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Lionel Messi ist nach dem 1:3 gegen ManCity ziemlich bedient. Bild: Jason Cairnduff/REUTERS

«Komm her du Idiot» – Messi rastet nach Barça-Pleite in den Katakomben aus

Manchester City revanchierte sich gestern am FC Barcelona für die 0:4-Pleite im ersten Duell. Beim 3:1 in Manchester ging Pep Guardiolas Taktik mit etwas Glück auf, Lionel Messis Abend endete dagegen im totalen Frust.

02.11.16, 09:26 02.11.16, 13:28

Da war einer offenbar gar nicht glücklich, wie der Abend verlaufen war. Frustriert verliess Barça-Superstar Lionel Messi nach dem Schlusspfiff den Rasen des Etihad Stadiums. Sein Team hatte gegen Manchester City soeben 1:3 verloren und wurde vor allem in der zweiten Halbzeit teilweise vorgeführt. Von der Mannschaft, die Messi und seine Barcelona-Kollegen beim 4:0-Sieg vor zwei Wochen noch in ihre Einzelteile zerlegt hatten.

Enttäuscht stapft Messi also durch den Kabinengang, da kommt's noch dicker. Der Argentinier spricht mit Landsmann und ManCity-Stürmer Sergio Agüero auf dem Weg in die Garderobe über das Spiel, da wird er gemäss dem spanischen Radiosender «Cope» von einem Teamkollegen Agüeros massiv beleidigt. Das lässt Messi nicht auf sich sitzen: «Komm her du Idiot und zeig dich», ruft er einer Gruppe von ManCity-Spielern wutentbrannt nach. 

Unterschiedliche Gefühlslagen bei Lionel Messi und Pep Guardiola nach dem Spiel im Etihad Stadium. Bild: Jason Cairnduff/REUTERS

Agüero muss seinen Nationalmannschafts-Kollegen zurückhalten und kann so einen handfesten Streit verhindern. «Ich habe ein paar Rufe gehört und sah dann den wütenden Leo. Was genau passiert ist, habe ich aber nicht mitbekommen», sagt Agüero später, als Messi längst in der Garderobe verschwunden ist. So endet ein Abend im grossen Frust, der für Barça eigentlich so gut begonnen hat.

Barça von ManCity übertölpelt

Messi hatte die Katalanen nach einem herrlichen Konter in der 20. Minute mit 1:0 in Führung gebracht und es sah so aus, als hätte Barcelona auch im sechsten Champions-League-Duell keine Mühe mit ManCity.

Messi schliesst den Barça-Konter ab. Video: streamable

Auch weil sich Trainer Pep Guardiola offenbar wieder in der Taktik vergriff. Barça am eigenen Strafraum anzugreifen und dem MSN-Sturmtrio Raum zum Kontern zu geben, schien erneut im totalen Fiasko zu enden.

Doch das extreme Pressing stellte die Barcelona-Verteidigung, die ohne Gerard Piqué (verletzt), Jérémy Mathieu (gesperrt) und Jordi Alba (verletzt) nicht eingespielt war, vor grosse Probleme. Der Ball kam zu selten zu Messi, Suarez und Neymar auch weil der verletzte Ballverteiler Andrés Iniesta fehlte.

Der Traumfreistoss von Kevin De Bruyne. Video: streamable

So konnte ManCity sein Tempospiel nach Belieben aufziehen. Zweimal Ilkay Gündogan und Kevin De Bruyne per Cristiano-Ronaldo-Gedächtnis-Freistoss machten ab der 39. Minute aus dem 0:1 noch ein verdientes 3:1. Es war «Peps Rache» («Marca») für die Demütigung im Hinspiel im Camp Nou.

Vom Hobbit zum Hipster: Lionel Messi im Wandel der Zeit

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • h0nd 02.11.2016 09:59
    Highlight Das 1:1 war ein Tor in typischer Barça-Manier.
    2 15 Melden

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