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Die Nati heute beim Vormittagstraining in Lugano. Bild: freshfocus

Petkovic mahnt in der Tessiner Sonne: «Müssen die Ausfälle im Kollektiv kompensieren»

Vor dem letzten WM-Qualifikations-Spiel des Jahres gegen die Färöer verlangt Vladimir Petkovic von seiner Equipe Respekt für den Aussenseiter und relativiert eine mögliche Rekordmarke.

Publiziert: 08.11.16, 16:25 Aktualisiert: 08.11.16, 17:07

Intensive Tage habe er hinter sich. Ein Telefonat da, eine Absage dort. Kleine Blessuren, komplizierte Verletzungen, Beschwerden, Erkrankungen. Vom Stamm stehen Breel Embolo und erneut Xherdan Shaqiri nicht zur Verfügung. Embolo, der noch monatelang ausfallen wird, habe wenigstens das Lächeln wiedergefunden, so Petkovic.

Verletzungshalber nicht dabei:

Breel Embolo. Bild: KEYSTONE

Xherdan Shaqiri. Bild: KEYSTONE

Shaqiris (zu) viele Absenzen hat der Nationalcoach registriert. «Er litt unter einigen Muskelverletzungen. Das ist schon gefährlich.» Petkovic rät dem Stoke-Star, in Sachen Prävention noch mehr zu investieren. «Wir müssen ihm dabei helfen.» Er denkt daran, die Kooperation mit den Klubs auf medizinischer Ebene zu verstärken.

Petkovic hat die Aufgabe gegen die Färöer im Auge. Bild: freshfocus

Profiteur Stocker?

Mit Blick auf den Pflichttermin am nächsten Sonntag in Luzern steht für Petkovic fest: «Wir müssen die Ausfälle im Kollektiv kompensieren.» Der möglichen Rekordmarke, als erster SFV-Trainer zu Beginn einer Kampagne vier Siege zu zelebrieren, schenkt er wenig Beachtung: «Schön.» Dafür gefällt ihm ein eigenes Sprachbild:

«Wenn der Bär vor dem viermonatigen Winterschlaf den Bauch voll hat, schläft er gut.»

Vladimir Petkovic

In welcher Besetzung der Selektionär den Hunger stillen und den makellosen Start zur WM-Ausscheidung verlängern will, veröffentlichte er selbstredend nicht. Nur soviel: «Ich habe eine halbe Idee im Kopf, und ich will, dass wir die Aufgabe mit dem nötigen Respekt lösen.»

Stockers Torgefährlichkeit könnte am Sonntag gefragt sein. Bild: freshfocus

Offen ist primär eine Position – jene rechts im Couloir. Womöglich kommt Admir Mehmedi ausnahmsweise auf der Seite des verletzten Fixstarters Embolo zum Zug und der «Berliner» Valentin Stocker links aussen. Am zuletzt bei der Hertha gesperrten Flügelspieler schätzt Petkovic die Qualität in der Offensivzone: «Er ist torgefährlich.» (sda/drd)

So hat das heute ausgesehen:

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