig. Klar ist jedoch, dass es eine grosse Veränderung für die Gesell- und Wirtschaft mit sich bringen würde. Die kommende Abstimmung bestimmt die Grundrichtung. Mehr nicht! Möchte man keine Veränderung, stimmt man nein. Ist man offen für neues und glaubt an die Menschen, sagt man ja.
      22 9 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2016 15:32
      Highlight @trio: Ich glaube an die Menschen, ich will Veränderung, aber das BGE ist m.E. das falsche Rezept. Ich finde nicht, dass Umverteilung Probleme löst. Im Gegenteil, es vergrössert die Abhängigkeit.
      13 9 Melden
    • BeWi 19.03.2016 17:20
      Highlight Wenn du sozialfall wirst ist das nicht so lustig. Du wirst zwar nicht verhungern und hast ein dach über den kopf, mehr nicht und musst überall die hohle Hand machen.. da ist das BGE schon ganz etwas anderes..
      13 3 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 18.03.2016 21:09
    Highlight Schreibt doch einfach in die Verfassung, dass es jeden 25. im Monat Geld regnen soll. Der Gesetzgeber und der Bund sorgen dann für die Umsetzung.
    17 18 Melden
    600
  • Eric Manneschmidt 18.03.2016 12:24
    Highlight "Das BGE trennt Arbeit und Einkommen radikal voneinander. "

    Das ist Unsinn. Zutreffend ist:
    Das BGE trennt Erwerbsarbeit und Existenzberechtigung radikal von einander, und zwar auch für Menschen, die nicht von Geburt an reich sind.
    Gerade im Niedrigeinkommensbereicht stärkt ein BGE sogar den Zusammenhang zwischen (Erwerbs-)Arbeit und Einkommen, da im Gegensatz zu bedarfsabhängigen Sozialtransfers Zuverdienste nicht angerechnet werden.
    20 2 Melden
    600
  • érdnA 18.03.2016 11:43
    Highlight Eine Kiffer-Steuer könnte doch helfen? :)
    16 4 Melden
    600
  • BeWi 18.03.2016 10:59
    Highlight wieso wundert es mich nicht das viele der Watson Leser für das BEG sind?
    20 20 Melden
    • érdnA 18.03.2016 11:42
      Highlight Es heisst BGE!
      14 2 Melden
    • Charlie Brown 18.03.2016 11:53
      Highlight Keine Ahnung. Sag's uns...

      Ich bin aktiver watson Leser, oft mit der politischen Tendenz einverstanden aber gegen das BGE. Die Welt ist nicht so eindimensional, wie sie manchmal scheint ;-)
      12 2 Melden
    • E. Edward Grey 18.03.2016 12:19
      Highlight Weil Watson Leser informiert sind?
      25 16 Melden
    • Charlie Brown 18.03.2016 12:35
      Highlight @Grey: In dem expliziten Fall sicher nicht. Das hat mehr mit Ideologie als mit Information zu tun.
      18 7 Melden
    • trio 18.03.2016 12:43
      Highlight @Tell99 darum geht es zum jetzigen Zeitpunkt auch. Infos wie es wird und wer wieviel wann bekommt und bezahlt sind alles nur Spekulationen.
      9 1 Melden
    • Charlie Brown 18.03.2016 15:59
      Highlight @trio: Richtig! Und Spekulationen will ich keine in der Bundesverfassung.
      7 5 Melden
    • trio 19.03.2016 01:31
      Highlight @Tell99 am spekulieren sind vorallem die Gegner. In die Verfassung kommt nur mal der Auftrag. Wie es gelöst wird, ist nicht vorgeschrieben. Statt Angstmacherei ist Pionierarbeit gefragt. Über die endgültige Lösung wird sicher nochmals abgestimmt, keinen Grund für die Panikmache.
      10 2 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2016 08:49
      Highlight @trio: Angstmacherei nenne ich, wenn der Verlust von jeder zweiten Stelle aufgrund der Digitalisierung heruntergebetet wird.

      Und dass so viel spekuliert wird (auf allen Seiten, auch die Befürworter übertreffen sich gegenseitig mit Szenarien, wie sie das System verstehen) liegt einzig an der total unreifen Vorlage.
      5 5 Melden
    • trio 19.03.2016 09:49
      Highlight @Tell99 mir geht es um die Idee. In die Bundesverfassung kommt ein Auftrag. Von der Umsetzung kommt herzlich wenig in die Verfassung. Wir dürfen uns ruhig etwas zutrauen und müssen nicht schon nur vor einer Idee Angst haben. Zeigt etwas Mut!
      6 2 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2016 11:24
      Highlight @trio: Mir geht es auch um die Idee, die finde ich nicht gut. Das hat nichts mit Mut zu tun.

      Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung kommen einfach noch hinzu.
      2 4 Melden
    • trio 19.03.2016 12:49
      Highlight @Tell99 darf ich dann fragen, wieso die Idee nicht gut sein sollte. Heute hat doch auch jeder ein Existenzminimum. Wieso das ganze nicht vereinfachen und sich eine Menge Bürokratie sparen?
      7 0 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2016 13:23
      Highlight @trio: Mit wenigen Worten: Es sollen die Geld aus Sozialeinrichtungen bekommen, die es nötig haben. Da stehe ich zu 100% dahinter und leiste gerne meinen Beitrag dazu.

      Eine generelle Umverteilungsmassnahme wie sie das BGE wäre erachte ich als falsch.
      6 3 Melden
    600
  • Saboss 17.03.2016 23:41
    Highlight Ich frag mich nur wer noch Teilzeit arbeiten würde. Zb eine amutter die 50% arbeitet für 3000 fr. Lohnt sich ja nicht mehr. Aber wer macht dann diese arbeit?
    17 8 Melden
    • Billy the Kid 18.03.2016 07:29
      Highlight Die Leute würden weiterhin Teilzeit arbeiten - nur für einen besseren Lohn als jetzt und mit der Aussicht, dass sie diesen Job auch ohne Existenzängste wechseln oder mal was ganz anderes anfangen können.
      Die Vorstellung, dass ein Grundeinkommen von 2500 Fr. (bei einem Durchschnittseinkommen von 5500 oder 6000) einfach jegliche Motivation für Arbeit eliminiert ist doch bei den Haaren herbeigezogen. Ganz im Gegenteil - es schafft den Anreiz für die Schaffung von sinnvollen Arbeitsplätzen, die in der Zukunft überhaupt noch gebraucht werden. Kreativität ist gefragt - nicht alte Rezepte.
      28 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.03.2016 08:00
      Highlight Oder das Prinzip Hoffnung. Einverdienerhaushalte werden gefördert, Teilzeitarbeit wird torpediert.
      15 4 Melden
    • Saboss 18.03.2016 14:58
      Highlight Es gibt halt viele kleine "Scheissjobs" die Leute nunmal nur fürs Geld machen. Und die trotzden jemand machen muss. Das die dann extrem gut bezahlt werden ist eher unwahrscheinlich. Aber vielleicht bin ich zu pessimistisch und unterschtätze das Prinzip von Angebot und Nachfrage.
      7 1 Melden
    • Zaafee 18.03.2016 16:17
      Highlight Saboss, wenn sich der Arbeitnehmer auch sagen kann, ich muss diesen Job nicht machen um zu überleben, dann wird die Kanalisationsreinigung einfach so teuer bis es sich für jemanden lohnt (freie Marktwirtschaft) und die Abwassergebühren würden steigen. Heute finden sie immer Leite, die nichts anderes finden und ohne diese Jobs kaum Leben könnten (nicht besonders frei).
      3 2 Melden
    • phreko 18.03.2016 16:25
      Highlight @saboss... so wird das schlicht nicht berechnet. Ein bisschen in den Komentaren stöbern und alles wird dir vorgerechnet...
      0 1 Melden
    • trio 19.03.2016 01:36
      Highlight @Zaafee oder Roboter übernehmen die ungeliebte, gefährliche, monotone etc. Arbeiten. So wie heute schon der Fall sein sollte. Allerdings gibt es heute viele Menschen, die gezwungen sind, diese Arbeiten für wenig Geld zu erledigen.
      6 0 Melden
    • AdiB 19.03.2016 09:55
      Highlight @zafee kanalisationreinigung ist ein sehr gut bezahlter job und gar nicht so unbelibt. heutzutage pumpen sie die kanäle frei. mann muss nur in härtefällen reinsteigen.
      5 0 Melden
    600
  • gecko25 17.03.2016 22:54
    Highlight @ Trio. wiso sollten die aktiven Arbeitnehmer benachteiligt sein ? ist gesund zu sein und eine sinnvolle Arbeit zu haben nicht Glück genug ?
    11 6 Melden
    • Brehynfak 18.03.2016 06:40
      Highlight Also auf in's Gluck! Rein in's Zwangsarbeitslager!
      7 8 Melden
    • trio 19.03.2016 09:55
      Highlight Wir haben auf der einen Seite Menschen, die vom Grundeinkommen leben. Auf der anderen Seite Menschen, die noch dazu arbeiten. Da kann es doch nicht sein, dass die Arbeitenden einen viel grösseren prozentualen Teil an die Steuerlast beitragen müssen. Das wäre unfair.
      3 4 Melden
    600
  • Zaafee 17.03.2016 18:58
    Highlight Was spräche gegen eine Finanzierung über die Löhne, Sozialhilfe und AHV? Eigentlich bekommt doch heute schon jeder Schweizer min. 2500 Fr. irgendwoher. Also müssten diese auch schon irgendwo enthalten und zusätzliche Steuern unnötig sein? Mir schwebte ein direkter Lohnabzug vor, der in einen BGE-Fonds fliessen würde, von welchem dieses dann ausbezahlt würde. Dafür würden die Kosten für die Sozialhilfe wegfallen und die übrigen Steuern entsprechend gesenkt werden können. Auch obsolet würde die AHV.
    13 11 Melden
    • trio 17.03.2016 20:01
      Highlight Gegen die Lohnbesteuerung spricht, dass dann jemand der arbeitet "Bestraft" wird. Eine neue Besteuerungsform wäre wünschenswert, wie z.B. die angesprochene Besteuerung von Transaktionen oder höhere Steuern für Besitzeigentümer.
      24 5 Melden
    • Martiis 17.03.2016 21:17
      Highlight Zaafee: Wie meinen Sie das, jeder Schweizer bekommt heute schon 2500 Fr. irgendwoher? Teilen Sie sämtliche Sozial- und Rentenleistungen durch 8 Mio? Rechnen Sie da die berufliche und private Vorsorge auch dazu? Also würden die auch umverteilt?
      Mehr bräuchte es doch trotzdem, weil v.a. Menschen, die Pflege benötigen 2500 Fr. nicht reichen. Ein Platz im Altersheim kostet z.B. ca. 10'000 Fr. im Monat. Von daher kann man doch nicht einfach die heutigen Leistungen durchschnittlich auf alle umrechnen und denken, es bräuchte dann nicht mehr. Oder habe ich Ihre Aussage falsch verstanden?
      9 0 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 22:12
      Highlight Ich bekomme keine 2500 "irgendwoher", auf jeden Fall nicht, dass es mir bewusst wäre... 2 x 230 Franken Familienzulage für die Kinder. Mit dem BGE wären es (nach aktuellem Stand der Initianten) 5000 für mich und meine Frau und 2 x 625 für die beiden Kinder. Woher soll die Differenz kommen? Und dann willst du noch die Steuern senken? Ähm... In meiner Welt geht die Rechnung nicht auf.
      18 2 Melden
    • Zaafee 17.03.2016 22:42
      Highlight Trio, Vermögenssteuern halte ich grundsätzlich für problematisch, weil sie an der Eigentumsgarantie kratzen. Die vorgeschlagene Transaktionssteuer für ungerecht, weil sie all jene benachteiligt, die grosse Geldsummen bewegen (müssen). Diese Personen müssen deswegen nicht reich sein, es reicht wenn sie mit teuren Materialien arbeiten oder teure Gegenstände verkaufen (z.B. Autohändler oder Goldschmied). Ausserdem wäre sie umständlich umsetzbar, solange es Bargeld gibt. Würde sie nur auf den Finanzmarkt angewendet, würde dieser wohl wegziehen oder zusammenbrechen.In beiden Fällen fehlt dann Geld.
      11 6 Melden
    • Zaafee 17.03.2016 22:47
      Highlight Die Steuern auf Einkommen hielte ich darum für fair, weil das Ziel ja nicht ist mehr zu verdienen, sondern das Einkommen zu erhalten aber eine bedingungslose Absicherung zu schaffen. Wer arbeitet würde auch nicht bestraft, weil sie ja dann mehr verdienen würde. Aber natürlich könnte mit Lohnarbeit nur noch weniger Geld verdient werden, ansonsten würde der Lohn ja zusammen mit dem BGE ja steigen.

      Ich glaube WIR sollten das BGE zusammen finanzieren wollen, nicht die Reichen oder die Banker für uns.
      6 6 Melden
    • Martiis 17.03.2016 23:31
      Highlight Zaafee: Aber wenns nicht die Reichen oder Banker oder sonstige Steuern finanzieren sollen, geht die Rechnung doch nicht auf. Das BGE, welches die Arbeitnehmer bekommen, muss auch irgendwoher kommen und wenns über die Einkommensteuer finanziert würde, würden sich die Arbeiter das BGE sozusagen selbst finanzieren und daneben müssen sie noch das BGE für alle anderen finanzieren. D.h. sie würden schlechter gestellt als heute.
      7 3 Melden
    • Zaafee 18.03.2016 00:05
      Highlight Tell99, Sie bekommen die 2500 von Ihrem Arbeitgeber, dem Sozialamt und/ oder der AHV. Mit BGE würden Sie bei durchschnittlichem Einkommen wohl etwa das BGE an zusätzlichen Steuern (oder gemäss meiner Vorstellung als Lohnabzug) bezahlen und mit null Veränderung rauskommen. Mit unterdurchschnittlichem Einkommen aber mehr, mit überdurchschnittlichem dafür weniger in der Lohntüte finden (immer BGE plus Lohn gerechnet).
      0 5 Melden
    • Zaafee 18.03.2016 00:13
      Highlight Martiis, ich rechne alle Löhne, AHV und Sozialleistungen dazu; nicht aber 3a und 3b Säule und nicht die IV oder Arbeitslosenversicherung. Bezüglich Finanzierung der Altenpflege müsste man (oder in diesem Fall ich) wohl tatsächlich nochmal über die Bücher.
      3 1 Melden
    • chicadeltren 18.03.2016 00:53
      Highlight @Zafee: Vermögenssteuern sind problematisch weil sie einen Eingriff in das Eigentumsrecht darstellen aber Einkommenssteuern zur Finanzierung des BGE sind dann kein Eingriff ins Eigentum?!
      8 2 Melden
    • Charlie Brown 18.03.2016 11:57
      Highlight @Zaafee: Das Geld, welches ich von meinem Arbeitgeber bekomme, nennt sich Lohn und ist eine Gegenleistung für meine Arbeit und (da ich Mitunternehmer bin) für mein investiertes Kapital.

      "Irgendwoher" - ja das würde für das BGE zutreffen. Den kleinen Unterschied finde ich schon noch entscheidend. Du nicht?
      2 3 Melden
    • Zaafee 18.03.2016 11:59
      Highlight Chicadetren, ja, es macht für mich einen beträchtlichen Unterschied, ob ich von dem Geld das ich neu verdient habe einmalig einen Teil abgeben muss und der Rest aber mir gehört, oder ob ich jedes Jahr einen Teil meines Vermögens (Haus, Auto, Sparkonto, etc.) abgeben muss. Insbesondere dann, wenn wegen des grossen notwendigen Betrags die Steuer durchaus 10% oder mehr betragen könnte! Da lohnt es doch nicht mehr zu arbeiten, ich muss letztlich alles immer wieder zurückgeben...
      2 2 Melden
    • Zaafee 18.03.2016 12:45
      Highlight Tell99, lohn, auf den Sie heute auch Steuern bezahlen. Darauf würden Sie z.B. Genau wie heute für die AHV einen Abzug bezahlen, nur eben einen deutlichen grösseren. Dafür gäbe es vom Staat das BGE dazu. Mit durchschnittlichem Einkommen hätten Sie dann wieder gleich viel wie heute, mit unterdurchschnittlichem mehr, mit überdurchschnittlichem weniger als heute. Dafür erhalten Sie in jeder Lage ein existenzsicherndes BGE.
      4 2 Melden
    • Zaafee 18.03.2016 12:52
      Highlight Z.B.
      A) Frau verdient 21000, bezahlt 33% BGE Steuer und erhält 2500 BGE = 16500 (-4500)
      B) Frau verdient 6000, bezahlt 33% BGE Steuer und erhält 2500 BGE = 6500 (+500)
      C) Frau verdient 3000, bezahlt 33% BGE Steuer und erhält 2500 BGE = 4500 (+1500)
      D) Mann verdient 600, bezahlt 33% BGE Steuer und erhält 2500 BGE =2900 (+2300)

      - das ist letztlich das selbe Prinzip wie die Steuerprogression, nur mit einer bedingungslosen sozialen Absicherung, die nicht erst mein Vermögen auffrisst.
      - Im Fall d) (Lohndumping), würde ich meinem Chef den Rücken drehen und auf die extra 400 verzichten.
      5 2 Melden
    • trio 18.03.2016 12:59
      Highlight Wenn man davon ausgeht, das 50% der Arbeitsstellen wegfallen, kann man von Rest nicht erwarten, dass sie immer noch gleich viel bezahlen. Darum ist das unfair, es müsste definitiv eine neue Besteuerungsform kommen.
      2 2 Melden
    • Martiis 18.03.2016 13:08
      Highlight Zaafee, wenn das so funktionieren würde, wäre es ja schön. Aber 33% Steuern bezahlen heute doch schon viele und ein BGE würde trotzdem nicht drin liegen.
      2 2 Melden
    • Zaafee 18.03.2016 15:58
      Highlight Martiis, die 33% sind eine beispielhafte, frei erfundene Grösse und sie wären natürlich zusätzlich zu den bereits bezahlten Steuern, kein Ersatz. Die normalen Steuern könnten ggf. etwas sinken, weil die ausgaben für die Sozialhilfe, Stipendien, etc. schrumpfen oder wegfallen würden.

      Denn logischerweise hätten Sie im Schnitt mit BGE nicht mehr Geld als heute, wo sollte dieses auch herkommen? Sie hätten etwa den selben Wohlstand, aber die soziale Sicherung würde früher greifen und wäre meines Erachtens effizienter und möglicherweise gerechter und mit weniger Stigmatisierung verbunden.
      4 1 Melden
    • Zaafee 18.03.2016 16:03
      Highlight Trio, doch. Wir gehen schliesslich davon aus, dass sich die Wertschöpfung trotz weniger Stellen nicht verkleinert (Automatisierung) und darum schlicht die selbe oder Mehr Wertschöpfung auf weniger Personen oder Stellenprozent verteilen. Es blieben nach dieser Annahme (50% weniger Stellen), den verbleibenden einfach doppelt so viel Lohn/Gewinn.
      3 0 Melden
    • Martiis 18.03.2016 16:32
      Highlight Ok, aber ich habe es so verstanden, dass das BGE an den Lohn angerechnet wird und dass deshalb die Arbeitgeber tiefere Lohnkosten hätten. Jemand der also jetzt 6'000 verdient, würde danach das BGE (2500) + den Lohn (3500) also wieder 6'000 erhalten. Er müsste aber mit Sicherheit mehr abgeben (normale Steuer + BGE-Abgaben) und wäre schlechter gestellt. Also bräuchte es doch noch andere Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. höhere Gewinnsteuern o.Ä. Aber ja, Sie haben recht, so lange es das System nur in der Schweiz gibt, würde das dazu führen, dass Unternehmen abwandern.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.03.2016 17:25
      Highlight 33% zusätzliche Einkommenssteuer führt rasch mal zu 60-70% Einkommenssteuerbelastung. Will das ernsthaft jemand?
      3 2 Melden
    • trio 19.03.2016 11:02
      Highlight @Zaafee das die Arbeitnehmer dem zusätzlichen Gewinn bekommen, bezweifle ich sehr stark. Wenn das so wäre, ist es nur redlich, die auch zusätzlich zu besteuern. Eigentlich egal wie, die Gewinner des BGE müssten zusätzlich besteuert werden. Die Bezüger des BGE natürlich nicht, dass wäre dann ein Nullsummenspiel.
      1 0 Melden
    600
  • Zaafee 17.03.2016 18:07
    Highlight Was denkt Ihr über die Sorge, dass Jugendlichen der Anreiz zum Arbeiten fehlen könnte, weil 2500 nach der Schule ein recht stattliches Gehalt sind, wären es für mich damals jedenfalls gewesen und ich hatte zu dieser Zeit so schon ordentlich Mühe, mich für die Ausbildung zu motivieren? Heute ist das anders und ich bin froh um den damaligen Druck, mir eine Lebensgrundlage schaffen zu müssen.

    - Problem?
    - verschieben sich einige Ausbildungsbeginne einfach nach hinten?
    - andere Gedanken?
    15 5 Melden
    • trio 17.03.2016 20:04
      Highlight Man könnte z.B. den vollen Betrag erst nach einer Ausbildung freischalten.
      11 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 21:38
      Highlight eine Bedingung?
      12 1 Melden
    • who cares? 17.03.2016 22:18
      Highlight @trio Das tönt aber brutal nach einer Bedingung
      12 1 Melden
    • Zaafee 17.03.2016 22:52
      Highlight Hatte ich zuerst auch gedacht, trio, doch wer definiert dann welche Ausbildungsstufe reicht (Anlehre, Praktikum, Studium, Doktor)? Und was wäre mit jenen, die keine Ausbildung machen können, weil sie keine passende Stelle fanden oder aus gesundheitlichen Gründen? An diesem Punkt hadere ich noch.
      5 2 Melden
    • GhettoLeif 18.03.2016 12:28
      Highlight Hm, ich denke, dass Jugendliche zu früh in die Berufswahl gedrängt werden. Man hat gar nicht die Gelegenheit, einige Berufsarten und Arbeitsformen wirklich auszutesten, und nach der Lehre ist man ja eigentlich schon durch ein erstes Förmli gepresst worden... Ich denke,mit einem BGE kann man sich besser mit der Berufswahl auseinandersetzen und das resultiert, denke ich mal, in besser motivierten und breiter abgestellten Arbeitsnehmern. Ist das nicht auch gut?
      10 2 Melden
    • trio 18.03.2016 12:52
      Highlight Immer diese gemotze wegen bedingungslos. Der Betrag kann doch trotzdem variieren. Das wegen der Ausbildung war einfach mal ein Vorschlag. Darüber kann meiner Meinung nach diskutiert werden. Wer z.B. Polizist werden möchte, muss auch eine Berufslehre abgeschlossen haben, so ähnlich könnte es sich auch funktionieren.
      1 2 Melden
    • AdiB 19.03.2016 10:05
      Highlight erst muss mann volljährig sein um 2500 zu bekommen. und lust zur ausbildung ist ein teil der elterlichen erziehung.
      wenn sie 18 werden und keine ausbildung machen wollten, weil ja 2500 reicht. dan würde ich dieses kind raus werfen und sagen jetzt überleb mit 2500. er wird schnell merken das es kein zuckerschlecken ist.
      3 1 Melden
    600
  • phreko 17.03.2016 18:00
    Highlight Der Kreativitätsmangel beim Durchschnittsschweizer ist leider viel zu offensichtlich. Kein Wunder verwalten wir bloss Vermögen und an anderen Orten auf der Welt wird die Zukunft gestaltet...
    21 25 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 18:32
      Highlight Nicht jeder Kritiker ist unkreativ.

      Jeden Kritiker so zu bezeichnen hingegen schon...
      24 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 21:39
      Highlight Reichlich kreative Interpretation der CH Wirtschaft.
      10 2 Melden
    • phreko 18.03.2016 00:22
      Highlight @tell: Nicht jeder Kritiker ist bloss Durchschnitt und @Zwerg: Ohne Einwanderung (von Firmengründern) gäb es in der Schweiz wohl nicht Annähernd soviele erfolgreiche Firmen die nicht bloss mit Geld hantieren... Leider sieht man diesen Mangel an Phantasie überall.
      2 4 Melden
    600
  • deleted_591221906 17.03.2016 17:54
    Highlight Die Medien versuchen das Thema zu hypen aber erreichen nur das Drittel der rot-grün Wähler, das sie sowieso für jegliches Schmarotzertum begeistern können. Für die restlichen 2/3 ist das Thema so absurd, dass man gar nicht diskutieren mag.
    23 50 Melden
    • trio 17.03.2016 20:06
      Highlight Immerhin schreiben Sie etwas zum Thema. Allerdings finde ich die anderen Beiträge gehaltvoller als den Ihrigen.
      22 11 Melden
    600
  • Sveitsi 17.03.2016 14:29
    Highlight Und wie wird die Bevölkerung definiert? Jeder Schweizer / jeder der in der Schweiz lebt / jeder der in der Schweiz arbeitet?
    Trotz den Argumenten sehe ich den Sinn und Zweck des BGE nicht ganz. Werden sich die Lebenshaltungskosten dadurch nicht erhöhen, weil jeder den gleichen Grundstock hat?
    Und warum ist das BGE besser als ein Mindestlohn?
    Drei ernst gemeinte Fragen.
    29 9 Melden
    • Stefan von Siegenthal 17.03.2016 14:44
      Highlight @Sveitsi Der Zweck ist, wie beschrieben, jedem ein Grundeinkommen zu geben. Da bis 2050, gemäß Artikel, die Hälfte aller Jobs wegfallen könnten aufgrund der Automation und Roboterisierung. Es gibt bisher auch keine Anzeichen, dass nur annähernd soviele neue Jobs entstehen werden. Nein, die Lebenskosten müssen sich überhaupt nicht erhöhen, zumal heute jeder in der Schweiz mehr als 2500 verdient bzw. durch Sozialhilfe zusteht (letzteres durch Geldbetrag, Wohnung, Versicherung und Betreuung). Ein BGE ist besser als ein Mindestlohn weil wir bald nicht mehr genügend Jobs für alle haben werden.
      28 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:48
      Highlight Können Sie dann bitte die Finanzierung nochmals vorrechnen, wenn 50% der Anrechenbarkeit von Löhnen flöten geht ... mässi.
      22 8 Melden
    • trio 17.03.2016 18:08
      Highlight @Toerpe die Löhne zu besteuern macht bei einem BGE wenig Sinn. Es gibt aber Alternativen, wie z.B. die im Artikel angesprochen Besteuerung von Überweisungen.
      9 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 21:43
      Highlight Die Transaktionssteuer schafft sich selber sofort ab. Die Transaktionen der Finanzindustrie wèrden am Tag der Einfuhrung auf nahe Null zusammenbrechen ....

      Die Lohnanrechnung bringt im aktuellen Berechnungsmodell des Bundes rund 70% der Finanzierung zusammen ...
      4 5 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 22:15
      Highlight @Trio: Wenn die Befürworter schon mit der digitalen Transformation Ängste schüren ("Jeder zweite Job wird der Digitalisierung zum Opfer fallen"), dann sollten sie wenigstens so konsequent sein, die Digitalisierung auch bei der Finanzierung zu berücksichtigen. Um Geld zu überweisen braucht es kein Bankkonto mehr in der Schweiz. Ergo würde auch das Steuersubstrat schneller abwandern als du "Steuern" sagen kannst.
      9 5 Melden
    • Stefan von Siegenthal 21.03.2016 21:15
      Highlight @Tell Schade, du scheinst einer der Zeitgenossen zu sein, der gerne mötzelt und schlechtredet, aber selbst keine Konstruktiven Vorschläge bringt. Echt schade.
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 21.03.2016 21:26
      Highlight @Stefan: Danke für die konstruktive Kritik. Und nun zum Thema: Die digitale Transformation kostet jeden zweiten Job... Aber der Zahlungsverkehr bleibt unter dem Zugriff der ESTV. Was sagst du zu meinen Bedenken? Ich meine jetzt ausser persönlich zu werden?

      Ich bin kritisch eingestellt und bringe meine Kritik an. Dass du mich dafür persönlich angreifst spricht nicht gerade für dich.

      Ich warte übrigens bei mehreren Kommentaren noch auf konkrete Antworten von dir - hab sie aber nie erhalten. Nicht ganz so konstruktiv wie ich mir das vorstelle.
      2 1 Melden
    600
  • Brehynfak 17.03.2016 14:13
    Highlight Diese Initiative wird scheitern, nicht weil sie nicht funktionieren würde, nicht weil sie kein Katalysator wäre für Wachstum.
    Nein deswegen scheitert sie nicht. Sie wird an der zwynglianisch-calvinistischen Moral scheitern, welche nach dem Sonderbundkrieg, den die Protestanten gegen die Katholiken gewonnen hatten, zur Pflicht wurde. Ein Katholik begegnet einem armen Tropf mit Barmherzigkeit und der Gewissheit, dass geteilte Freude doppelt Freude ist. Der Protestant aber sagt dem Armen: Selber schuld! Jeder ist seines Glückes Schmied zum Wohlgefallen Gottes! Das ist immer noch in den Köpfen.
    22 54 Melden
    • demokrit 17.03.2016 14:48
      Highlight "Ein Katholik begegnet einem armen Tropf mit Barmherzigkeit" - Es sei denn der arme Tropf ist Moslem oder schwul.
      81 10 Melden
    • Sveitsi 17.03.2016 15:18
      Highlight Der gute Katholik und der böse Protestant - ernsthaft?
      55 4 Melden
    • deleted_111117219 17.03.2016 15:18
      Highlight @Brehynfak: Das ist vielleicht auf deinem Planeten so, auf der Erde ist dies mindestens seit den Kreuzzügen im Mittelalter nicht mehr so, wenn es überhaupt jemals so war.
      23 4 Melden
    • Brehynfak 17.03.2016 20:16
      Highlight Wie ich sehe, haben die Protestanten lauthals protestiert und reklamieren für sich, Hüter der Wahrheit zu sein. Nichts hat sich in diesem Punkt geändert, seit dem Sonderbundkrieg. Mein Grossvater ist wohl nachwievor nicht der einzige, der aus Prinzip nicht beim katholischen Bäcker einkauft, trozdem er näher liegt.
      Denkt nach! In katholischen Ländern ist Arbeitslosigkeit ein Unglück. In protestantischen Ländern ist Arbeitslosigkeit selbstverschuldetes Versagen. Luther, Zwyngli und Calvin lassen aus ihren Gruften grüssen! Daran scheitert das BGE.
      13 6 Melden
    • demokrit 18.03.2016 09:57
      Highlight Eigentlich bin ich Agnostiker.
      2 0 Melden
    • E. Edward Grey 18.03.2016 12:23
      Highlight Wenn der Knabe auch noch hübsch ist nimmt der Katholik ihn sogar unter seine Kutte.
      4 0 Melden
    • Granini 01.05.2016 12:40
      Highlight Das wäre wieder ein thema für sich mit den REFORMierten und den katholiken.
      Aber eines möchte ich anmerken: Nächstenliebe wird von praktizierenden reformierten Christen genauso ausgelebt. Und nicht vergessen; schlussendlich pinkeln wir an den selben Baum.
      1 0 Melden
    600
  • BeWi 17.03.2016 13:48
    Highlight und noch etwas: mit 2500.- für jeden würde der Konsum total zusammen brechen. Da beisst sich die Katze in den Schwanz: wer soll denn die MWST und Mehrkosten bezahlen wenn keiner mehr Geld für Luxus hat? Der gekaufte Luxus hält unsere Marktwirtschaft am Leben. Wenn nur noch alle Nudel im Aldi in Süd DE kaufen, na dann ist Schluss mit lustig. Bisschen sehr naiv die Geschichte. ist ja eigentlich genau ein Beweis dafür, dass nichts Gescheites raus kommt wenn man die Schöngeister machen lässt..
    19 63 Melden
    • HansDampf_CH 17.03.2016 14:12
      Highlight Lieber ein Schönheit, als gar keinen Geist...
      22 9 Melden
    • Matthias Studer 17.03.2016 14:42
      Highlight Es ist ja nicht so, dass jeder 2500 Franken verdient und das wars.
      Du verdienst jetzt als Angestellter 5500 Franken. Nachher verdienst du immer noch gleich viel. Aber 2500 kommen vom Staat und 3000 vom Arbeitgeber.
      Jetzt willst du eine zusätzliche Ausbildung machen, die dein Arbeitgeber nicht zahlen will. Also du kündigt den Job und bekommst vom Staat 2500 Franken. Später arbeitest du wieder und verdienst dann wieder dein Gehalt, mit dem Hintergrund, 2500 kommen immer vom Staat.
      Wirst du Rentner, gibt's 2500 von Staat + PK + 3. Säule.
      37 6 Melden
    • Evan 17.03.2016 16:57
      Highlight Dass bei 5500 Franken Lohn nur noch 3000 vom Unternehmen kommen ist falsch. Bei diesem Einkommen bezahlt man einfach mehr Steuern als das BGE einbringen würde.
      8 13 Melden
    • BeWi 17.03.2016 17:55
      Highlight @M Studer: ja, in der Theorie, leider stellt dich dann keine Firma mehr an, weil es keine mehr gibt in der CH..
      8 12 Melden
    • trio 17.03.2016 18:14
      Highlight @Evan Die Initianten sagen, es handelt sich um einen Grundsatzentscheid. Sie wissen aber schon was auf uns zukommt. Respekt!
      5 5 Melden
    • trio 17.03.2016 20:13
      Highlight @BeWi warum sollte es keine Firmen mehr in der Schweiz geben?
      4 3 Melden
    600
  • BeWi 17.03.2016 13:44
    Highlight Die Aussage, dass 50% der Jobs im 2050 von Maschinen übernommen werden, finde ich sehr gewagt und auch unsinnig. Das könnte vielleicht zutreffen, wenn wir den Markt jetzt einfrieren würden und nichts verändern. Nun werden aber die neuen Umstände auch neue Jobs generieren. Es wird auch angepasste Ausbildung geben und es entstehen neue Dinge. Und noch lange nicht alles ist einfach nur weil es neuer und moderner ist. Durch die Digital Revolution sind Jobs entstanden, die man so vorher nicht gesehen hatte.
    30 14 Melden
    • Stefan von Siegenthal 17.03.2016 14:52
      Highlight @BeWi Es wird nicht annähernd soviele neue Jobs geben, wie vernichtet werden. Warum? Weil es bei dieser Veränderung sämtliche Branchen betrifft. Von der Putzfrau bis zum Arzt. Viele Jobs werden ganz verschwinden und andere bestehen weiter aber brauchen in Zukunft viel weniger Personal (wie die beiden genannten) um den Job zu erledigen, da Roboter und Automatisierungen fehleranfällige oder ineffiziente Handarbeit besser erledigen können. Man kann sich dem verschließen oder man diskutiert mögliche Lösungen. Dass aber alle Taxifahrer studierte IT Menschen werden ist äußerst unwahrscheinlich.
      18 3 Melden
    • Matthias Studer 17.03.2016 15:03
      Highlight Sogar die tief Neoliberalen Unternehmer sehen das Problem. Es ist sogar am WEF ein riesen Thema.
      ES werden neue Technologien entwickelt, aber man kann davon ausgehen, dass auch dort viel durch digitalen Möglichkeiten gar nicht mehr so viele Arbeitsplätze entstehen werden.
      Schon in fünf Jahren wird es zu massiven Stellenabbau kommen. Rein nur durch die Software, die heute in Servicefirmen eingeführt wird.
      17 2 Melden
    • R&B 17.03.2016 16:13
      Highlight @BeWi: Einfache Arbeiten werden durch Roboter ersetzt. Da sind wir uns sicher einig. Aber viele handwerklich begabte Menschen sind nicht für geistige Arbeiten geschaffen. Dies soll nicht wertend sein. Ich bin handwerklich unteres Mittelmass und habe daher sehr viel Respekt davor. Fakt ist aber, dass die Jobs immer anspruchsvoller werden und da können nicht mehr alle mithalten.
      7 4 Melden
    • BeWi 17.03.2016 17:52
      Highlight geht ja nicht darum, es wird auch für komplexe Maschinen einfache Arbeiten geben. Die grösste technische Revolution hatten wir schon, Internet, Smartphone, GPS, Musik etc. papierloses Büro ist noch immer ein Witz obwohl schon 1000 fach hochbeschworen. Roboter stehen schon seit den frühen 80'gen in den Fabriken. Wir wachsen eben auch am Fortschritt, das ist eigentlich meine Ansage. Wir machen heute nicht viel mehr als vor 20 Jahren, einfach etwas anders und ev. schneller.. (vielleicht..)
      3 3 Melden
    • AdiB 17.03.2016 18:17
      Highlight an der swissbau in basel, wurden 3d drucker für fertigelemente vorgestellt die zum teil sogar ganze haustechnik anlagen mit drucken. wenn das auf dem bau zum einsatz kommt, sind viele bauarbeiter arbeitslos.
      6 1 Melden
    • trio 17.03.2016 20:20
      Highlight @BeWi was heisst hier, die grösste technische Revolution hatten wir schon? Wissen Sie etwa was noch kommen wird?
      7 2 Melden
    • R&B 17.03.2016 20:45
      Highlight @BeWi: Es wird alles komplexer: Immer mehr Leute erleiden Burnouts weil es mit computer möglich ist, schneller zu arbeiten, was aber viele Leute überfordert.
      4 1 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 22:22
      Highlight @Stefan: "Von der Putzfrau bis zum Arzt. Viele Jobs werden ganz verschwinden und andere bestehen weiter aber brauchen in Zukunft viel weniger Personal (wie die beiden genannten)"

      Wie stellst du dir das Leben vor ohne Putzfrau und ohne Arzt. Jetzt bitte mal ganz ernsthaft und konkret. Weder der ein noch der andere Job wird wegfallen.

      Was hier betrieben wird ist Angstmacherei wie es die SVP nicht besser kann.
      6 5 Melden
    • AdiB 18.03.2016 07:31
      Highlight @tell99, wie ärzte und putzfrauen durch robiter ersetzt werden?
      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/55aca6c687da8b5760000001
      und staubsauger roboter gibts schon in jedem elektroladen. und die werden mehr und mehr ausgebaut, damit sie am schluss alles putzen können.
      4 3 Melden
    • Charlie Brown 18.03.2016 12:05
      Highlight @AdiB: Du scheinst nicht viel von Ärzten und deren persönlichem Anteil an der Diagnose und der Heilung zu halten. Ich jedoch schon.

      Und Putzfrauen machen mehr als ein Staubsaugroboter je kann. Aber auch hier, die Wertschätzung gegenüber dieser Arbeit scheint nicht riesig zu sein. Musstest du je mit putzen deinen Lebensunterhalt verdienen?
      3 5 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2016 08:56
      Highlight @AdiB: Und dann noch zum Artikel, den du gepostet hast:

      "Den Chirurgen werde Carlo aber nicht ganz ersetzen. «Er nimmt ihm nur bestimmte Eingriffe ab.»"

      Das hatten wir in jeder Branche seit der Erfindung der Dampfmaschine. Dauernd. Das ist ein Prozess und die Wirtschaft passt sich daran an.
      2 2 Melden
    • AdiB 19.03.2016 09:47
      Highlight @tell ich respektiere ärzte. wir alle brauchen ärzte. dass ist doch dämlich wenn man ärzte nicht respektiert. und putzfrau sein will ich nicht, ein undankbarer job.
      doch was ich dir sagen möchte ist, dass man heutzutage versucht, soviele jobs wie möglich durch roboter zu ersetzen. und in der zukunft wirds extremer und extremer.
      3 1 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2016 12:31
      Highlight @AdiB: Wie gesagt, das kennen wir. Es nennt sich Strukturwandel.
      1 2 Melden
    600
  • Brienne von Tarth 17.03.2016 13:34
    Highlight Ein Grosses Problem des BGE (wenn es so wäre wie jetzt vorgesehen) ist, das wir wieder zurück zum Modell gehen das eine Person arbeitet und die andere zu Hause bleibt. Weil:

    Frau arbeitet 50% verdient 3000
    Mann arbeitet 50 % verdient 3000
    2 Kinder 2 x 625 = 1250
    Gesamt 7250

    Frau arbeitet 100% verdient 6000
    Mann arbeitet 0% bekommt 2500
    2 Kinder 2x 625 = 1250
    Gesamt 9750

    Ich glaube jedem ist klar das viele Familie sich diese 2500+ jeden Monat nicht durch die lappen gehen lassen. Ich bin nicht gegen das BGE, ich bin aber gegen eine Falsche Umsetzung.
    38 12 Melden
    • R&B 17.03.2016 13:46
      Highlight @Brienne: Die Zahlen stehen nicht zur Debatte oder im Initiativ-Text. Der Text lässt dem Bund die Möglichkeit ein ausgewogenes Gesetz zu schaffen.
      27 11 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 14:14
      Highlight @DenkeZuerst: Mach deinen Namen zum Programm! Denke zuerst etwas fertig und urteile dann ;-) @Brienne hat das gemacht und kommt zu einem spannenden Schluss...
      22 5 Melden
    • Brienne von Tarth 17.03.2016 14:39
      Highlight @DenkeZuerst: Es ist einfach zu sagen die anderen (in diesem Fall der Bund) lösen dann die Probleme schon. Sag mir doch, wie würdest du dann dem Problem entgegen wirken? Hättest du eine Idee oder verlässt du dich einfach blind darauf das alles gut kommt. Das ist drum wie Tell99 sagt kein "Denke Zuerst".
      12 2 Melden
    • no0815girl 17.03.2016 16:07
      Highlight Das geht nich ganz auf:
      50% arbeiten:
      2500+(6000-2500)/2=4250

      Weil die 2500 sind ja nicht Lohn.
      12 5 Melden
    • R&B 17.03.2016 16:15
      Highlight @an die zwei "freundlichen" Blogger: Lesen Sie den Initiativtext im Artikel.
      4 7 Melden
    • Brienne von Tarth 17.03.2016 16:59
      Highlight Wie gesagt, das haben wir alles verstanden. Aber nur weil da stehet das sie es machen sollen, heisst noch lange nicht das sie es auch können. Probleme finden, darüber reden, Problem lösen ziehe ich vor. Und um genau das geht es ha auch bei der Initiative, das wir darüber reden und der Gedanke überhaupt mal in unsere Köpfe kommt. Wenn jetzt bei jeder Frage die jemand stellt gesagt wird, ja der Bund arbeitet es ja noch aus, können wir ja über gar nichts reden. Und vlt. noch als Anmerkung, die 2500 in meinem Rechenbeispiel, dienen nur als Beispiel.
      7 2 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 17:02
      Highlight @Denke Zuerst: Den habe ich gelesen. Und weil da in der Tat alles offen ist, muss man selbst weiter denken.
      6 1 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 17:04
      Highlight @no0815girl: Das BGE gibts unabhängig vom Beschäftigungsgrad. Darum Bedingungslos...
      7 0 Melden
    • Zaafee 17.03.2016 17:57
      Highlight Korrektur wie von no0815girl, nur ausführlicher:

      Frau arbeitet 100% verdient 6000 (3500 + 2500 GI)
      Mann arbeitet 0% bekommt 2500 GI
      2 Kinder 2x 625 = 1250 GI
      Gesamt 9750

      Frau arbeitet 50% verdient 4250 (3500/2=1750 + 2500 GI)
      Mann arbeitet 50 % verdient 4250 (3500/2=1750 + 2500 GI)
      2 Kinder 2 x 625 = 1250 GI
      Gesamt 9750
      17 3 Melden
    • phreko 17.03.2016 18:06
      Highlight Da besteht ein Denkfehler: Das 50% Pensun würde nicht bloss 500.- geben.... sonder alles über 2500=>100%. womit 50% wesentlich mehr wäre und den Gesamteinkommen des 0+100% Paares entsprechend.
      5 2 Melden
    • Brienne von Tarth 17.03.2016 18:27
      Highlight @Zaafee: Bist du dir sicher das das so gerechnet wird? Ich würde sagen nein. Denn in dem Moment in dem das BGE in Kraft tritt haben die beiden ja schon ihren 50% Job wo sie 3000 verdienen. Dann tritt das BGE also in Kraft und beiden wird von den 3000.- Lohn 2500.- BGE-Gebühr abgezogen die sie dann vom Bund aber wieder bekommen. Es wird ja mit dem aktuellen, effektiven Lohn gerechnet den die beiden vor dem BGE hatten und nicht mit den 50% vom ganzen Lohn der nach Einführung des BGE entsteht. Also..

      Vor BGE:
      Mutter 3000
      Vater 3000

      BGE kommt:
      Mutter 3000 (2500+500)
      Vater 3000 (2500+500)
      4 2 Melden
    • Patamat 17.03.2016 18:58
      Highlight @Zaafee und no0815girl: Wenn das Modell gemäss Eurer Annahme umgesetzt wird, dann entsteht eine Finanzierungslücke:
      Frau arbeitet 50%, verdient 4250 (1750+2500), ist aber nur für 3000 produktiv (50% von 6000). Die Differenz von 1250 wird einfach dem Arbeitgeber aufgehalst, der keinen Gegenwert dafür erhält.
      Die Zahlen kann man variieren wie man will, die Rechnung geht bei allen Modellen nicht auf.
      7 2 Melden
    • trio 17.03.2016 20:24
      Highlight @Brienne von Tarth so wie sie hier Rechnen, wird es niemals umgesetzt. Wer sollte den für 500.- mehr 50% arbeiten gehen. Das tut niemand.
      7 2 Melden
    • R&B 17.03.2016 20:48
      Highlight Es ist ja löblich, dass Sie hier versuchen Beispiele durchzurechnen. Wenn man dies aber zielführend machen möchte, müssen viel mehr Fakten ran und das können nur Profis. Das Krankenkassen-Modell ist auch nicht schnell in einem Blog kalkuliert worden.
      3 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 21:49
      Highlight Ja eben @ Trio. Bloss macht der Bund in der von den Befèrworter bejubelten Rechnung genau das.
      2 1 Melden
    • Zaafee 17.03.2016 23:56
      Highlight Patamat, das BGE würde gemäss mir der Staat bezahlen:

      Z.B.
      A) Frau verdient 21000, bezahlt 33% BGE Steuer und erhält 2500 BGE = 16500 (-4500)
      B) Frau verdient 100% 6000, bezahlt 33% BGE Steuer und erhält 2500 BGE = 6500 (+500)
      C) Frau verdient 50% 3000, bezahlt 33% BGE Steuer und erhält 2500 BGE = 4500 (+1500)
      D) Mann verdient 100% 600, bezahlt 33% BGE Steuer und erhält 2500 BGE =2900 (+2300)

      - Also b) 6500 von ihr + 2500 BGE von ihm = 9000
      - oder c) 4500 von ihr + 4500 von ihm = 9000
      - Im Fall d) (Lohndumping), würde ich meinem Chef den Rücken drehen und auf die extra 400 verzichten.
      2 0 Melden
    • DerElch 18.03.2016 09:29
      Highlight @trio
      Laut Befürworter würde ja eben doch jeder für noch gerade mal 50% Lohn vom Arbeitsgeber arbeiten gehen. Aber, wie du selbst sagst, macht das dann keiner. Ich zumindest würde mir ein paar mal überlegen, ob ich die Kinderkrippe für 2 Tage+ zahlen kann und will, wenn ich mit 500 CHF weniger Verdienst (dafür die Einsparnis der wegfallenden Krippenplätze) dafür zuhause die Kinder selber betreuen kann.
      3 0 Melden
    • Patamat 18.03.2016 18:12
      Highlight Zaffee, danke, verstehe nun deinen Ansatz. Das Problem hier: Das BGE finanziert in deinem Beispiel nicht "der Staat", sondern die Frau in Beispiel A), und zwar gleich für alle drei anderen. Wäre eine reine Umverteilungsmaschine. Alle, die über 7500 verdienen, zahlen, alle anderen profitieren. Das fände ich persönlich ein unfaires System.
      0 0 Melden
    • Zaafee 19.03.2016 01:27
      Highlight Patamat, das stimmt, ist aber heute schon so. Denn den grössten Teil unserer Steuern zahlen bereits heute die Besserverdienenden. Die Steuern der Durchschnittsbevölkerung decken niemals deren Kosten. Zudem: ein BGE wäre in jedem Fall eine Umverteilungsmaschiene, denn (werthaltiges) Geld fällt nicht einfach so vom Himmel.
      3 0 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2016 07:24
      Highlight @Zaafee: Endlich nennt das Kind mal auch ein Befürworter beim Namen. Umverteilungsmaschine. Alles andere wäre gelogen.
      2 0 Melden
    • trio 19.03.2016 13:03
      Highlight @Tell99 das streitet niemand ab. Ist aber heute auch schon so. Ob das heutige System gerecht ist wage ich zu bezweiflen, oder wieso werden die Reichen immer reicher?
      3 0 Melden
    • Zaafee 20.03.2016 10:07
      Highlight Tell99, ich bin (noch) kein Befürworter. Aber erlauben Sie mir mich mit einem Thema erstmal ergebnisoffen auseinanderzusetzen, bevor ich mir eine Meinung bilde. Unser jetziges Sozialsystem ist äusserst ineffizient und für Betroffene oftmals sehr entwürdigend. Daher setze ich mich gerne mit alternativen Ideen dazu auseinander. Und aus demselben Grund gibt auch aus liberalen Kreisen überraschend viel Zuspruch.
      3 0 Melden
    600
  • Karl Müller 17.03.2016 13:28
    Highlight "«Eine gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein aussichtslos erscheint», sagte Albert Einstein."

    «Erfundene Zitate erkennt man daran, dass man sie in der Google-Webseite zwar auf allerlei Zitateseiten findet, aber nirgendwo bei Google Books», sagte schon Platon.
    31 6 Melden
    • Fumo 17.03.2016 13:50
      Highlight Weil Google Books die Wahrheit gepachtet hat?
      9 9 Melden
    • Karl Müller 17.03.2016 14:16
      Highlight Nein, aber bei einem Einstein-Zitat ist es komisch, wenn es auf Papier(scans) nirgendwo auftaucht. Vielleicht ist es aber eine Übersetzung, die kann varieren.
      7 2 Melden
    • Fumo 17.03.2016 14:30
      Highlight Besitzt den Google Books alle Papiere die je verfasst wurden?
      Gut dass du plötzlich selbst an deiner Skepsis zweifelst ;)
      3 9 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:07
    Highlight Bedingungslos heisst nicht "ohne Gegenleistung", sondern ohne Bedingung.

    Beispiele:
    - Wieviele Monate / Jahr darf jemand im Ausland leben? Aktuell sind <180 Tage m.E. i.O. um seinen Wohnsitz zu behalten.
    - Wie lange muss jemand in der CH gelebt haben, um sich den Anspruch auf das GE zu erwerben?
    - Gilt der Anspruch immer definitiv? Also nach bsp. 5 Jahren in der CH gelebt, dann lebenslänglich?
    - Gilt das dann auch, wenn inzwichen eine Abmeldung erfolgt ist, man also länger im Ausland gelebt hat?

    Man kann da noch viele Fragen stellen. Tatsache ist: Es wird Bedingungen geben.
    34 1 Melden
    • demokrit 17.03.2016 13:58
      Highlight Die wären dann aber verfassungswidrig.
      0 18 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:27
      Highlight Ach ja? Also geht das Modell ab und zu mal vorbeischauen, um die Post zu öffnen, ansonsten aber ennet der Grenze logieren?
      9 0 Melden
    • demokrit 17.03.2016 14:51
      Highlight Keine Ahnung ob die ständige Wohnbevölkerung für die schlampige Formulierung "Bevölkerung" massgebend ist, aber es muss auf jeden Fall gemäss Verfassungstext "bedingungslos" bleiben.
      7 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:56
      Highlight Ach was. Nichts ist bedingungslos und ein Grundeinkommen schon gar nicht. Nie.
      4 7 Melden
    • demokrit 17.03.2016 15:16
      Highlight Es steht trotzdem so da: "Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens" - Das Parlament darf folglich auch keine nachträglichen Bedingungen einführen.
      6 3 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 17.03.2016 12:48
    Highlight "Notwendigkeit: Experten wie der ETH-Professor Dirk Helbing prophezeien, dass bis 2050 rund die Hälfte aller Jobs überflüssig werden, weil intelligente Software und Roboter die meiste Arbeit für uns erledigen."

    Damit fällt dann ein Grossteil der "Finanzierung" (Anrechnung an den Lohn) ebenfalls weg. Das Pro Argument No 1 (es gibt zuwenig Arbeit) schiesst also die "Finanzierung" gleich wieder ab.

    Das ist unredliche Argumentation. Gerne erfahre ich nun, wie diese intrinsische Finanzierungslücke geschlossen werden soll.

    Schon gemerkt: Alle, die arbeiten haben nichts vom BEDINGTEN GE.
    19 26 Melden
    • Fumo 17.03.2016 13:00
      Highlight Wenn Software und Roboter einen Job erledigen wird auch Geld erwirtschaftet. Also bleibt die Finanzierung bestehen und schiesst sich nicht wieder ab ;)
      27 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:11
      Highlight Eine Nullantwort. Das zieht man dann vom Lohn vom Roboter ab? Also nochmals: Es gibt dann keinen Lohn um etwas "anzurechnen". Wie also finanziert man die Grundeinkommen der 50% nicht mehr arbeitstätigen?

      12 15 Melden
    • demokrit 17.03.2016 13:17
      Highlight Die Frage ist, ob gleich viel Geld erwirtschaftet wird. Kann den der Verkehrsbetrieb noch gleiche Preise verlangen, wenn Fahrzeuge autonom fahren und die Technologie in jedem Bus standardmässig eingebaut ist?
      7 1 Melden
    • Fumo 17.03.2016 13:24
      Highlight "Eine Nullantwort"

      Nur weil du es nicht verstehen willst ist es keine Nullantwort ;).
      Die Roboter produzieren, die Firma verdient, die Firma bezahlt wie gehabt Steuern (evtl. hoffentlich mehr da sie ja keine Löhne mehr auszahlen müssen), das Geld fliesst weiter.
      Abgezogen wird nach wie vor NICHTS! Das ist die stärkste Lüge um gegen das BGE zu argumentieren, aber kein Fakt.
      15 5 Melden
    • R&B 17.03.2016 13:25
      Highlight @Toerpe: vom Unternehmensgewinn, dem steuerbaren Einkommen und vielleicht Mikrosteuern.
      7 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:26
      Highlight Das ist eine andere Frage. Bei der Finanzierung hat sich der Gesamtbetrag mit einem Taschenspielertrick reduziert: Anrechnung der bestehenden Erwerbseinkommen.

      Zum dritten: Wie werden die Einnahmen generiert, wenn 50% der Erwerbseinkommen wegfallen?
      5 11 Melden
    • Hand-Solo 17.03.2016 13:27
      Highlight @Toerpe Zwerg: Die Firma, in der der Roboter arbeitet erwirtschaftet Gewinn, welcher versteuert wird. Je weniger Jobs es gibt, desto mehr müssen die Unternehmen, welche die Jobs vernichten, das BGE finanzieren. Eigentlich eine ganz gerechte Sache...
      16 5 Melden
    • R&B 17.03.2016 13:47
      Highlight @Toerpe Zwerg: Sind Sie ein Troll oder lesen Sie den Artikel oder unsere Antworten nicht? Hallo?!!!
      10 4 Melden
    • Gbzh 17.03.2016 13:50
      Highlight Nun ist da noch das Problem des Steuerwettbewerbs. Ich denke da an all die Multis, die Deine Unternehmensgewinne geschickt am Staat vorbeileiten.
      9 0 Melden
    • demokrit 17.03.2016 14:02
      Highlight Die Mehrheiten sehen allerdings anders aus. Steuererhöhungen für Unternehmen werden kaum mehrheitsfähig sein. Die Unternehmen hätten eher ein Interesse daran, möglichst alles auf die Konsumsteuer abzuwälzen. Sprich: Auf die Armen.
      10 2 Melden
    • Patamat 17.03.2016 14:20
      Highlight 1. Toerpe ist kein Troll, sondern ein Zwerg.
      2. Wenn in der Schweiz zur Finanzierung des BGE zusätzliche Unternehmenssteuern von bis zu 200 Milliarden (die gesamte Summe, da ja die Finanzierung aus den Löhnen wegfällt) erhoben werden müssen, wie hier vorgeschlagen wird, wie viele Unternehmen werden dann noch ihre Maschinen und Roboter in der Schweiz produzieren lassen?
      10 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:32
      Highlight Und weil die Eigentümer der Firmen alle so lieb sind, lassen sie ihre Roboter in der Schweiz arbeiten, damit diese das GE finanzieren bevor sie Geld verdienen? Schon ein klitzekleinwenig naiv. Noch absurder wird es dann bei "Software ersetzt Erwerbsarbeit". Die Schweiz fürht dann die globale Cloudrechnersteuer ein?

      Liebe Freunde des bedingten Grundeinkommens: Alles was ich bisher gelesen habe, festigt meine Meinung, dass ihr einer Schnapsidee aufsitzt. Das funktioniert hinten und vorne nicht. Weder auf der Bezügerseite noch auf der Finanzierungsseite. Ihr präsentiert nirgends Lösungen.
      10 7 Melden
    • Fumo 17.03.2016 14:51
      Highlight "Liebe Freunde des bedingten Grundeinkommens: Alles was ich bisher gelesen habe, festigt meine Meinung, dass ihr einer Schnapsidee aufsitzt. Das funktioniert hinten und vorne nicht. Weder auf der Bezügerseite noch auf der Finanzierungsseite. Ihr präsentiert nirgends Lösungen."

      Du erkennst die Lösungen nicht an, präsentiert werden sie jedoch. Du stellst immer die gleichen Fragen, erwartest du immer die selbe Antwort?
      5 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 15:00
      Highlight Im besten Fall Scheinlösungen.

      Robotersteuer als Ersatz für Lohnkonfiszierung? Wo beginnt eigentlich der Roboter? Die Strassenkehrmaschine? Eine Ampel? Eine Scannerkasse? Ein intergirertes ERP System? Die Kaffeemaschine? Der Bezahlautomat im Parkhaus? Ein Excel Programm? Der Taschenrechner?
      6 6 Melden
    • Hand-Solo 17.03.2016 15:35
      Highlight @Toerpe Zwerg: Warum so kompliziert? Mann kann sich alles unnötig verkomplizieren damit es in seine eigene Argumentation passt: Nicht nur Angestellte zahlen Abgaben. Auch Unternehmensgewinne werden z.B. besteuert: Je tiefer die Lohnkosten, desto höher der Gewinn, desto höher die Gewinnsteuer, desto mehr Geld für das BGE. Mann könnte auch den Gewinn pro Mitarbeiter besteuern (eine ganz einfache Betriebskennzahl: Betriebsgewinn/anzahl Angestellte) so werden die Firmen belohnt welche viele Jobs schaffen und so etwas für Allgemeinheit tun.
      4 3 Melden
    • R&B 17.03.2016 16:19
      Highlight @Adrian Zollet: Es ist verlorene Liebesmüh Toerpe Zwerg zu antworten. Er will nicht diskutieren. Sie haben absolut Recht. Der Initiativ-Text ist genau so ausgelegt worden, dass das BGE sinnvoll der Umgebung entsprechend eingeführt werden kann und Flexibilität erlaubt, Massnahmen zu korrigieren.
      8 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 16:56
      Highlight Doch, der will schon diskutieren. Er fragt sich aber, ob die Befürworter wirklich gewillt sind, etwas zur konkreten Umsetzung zu sagen.

      Das gilt nicht für Zollet, der macht das. Aber die Rechnung geht halt nicht auf. Es sinken keine Lohnkosten nach der Rechnung des Bundes. Es werden Löhne konfisziert und wieder ausbezahlt. Für jede Arbeitsstelle, die verloren geht (euer Hauptargument), ensteht eine (zusätzliche) Finanzierungslücke von CHF 30'000/Jahr. Das Problem sehe ich nichtmal im Ansatz gelöst, weshalb ihr mogelt, wenn nun die "geringen" Mehrkosten angeführt werden.
      5 3 Melden
    • R&B 17.03.2016 20:51
      Highlight @Toerpe Zwerg: Letzter Versuch. Steuern aus den mal angenommenen übrig gebliebenen 100% Jobs. Mehr Steuern aus den bedeutend höheren Unternehmensgewinnen, weil diese ja mit Robotern günstiger als mit Arbeitnehmern produzieren können. Hier setzt sich die gesteigerte Produktivität in mehr Geld um.
      4 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.03.2016 08:09
      Highlight Welche höheren Gewinne denn? Stehen denn die Unternehmen nicht in Konkurrzenz zueinander und mit dem Ausland? Die Annahme, es gäbe plötlich eine Gewinnexplosition ist falsch.
      3 4 Melden
    • R&B 18.03.2016 13:10
      Highlight @Toerpe Zwerg: Ich meine das jetzt nicht bösartig, sondern als Tipp, weil Sie dieses Thema so stark interessiert.
      Lesen Sie ein Buch über Makro-Ökonomik / Volkswirtschaft, da werden alle Mechanismen einer Wirtschaft national und international erklärt.
      Ihre Fragen sind berechtigt und werden zu neuen Fragen führen, die in diesem Blog nicht beantwortet werden können.
      Auf jeden Fall lohnt sich der Aufwand diese Materie zu studieren: Ob Wirtschafts-, Geld- oder Finanzpolitik in der Schweiz, EU oder global - Sie werden dann vieles besser verstehen und realisieren, wie viel Politiker nicht wissen.
      2 1 Melden
    • R&B 18.03.2016 13:13
      Highlight @Toerpe Zwerg: Gewinnexplosion. Wenn ein Bauer mit blossen Händen sein Feld bestellt, ist er unendlich weniger produktiv als mit einem Pflug. Viel produktiver mit einem Traktor. Noch produktiver mit einer Acker-Maschine. Somit kann er bedeutend mehr Kartoffeln produzieren. Oder er kann in der gleichen Zeit gleich viel Kartoffeln produzieren und ein Haus bauen, weil er den Acker schneller bestellt hat. So entstehen mehr Produkte / Wohlstand / Gewinne -> durch Produktivitätssteigerung.
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.03.2016 17:35
      Highlight Das ist lieb gemeint. Danke. Sie unterschätzen mein diesbezügliches Fachwissen erheblich.
      1 3 Melden
    • trio 19.03.2016 13:09
      Highlight @Toerpe Zwerg heute hat also jemand der arbeitet auch nichts von der Arbeitslosenversicherung oder Sozialhilfe? Dann müssen sie nach ihrer Meinung abgeschafft werden?
      0 1 Melden
    600
  • Middleway 17.03.2016 12:35
    Highlight was ist mit einem single der aktuell +6000 chf verdient und dann arbeitslos wird, wie soll diese person ihre kosten mit 2500 chf decken können?
    22 12 Melden
    • GhettoLeif 17.03.2016 12:40
      Highlight Indem sie sich ein wenig zurücknimmt mit den kubanischen Zigarren, den Pferdewetten und den Edelprostituierten.
      48 28 Melden
    • Middleway 17.03.2016 13:00
      Highlight rechne ich nur mal die kk-prämie, sonstige versicherungen, billag, miete für die wohnung und sonstige fixkosten weg, würde mir zum leben nichts mehr bleiben.
      18 3 Melden
    • Fumo 17.03.2016 13:00
      Highlight Indem er etwas bescheidener lebt?
      8 16 Melden
    • Middleway 17.03.2016 13:05
      Highlight klar, extra für die überbrückungszeit umziehen etc. kostet ja auch alles und vorallem muss auch eine wohnung gefunden werden und bei der alten gibts ja auch noch die kü-frist.
      15 2 Melden
    • Fumo 17.03.2016 13:06
      Highlight "rechne ich nur mal die kk-prämie, sonstige versicherungen, billag, miete für die wohnung und sonstige fixkosten weg, würde mir zum leben nichts mehr bleiben."

      Als single? Was hast du, eine 6 Zimmer Wohnung und fährst einen Auto mit über 200PS?
      Einen alleinstehenden Mensch kommt auch in der Schweiz mit 2500.- durch, nicht einfach aber es geht, wenn man nicht wie Gatsby leben will.
      Ausserdem würde es im von dir erwähnten Bspl. so aussehen: Wie jetzt auch beträgt die Unterstützung durch die ALK 80% des letzten Lohnes, nur dass die ALK selbst sich 2500.- "sparen" kann.
      15 16 Melden
    • Middleway 17.03.2016 13:14
      Highlight 2.5z wohnung im raum zh = ca 1600
      kk prämie = ca 250
      billag, versicherungen etc = ca 250

      bleiben also noch 400 für essen, öv, haushalt etc
      16 5 Melden
    • Middleway 17.03.2016 13:15
      Highlight und so viel ich weiss würde es die ALK nachher ja nicht mehr geben
      11 5 Melden
    • Fumo 17.03.2016 13:26
      Highlight "und so viel ich weiss würde es die ALK nachher ja nicht mehr geben"

      Das steht wo?

      "2.5z wohnung im raum zh = ca 1600
      kk prämie = ca 250
      billag, versicherungen etc = ca 250"

      Ersteres kann und muss in solch einer Situation nunmal geändert werden, wenn man Arbeitslos wird kann man seinen gewohnten Lebensstil nicht weiterführen. Das ist jetzt nicht anders.
      13 9 Melden
    • R&B 17.03.2016 13:26
      Highlight @Middleway: Ich denke 4000 netto im Raum ZH ist realistischer. Aber die Höhe würde der Bund ja jeweils an Hand der Lebenskosten definieren.
      1 5 Melden
    • Rantaplan 17.03.2016 23:00
      Highlight "bleiben also noch 400 für essen, öv, haushalt etc"

      400 monatlich ergeben rund 13 pro Tag! Damit Essen, öV, etc. bestreiten??? Your a dreamer! ;-)
      4 2 Melden
    600
  • samara 17.03.2016 12:24
    Highlight Mir gefällt der Clip mit der Katze. :-)
    33 1 Melden
    600
  • Domino 17.03.2016 12:10
    Highlight Je mehr die Menschheit die Natur missachtet, desto schneller geht sie zu grunde.
    8 13 Melden
    • Duweisches 17.03.2016 12:35
      Highlight Ich nehme an du meinst die Menschheit, die Zugrunde geht? Dann stimme ich dir zu.
      Allerdings verstehe ich nicht, welchen Zusammenhang du zwischen dieser Aussage und dem Artikel siehst... 🤔
      14 2 Melden
    • Sapere Aude 17.03.2016 12:44
      Highlight Er geht davon aus, dass die Lohnsklaverei Gott gegeben ist.
      13 3 Melden
    • Domino 17.03.2016 12:50
      Highlight Die Natur ist so aufgebaut, dass sich nur die stärksten, intelligentesten, fleissigsten und anpassungsfähigsten überleben und vermehren können. Der Film "Idiokratie" ist nicht mehr weit entfernt.
      6 10 Melden
    • Sapere Aude 17.03.2016 13:03
      Highlight Sozialdarwinismus war nie ein wirklich progressives und inovatives Konzept.
      15 2 Melden
    • efrain 17.03.2016 13:29
      Highlight .. genau, und es wurde und wird primär dazu verwendet, Unmenschlichkeit zu legitimieren. Um sich selbst einzureden, man hätte keine soziale Verantwortung gegenüber "sozial Schwächeren" oder Andersartigen. Kann man schon sagen, finde ich einfach unmenschlich und ignorant.
      8 3 Melden
    • D00A 17.03.2016 14:46
      Highlight Domino, du bist anscheinend in deiner Entwicklung noch nicht bei den herden-bildenden Säugetieren angekommen - der Mensch ist übrigens ein solches.

      Du bist eben ein Einzelgänger, wie so ein Eisbär, der nicht im Team arbeiten kann. Aber so funktioniert die Menschheit nicht. Der Mensch ist ein Herdentier und das ist es was ihn stark gemacht hat. Da nimmt man Rücksicht auf Schwächere, weil auch diese für die Gruppe wertvolle Dienste leisten.

      Vielleicht bist du einfach in die falsche Spezies hineingeboren.
      4 1 Melden
    600
  • stoeffeli 17.03.2016 11:52
    Highlight Meiner Meinung nach kommt das BGE zu früh.. es wird argumentiert, dass wir in einer möglichen Zukunft (ein paar Forscher sind der Meinung, es gibt keinen globalen Konsesus), dieses unbedingt brauchen. Im Moment brauchen wir es nicht (oder zumindest hat noch keiner argumentiert wieso) oder es schadet sogar.
    Ich finde es sehr gut, dass die Gesellschaft darüber diskutiert, aber nur für den Fall dass die Schwarzmaler recht haben, unser gesamtes Sozialsystem umzustellen finde ich doch sehr übertrieben. Das ganze basiert auf einer Spekulation und wird mit Spekulationen befürtwortet und bekämpft.
    24 9 Melden
    • stoeffeli 17.03.2016 12:14
      Highlight Ich finde diese Version BGE schlecht: Ich würde also 2500 meines Lohnes vom Staat bekommen. Mein Arbeitgeber zahlt ein Teil des gesparrten Geldes dem Staat, was passiert mit dem Rest? Ich glaube schlichtwegs nicht daran, dass ich dieses Geld in Form einer Lohnerhöhung sehen werde (Euro, Sparmassnahmen whatever). Gleichzeitig soll aber über irgendeine Form eine Steuer erhoben werden um das ganze zu finanzieren: Also werde ich in Zukunft mehr bezahlen und meine Kaufkraft nimmt ab. Wenn aber die 2500 weniger Kraufkraft haben muss das BGE erhöht werden und schon sind wir im Teufelskreis.
      37 6 Melden
    • Soaring 17.03.2016 12:50
      Highlight Du unterschätzt die exponentielle Kurve der technologischen Entwicklung!

      In 10 Jahren braucht es niemanden mehr an der Migroskasse, sämtliche Routine-Aufgaben werden von Maschinen und Robotern erledigt, 2/3 aller Banker wird es nicht mehr brauchen (!!), da Software schon heute überlegen ist und Menschen wird überflüssig machen.

      Der Bedarf an Künstlern, Musikern, Kreativen ist begrenzt. Was macht man dann mit all denen?

      Verhungern lassen wir sie ja nicht - also ist das BGE schon sehr bald die einzige vernünftige Massnahme.
      Wenn die in spätestens 10 Jahren bereit sein soll, pressierts bald!
      22 9 Melden
    • TobiWanKenobi 17.03.2016 12:52
      Highlight Nun da du bereits alles formuliert hast, was es zu sagen gibt, brauche ich es nicht mehr zu tun:)
      5 0 Melden
    • stoeffeli 17.03.2016 13:26
      Highlight @Soaring Und du überschatzt sie :) Ein Grossteil basierte auf den Fortschritten in der Halbleiterindustrie. Da wir dort aber inzwischen am Limit sind, bremst sich das Wachstum (siehe NZZ: Die Informatik braucht einen Neustart).
      Aber weisst du was? Im Endeffekt raten wir beide wie es weitergeht, man findet für alles eine Argumentation. Darum sagte ich auch: Es ist wichtig sich damit auseinander zu setzen, aber in Hüftschussmanier einfach draufloszuballern ist kontraproduktiv. Wir wissen nicht was auf uns zukommt, vielleicht in 10 Jahren der 3. WK, deswegen wird nicht jetzt schon mobilisiert.
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    • winglet55 17.03.2016 13:54
      Highlight Aber man(n) bereitet sich vor! Die Übergangsphase wird, wie auch bei bewaffneten Konflikten, eine schleichende sein. Daher gilt es Vorauszusehen, und sich vorzubereiten. Man plant Eisenbahnstrecken, oder den Gotthardstrassentunnel auch nicht erst wenn die Kolonnen zwischen Basel und Chiasso ( und umgekehrt) stehen, man bereitet sich vor. Für eine solche Revolution in den Sozialwerken braucht man Zeit, ich schätze, das die heutige Generation unserer Politiker nicht mehr im Amt sein werden, bis diese Vorlage dereinst zur Abstimmung gelangt. Ich persönlich werde vermutlich auch nicht erleben.
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    • stoeffeli 17.03.2016 14:21
      Highlight @winglet55
      Da stimme ich dir vollkommen zu und genau darum ist diese Initiative zu früh. Wir können unser System nich von heute auf Morgen umkrempeln und daraus folgt, dass wir das kontinuierlich tun. Als Beispiel: Eine schlanke effiziente Behörde für das ganze Sozialsystem (Diese könnte dann in der Zukunft auch die Administration BGE machen), unser Steuersystem überdenken, etc. Das ist für mich die Politik die wir brauchen: Auf das Jetzt bezogen, aber auch vorausschauend und nicht einfach nur Vorbereitung für eine mögliche Zukunft und dabei die aktuelle Realität ausblenden.
      4 0 Melden
    • winglet55 17.03.2016 14:39
      Highlight @ stoeffeli, genau das ist ja was die Initiative will. vorbereiten, ganz langsam und Urschweizerisch, die Entwicklung anschauen und auf diese Entwicklungen reagieren. Das Parlament braucht aber einen Auftrag, ohne einen Auftrag passiert in Bern nichts. Der Initativtext ist daher so offen formuliert, das das Parlament Handlungsfreiheit hat, und auf Strömungen jedwelcher Art auch reagieren kann.
      2 1 Melden
    • winglet55 17.03.2016 14:39
      Highlight Falls die Szenarien nur im entferntesten stimmen, und das bezweifle ich nicht, werden wir in 10 Jahren erst amerikanische Verhältnisse in Sachen Arbeitslosenzahlen haben, aber das ist doppelt soviel wie wir im Peack der 90er Jahre hatten. Daher soll das Parlament einen Auftrag erhalten, damit es Zeit hat um sich mit dem Szenario überhaupt auseinanderzusetzen. Bei der AHV, hat das 23 Jahre gebraucht, man rechne!
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:44
      Highlight amerikanische Verhältnisse? Das können wir handeln. Französische schon weniger und Griechische gar nicht ...
      4 0 Melden
    • winglet55 17.03.2016 15:03
      Highlight Eben darum,wir waren in den 90er Jahren am Anschlag mit 150'000 Arbeitslosen unsere Sozialwerke haben tiefrote Zahlen geschrieben! Die RAV's waren komplett überfordert, und wieso? Weil das undenkbare eingetroffen ist, Arbeitslose, Ausgesteuerte, über 50g jährige die ausgelacht wurden, bei Vorstellungsgesprächen. Darum gehört ein Auftrag nach Bern, damit wir nicht kollabieren, wegen 10- 15 % Arbeitslosen. Was denken Sie ist los, falls die Zahlen gegen 40-50% steigen?
      2 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 15:11
      Highlight Und dann haben Produktivität und Bevölkerung stark abgenommen, womit die Arbeitslosigkeit wieder reduziert wurde?

      Oder: Durch das bedingte Grundeinkommen ist dann plötzlich mehr Geld zu verteilen vorhanden? Müsste man nicht eher erstmal die Finanzierung besprechen, bevor man die Verteilung regelt?
      4 1 Melden
    • winglet55 17.03.2016 15:21
      Highlight Himmel, darum geht es ja, begreifen Sie es wirklich nicht? Vorbereitet sein, heisst frühzeitig reagieren!! Vorbereitet sein, falls das Worst Case eintrifft
      0 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 15:36
      Highlight Und da wollen sie als Vorbereitung erstmal die Verteilung von noch nicht vorhandenem Geld in die Verfassung schreiben? Das ist keine Vorbereitung, das ist Harakiri. Die nun vielfach bejubelte "Finanzierung" schafft sich ja genau in Ihrem Szenario sozusagen von selber ab - hilft also genau dann nicht, wenn man sie brauchen würde.
      4 3 Melden
    • trio 17.03.2016 20:45
      Highlight Macht doch nicht alles so kompliziert. Das gesamte Geld, welches die Bevölkerung heute erhält (Lohn, AHV, Sozialhilfe etc.), kann doch dasselbe bleiben, ob mit oder ohne BGE. Die Frage ist nur, wollen wir es, oder nicht. Allerdings erhält heute auch schon jeder genug Geld zum Überleben, ob er arbeitet oder nicht. Man "bekommt" es einfach nicht, sondern muss aufs RAV oder zur Sozialhilfe.
      3 1 Melden
    • winglet55 18.03.2016 02:41
      Highlight Es wird noch gar nichts in die Verfassung geschrieben, das Parlament erhält einen Auftrag, die Sache anzuschauen und zu prüfen. Ergo wird auch noch kein Geld verteilt, alle die sich jetzt schon auf Kohle freuen werden noch 20 - 30 Jahre warten müssen. Wie Trio sagt, erhält man jetzt schon Geld zum überleben, einfach aus diversen Kassen; AHV,IV,EO Sozialamt, Ergänzungsleistungen usw.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.03.2016 21:05
      Highlight "Das gesamte Geld" ist keine feste Grösse. Es muss jeden einzelnen Tag von neuem erarbeitet werden und es reagiert sensibel auf veränderte Rahmenbedinungen. Man soll sich keinen Sand in die Augen streuen lassen. Ein bedingtes GE, welches einer Mehrheit zu mehr von irgendetwas (Einkommen, Freiheit, Sicherheit, Wohlstand ...) verhelfen würde, ist logisch nicht möglich, weil ein GE per se nie Wertschöpfung generiert. Damit befasst es sich gar nicht. Im Gegenteil. Man nimmt eine Abnahme der Produktivität in Kauf und befasst sich einzig mit der Ausgabenseite. Am Ende werden alle verlieren.
      2 3 Melden
    • winglet55 19.03.2016 12:12
      Highlight Das werden wir sowieso, nicht monetär, aber unsere vita
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    600
  • IsabelleBerz 17.03.2016 11:42
    Highlight warum ist dieser Artikel so sehr auf die Befürwortung dieser Initiative ausgerichtet? Es ist schade das hier immer alles so Parteiisch ist. Es wäre schön wen die Medien neutral wären, aber das ist in der heutigen Welt der Manipulierung leider nicht möglich. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Idee schlecht ist.
    40 28 Melden
    • Fumo 17.03.2016 11:53
      Highlight Es werden doch auch die Argumente der Gegner erwähnt, wie kommst du auf den Vorwurf es wäre befürwortend?
      Ach stimmt, du erkennst dass die Gegenargumente keinen Sinn ergeben und deswegen musst du die Befürwortenden hervorheben ;).
      22 34 Melden
    • Daria Wild 17.03.2016 12:05
      Highlight Liebe Isabelle, wo ist der Text in deinen Augen wertend geschrieben?
      22 11 Melden
    • Hayek1902 17.03.2016 12:34
      Highlight also mittlerweile müsste jeder begriffen haben, dass watson links-liberal angesiedelt ist. Wieso sollen alle medien neutral sein (falls das überhaupt möglich ist)? Ist es zu schwierig, sich von einer weiteren Quelle zu informieren, andere Argumente zu hören? Wenn du es neutral willst, lies das Abstimmungsheftchen.
      25 6 Melden
    • Fumo 17.03.2016 12:40
      Highlight "also mittlerweile müsste jeder begriffen haben, dass watson links-liberal angesiedelt ist"

      Gerade hier bei Watson geniessen die Redakteure ja so ziemliche Freiheit in der Berichterstattung. Ich erkenne keinen "roten Faden" bei den verschiedenen Berichte und Artikeln. Warum denken also viele es sei eine linksgerichtete Redaktion?
      9 9 Melden
    • DerElch 17.03.2016 12:51
      Highlight Ja, wieso bloss...? Absolut unverständlich.
      7 3 Melden
    • TobiWanKenobi 17.03.2016 13:01
      Highlight Die Journalisten auf diesem Portal sind links gesinnt, so auch ein grosser Teil ihrer Leserbasis. Medien haben das Recht, eine bestimmte Gesinnung zu vertreten; im Sinne einer möglichst breiten Meinungsvielfalt sollen sie das sogar tun.
      14 0 Melden
    • TobiWanKenobi 17.03.2016 13:07
      Highlight Ich würde dir allerdings zustimmen, dass sich watson guttun würde, seine Position etwas zu mässigen, da viele User den Wunsch nach einer «neutraleren» bzw. weniger extremen Berichterstattung geäussert haben. Denn es ist schon wahr: Themen wie das BGE stehen bei watson weit oben auf der Agenda und bei den kulturellen «Integrationsmassnahmen» (1'000 Artikel über Bendrit) mag sich manch einer an den Kopf langen.
      10 4 Melden
    • HansHoni 17.03.2016 13:13
      Highlight Isabelle, ich freue mich auf deine Reklamation bei NZZ, Blick, Weltwoche, Baslerzeitung und zig anderen Blättern: "Warum sind hier alle so Neoliberal? Könnt ihr nicht mal etwas neutral sein?"
      Watson: Unbedinbt so bleiben: Linkslieb(eral)! Darum bin ich hier! Endlich mal eine andere Stimme im rechten Blätterrauschen Soooo wohltuend!
      11 7 Melden
    • R&B 17.03.2016 13:30
      Highlight @ TobiWanKenobi: "viele User den Wunsch nach einer «neutraleren» bzw. weniger extremen Berichterstattung geäussert haben." stimmt nicht. Bis jetzt habe ich solche Forderungen innerhalb von 6 Monaten 4x gelesen.
      5 3 Melden
    • Sveitsi 17.03.2016 17:21
      Highlight Eines der guten Dinge an watson ist ja, dass der Standpunkt der Journalisten vielleicht tendenziell links gerichtet ist, in den Kommentarspalten aber jegliche Meinungen kundgetan werden. So hat man meist Pro und Contra zu einem Thema.
      3 4 Melden
    • DerElch 18.03.2016 09:33
      Highlight @DenkeZuerst
      Dann hast du hier das 5. Mal: Ich wünsche mir von einem Newsprotal mit dem Slogan "News Unfucked" eine neutralere, breiter abgestützte Berichterstattung als die aktuell einseitig linke. Sonst sind die News nicht unfucked sondern einfach eintönig und manipulierend.
      1 3 Melden
    600
  • Evan 17.03.2016 11:40
    Highlight Mir kommt es so vor als würde niemand so richtig das BGE verstehen.
    26 9 Melden
    600
  • Joseph Dredd 17.03.2016 11:32
    Highlight Im Prinzip bräuchten wir hier gar nicht über Pro und Kontra zu debattieren - die BGE-Vorlage ist ein typisches Beispiel jener Volksinitiativen, die in der Schweiz nicht den Hauch einer Chance haben und im hohen Bogen abgeschossen werden, ähnlich wie die Abschaffung der Wehrpflicht oder 5 Wochen Ferien für alle.
    56 11 Melden
    • Hans Jürg 17.03.2016 11:53
      Highlight Das hat man bei der AHV auch gemeint Schlussendlich - nach mehreren Anläufen - wurde sie zum Glück eineführt und auf einen Schlag gab es viele Arme weniger. Heute stellt kein - vernünftiger - Mensch nehr in Frage, ob die AHV sinnvoll ist.
      Ich werde wohl die Einführung des BGE nicht mehr erleben, hoffe aber neine Kinder oder wenigstens meine Enkel.
      27 9 Melden
    • Hayek1902 17.03.2016 12:38
      Highlight Heute stellen sehr wohl sehr viele vernünftige Menschen (vor allem Ökonomen) die AHV in Frage, ich auch. Oder bist du ein Fan von Schenkkreisen?
      9 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:18
      Highlight Die AHV war/ist zweifellos eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Mit diesem Vergleich versuchen die GE Befürworter, diese ebenso zu adeln. Ist aber nicht so. Es gibt diese Notwendigkeit nicht. Deshalb ist dieser Vergleich ungültig.
      3 6 Melden
    • R&B 17.03.2016 13:31
      Highlight @ToerpeZwerg: Was ist ihr Vorschlag, wie mit den zukünftigen 50% Arbeitslosen umgegangen werden soll?
      7 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:34
      Highlight Oder der mit der Glaskugel.

      Die Produktivitätsgewinne der letzten 100 Jahre sind schon ziemlich gewaltig. Gleizeitig hat sich die Bevölkerung verdreifacht. Alle stehen in Arbeit. Aber klar, diesmal ist alles anders.
      1 2 Melden
    600
  • sEribaZ 17.03.2016 11:25
    Highlight Die Idee ist gut. Viel nicht zu verstehen gibt es nicht, denn die Umsetzung ist völlig offen und kommt stark auf das Parlament an. Die Diskussion ist zum richtigen Zeitpunkt. Man kann das gerade in Kombination mit der "Heiratsstrafe" angehen. Jedoch bin ich nicht für jede Art von Umsetzung. Sollte eine Art "Credit Income Tax" System kommen, bin ich aufgrund der grossen Ineffizienz dagegen. Geht es in eine Art "Negative Income Tax" in Kombination mit einem Flat Tax System, das Transfers an der Grenze zulässt, bin ich absolut dafür.
    3 4 Melden
    600
  • fischbrot 17.03.2016 11:13
    Highlight Noch ist es nicht mehr als eine Idee, eine schöne Utopie. Ich bin überzeugt, dass es ein zukunftsfähiges Modell ist, und es macht mich stolz, dass die eher etwas konservative Schweiz hier eine Vordenker-Rolle einnimmt und diese spannende Diskussion zulässt.
    52 6 Melden
    600
  • deleted_591221906 17.03.2016 11:12
    Highlight Man würde besser wie in den Drittweltländern die Güter und Dienstleistungen der Grundbedürfnisse zum Service Public machen. Brot, Milch, Reis, Transport, Sex
    8 26 Melden
    600
  • Charlie Brown 17.03.2016 11:08
    Highlight Was ist Geld? Früher gab's ausschliesslich den Austausch von Waren (und Dienstleistungen). Eine halbe Sau für eine genähnte Kutte. Irgendwann wurde Geld eingeführt, um den Tausch zu erleichtern, zu vereinheitlichen und "haltbar" zu machen. Geld ist somit immer an Bedingung geknüpft - es repräsentiert den Gegenwert in einer Ware oder Dienstleistung.

    Wo ist der Gegenwert, wenn das Geld plötzlich "bedingungslos" verteilt werden soll?

    Ich fürchte, die Befürworter wollen den Kapitalismus mit dem kapitalistischsten Mittel überhaupt bekämpfen. Das geht m.E. einfach nicht auf.
    21 18 Melden
    • Abnaxos 17.03.2016 11:39
      Highlight Geld ist längst kein Gegenwert gegen eine Ware mehr. Geld wird zu einem grossen Teil von den Banken aus dem Nichts erschaffen. Einfaches Beispiel: Zinsen. Kartoffeln werden nicht einfach mehr, wenn man sie herumliegen lässt – Geld schon.
      22 5 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 11:53
      Highlight @Abnaxos: Geld auch nicht. Ausser es wird wiederum zur Wertschöpfung eingesetzt. Zumindest in Bezug auf Geschäftsbanken. Die Nationalbanken klammere ich mal aus.
      4 10 Melden
    • GhettoLeif 17.03.2016 11:54
      Highlight Hoi Tell99. Ich sehe deine Bedenken ein, aber warum sollte das dem Kapitalismus schaden? Bei Monopoly,dem kapitalistischsten Spiel überhaupt,kriegt man ja auch Startgeld, um über die Runden zu kommen :-)
      21 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:20
      Highlight "Geld ist längst kein Gegenwert gegen eine Ware mehr".

      Letzthin mal in einem Laden gewesen und etwas gekauft? Na also.
      4 2 Melden
    • Brehynfak 17.03.2016 13:56
      Highlight Den Gegenwert des BGE gibt es und er ist von unermesslich hohem Wert. Es ist der Friede. Der Friede ist aktuell stark gefährdet, weil sich die Schere zwischen reich und arm, zwischen denen die Arbeit haben, und jenen die keine haben, immer mehr, immer rascher auftut.
      Was dann passiert, kann man an der französischen und russischen Revolution studieren, oder derzeit in Lybien, Syrien und Ägypten, bald schon in Griechenland oder Spanien. Krasse Ungleichheit erzeugt Krieg. Das war immer schon so. Entweder teilen wir das Geld per BGE, oder wir halbieren die Arbeitszeit und teilen so die Arbeit.
      6 2 Melden
    • winglet55 17.03.2016 14:04
      Highlight Heutzutage wird nicht einmal eine explizite Leistung erbracht um eine Geldforderung zu stellen. Sie Vattenfall vs. Hamburg.
      Es könnte dann sein, das uns das BGE noch schneller beschäftigt, als uns lieb ist, und nicht nur uns!
      1 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:36
      Highlight Das bedingte Grundeinkommen ist wenn schon dann eine zementierung und perpetuierung von Ungleichheit. Hier die mit Brosamen gefütterten ohne jede Aufstiegschance und dort die Elite.
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 15:28
      Highlight @GhettoLeif: Ich lese hier oft das Argument, es brauche das BGE, weil es so (kapitalistisch) nicht mehr weitergehen könne. Ich lese von Versklavung. Die SP* will den Kapitalismus überwinden und ist fürs BGE. Ich erkenne somit schon eine gewisse Hoffnung, dass das BGE ein probates Mittel sei, den negativen Aspekten des Kapitalismus entgegenzuwirken.

      *Ich wähle übrigens deutlich links von der Mitte, auch SP, bin aber in Bezug auf das BGE komplett anderer Meinung.
      3 2 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 15:32
      Highlight @Brehynfak: Das BGE muss so für ziemlich alles hinhalten... Jetzt soll es den Weltfrieden sichern? Wenn da nur die Erwartungen nicht zu hoch sind...

      Und wenn in 20 Jahren jeder zweite keine Arbeit mehr hat (was ich nicht glaube, denn die Automatisierung ist entgegen der Meinung von einigen kein neues Phänomen): Was ändert das in Bezug auf die Erwerbslosen ob sie ein "BGE" oder "ALV" erhalten? Sie sind wirtschaftlich abhängig vom Rest der Gesellschaft. Das lässt sich doch auch nicht schönreden...
      3 0 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 15:33
      Highlight @winglet55: Was hat dieser (mir unbekannte) Einzelfall mit dem System Geld zu tun? Kläre mich bitte auf...
      1 1 Melden
    • Brehynfak 17.03.2016 20:05
      Highlight @Tell99: Der Hinweis auf die ALV (bzw. auch das Fürsorgegeld) ist absolut berechtigt. Ich sehe das so, dass heute schon die Möglichkeit besteht, ohne Erwerbsarbeit vom Staat ausreichend Geld für den Lebensunterhalt zu bekommen. Doch das System BGE macht die Sozialämter weitestgehend überflüssig, weil es keinen Apparat mehr braucht, der jede einzelne Leistung für teures Geld erst prüft und dann sowieso bezahlt. Es ist ein billigeres, effizienteres System und frei von Beamtenwillkür: einfach besser. Punkto Abhängigkeit: Warum lieber von einer Hire-And-Fire-Firma abhängig sein als vom Staat?
      3 2 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 23:17
      Highlight @Brehynfak: Ich war in meinem inzwischen über 25jährigen Arbeitsleben nie von einer Hire-and-Fire-Firma abhängig. In der Argumentaion schwingt ganz viel opferhaltung mit, und nun soll es der Staat richten.

      Un dvon wegen Reduktion des Apparates: Ich sags immer wieder; Für die, die es wirklich brauchen, sind 2500 zu wenig, es wird Ergänzungen brauchen. Genau so wie heute. Und die ganze Finanzierung und Umverteilung des BGE braucht wieder eine Administartion. Wahrscheinlich in jedemKanton eine eigene, weil es ist ja die Schweiz. Und zusammen reden werden die dann auch nicht ;-)
      1 1 Melden
    • Brehynfak 18.03.2016 07:01
      Highlight @Tell 99: Jeder, der nicht von den Zinsen seines Kapitals leben kann, der ist abhängig von seinem Arbeitgeber, der ihn jederzeit feuern kann. Das BGE braucht keine zusätzliche Administration. Die Abwicklung läuft über das bestehende Steueramt. Das BGE ist ein negativer Steuerbetrag, der ausgezahlt statt einkassiert wird. Das macht eher weniger Arbeit, weil wo ausgezahlt wird, muss keine Rechnung gestellt, keine Mahnung ausgesprochen und keine Betreibung vorgenommen werden.
      Das BGE macht den Staat schlanker und effizienter. Das BGE macht unser Land gerechter, innovativer, und wohlhabender.
      4 0 Melden
    • Charlie Brown 18.03.2016 17:58
      Highlight @Brehynfak: Eine sonderbare Einstellung hast du da zur Arbeitswelt. Ich sehe meine Rolle eher im Bereich der Wertschöpfung am Ganzen unter Wahrnehmung der Eigenverantwortung. Aber wenn du dich nur ausgenutzt fühlst, verstehe ich dein Bedürfniss nach einem BGE.

      By the way: Kannst du irgendwas, was andere toll finden und bereit sind, dir Geld dafür zu bezahlen? Voilà! Schon kannst du dich als Selbständiger von der Geissel der Arbeitgeber befreien - auch ohne von den Zinsen des Kapitals zu leben. Einfach mit ehrlicher Arbeit. Wow.
      1 1 Melden
    • Brehynfak 19.03.2016 00:02
      Highlight @Tell99: Ja, natürlich kann ich etwas, wofür andere bereit sind Geld auszugeben. Andernfalls hätte ich ja keine Arbeitsstelle. Kann mich aber trotzdem nicht selbständig machen, denn dazu bräuchte ich allermindestens 3 - 5 Monatslöhne Kapital, realistischer wäre das 3fache, für Ausrüstung und um während der ersten 1-2 Monate die Familie unterhalten zu können, bis ich ausreichend viele Aufträge hätte. Mit meinem Lohn müsste ich 20-25 Jahre sparen, bis ich evtl. das nötige Kapital beeinander hätte. Aber dann wären es noch weniger als 10 Jahre bis zu Pensionierung. Lohnarbeit bleibt mein Los.
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2016 07:34
      Highlight @Breyhnfak: Dann sei doch froh, dass andere mehr Unternehmergeist haben, bereit waren den von dir beschriebenen Weg mit allen Risiken zu gehen und damit sogar noch einen Arbeitsplatz für dich geschaffen haben. Stattdessen aber jammerst du von deinem Los, von Hire-and-fire und den bösen Kapitalisten, die von den Zinsen leben.

      Ein kleiner Gedankenanstoss; Das benötigte Startkapital kann man sich bei einem überzeugenden Businessplan auch finanzieren lassen.
      0 1 Melden
    600
  • D00A 17.03.2016 11:02
    Highlight Wie läuft das mit Selbstständigen (Einzelfirma)? Da ist die Auszahlung des Lohns ja nicht so klar wie bei einer GmbH oder einer AG.
    10 2 Melden
    • samara 17.03.2016 11:29
      Highlight Bei Selbständigen kann es auch unter Umständen auch einmal zu Lohnausfällen kommen. Deshalb könnte da ein Grundeinkommen für Selbständige überbrückend wirken. Erhalten würden es ja eh alle, auch die Selbständigen.
      15 1 Melden
    • Matthias Studer 17.03.2016 11:34
      Highlight Auch die haben eine AHV Nummer. Pro Nummer ein Betrag.
      7 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:21
      Highlight Das war aber nicht die Frage: Wovon wird das GE beim Selbständigen abgezogen (Finanzierung)?
      3 0 Melden
    • winglet55 17.03.2016 14:05
      Highlight Steuern
      1 1 Melden
    600
  • deleted_111117219 17.03.2016 10:57
    Highlight Mir ist noch nicht klar, wer alles zu den "Bürgern" zählen würde.

    Muss sich der Bürger auch in der CH aufhalten oder kann er das ganze Jahr "Urlaub" machen irgendwo auf der Welt. Mit 2'500.-- Franken käme man da nämlich ganz schön weit und die MwSt-Erhöhung wäre einem egal.
    48 1 Melden
    • Fumo 17.03.2016 11:22
      Highlight Einen Wohnsitz hier zu haben und ein - zwei mal im Jahr herkommen um Papiere zu unterschreiben und mit "richtigen" Absendeort zu bestücken würde denke ich ausreichen. Also so wie es jetzt schon einige ab den Rentenalter machen.
      10 1 Melden
    • Raleku 17.03.2016 11:34
      Highlight Ich verstehe dies so das sicher mal jeder der Schweizerbürger ist Anrecht hätte auf diese 2'500.-. Also auch Schweizer die im Ausland leben. Für mich stellt sich mehr die Frage ab wann bekommt man als Ausländer wenn man in der Schweiz lebt diese 2'500.- Müsste man in der Schweiz leben als Schweizerbürger wäre es ja nicht mehr bedingungslos.
      3 2 Melden
    • Patamat 17.03.2016 13:26
      Highlight Gemäss Verfassungstext soll das BGE "der ganzen Bevölkerung" zukommen. Die "ständige Wohnbevölkerung" sind per Definition (SR 431.112.1) grob gesagt die in der Schweiz gemeldeten Schweizer, aber auch Ausländer inkl. Asylsuchende mit einer Aufenthaltsdauer über 12 Monate. Ob das so gewollt ist und ob die nicht-ständige Wohnbevölkerung auch noch dazugehört, lässt die Formulierung der Initianten offen.
      5 1 Melden
    600
  • kapa 17.03.2016 10:56
    Highlight Ich blick da echt nicht durch..
    Es soll also eine neue Mikrosteuer eingeführt werden oder die MwSt wird angehoben, sprich meine Ausgaben steigen. Im Gegenzug dafür erhalte ich dann aber keineswegs mehr Einkommen, denn das BGE wurde ja bereits in mein Lohn eingerechnet. Toll für meinen Arbeitgeber, denn der könnte so also einen Teil der Lohnkosten einsparen. Unterm Strich: ich bezahle mehr, mein Arbeitgeber weniger.?
    46 6 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 10:59
      Highlight @kapa: Das ist das Wesen der Umverteilung. Bist du dafür, stimme ja, bist du dagegen, stimme nein...
      9 6 Melden
    • MarGo 17.03.2016 11:04
      Highlight Das ist ein Punkt, bei dem ich auch noch nicht ganz durchblicke... Ich bin aber schon in Kontakt mit den Initiativleuten und werde berichten, sobald ich hier mehr weiss...
      Eigentlich müsste doch der Lohn dann angehoben werden - so dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer noch davon profitieren... oder das Arbeitspensum gesenkt werden wo möglich bei gleichem Lohn... keine Ahnung... vielleicht ein wenig Wunschdenken gerade... aber warten wir mal ab... :)
      10 3 Melden
    • deleted_111117219 17.03.2016 11:15
      Highlight Ja, das geht irgendwie nicht auf.

      Ich verstehe auch nicht, warum z.B. nicht die Automation besteuert werden würde. Das ist schliesslich auch Arbeitsleistung, warum soll dies Steuerfrei sein?

      11 3 Melden
    600
  • Braun Pascal 17.03.2016 10:55
    Highlight unser land lebt nur noch von solchen blöden initativen..
    31 44 Melden
    • MarGo 17.03.2016 11:06
      Highlight es soll ja Leute geben, die sich auch mit zukünftigen Problemen in unserer Gesellschaft und unserer Arbeitswelt beschäftigen - die so oder so auf uns zukommen werden... zu denen scheinst du nicht zu gehören...
      27 5 Melden
    • thy 17.03.2016 12:02
      Highlight Irgendwie hast du recht, aber die Idee ist noch Intressant, finde das die momentane Welt ein auslauf Model ist, z.B. Steuern u.s.w, und so. Könnte alles viel einfacher sein.
      3 2 Melden
    600
  • demokrit 17.03.2016 10:31
    Highlight Noch selten habe ich einen dermassen misserabel formulierten Initiativtext gelesen. Wer ist die Bevölkerung? Bedingungslos würde auch für Asylbewerber und Einwanderer aus aller Welt gelten. "Das Grundeinkommen sei des wegen aber «keine Hängematte für eingebildete Künstler und Wissenschaftler»" - Wie man dem Initiativkomitee ansieht, trifft das voll und ganz zu.
    36 51 Melden
    • Amanaparts 17.03.2016 10:48
      Highlight im Gegenteil. So werden dem Parlament Freiheiten gelassen, damit eine praktikable Lösung gefunden werden kann. Es geht nicht darum dem Parlament vorzuschreiben was gemacht werden muss ohne Rücksicht auf eine Vielzahl von Faktoren zu nehmen.
      43 10 Melden
    • lexlex 17.03.2016 10:52
      Highlight wohl den Initiativext der DSI nicht gelesen!?
      27 8 Melden
    • demokrit 17.03.2016 10:56
      Highlight Wer eine Lösung will, muss schon wissen was er will, dazu gehören insbesondere finanzielle Aspekte. Sonst bleibt das für den Stimmbürger eine Wundertüte und ein klarer Missbrauch des Initiativrechts. Die völlige Bedingungslosigkeit kann das Parlament im Übrigen auch nicht mehr nachträglich eingrenzen (wäre ja verfassungswidrig). Mit dem unklaren Begriff Bevölkerung haben sich bereits die EcoPopper der völligen Lächerlichkeit preisgegeben.
      13 23 Melden
    • Amanaparts 17.03.2016 11:08
      Highlight Missbrauch des Initiativrechts?

      Sinn und zweck einer Initiative ist die Total- oder Teilrevision der Bundesverfassung, wobei letztere entweder in Form eines ausgearbeiteten Entwurfs oder aber einer allgemeinen Anregung einzureichen ist.

      Unsere Initiativen sind immer Teilrevisionen. Totalrevision wurde gemäss Wikipedia nur einmal verlang. https://de.wikipedia.org/wiki/Volksinitiative_(Schweiz)#Eidgen.C3.B6ssische_Volksinitiative
      8 1 Melden
    • Daria Wild 17.03.2016 11:20
      Highlight Es lohnt sich, die Geschichte der AHV zu studieren. 1925 musste das Stimmvolk darüber abstimmen, ob der Bund eine Alters- und Hinterlassenenversicherung und später eine Invalidenversicherung gesetzlich einführen soll oder nicht. Bei diesem Urnengang, der die Verfassungsgrundlage für alle späteren AHV-Abstimmungen lieferte, ging es also nur um den Grundsatz, ob sich der Bund darum kümmern soll oder nicht. Versteht man das BGE als Sozialwerk, wie Oswald Sigg das tut, können hier durchaus Parallelen gezogen werden.
      28 3 Melden
    • demokrit 17.03.2016 11:39
      Highlight Es ist klar, dass die Anforderungen in der Schweiz bezüglich Ausarbeitung sehr niedrig sind und praktisch nicht einmal Initiativen zurück gewiesen werden, welche die Einheit der Materie klar verletzen (siehe Ecopop). Als Stimmbürger nerve ich mich über die Überfrachtung mit Initiativen, denen man förmlich ansieht, dass sich die Urheber - wie hier - äusserst mangelhaft mit Ihrem Anliegen auseinandergesetzt haben. Auch das Argument mit der Grundlage sticht nicht: In Sachen Bedingunglosigkeit und Bevölkerung ist die Initiative dafür bereits viel zu konkret formuliert.
      4 5 Melden
    • Daria Wild 17.03.2016 11:40
      Highlight Nachtrag: Das ist der Wortlaut. Dazu sagte die Schweiz 1925 ja.

      Der Bund wird auf dem Wege der Gesetzgebung die Invaliditäts-, die Alters- und die Hinterlassenen-Versicherung einführen.

      Er kann sie allgemein oder für einzelne Bevölkerungsklassen obligatorisch erklären. Die Durchführung erfolgt unter Mitwirkung der Kantone oder auch von öffentlichen und privaten Versicherungskassen.

      Zur Erleichterung der Durchführung dieser Aufgabe errichtet der Bund einen Fonds. Diesem Fonds sind als erste Einlage zweihundertfünfzig Millionen Franken zuzuführen. (...)
      6 0 Melden
    • samara 17.03.2016 12:06
      Highlight @demokrit, die Mehrwertssteuer anzuheben ist nur ein Finanzierungsvorschlag, wie auch die von Oswald Sigg, neue Mikrosteuer ein Finanzierungsvorschlag ist. Das heisst absolut nicht, dass es auch so kommen wird. Die Ausgestaltung der Finanzierung ist dem Parlament überlassen. Initiativtext: "3. Das Gesetzt regelt insbesondere die Finanzierung und Höhe des Grundeinkommens."
      1 0 Melden
    • demokrit 17.03.2016 12:06
      Highlight Danke, Daria. Ich muss positiv feststellen: Dieser Text ist gemäss Auszug mit der Kann-Klausel sehr viel besser formuliert.
      2 0 Melden
    • demokrit 17.03.2016 13:04
      Highlight samara: Noch einmal für Dich: Eine neue Steuer kann in der Schweiz nicht vom Parlament beschlossen werden, sondern bedarf zwingend einer Verfassungsbestimmung. Oswald Siggs Vorschlag berührt also nicht seinen eingereichten Initiativtext, sondern geht klar in Richtung Öffentlichkeitsbeschwindelung.
      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:23
      Highlight Der AHV Vergleich adelt das bedingte Grundeinkommen zu unrecht. Da stimmt einfach gar nichts im Vergleich.
      4 1 Melden
    600
  • Lowend 17.03.2016 10:18
    Highlight Das BGE ist für mich eben nicht ein "sozialpolitisches Finanztransferkonzept" sondern eher ein ganz neues Steuersystem, bei dem die Abzüge für jeden gleich sind und bedingungslos ausbezahlt werden, aber dafür jeder Franken, der darüber verdient wird, linear zu einem bestimmten Satz versteuert würde. Darum müsste im Grunde auch die FDP dafür sein, denn dann hätten wir plötzlich auch die Steuererklärung auf dem Bierdeckel und freie, unabhängige Menschen, die selber ihr kreatives Potential ausschöpfen können. Das die SVP dagegen ist, ist eigentlich logisch, denn die bekämpfen eh alle Lösungen.
    74 32 Melden
    • demokrit 17.03.2016 10:47
      Highlight Falsch: Die Mehrwertsteuer (das BGE soll über eine überrissene MWST und nicht über Lohnabzüge finanziert werden) belastet den Armen ungleich mehr als den Reichen.
      27 19 Melden
    • MarGo 17.03.2016 10:57
      Highlight noch falscher! Das ist überhaupt noch nicht definiert. Hier ist eine Mikrosteuer auf Transaktionen genauso möglich - oder aber ganz andere Systeme. Die Mwst. ist nur ein Vorschlag!
      31 4 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 11:03
      Highlight @demokrit: Auch nicht ganz richtig. Die Gesamtkosten des BGE belaufen sich auf 200 und etwas Milliarden. Das ist rund zehn Mal so viel, wie der Bund heute über die MWST einnimmt. Wenn du das ausschliesslich über die MWST finanzieren willst, bist du nahe an 100% MWST - de facto eine knappe Verdoppelung der Kosten aller der MWST unterliegenden Waren und Dienstleistung. Wer jetzt noch etwas von Preiselastitizität versteht, kommt darauf, dass sich das Volumen des Konsums (vor MWST) verringern wird und die Einnahmen trotzdem nicht reichen würden. Hmmm...
      6 14 Melden
    • demokrit 17.03.2016 11:13
      Highlight Selber falsch: Eine Transaktionssteuer wäre eine neue Steuer (bedarf also in der Schweiz einer zwingenden Verfassungsänderung). Eine Transaktionssteuer kann damit für diese BGE-Abstimmung auch gar nicht zum Tragen kommen. Das Schweizer Parlament kann von sich aus keine neuen Steuern beschliessen. Offen bleiben Einkommen (was, alleine nur bei einer negative Einkommenssteuer funktioniert) oder eben Konsum (BGE):
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen#Modelle
      3 5 Melden
    • Hayek1902 17.03.2016 11:22
      Highlight wenns nur um den abbau von steuerschlupflöchern und klientelpolitik via abzügen geht, wäre eine flat-tax bedeutend effizienter...
      5 2 Melden
    • Daria Wild 17.03.2016 11:27
      Highlight @Tell99: Das mit den 200 Milliarden stimmt nicht. Der Bund hat sich erst gerade zu den Kosten geäussert: http://www.watson.ch/Schweiz/Wirtschaft/959200484-Bundesrat-gibt-zu--Das-Bedingungslose-Grundeinkommen-kostet-25--nicht-153-Milliarden-Franken
      13 7 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 11:45
      Highlight @Daria: Ich wiederhole hier den Kommentar, den ich schon unter den von dir zitierten Artikel geschrieben habe...
      Das BGE kostet immer noch gleich viel. Der Bund geht einfach davon aus, dass ein Teil bereits finanziert ist. Die 25 Mia wären imho Zusatzkosten, die durch weitere Steuern zu decken wären. Und das ist ein Unterschied.
      6 6 Melden
    • demokrit 17.03.2016 11:46
      Highlight Tell99: Du gehst gar nicht auf meinen Text ein. Das mit den 200 Milliarden stimmt m.W. auch nicht. Und ja, die Menschen werden dann via BGE zu ihrem Konsum gezwungen (da sie ja letztlich vom Grundeinkommen abhängig sind). Klar, ist das alles sehr widersprüchlich und mit gesundem Menschenverstand auch nicht zu vereinbaren.
      3 2 Melden
    • demokrit 17.03.2016 12:12
      Highlight Tell99: Deine zwei Kommentare widersprechen sich völlig. ;-)
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 15:40
      Highlight @demokrit: Ich weiss nicht genau was du meinst, aber ich versuche mich zu erklären:

      Grundsätzlich stimmt entweder "Das BGE kostet 25 Milliarden" (mehr als wir heute für Soz. Zahlen) weil dann der Löwenanteil schon als "Bestandteil des Lohnes" finanziert ist (Stand des Irrtums BR), dann stimmt deine Aussage nicht, weil du davon ausgehst, dass es keine Lohnabzüge sondern nur MWST Erhöhung gibt. In dem Fall braucht es aber rund 200 Milliarden mehr MWST Einnahmen, was wiederum meiner Verzehnfachung des Satzes entspricht. Nicht einverstanden?
      0 1 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 15:42
      Highlight @demoktrit: Und ja, ich gehe nicht auf den Teil ein, in welchem du die überproportionale Belastung der Armen ansprichst, sorry.

      In dem Punkt bin ich natürlich absolut einig mit dir.
      1 1 Melden
    600
  • Louie König 17.03.2016 10:14
    Highlight Ich bin wirklich unschlüssig bei dieser Initiative. Auch mit diesen Antworten. Ich sehe viel Gutes bei einem "bedingungslosen Grundeinkommen", verstehe die Gegenargumente aber ebenfalls. Vielleicht wären trotzdem einige Bedingungen angebracht, ansonsten sehe ich keine guten Chancen für diese Initiative.
    50 4 Melden
    • Trader 17.03.2016 11:22
      Highlight Genau dies ist der Punkt: Die Bedingungen (wen betrifft es, wie finanzieren) sind überhaupt nicht klar. So kauft man eine Katze im Sack - und bei einer solchen Situation werde ich sicherlich nicht ja stimmen.
      9 6 Melden
    • Louie König 17.03.2016 11:27
      Highlight Ich werde mit ziemlicher Sicherheit "Ja" stimmen. Denn ich finde es ein spannendes Projekt für die Zukunft. Es ist vieles unklar, das ist so. Aber ich denke hier ist Mut zur Veränderung gefordert. Die Nachteile sind für mich persönlich geringer, als die Vorteile. Bei der Umsetzung soll man sich aber genug Zeit lassen, um möglichst alle Fragen zu klären.
      21 5 Melden
    600
  • Scaros_2 17.03.2016 10:09
    Highlight Ich in dagegen weil so bin ich sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Staat abhängig denn der Initiativtext lässt so viele punkte frei. Am schluss bekomme ich noch weniger in die PK einbezahlt weil mir 2500 (rund 30k/jahr) fehlen. Der Arbeitgeber wird aber sicher nicht mehr einzahlen. Ergo habe ich aufs Alter weniger ausser ich kriege das BGE auch nach der Pension, das wäre natürlich der ersatz. Aber trotz allem ich bin dagegen. Ich will kein "Gratis"-Geld ich will arbeiten dafür, so wurde ich erzogen, nichts ist gratis auf der welt.
    36 42 Melden
    • Louie König 17.03.2016 10:23
      Highlight Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, diesen Grundsatz "nichts ist gratis auf der Welt", den ich übrigens ebenfalls so gelernt habe, zu hinterdenken. Das BGE würden Sie auch nach der Pension (eventuell so gar nicht mehr existent) noch erhalten. Und Sie werden auch nicht daran gehindert, weiterhin zu arbeiten.
      Ich bin bei dieser Intiative ebenfalls sehr unschlüssig, tendiere aber zum "Ja"
      58 4 Melden
    • BetterTrap 17.03.2016 10:55
      Highlight @ Scaros, genau das ist es doch. Insbesondere uns Schweizern wurde eingetrichtert, dass man für alles arbeiten muss. "Ich will für mein Geld arbeiten" Ja, es liefert eine gewisse Befriedigung wenn man am Abend nach harter Arbeit sein selbstverdientes Bier etc. geniessen kann. Doch du würdest ja auch weiterhin dein eigenes Geld verdienen. Das BGE wäre ein "Unterdiearmegreifen" des Staates um dir das Leben ein wenig zu erleichtern. Das wir auch mal ein wenig geniessen dürfen statt ein Leben lang zu ackern um 2 mal im Jahr ferien zu machen.. Daran müssten wir Schweizer uns aber erst gewöhnen.
      22 2 Melden
    • Scaros_2 17.03.2016 11:10
      Highlight Ja aber funktioniert den das ganze "unterdiearmegreiffen"? Das stellt doch das ganze System auf den Kopf! Mit einem BGE kann man alles in Frage stellen.

      - Kindergeld
      - Arbeitslosengeld
      - Stipendium
      - Prämienverbilligung
      usw.
      usw.

      Alle reden nur von "Geld das man bekommt" aber keiner Redet vom System das als Totales voll über den Haufen geworfen wird. Am schluss bekommst du 2,5k. aber dir werden sämtliche andern dinge gestrichen aber darüber will keiner Reden und sich HEUTE auch keiner Gedanken machen. Geld bekommen, nett. Aber verlieren will von euch doch auch niemand was wenn das BGE da ist
      5 11 Melden
    • Louie König 17.03.2016 11:32
      Highlight Ich finde das eigentlich genau der beste Punkt. Dieses System über den Haufen werfen. Denn dieses System ist über längere Zeit nicht mehr umsetzbar, so wie es heute ist. Darum wäre es doch eine gute Idee, schon jetzt die Weichen zu stellen, anstatt erst dann, wenn Not am Mann ist. Mir persönlich ist bewusst, dass gewisse Sozialleistungen verschwinden könnten bzw . werden. Von ersatzlos verschwinden, würde ich aber nicht sprechen (bei gewissen Sozialleistungen).
      13 2 Melden
    • Utopiot 17.03.2016 11:47
      Highlight @Scaros_2
      Du klingst ja schon wie "Nestlé" der Weltkonzern der findet, dass Wasser kein Grundrecht ist/sein soll... Es geht nicht um "Gratis-Geld", sondern darum nicht für seine alleinige Existenz arbeiten zu müssen.
      9 2 Melden
    • BetterTrap 17.03.2016 11:49
      Highlight @Scaros: Es soll ja auch eine umstrukturierung im System stattfinden. In wenigen Jahren (z.T. schon heute) werden in der Schweiz zigtausende Leute arbeitslos sein, dank Technisierung etc etc. Des weitern steht es um die AHV gar nicht gut. Die Jugendlichen von morgen werden es wahrscheinlich nicht mehr Schaffen die Alten zu versorgen usw. (Nur als Beispiel.) Es muss sich etwas ändern, das kann nicht von heute auf morgen passieren. Aber wie Louie DCC. schon erwähnt hat, lieber heute vorausdenken als übermorgen aus einer Krise heraus alles über Bord zu werfen..
      7 1 Melden
    • Scaros_2 17.03.2016 12:23
      Highlight Es sollen? Ich sollte auch arbeiten bin aber hier am schreiben - So viel dazu. Wenn man das System überdenken möchte dann muss man das doch machen bevor ich solch eine Abstimmung zu Tage bringe. Alles andere ist doch die Falsche Taktik weil diese Initiative lässt so viele Fragen offen und am schluss wird was umgesetzt wo Leute wieder kommen und eine Durchsetzung starten weil anfangs nicht klar war was man eigentlich wollte und jeder Bürger seine eigene Vorstellung hat und alles andere als "schlecht" betitelt. über etwas das nicht klar definiert ist abzustimmen - BS in meinen Augen.
      2 2 Melden
    • Sveitsi 17.03.2016 17:09
      Highlight @BetterTrap: Aber bei einem "normalen" Arbeitnehmer greift das BGE doch gar nicht unter die Arme. Am Ende des Monats habe ich mit oder ohne BGE gleich viel Geld, wenn ich das Pensum gleichbehalte. Oder sehe ich das falsch?
      Wo ich das BGE widerum als sinnvoll errachte, ist im Pensionsalter. Unser heutiges Rentensystem wird über kurz oder lang nicht mehr funktionieren.
      1 1 Melden
    • BetterTrap 17.03.2016 19:16
      Highlight @Sveitsi Ein BGE würde nach den Gesetzen freier Märkte dazu führen, dass bisher schlecht bezahlte, aber notwendige Arbeit besser bezahlt, attraktiver gestaltet oder durch automatisierte Prozesse ersetzt würde. Weiter notwendige Arbeit bliebe in Folge bestehen würde aber besser bezahlt. Es würde ein Arbeitsmarkt entstehen, der sich an Angebot und Nachfrage orientiert, den es in unserer heutigen Marktwirtschaft wegen des Arbeitszwanges so nicht gibt. Weiter sind bis dato unbezahlte Arbeiten wie Altenpflege, Kinder betreuen zuhause als Mann/Frau etc. auch bezahlt.
      3 1 Melden
    • BetterTrap 17.03.2016 19:27
      Highlight @ Svetsi. Nicht zu vergessen welche Unterstützung es für die Kindererziehung wäre etc. Das Geld könnte Beispielsweise auch bis zum 16 Lebensjahr gesparrt werden usw. Auch nicht vergessen wie es das Leben im Rentenalter vereinfachen würde. In der Folge des BGE's entstehen fairere Bedingungen.
      4 0 Melden
    600
  • koks 17.03.2016 10:05
    Highlight das BGE wäre in der Schweiz nicht bedingungslos. Man erhält es nur, wenn man geld verdient. wer einen lohn bezieht, erhält nur den lohn, und kein BGE.
    5 44 Melden
    • MarGo 17.03.2016 10:10
      Highlight nein, so wie ich das verstehe, bekommt das jeder (auch Kinder, die ganz sicher nicht arbeiten) Aber es wird mit dem Lohn ausbezahlt - der Arbeitgeber zahlt also weniger Lohnkosten, muss aber einen Teil der Differenz an den Bund zahlen (ähnlich wie die heutigen Abgaben)
      27 6 Melden
    • Louie König 17.03.2016 10:24
      Highlight Das stimmt doch so überhaupt nicht. Es ist bedingungslos. Wo haben Sie nun diese Aussage mit dem Lohn aufgegriffen?
      26 6 Melden
    • Fumo 17.03.2016 10:26
      Highlight hä? Wer Geld verdient bekommt das BGE, wer einen Lohn hat nicht? Kannst du mir bitte den Unterschied zwischen "Geld verdienen" und "Lohn" erklären?

      Entweder du verstehst was völlig falsch, oder eher, du erfindest Argumente dagegen.
      23 3 Melden
    • Freddie 17.03.2016 10:29
      Highlight @Louie Es steht fast so im Artikel ;-)
      1 3 Melden
    • giandalf the grey 17.03.2016 10:33
      Highlight Eins zu eins aus dem Artikel, mein Freund.
      2 2 Melden
    • MarGo 17.03.2016 10:41
      Highlight ja, es wird auch mit dem Lohn ausbezahlt, wer einen Job hat... Das BGE ist der Sockel des Lohns - Lohn kommt oben drauf... Wer keinen Job hat, bekommt das direkt vom Bund - jede Hausfrau und Mutter, jede alte, jede junge... jeder bekommt das BGE...
      10 1 Melden
    • demokrit 17.03.2016 10:43
      Highlight Der Lohn setzt sich dann aus dem BGE und dem Lohn des Arbeitgebers zusammen, warum das für neoliberale Unternehmer ja auch so interessant ist. Das BGE zahlt ja der Konsument über eine überrissene Mehrwertsteuer.
      11 3 Melden
    • Daria Wild 17.03.2016 10:47
      Highlight @koks. Wie das BGE in der Schweiz umgesetzt würde (und ob es vom Bund oder mit dem Lohn ausbezahlt würde), müsste im Falle einer Annahme der Initiative erst definiert werden. Die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen ist aber eben, dass es keine Rolle spielt, ob und wie viel du verdienst. Die Formulierung "Wer beispielsweise 6000 Franken Lohn erhält, bei dem sind die 2500 Franken bereits eingerechnet." bezieht sich auf die Berechnung des Bundes mit einem BGE von 2500 Franken und Gesamtkosten von 6000.
      8 1 Melden
    • MarGo 17.03.2016 10:52
      Highlight demokrit: auch das ist noch nicht geregelt. Hier finde ich die Idee der Transaktionssteuer weit sinnvoller. Wer mehr Geld transferiert, soll mehr Abgaben zahlen... Mit einer Mikrosteuer liesse sich das auf jeden Fall humaner lösen als mit einer Verdoppelung der Mwst.
      9 2 Melden
    • Charlie Brown 17.03.2016 10:54
      Highlight @demokrit: Nein, nicht ganz richtig. Das BGE käme nur (allenfalls, je nach Gesetz) zu einem Teil aus der MWST. Der grösste Teil wäre 1:1 eine Umschichtung von Lohn zu BGE (einfach, dass die CHF 2500 pro Monat über den Staat gelenkt werden. Administration juhuji!).

      Der Bund hat 2015 rund 23 Mia MWST eingenommen (http://www.efv.admin.ch/d/downloads/finanzberichterstattung/bufi/VA2015/VA15_Haushalt_Einnahmen_d.pdf), eine Erhöhung um 8 Prozentpunkte würde wohl rund 25 Mia bringen.
      3 0 Melden
    • demokrit 17.03.2016 11:08
      Highlight Tell und MarGo: Die Transaktionssteuer (was wieder eine neue Steuer wäre - also in der Schweiz kaum mehrheitsfähig -> ausserdem benötigte eine solche Steuer dann noch eine seperate Verfassungsänderung wodurch sie hier gar nicht zum Tragen kommen kann) wird erst kürzlich diskutiert. Das Initiativkomitee hat in den Youtubevideos immer mit einer Finanzierung über die MWST argumentiert. Ein BGE kann entweder über Einkommen oder den Konsum finanziert werden, wobei ersteres in Richtung negative Einkommenssteuer geht. Siehe:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen#Modelle
      1 1 Melden
    • koks 18.03.2016 18:10
      Highlight es scheint, ich gehöre noch zu den gutinformierten hier unter den kommentierenden.
      ps. ist das bge jetzt linkspopulismus, weil es das paradies verspricht, ohne lösungen und lösungswege zu bieten?
      1 0 Melden
    600
  • deleted_302212390 17.03.2016 10:02
    Highlight wie wird den z.b. die zukunft von invaliden menschen aussehen?
    jetzt eine 100% iv-rente ca. 2000.- als single, je nach dem ob früher in eine pk eingezahlt wurde ein teil des versicherten letzten lohnes. sagen wir 3000.-.
    macht jetzt 5000.-

    wenn nun das bge kommt, dann entfallen die 2000.- der iv. werden jetzt vom pk-beitrag die 500.- abgezogen?

    wenn es keine sozialleistungen mehr gibt, wer übernimmt die ergänzungsleistungen der sozialwerke und dir hilfsmittel?

    17 2 Melden
    • MarGo 17.03.2016 10:14
      Highlight Das scheint noch nicht ganz geklärt zu sein - aber das muss es auch noch nicht. Hier geht es um den Willen, dass das BGE überhaupt kommen soll. Die Finanzierung wird, ähnlich wie bei der AHV damals, in einigen weiteren Abstimmungen Thema werden. Aber dass Invalide nicht stärker berücksichtigt werden, kann ich mir nicht vorstellen.
      14 3 Melden
    • Fumo 17.03.2016 10:25
      Highlight "wenn nun das bge kommt, dann entfallen die 2000.- der iv. werden jetzt vom pk-beitrag die 500.- abgezogen?"

      Nein abgezogen wird nichts! Derjenige würde dann eigentlich 5500.- bekommen.

      "wenn es keine sozialleistungen mehr gibt, wer übernimmt die ergänzungsleistungen der sozialwerke und dir hilfsmittel?"

      Die Ergänzungsleistung würde bleiben.
      3 5 Melden
    600
  • klugundweise 17.03.2016 10:01
    Highlight Wenn wir mit den Rezepten vom gestern die Probleme von morgen lösen wollen, sind wir dagegen.
    Wenn wir neue innovative Lösungeb suchen sind wir dafür.
    Es wird damit keine Revolution geben sondern ein Prozess mit weiteren Diskussionen und Abstimmungen ausgelöst (siehe AHV, Frauenstimmrecht, Gleichberechtigung etc. etc.)
    28 3 Melden
    600
  • deleted_302212390 17.03.2016 09:54
    Highlight der punkt "5. Abhängigkeit" der gegner ist meines erschtens einer der entscheidenden punkte, die mich beunruhigen.

    er könnte sich zum schwanzbeisser auswachsen, denn wenn der staat diesen bge wert bestimmt, dann kann er ihn auch wie den bvg umwandlungssatz oder das hypothekenzinssatz zu mietauf-/abschlag verhältnis zu ungunsten verändern und niemand kann etwas dagegen unternehmen.

    bei einer sozialeren regierung/parlament eher zu gunsten der bürger, bei einer geldbezogenen regierung/parlament zu gunsten der besitzenden.

    19 2 Melden
    • Tepesch 17.03.2016 10:16
      Highlight Für Änderungen die uns nicht passen gibt es ja noch immer das Referendum.
      Für mich ist Punkt 5 kein Argument. Zum einen sind alle unsere Freiheiten durch den Staat gegeben, von wem auch sonst, ansonsten hätten wir Anarchie. Zum anderen hat die Politik auch jetzt schon Einfluss auf unser Einkommen: z.B. höhe der Steuern, MwSt, mögliche Abzüge in der Steuererklärung, etc.
      15 2 Melden
    • demokrit 17.03.2016 10:38
      Highlight Es ist keine Freiheit, sondern eine reine Abhängigkeit. Durch ein BGE würde man bei 2'500.- in äusserst elementarer Weise vom Staat und BGE abhängig. Das geht sogar dahin, dass damit ein bestimmtes CVP-Familienbild durchgedrückt wird, weil man mit einer solchen kinderreichen Ehe am meisten BGE einsackt und dann nicht einmal mehr arbeiten muss.
      4 12 Melden
    • Tepesch 17.03.2016 10:45
      Highlight @demokrit
      Machen Kinder keine Arbeit ;-)
      Die höhe des Betrags steht noch garnicht fest und bei zu vielen Kindern kann der Betrag sicher gekürzt werden, wie heute schon beim Kindergeld.
      6 0 Melden
    • demokrit 17.03.2016 10:51
      Highlight Noch werden Kinder aus persönlichem Egoismus gezeugt. Wenn sich der Staat dermassen in moralische Fragen einmischt, kommt es selten gut heraus.
      1 4 Melden
    • MarGo 17.03.2016 11:16
      Highlight Bekommt man heute nicht auch schon Geld für jedes Kind - vom Staat? Und? Hat jede Familie jetzt 15 Goofe oder wa?
      Also echt, demokrit... Bitte erfinde nicht irgendetwas oder meisle etwas in Stein, was noch nicht ansatzweise geklärt ist, nur damit du deine offensichtliche Anti-Haltung diesbezüglich untermauern kannst - das ist höchst infantil... Du kannst deine Meinung haben, du kannst nein stimmen aus was für Gründen auch immer - aber bitte hör damit auf, ständig Tatsachen zu erfinden, wo es noch gar keine gibt.
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    • demokrit 17.03.2016 11:49
      Highlight Das heutige Kindergeld liegt weit unter den Fr. 625, die das Initiativkomitee verlautbaren liess. Ich erfinde gar nichts.
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    • demokrit 17.03.2016 12:15
      Highlight Nehmen wir doch mal die kommunizierten 2 x 2'500.00 + 3 x 625.00. Ergibt für die Familie Fr. 6'875.- Da kann die Familie gleich die Beine hochlegen und es ist natürlich reichlich absurd, diesen Betrag mit Kindergeld zu vergleichen.
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    • MarGo 17.03.2016 12:45
      Highlight Ich bin eben nicht der Meinung, dass (der Grossteil) der Menschen aufhören würde zu arbeiten. Vielmehr würden sie sich auf eine individuelle Art an der Wertschöpfungskette beteiligen. tun, was sie eben schon immer tun wollten... Aber ich sehe deinen Punkt, und ja, es wird auch solche geben, die dann die Beine hochlagern werden...
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    • demokrit 17.03.2016 13:08
      Highlight Dieser Meinung bin ich auch nicht, aber sie werden weniger arbeiten (und in Bereichen die sich monetär nicht im Konsum niederschlagen) und damit ist die Finanzierung bereits nicht mehr gesichert.
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  • Spassvogel88 17.03.2016 09:51
    Highlight Habe ich das richtig gelesen? Mein Lohn bleibt gleich hoch obwohl ich 2500.- BGE bekomme?
    Gleiche arbeit für den halben Lohn und mein Arbeitgeber verdient sich eine goldene Nase???
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    • koks 17.03.2016 10:06
      Highlight klar. wirtschaftsförderung.
      :-D
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    • Hand-Solo 17.03.2016 10:29
      Highlight Nicht ganz. Du bekommst den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit. Der Arbeitgeber muss das BGE welches du erhälst mitfinanzieren.
      14 2 Melden
    • Freddie 17.03.2016 10:32
      Highlight Der Arbeitgeber muss einen Teil an den Bund bezahlen. Aber dein Argument find ich richtig und sollte beachtet werden.
      Wenn der eine fürs Nichts machen 2500 bekommt und bei mir, dem Arbeiter, bleibt der Lohn gleich. Da will ich auch mehr!
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    • GhettoLeif 17.03.2016 12:26
      Highlight Ist der Lohn eigentlich nicht Verhandlungssache in der Schweiz? Wenn ich das BGE erhalte, und mein Arbeitgeber meint, er müsse mir dann nur die Differenz auszahlen, ist das vielleicht im ersten Moment so, aber bei der nächsten Gelegenheit wird verhandelt.
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  • Nonsens Ursus 17.03.2016 09:51
    Highlight Das BGE ist solange ein Witz, wie sich jemand in einem Mülljob abrackert 3000SFr. im Monat bekommt und jemand der keinen Job hat seine 2500. Man müsste jedem die 2500 geben, doch dann wäre die Steuerlast einfach enorm und schlichtweg nicht tragbar.
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    • Fumo 17.03.2016 10:01
      Highlight Wer nicht arbeitet und sich zumindest soweit bemüht ein mal im Monat zu einem Termin zu erscheinen und ein bisschen Papierkram erledigt bekommt ja jetzt schon, je nach Kanton, 2000.- - 2500.-. Inwiefern wäre es dann ein Witz wenn die jetzige Sozialhilfe einfach in BGE umbenannt wird?
      19 8 Melden
    • Louie König 17.03.2016 10:31
      Highlight @Nonsens Ursus: Derjenige im "Mülljob" erhält die BGE genauso, wie derjenige, der nicht arbeitet. Sein Lohn könnte sich tendenziell sogar steigern, da der Arbeitgeber nicht mehr CHF 3000, sondern (bei gleichbleibendem Lohn) nur noch CHF 500 an den Arbeitnehmer bezahlen muss, zusätzlich aber auch einen Teil ins BGE stecken (wie heutige Sozialabgaben). Wie hoch diese Sätze sind, ist ja heute völlig unklar...und, ob die BGE mit Steuergeld finanziert wird, ist heute ebenfalls noch unklar, ist aber eher unwahrscheinlich, so, wie ich das ganze bisher verstanden habe.
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  • Sonja Red4 17.03.2016 09:42
    Highlight Gibt es User welche dies Befürworten und User die dagegen sind, welche hier Kommentieren könnten wieso dafür, wieso dagegen?
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    • Petrarca 17.03.2016 10:22
      Highlight Dafür weil: Wie im Text erwähnt wird, unsere Jobs zunehmend wegrationalisiert werden. Das heisst die Wirtschaft wird längerfristig nicht mehr in der Lage sein, die Nachfrage nach Jobs auch mit einem entsprechenden Angebot zu decken. Menschen werden nicht mehr arbeiten können, nicht weil sie zu faul oder zu wenig (aus)gebildet sind, sondern weil es schlicht mehr Menschen als Jobs gibt. Spätestens dann funktioniert unser Gesellschaftsmodell "Arbeit gegen Geld" nicht mehr. Und dann? Dann brauchts neue Wege. Eines davon wäre eben das BGE. Persönlich wäre ich allerdings der Meinung, dass dieses ...
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    • Petrarca 17.03.2016 10:26
      Highlight ... nicht über eine Mehrwertsteuer, sprich über die Konsumenten, finanziert werden sollte, sondern über die Verursacher des Problems: Den Firmen. Wenn z.B. die Migros/Coop sich dafür entscheidet, weniger Verkaufspersonal und stattdessen mehr Selbstzahl-Kassen einzusetzen, soll sie auch mehr Steuern bezahlen weil sie a) weniger Personalkosten haben und dadurch b) dem Staat aufgrund der erhöhten Arbeitslosenquote mehr Kosten verursacht. (So ein komplexes System mal simpel formuliert.) Oder auf Deutsch: Lassen wir die Maschinen unseren Monatslohn erwirtschaften. Eigentlich klingt das doch gut.
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    • Sonja Red4 17.03.2016 10:46
      Highlight @Petraca vielen Dank
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    • deleted_302212390 17.03.2016 11:49
      Highlight @petrarca
      smiley on 😊

      also sklaven 2.0? 🤔
      aber für die ganze welt.👍
      und nur solange die roboter nicht in den streik treten und mehr entlöhnung fordern... 😆

      smiley off 😎
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    • Hayek1902 17.03.2016 15:54
      Highlight Dagegen weil ich es nicht als die Aufgabe des Staates ansehe, seine Bürger durchzufüttern und ich es nicht als die Pflicht eines Bürgers sehe, die Früchte seiner Arbeit gezwungenermassen teilen zu müssen. Ist eine Einstellungsfrage, du kannst sie teilen oder eben nicht ablehnen. Sollte es tatsächlich mal so sein, dass die Nachfrage nach dem Faktor Mensch bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen von selbst rapide sinkt, bin ich gerne bereit, meine Meinung zu revidieren.
      4 2 Melden
    • Patamat 17.03.2016 17:16
      Highlight Bin dagegen, weil ich bis jetzt noch kein einziges Modell gesehen habe (und es wird schon seit Jahrzehnten diskutiert), das die Finanzierung nachhaltig sicher stellt auch unter Berücksichtigung von Folgeeffekten und unter Berücksichtigung einer globalisierten Gesellschaft, und welches funktioniert, ohne gleichzeitig den Zweck des BGE zu unterwandern. Als Denkanstoss finde ich die Idee eines BGE gut, aber etwas in die Verfassung zu schreiben, was in der Realität nicht umgesetzt werden kann, wäre fahrlässig.
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    • Sonja Red4 17.03.2016 17:19
      Highlight Danke für eure Inputs, habt mir sehr weiter geholfen mich zu entscheiden :)
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    • Petrarca 18.03.2016 13:38
      Highlight "Dagegen weil ich es nicht als die Aufgabe des Staates ansehe, seine Bürger durchzufüttern und ich es nicht als die Pflicht eines Bürgers sehe, die Früchte seiner Arbeit gezwungenermassen teilen zu müssen." Aber das ist doch bereits ohne BGE so!? AHV, Arbeitslosenversicherung, Pensionskasse, IV, SUVA, Krankenkasse, Kindergeld, Ausbildungszulagen, Stipendienwesen etc etc. Das BGE existiert doch bereits, bloss in einer komplexeren/komplizierteren Form und ohne "bedingungslosen" Anspruch. Und der Rückgang der Nachfrage nach menschl. Produktionskraft ist statistisch bereits nachweisbar.
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