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Im Visier von religiösen «Therapeuten»: Homosexualität. Szene aus dem Film «Brokeback Mountain».
Bild: AP FOCUS FEATURES

Wenn «Heiler» Schwule «umpolen»

Ein junger Christ erzählt, wie er Opfer einer evangelikalen «Umpolungs»-Therapie wurde.

13.03.16, 07:57 13.03.16, 10:55

Henry Habegger / schweiz am Sonntag

Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Es hört sich an wie eine Praxis aus dem barbarischen Mittelalter. Aber Beobachter gehen davon aus, dass sie in Kreisen namentlich von evangelikalen Christen Hochkonjunktur hat: das «Umpolen» von Homosexuellen.

A. B.* hat es am eigenen Leib erlebt. Er erzählt im Gespräch: 

«Ich wuchs in evangelikalen Kreisen auf. Homosexualität gilt als Sünde, die einen in die Hölle bringt. Aber sie wird als ‹heilbar› dargestellt. Und die Bücher, in denen das beschrieben wird, klingen sehr einleuchtend, wenn man in diesen Kreisen drin ist.»

Psychologisch werde die Homosexualität in diesen Kreisen «als Resultat eines Konflikts zum Vater oder zu naher Beziehung zur Mutter erklärt», sagt der junge Mann. Für ihn als Kind war die Situation dramatisch. 

«Es lastete ein enormer Druck auf mir als Teenager, so zu sein oder zu werden wie die anderen. Mit 15 begann ich eine ‹Therapie›, deren Ziel es war, mich ‹umzupolen›. Ich war also noch minderjährig. Ich weiss auch von anderen, die noch als Minderjährige in solche Therapien kamen.»

Nicht weniger als zehn Jahre lang dauerte die als «Therapie» verkaufte Tortur. Der junge Mann hatte immerhin noch das Glück, dass ihm irgendwann von selbst ein Licht aufging. Er berichtet: 

«Zum Glück merkte ich gegen Schluss, dass das Schindluderei war, und ich brach die Therapie ab. Ich brauchte aber dann mindestens ein Jahr, um mich selbst wieder zu finden.»

Die «Therapieformen», die der «Therapeut» beim jungen Opfer anwendete: 

«Ich musste beispielsweise den Mann beschreiben, in den ich mich verliebt hatte. Der ‹Therapeut› stellte Fragen über diesen Mann, bis ich ihn nicht mehr als Person, sondern als Ausgleich all meiner angeblichen Mängel, Schwächen und so weiter sah. Ich sah nicht mehr die Person.»

Ein anderes Beispiel, wie der junge Mann von der Homosexualität «geheilt» werden sollte:

«Ich hasste Fussball, musste mich aber zwingen, Fussball zu spielen. Dabei ging es um eine Art Abhärtung. Ziel war, zu Männern in einer anderen Beziehung zu stehen als nur in einer sexuellen.»

Von Glück kann A. B. reden, dass andere Umpolungs-Praktiken bei ihm nicht mehr eingesetzt wurden. «Früher wurde noch mit Stromstössen «therapiert›, das gibt es bei uns heute nicht mehr», erzählt A. B. «Man erhielt ein Foto von einem nackten Mann gezeigt und bekam dann einen Stromstoss. Auf diese Weise sollte ein Abwehrreflex verankert werden.»

Aus der Distanz von einigen Jahren sagt der junge Mann, der nach wie vor überzeugter Christ ist, allerdings nun in der reformierten Landeskirche: 

«Diese Umpolungs-Therapien können gerade bei Jugendlichen enormen Schaden anrichten. Jugendliche, die eigentlich keine Probleme haben, werden kaputtgemacht, ihr Selbstwertgefühl wird zerstört. Sie werden dazu gebracht, sich minderwertig zu fühlen. Sie sollen das, was sie lieben, hassen.»

Und sie sollen so weit gebracht werden, eine Hetero-Beziehung eingehen zu können. 

«Es geht darum, sich so weit unter Kontrolle zu bekommen, dass man eine Beziehung zu einer Frau eingehen kann. Auch wenn das nie richtig funktionieren wird. Erotische Gefühle entwickeln sich keine.»

«Gottgewollt!»

Stephan Bischof, Vorstandsmitglied von Pink Cross, dem Schweizer Dachverband der Schwulen, versteht die Welt nicht mehr ob solcher Schilderungen: «Die sexuelle Orientierung ist nicht selbst gewählt, sondern gegeben. Man kann sogar sagen: gottgewollt!» Und klar sei doch: «Gott kann nie gewollt haben, dass Menschen solch psychisches Leid in Form der Heilung verursachen. Hier muss der Staat gesetzliche Flanken setzen und dem wilden Treiben der Fundis der evangelischen und katholischen Kirche ein Ende setzen.»

«Gott kann nie gewollt haben, dass Menschen solch psychisches Leid in Form der Heilung verursachen.»

Stephan Bischof, Pink Cross

Schwule Cowboys in «Brokeback Mountain.»

Unterstützung kommt jetzt von BDP-Fraktionschefin Rosmarie Quadranti (ZH). Sie hat diese Woche eine Interpellation eingereicht, in der sie feststellt: «In der Schweiz werden nach wie vor Therapien auch bei Minderjährigen durchgeführt, die eine Heilung von Homosexualität versprechen. Nach wie vor gibt es Psychologen, Therapeuten und Seelsorger, die Homosexualität als Krankheit deklarieren und Jugendliche oft jahrelang therapieren.» Quadranti will diese Praktiken verbieten und unter Strafe stellen, wie sie klarmacht. Sie fragt den Bundesrat: «Geht er davon aus, dass ein Straftatbestand, z. B. Nötigung, erfüllt ist?» Sie warte jetzt die Antwort der Regierung ab und werde wenn nötig weiter insistieren, um diese Praktiken abzustellen, sagt sie.

«Nach wie vor gibt es Psychologen, Therapeuten und Seelsorger, die Homosexualität als Krankheit deklarieren und Jugendliche oft jahrelang therapieren.»

BDP-Fraktionschefin Rosmarie Quadranti (ZH)

Gemäss dem Opfer A. B. gibt es viele solcher «Heiler». «Mir selbst sind etwa 20 solche ‹Therapeuten› bekannt», sagt er. «Sie sind in verschiedenen Einrichtungen wie Wüstenstrom, Living Waters oder Der Neue Weg tätig.» Bei den meisten «Therapeuten» handle es sich um «geheilte» Gays: 

«Man merkt als Gay aber rasch, dass sich diese ‹Therapeuten› selbst etwas vormachen oder dass sie etwas vorspielen. Ihr Motiv ist häufig heterosexuelle Selbstverwirklichung oder missionarischer Eifer. Sie können ihr Gay-Sein auf Kosten der ‹Patienten› insgeheim ausleben. Oder tragen ihren eigenen inneren Kampf auf deren Schultern aus.»

Sein Fazit: «Es ist eine verlogene, gefährliche Szene.» Und die «Therapeuten» verdienen darüber hinaus noch gut dabei. «Therapielektionen kosten 60 bis 80 Franken», so der junge Mann. Er weiss: «Es gibt sogar Psychotherapeuten, die solche Dienstleistungen über die Krankenkasse abrechnen.»

Also zahlen auch noch die Prämienzahler für solche «Heilungen». Sandra Kobelt, Sprecherin des Krankenkassenverband Santésuisse, sagt, sie habe bisher keine Hinweise darauf. Dazu bräuchte es Informationen von Insidern. Kobelt: «Aus unserer Sicht würden solche Machenschaften einen klaren Missbrauch der sozialen Krankenversicherung bedeuten. Und einen klaren Verstoss gegen die Standesregeln der Leistungserbringer und eine Missachtung der persönlichen Integrität eines Patienten.»

* Initialen geändert.

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User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
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  • Brehynfak 13.03.2016 16:02
    Highlight Homosexualität wird als Krankheit gesehen und therapiert, von den einen.
    Homosexualität wird als gegebenes, normales Persönlichkeitsmerkmal akzeptiert, von den anderen.
    Was stimmt nun, und weshalb?
    9 53 Melden
    • Fabio74 13.03.2016 16:19
      Highlight Da sich kein Mensch seine sexuelle Neigung aussucht und sich folglich auch nie entscheiden kann Homo-, Bi- oder Heterosexuell zu sein ist auch KEINE Krankheit, sondern eine Variante der Natur.
      67 8 Melden
    • Christian Gerber 13.03.2016 16:27
      Highlight Wieso ist Heterosexuell sein keine Krankheit? Lauter Fragen...
      45 12 Melden
    • Datsyuk * 13.03.2016 22:19
      Highlight Und was meinst du dazu? Und mit welcher Begründung?
      10 0 Melden
    • Brehynfak 14.03.2016 17:22
      Highlight @Fabio: Niemand kann sich für eine Depression entscheiden. Dennoch ist es eine Krankheit.
      6 23 Melden
    • Brehynfak 14.03.2016 17:29
      Highlight @Christian: Heterosexualität ist ein evolutionsbiologischer Vorteil bei der Arterhaltung, weswegen es in der Tier- und Pflanzenwelt, die weitaus häufigste Fortpflanzungsweise geworden ist. Sie ist weder abnorm, noch unnütz oder gar schädlich, ganz im Gegenteil. Darum kann Heterosexualität eindeuting nicht als Krankheit gedeutet werden.
      4 16 Melden
    • Brehynfak 14.03.2016 17:42
      Highlight @Datsyuk: Ich meine, Homosexualität kann, aber muss nicht als Krankheit gesehen werden. Sie ist abnorm, aber nicht schädlich. Das ist vergleichbar mit dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS). Das ist auch abnorm und unschädlich, wird aber als psychische Krankheit eingestuft und therapiert, damit die Kinder für die Lehrer bequemer sind.
      Ob eine Verhaltensweise Fehler, Sünde oder Krankheit ist, liegt im Ermessen jeden einzelnen. Soviel Meinungsfreiheit muss sein.
      4 27 Melden
    • Electric Elephant 14.03.2016 22:24
      Highlight brehynfak: Oje, ADHS und Homosexualität vergleichen? Meinst Du das ernst? Mh, in diesem Sinne: die Rothaarigen sind abnorm aber nicht schädlich!? Huch, ist die Welt doch plötzlich so einfach mit so wenig Dimensionen! Nix für ungut, aber ich glaube ein bisschen sehr vereinfacht ist das schon...
      22 1 Melden
    • Brehynfak 14.03.2016 23:00
      Highlight @Elephant: Durch den Vergleich mehrerer Aspekte verschiedener Dinge, resultiert keine Vereinfachung. Du missverstehst das. AD(H)S und Homosexualität haben gemeinsam, dass sie (nicht von allen Menschen und nicht in allen Gesellschaften) als pathologische Verhaltensweisen eingestuft werden, d. h. sie gelten als krankhaft und unerwünschte Verhaltensweisen. Bei der Homosexualität trifft das so sehr zu, dass sie in mehr als der Hälfte aller Länder verboten ist, in einigen soger bei Todesstrafe. Bei uns ist das anders. Aber wir vertreten hierbei die Meinung der Minderheit, global gesehen.
      3 16 Melden
    • Datsyuk * 15.03.2016 00:38
      Highlight Homosexualität ist für mich eben nicht unerwünscht. Aber eigentlich kann ich Homo- und Heterosexualität nicht in "erwünscht" bzw. "unerwünscht" einteilen. Es gibt einfach beides. Ich verstehe nicht, wieso du solche abstrusen Legitimationsversuche für Homophobie verbreitest.
      Erwünscht sind für mich Werte wie Toleranz und Akzeptanz gegenüber allen Menschen.
      15 1 Melden
    • Brehynfak 15.03.2016 09:17
      Highlight @Datsyuk: Ich habe nichts zu legitimieren versucht. Das liegt auf der Hand. Ich habe Feststellungen gemacht. Das ist alles. Nun jedoch Stelle ich abermals eine Frage: Wenn Exhibitionismus, Kleptomanie, Pädophilie und Rassismus, u. v. m. unerwünschte und geächtete Verhaltensweisen sind, aus welchem Grund sollte dann Homosexualität nicht unerwünscht, bzw. gar willkommen sein?
      3 18 Melden
    • Datsyuk * 15.03.2016 09:40
      Highlight Besten Dank für die Steilvorlage. Im Gegensatz zu deinen genannten Beispielen kommt durch die Homosexualität zweier Menschen bzw. deren Liebe zueinander niemand zu schaden.
      15 1 Melden
    • Brehynfak 15.03.2016 10:27
      Highlight @Datsyuj: Irrtum! Exhibitionismus tut keinem weh und hinterlässt höchstens einen glänzenden Fleck am Boden. Rassismus ist eine innere Einstellung und tut per se nichts. Er ist höchstens Motivation für böse Taten, aber nicht selbst eine böse Tat. Pädophilie kann eivernehmlich sein (z.B. er 19 sie 15, ist illegal). Der Pädophile kann seine Partnerin genauso lieben, wie ein Schwuler. Kleptomanen klauen meist Dinge von geringem Wert. Der Schaden ist meist unbedeutend. Homosexualität schwächt die Reproduktionsleistung der Bevölkerung und hat also gesamthaft einen gesellschaftschädliche Wirkung.
      2 23 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 15.03.2016 10:29
      Highlight @Brehynfak
      Ich bin ja sonst nicht so, aber da man dich mit Fakten und Logik nicht beeindrucken kann, und dein gesunder Menschenverstand auszusetzen scheint, kann ich dir nur folgendes raten:
      15 1 Melden
    • Datsyuk * 15.03.2016 11:04
      Highlight Kinderlose Heterosexuelle schaden uns gemäss deiner Logik auch..
      12 1 Melden
    • Brehynfak 15.03.2016 13:13
      Highlight @Sylvan: Dein Beitrag ist wenig konstruktiv mangels Fakten und Logik. Er geht an meinem vorbei.
      2 13 Melden
    • Brehynfak 15.03.2016 13:24
      Highlight @Datsyuk: Selbstverständlich. Jeder Mensch lebt in einer funktionierenden Gesellschaft, einzig weil viele Menschen vor ihm Nachkommen grosszogen. Sonst wäre man bald alleine und hilflos. Deshalb schuldet man der Gesellschaft den edelsten Beitrag zur Erhaltung der Gemeinschaft: Kinder kriegen und grossziehen. auch Heterosexuelle, die das absichtlich versäumen, sind eigentlich Schmarotzer, wer ungewollt kinderlos bleibt natürlich nicht.
      3 12 Melden
    • Electric Elephant 15.03.2016 13:39
      Highlight Also spätestens wenn jemand Homosexualität mit Kleptomanie vergleicht, kann ich es nicht mehr ernst nehmen... Hat da jemand Angst vor Mannlichkeitsverlust? Autsch?
      10 1 Melden
    • Brehynfak 15.03.2016 14:02
      Highlight @Elephant: Warum? Schliesslich gehen Homosexualität und Kleptomanie in beiden Fällen mit zwanghaften Verhaltensweisen einher. Beide können nur schwer, meist überhaupt nicht anders. Männlichkeitsverlustängste? Nö. Ich kriege immer einen Mann, wenn ich gerade einmal einen nötig habe und den letzten verloren, verlegt, verschenkt oder ausgewildert.
      3 12 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 15.03.2016 16:38
      Highlight Erläutere uns bitte die zwangshaften Verhaltensmuster der Homosexuellen. Erleuchte uns mit deiner Weisheit
      8 1 Melden
    • Einer Wie Alle 15.03.2016 16:38
      Highlight Sollen blauäugige auch behandelt werden, weil sie nicht so widerstandsfähig wie braunäugige sind? Die geben ja schlechte Gene weiter. Böse blauäugige.
      Und die schlimmen 80-jährigen, die keine Kinder mehr zeugen können, diese Schmarotzer, die sollte ja ihr leben lang Kinder machen sollen.
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 16:55
      Highlight Brehynfak:

      Homosexualität ist ganz natürlich:
      http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/61321

      Gehirn Homosexueller gleicht dem des anderen Geschlechts:
      http://www.spektrum.de/news/gehirn-homosexueller-gleicht-dem-des-anderen-geschlechts/959226
      6 0 Melden
    • Brehynfak 15.03.2016 17:07
      Highlight @Sylvan: Sich in gleichgeschlechtliche verlieben, mit dem entsprechenden Drumherum, evtl. sich Verhaltensmuster und Sprechweisen des anderen Geschlechts anneignen, Sexuelle Erregung durch erotische Reize Gleichgeschlechtlicher.
      @Einerwiealle: Wenn der 80-Jährige Kinder hat, dann hat er seine Schuld an der Gemeinschaft abgetragen, sehrwahrscheinlich bereits vor ca. 40 Jahren.
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    • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 17:44
      Highlight "Schuld an der Gemeinschaft"? Machst du Witze? Als wären Kinder die einzige Möglichkeit.
      10 0 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 15.03.2016 17:49
      Highlight Deiner Logik nach müssten sich Heterosexuelle auch auf zwanghafte Weise in das andere Geschlecht verlieben, was wiederum als zwanghafte Verhaltensstörung kategorisiert werden müsste (immer deiner Logik nach).

      Womit Homosexuelle nicht weniger gestört wären als Heterosexuelle (immer noch deiner Logik nach)

      Somit fehlt deiner Argumentation jegliches Fundament mon chèr.

      11 0 Melden
    • R&B 16.03.2016 09:44
      Highlight @ Brehynfak: Teil 1- Du schleuderst mit vielen Vergleichen und gesellschaftlichen Ansprüchen um dich herum, dass man einerseits ins Grübeln kommt und andererseits davon abgestossen ist. Gesellschaftlicher Anspruch auf Reproduktion? Ist eine Erfindung der Menschheit oder im weiteren Sinne der Evolution. Hat die Menschheit eine Legitimation? Nein. Auch das Leben an sich hat keine Legitimation, denn es ist nur eine Entwicklung aus dem Urknall. Den Sinn des Lebens konnte noch niemand erklären. Darum: Homosexualität kann nicht als nicht erbrachte Pflicht an die Gesellschaft beurteilt werden.
      8 0 Melden
    • R&B 16.03.2016 09:47
      Highlight @ Brehynfak: Teil 2 - Und daher darf Homosexualität nicht verurteilt werden, weil auch Heterosexualität keine Legitimation hat (ausser wenn sich der Mensch als Krönung der Schöpfung im Universum betrachtet). Zwang: Ein Schwuler kann sein Bedürfnis nach Liebe unterdrücken, wie jeder Mensch auch. Es ist schön, dass er andere Schwule lieben darf und selber Liebe erhält. Aus diesem Grund finde ich das Wort Zwang deplatziert. Und auch die ganze Diskussion, ob Homosexualität eine Krankheit sei oder abnorm ist. Wir Menschen nehmen uns viel zu wichtig.
      7 0 Melden
    • Brehynfak 16.03.2016 10:29
      Highlight @Denkezuerst: Wenn das Leben an sich keine Legitimation hat, weil es nur eine Entwicklung aus dem Urknall ist, wie Du behauptest, dann gibt es für Homosexualität als Teil des irdischen, des menschlichen Lebens folglich auch keine Legitimation.
      2 6 Melden
    • R&B 16.03.2016 10:52
      Highlight @Brehynfak: und somit hat aber auch Heterosexualität keine Legitimation.

      Ihr Vergleich mit Kindstötung im andern Post ist echt abstrus: Da wird jemandem Schaden zugefügt. Homosexualität schädigt niemanden.
      6 1 Melden
    • Electric Elephant 16.03.2016 13:17
      Highlight Leute, ich denke diese Diskussion bringt nichts... Er will und/oder kann es wohl nicht verstehen! In diesem Sinne - don't feed the troll!
      8 1 Melden
    • Brehynfak 16.03.2016 15:19
      Highlight @Elephant: Ihr scheitert in dieser Diskussion, weil es hier nicht um Herleitungen geht. Es geht um Moral. Damit meine ich, dass beide zur Diskussion stehende Ansichten innere, dogmatische Überzeugungen sind: a) Homosexualität ist eine alternative Form der Sexualität und homosexuelle Paare sind gleichberechtigt zu heterosexuellen und b) Homosexualität ist Sünde vor Gott, eine perverse Form der Sexualität.
      Innere Überzeugungen, Dogmen also, lassen sich nie wiederlegen, weil sie losgelöst von Erkenntnis bestehen. Argumente ķönnen Dogmen nichts anhaben. Ich, übrigens, glaube an a).
      1 2 Melden
    • Brehynfak 16.03.2016 15:26
      Highlight Eigentlich hatte ich gehofft, das Homophobe mit ihren Argumenten aufwarten würden. Ihnen hätte ich gleichfalls widersprochen. Das fand nicht statt. Weil etliche meiner sehr kritischen Antworte hier nicht durchkamen und z.T. offensichtlich nachträglich gelöscht wurden, muss ich vermuten, dass eine rigide Zensur angwandt wird. Das könnte der Grund dafür sein, dass ich keine Antwort eines Homophoben bekam. Wahrscheinlich wird auch dieser Kommentar zensuriert, wie in China, wo das Wort "Zensur" zensuriert wird.
      0 6 Melden
    • Fabio74 16.03.2016 15:52
      Highlight breynfahk: und deshalb sind Schwule auch krank???
      3 0 Melden
    • Fabio74 16.03.2016 15:57
      Highlight breynfahk: Todesstrafen existieren wenn nur gegen Schwule, weil irrationale Ängste existieren, dass eine Minderheit die heile Welt stört. Angestiftet durch Hass des Chrstentums, des Islams und des Judentums.
      Aber nochmal die sexuelle Neigung ist eine Variante wie andere Merkmale auch.
      3 0 Melden
    • Brehynfak 16.03.2016 18:30
      Highlight @Fabio: Ich weiss nicht, ob schwul sein eine Krankheit ist, oder nicht. Je nachdem woher und aus welcher Zeit das Psychopathologiehandbuch stammt, ist es eine oder auch nicht. Ich weiss, dass viele ganz andere ebenso aussergewöhnliche Verhaltensweisen als psychische Krankheit eingestuft wurden oder werden, z. B. Asperger Syndrom, Fetischismus, Agoraphobie, etc.
      Ich weiss nicht, aber ich glaube, dass man solche auffälige, aussergewöhnliche, aber an und für sich harmlose Verhaltensmuster als charakteristische Eigenarten hinnehmen soll und nicht als auszumerzende Krankheit zwangstherapieren.
      3 2 Melden
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  • Michael Mettler 13.03.2016 14:07
    Highlight Ich bin gläubiger Christ und schäme mich für solche Geschichten.
    61 6 Melden
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  • kleiner_Schurke 13.03.2016 14:02
    Highlight
    Nicht vergessen werden sollte indessen auch, dass Evangelikale in den USA (Pentacostal, Southern Baptist usw. ca 15% der Bevölkerung) immer und immer wieder versuchen die Verfassung einzelner Staaten so zu ändern, dass sie Homosexuelle als Ausdruck ihres Glaubens diskriminieren dürfen. Der gegenwärtig prominentestes Fall: Kim Davis eine US Standesbeamtin weigerte sich homosexuelle Paare zu trauen. Sie wanderte in den Knast und bekam eine Audienz bei Papst Franziskus!
    40 3 Melden
    • Fabio74 13.03.2016 15:53
      Highlight Und noch schlimmer, dass solche "Kirchen"in Uganda und anderen afrikanischen Ländern mit Geld massiv Druck ausüben um drakonische Strafen bis zur Todesstrafe durchzudrücken.
      25 3 Melden
    • Watson-er 13.03.2016 16:08
      Highlight Wie es aussieht scheint "drakonische Strafen" dein Lieblingswort zu sein wenn ich deine letzten Kommentare sehe ^^ da hat jemand Geschichte gelernt @fabio
      2 17 Melden
    • Fabio74 13.03.2016 16:22
      Highlight Watsoner: Lebenslange Haft oder Tod nur weil man Schwul ist, ist grausam. Und dass dieser Abschaum der US-Evangelikalen so viel Einfluss haben können, ist unverständlich. Darum braucht es markige Worte.
      27 2 Melden
    • Watson-er 13.03.2016 18:50
      Highlight @fabio
      Bin der gleicher Meinung wie du, habe lediglich nur eine Bemerkung gemacht da ich dieses Wort noch nie ausser in meiner Schule gehört habe
      6 0 Melden
    • Fabio74 13.03.2016 22:32
      Highlight @Watsoner: Das hab ich mir schon gedacht, wollte nur noch mal meine Sicht der Dinge klar stellen.
      4 0 Melden
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  • kleiner_Schurke 13.03.2016 13:48
    Highlight Ein guter Kollege von mir war homosexuell und Mitglied der FEG (Freie evangelische Gemeinde) Basel. Er war homosexuell, verheimlichte dies wohl wissentlich der Gemeinde. Er wusste, dass es mit der FEG vorbei sein würde, falls seine Schwulheit bekannt würde. Als er seine Partnerschaft eintragen liess, bekam die Gemeinde Wind von der Sache. Was nun folgte war Mobbing im aller übelsten Sinn. Man redete nicht mehr mit ihm. Schliesslich verliess er die Gemeinde der er von Kindheit an angehört hatte und verlor sämtliche “Freunde“ und Bekannte. So läuft das.
    54 3 Melden
    • Menel 13.03.2016 14:00
      Highlight Gelebte Nächstenliebe. Nicht. 🙈
      68 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.03.2016 17:38
      Highlight ist er denn jetzt wenigstens geheilt von dieser Krankheit? Ich meine Religion?
      47 2 Melden
    • Buebi 14.03.2016 01:02
      Highlight Scheinbar hat er dabei keine "richtige" Freunde verloren.
      15 0 Melden
    600
  • Menel 13.03.2016 13:27
    Highlight Mehr gibts dazu nicht zu sagen:

    10 1 Melden
    600
  • kaderschaufel 13.03.2016 13:10
    Highlight Diese Kommentarspalte macht ein wenig den Eindruck, als ob man nicht Christ sein kann, ohne homophob zu sein, und dass das Christentum einen ausschliesslich schlechten Einfluss auf die Gleichberechtigung von homo und hetero hat. Das stimmt überhaupt nicht. So ziemlich jeder Christ, den ich kenne, ist nicht homophob, und unser Dorfpfarrer traut auch homosexuelle Paare.
    53 11 Melden
    • Queershnitt 13.03.2016 13:27
      Highlight Als homosexueller Christ ist das Leben doppelt bestraft. Nicht-Christen verurteilen einem wegen dem "dummen" Glauben und der Unterstützung solcher schlimmen Einrichtungen und als Christ wird man komisch angeschaut, wenn man als Homo Gott treu sein will.

      Beide Parteien haben extreme, die in den Medien zelebriert werden (Aussagen von Pastoren, Gayclubs mit Darkrooms und ungeschütztem Sex, heilende Psychologen, rebellischen und agressiven Homosexuellen). Ich bin ein normaler Mensch, der Jesus und seine Freundin liebt.

      Werft nicht alle in einen Topf. Die Welt wäre ein besserer Ort.
      14 11 Melden
    • kleiner_Schurke 13.03.2016 13:57
      Highlight Also aus meiner Sicht ist die Bibel bezüglich Homosexualität eindeutig zu verstehen: Und wenn jemand mit einem Manne schläft, wie man mit einer Frau schläft, so haben beide ein Greuel verübt. Sie müssen getötet werden, auf ihnen lastet Blutschuld.» (Levitcus, 20:13). Jetzt kommt der obligatorische Einwand, das wäre ein Zitat aus dem AT. Meine obligatorische Antwort darauf ist, Jesus sagte das AT gilt auch weiterhin. Ergo ist man entweder Schwul oder Christ, oder aber man macht sich etwas vor. Lerne zu akzeptieren, dass die Bibel ein doofes Buch aus der Bronzezeit ist, das viel Unsinn enthält.
      45 15 Melden
    • kaderschaufel 13.03.2016 14:30
      Highlight Ich finde, es ist möglich, die Bibel so zu interpretieren, dass Homosexualität mit Christentum vereinbar ist: das alte Testament hat zwar als Geschichtensammlung noch seine Berechtigung, jedoch muss ein Christ (im Gegensatz zum Juden) bei der Interpretation des AT immer Jesus miteinbeziehen, da Jesus die Verbindung zu Gott ist, die es zur Zeit des AT noch nicht gab. Und Jesus sagt Dinge wie "Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst", und wenn man dazu unser heutiges Wissen, dass Homosexualität in der Natur nicht aussergewöhnlicher ist als Heterosexualität, man ...
      14 10 Melden
    • kaderschaufel 13.03.2016 14:31
      Highlight ... man also Homosexuelle Menschen als gewöhnliche Mitmenschen betrachten kann, so ist das Levitikuszitat durch Jesus widerlegt.
      8 7 Melden
    • R&B 13.03.2016 15:18
      Highlight @kleiner_Schurke: Es ist eben nicht so einfach mit der Bibel. Jesus sagt in einem Evangelium, dass das AT weiterhin gültig ist. In einem anderen das Gegenteil. Wenn ich es nun etwas pointiert ausdrücke: die Bibel ist ein Bauchladen von Weisheiten, aus der man picken kann, was einem gefällt. Ich für mich habe entschieden, dass ich an die Barmherzigkeit und bedingungslose Liebe von Gott glaube und es konsequent zu leben versuche.
      17 4 Melden
    • kleiner_Schurke 13.03.2016 15:23
      Highlight Warum hat den Gott kein eindeutiges Statement verfasst (oder verfassen lassen) das man nicht interpretieren muss. Konnte er nicht, wollte er nicht oder war er gar absichtlich unscharf? Schliesslich müsste der Erschaffer des gerammten Universums doch einen halbwegs unmissverständlichen Text hinkriegen? Fakt ist, dass dieser Text genau zu dem missbraucht wird, was obiger Artikel darlegt. Und wenn ich mir denke dass aus Sicht des schwulen Fundis Gott ihn ja so erschaffen hat wie er ist, dann müssten doch zwangsweise einige Fragen auftauchen oder?
      15 3 Melden
    • kleiner_Schurke 13.03.2016 15:28
      Highlight @DenkeZuerst
      Du hast definitiv ein aufgeklärtes Weltbild, gratuliere. Damit sich dein Weltbild mit deinem Glauben noch irgendwie vereinbaren lassen, pickst du dir einfach diejenigen Passagen raus die zu deinem Weltbild passen. Kann man machen, mit dem Christentum hat das allerdings rein gar nichts mehr zu Tun.
      9 8 Melden
    • Fabio74 13.03.2016 16:25
      Highlight Lina Moro: Das Sexleben geht die Kirche und den Staat nichts an. Sexclubs gibts für Heteros wie für Schwule. Wers ungeschützt rummacht ist selber Schuld wenn er was aufliest oder eine Frau schwängert.
      13 1 Melden
    • R&B 14.03.2016 08:41
      Highlight @ kleiner_Schurke: und ob es mit dem Christentum zu tun hat. Das machen nämlich alle christlichen Religionen so. Das herauspicken, was ihnen am besten gefällt :D
      5 0 Melden
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  • Fabio74 13.03.2016 11:56
    Highlight Wo ist hier der Staat der gegen solche menschenverachtenden Typen vorgeht? Es braucht Aufklärung, Information und drakonische Strafen.
    41 5 Melden
    • kleiner_Schurke 13.03.2016 13:51
      Highlight Eine interessante Frage. Würde ein Homosexueller Anzeige wegen Verstoss gegen den Antirassismus Paragraphen StGb 261erstatten, dann könnte er diesbezügliche einen Präzedenzfall schaffen.
      11 2 Melden
    • axantas 13.03.2016 14:11
      Highlight geht eben nicht, kleiner_Schurke. Mit diesem Artikel hätten höchstens evangelikale Therapeuten Erfolg, die Schwule wegen Diskriminierung aufgrund ihrer Religion einklagen...
      3 2 Melden
    • R&B 13.03.2016 15:21
      Highlight @axantas: man könnte aber auch in einem Gerichtsentscheid festlegen, dass Homosexualität keine Krankheit ist, sondern eine genetisch festgelegte sexuelle Präferenz. ...und dass eine Therapie von Homosexualität daher das Menschenrecht verletzt.
      10 3 Melden
    • axantas 13.03.2016 15:47
      Highlight Ich bin mir nicht sicher, ob ein Richter den 261bis derart auslegen könnte/würde, da die Diskriminierungsgründe (Rasse, Ethnie, Religion) abschliessend genannt werden. Da war doch letzthin ein Vorstoss in Bern, der eben diese Liste dahingehend erweitern wollte.
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  • Der Tom 13.03.2016 11:34
    Highlight Interessanter Fall von Therapeut bräuchte eigentlich selber einen Therapeuten. Gibt es dafür einen Ausdruck?
    20 2 Melden
    • R&B 13.03.2016 11:55
      Highlight @Der Tom: Metapeut oder Metapöt?
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  • koks 13.03.2016 11:30
    Highlight Almos Talented: "Fussball zum abhärten? Moll, genau der richtige Dport dafür"
    Unabhängig von der sexuellen Orientierung: Fussball ist halt eine andere Tätigkeit als Ringelreihen spielen. Nicht zufällig hat etwa im Basel Land eine Schulleiterin das Fussballspielen auf dem Schulareal verboten, weil es die Knaben zu fest aufputsche, und die dann zu lebhaft werden. Oder generell beklagen viele Eltern an den Schulen unterdessen eine 'Verweiblichung', weil keine männlichen Werte mehr vermittelt werden. -> Ein Teil des männlichen/weiblichen Verhaltens ist durchaus anerzogen.
    16 41 Melden
    • axantas 13.03.2016 12:53
      Highlight Mit weniger Fussball und mehr Ringelreihen gibt es also für dich mehr potentielle Therapiefälle für diese 'Behandlung'.
      ... Anders sehe ich keine Sinn in diesen Posting.
      9 5 Melden
    • R&B 13.03.2016 15:21
      Highlight @koks: Aber es ist schon witzig, dass die meisten Schwulen nicht gerne Fussball spielen oder nicht Fussball spielen können. Warum?
      2 10 Melden
    • elco 13.03.2016 15:57
      Highlight Ich bin ja auch schwul und interessiere mich sehr für Fussball. Ich halte das alles für ein Gerücht.

      Hopp GC !!!

      ;-)
      14 0 Melden
    • koks 13.03.2016 16:06
      Highlight denkezuerst: belege?
      nur weil sich keine schwulen profifussballer zu outen getrauen, heisst das noch lange nicht, dass keine schwulen fussball spielen. ich persönlich glaube, im fussball ist der prozentsatz homosexueller genaugleich hoch wie im alltag.
      allenfalls könnte man sich fragen, weshalb im frauenfussball überdurchschnittlich viele lesben spielen...
      12 1 Melden
    • R&B 13.03.2016 16:19
      Highlight @koks und elco: In meinem Umfeld haben bis jetzt praktisch alle Schwulen über sich und über andere Schwule gesagt, dass sie nicht gerne Fussball spielen oder es nicht können.
      1 9 Melden
    • axantas 13.03.2016 17:55
      Highlight Das läuft dann etwas in Richtung des klassischen "falschen Umkehrschlusses": (fast) alle Schwulen mögen Fussball nicht -folglich - wenn du Fussball nicht magst, bist du schwul ;-)
      7 0 Melden
    • R&B 14.03.2016 08:43
      Highlight Es ist eine ernst gemeinte Frage und hat nichts mit negativer Wertung zu tun, warum so viele Schwule nicht Fussball spielen können oder es nicht gerne tun. Und ich bin mir sicher, dass dies auf die Mehrheit zutrifft.
      0 2 Melden
    • elco 14.03.2016 10:46
      Highlight Das trifft sicher auf die Mehrheit der feminin-wirkenden Schwulen zu. Und das sind ja diejenigen bei denen man es vermuten kann dass sie schwul sind. Aus eigener Erfahrung weiss ich aber, dass die "feminin-wirkenden" eher die Ausnahme sind.
      Im Fussball gibt es viele Prolos, diese schrecken natürlich gewissermassen ab.
      7 0 Melden
    • Yamamoto 15.03.2016 22:01
      Highlight @DenkeZuerst
      Du hast absolut recht. Ich mag keinen Fussball. Wenn ich sehe wie sich viele Spieler wie Diven aufführen, wenn sie gefoult werden und dann vorne durch die harten Prolls markieren, kriege ich nen Lachanfall. Stattdessen gehe ich ins Boxen und ins Muay Thai ;)
      Aber vielleicht sollte ich damit aufhören, schliesslich entspricht es ja nicht meiner Sexualität *hust*
      PS: Die meisten Schwulen und Lesben wirst du nicht als solche erkennen. Schwule laufen normalerweise nicht mit pinken Handtaschen rum und Lesben nicht im Holzfällerhemd ;)
      4 0 Melden
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  • Calvin WatsOn 13.03.2016 11:21
    Highlight Ein jeder Mensch ist ein Geschenk, ganz egal ob Weiss oder Schwarz. Ganz egal ob Schwul oder Hetero... Ein interessanter Bericht! wir Menschen haben noch viel zu lernen.
    37 3 Melden
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  • Ollowain 13.03.2016 11:06
    Highlight Warum sorgen sich Religioten denn eigentlich so aufopfernd um die Sexualität anderer Menschen? Nur weil in alten Schriften einer primitiven Hirtenkultur (Christentum) Homophobie kuntgetan wurde? Wissen die nicht dass Homosexualität im Tierreich (ja, der Mensch gehört auch dazu) etwas völlig normales ist?
    48 16 Melden
    • Ollowain 13.03.2016 11:14
      Highlight *kundgetan
      5 8 Melden
    • axantas 13.03.2016 12:56
      Highlight 'Religioten' finde ich jetzt doch sehr despektierlich. Wir können nicht fordern, nach unseren Gefühlen leben zu dürfen und gleichzeitig die Lebensweise anderer zu verunglimpfen. Leben und leben lassen...
      24 8 Melden
    • Dr. Rantanplan 13.03.2016 14:17
      Highlight Finde den Begriff nicht so schlecht. Ich empfinde ihn als Ausdruck für einen fanatischen Religiösen, also nicht für die Religiösen schlechthin, so wie etwa "islamisch" und "islamistisch" in ihrer heutigen Bedeutung.
      6 2 Melden
    • Crecas 13.03.2016 14:31
      Highlight Das Problem mit der Religion ist ja eben genau der Fakt, dass sie versuchen, anderen den Glauben aufzuzwingen. Umgekehrt passiert das aber nicht.
      12 2 Melden
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  • Hippie-ster 13.03.2016 10:48
    Highlight Ich hab viel lieber homosexuelle Menschen in meinem Umfeld als Religiöse.
    71 10 Melden
    • andersen 13.03.2016 11:16
      Highlight Nun, es gibt auch homosexuelle, die religiös sind.
      Und dieser Freikirchen sind nicht kantonal anerkannt.
      Jawohl, wir sind ein Hirtenkultur und bekenne uns dazu.
      Es genüg ja auf zwei Beinen zu stehen.
      6 10 Melden
    • Queershnitt 13.03.2016 13:31
      Highlight was machst du, wenn ein guter Freund von dir (evtl sogar homosexuell) zum glauben findet und regelmässig in die kirche geht?

      unterstützen und normal weiterleben oder kontakt abbrechen?
      3 3 Melden
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  • andersen 13.03.2016 10:00
    Highlight Richtig, auch homosexuellen Menschen sind von Gott gewollt.

    Und solche "Kirchen" nennen sich Freikirchen.
    Ein Witz.

    Man muss verkünden, dass der Homosexualität KEIN KRANKHEIT IST.
    Seelsorger soll die Menschen nur in guten und schlechten Zeiten begleiten, dass ist auch gratis.

    Der Mensch hat sich selber nicht erfunden und man kann nicht neue Zauber erfinden.

    34 5 Melden
    • andersen 13.03.2016 11:02
      Highlight Ein Kirche ist immer für andere Menschen da.
      Der gebotene Hand ist gratis.
      3 15 Melden
    • Dionysus 14.03.2016 18:09
      Highlight andersen 13.03.2016 11:02
      Die dargebotene Hand ist gratis? Wohl kaum, denn sie müssen ihre Seele dem Herrn verkaufen.
      1 0 Melden
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  • Pokus 13.03.2016 09:41
    Highlight Ich kann "Heiler" heilen. Meldet euch.
    75 6 Melden
    • TomTayfun 13.03.2016 10:33
      Highlight Du willst Dir das echt antun . . Dir das gesüüllze von denen anhören da fallen Dir ja die Ohren ab nein dass musst du dir nicht geben. Der fällt irgend wann die Treppe hinunter dann hat es sich.
      27 5 Melden
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  • Almos Talented 13.03.2016 09:38
    Highlight Fussball zum abhärten? Moll, genau der richtige Dport dafür 😂😂

    Spass beiseite.
    Aber der Bezug zur Sexualität wird tatsächlich auch in der entwicklungspsychologischen Forschung zu Teilen auf die Beziehung zu den Eltern zurückgeführt.

    Und das soll jetz auch keineswegs kontrovers klingen. Ich glaube wir sind uns (fast) alle einig, dass Umpolen schwachsinnig ist und nicht funktioniert.
    37 9 Melden
    • nilson80 13.03.2016 11:13
      Highlight Der Bezug zur Sexualität kann sicherlich auch durch besonders krasse Elternbeziehungen geprägt werden, aber nicht die grundsätzliche sexuelle Orientierung. Zwischen Homosexualität (als grundlegende sexuelle Präferenz) und Erziehung gibt es keinen signifikanten Zusammenhang. Bezüglich der Ausprägung der Identifikation mit den eigenen sexuellen Neigung schon eher. Die Existenz Homosexualität in der Tierwelt relativiert den vermeintlichen Einfluss von Erziehung und Gesellschaft recht eindeutig.
      21 4 Melden
    600
  • Stichelei 13.03.2016 09:12
    Highlight Für diese Praktiken und alle weiteren religiös fundamentalistischen Heilslehren:
    75 10 Melden
    • Schreiberling 13.03.2016 13:56
      Highlight Das ist wie überall: Religionen sind an sich ok. Nur gewisse Institutionen, welche die Grundprinzipien der jeweiligen Religionen missbrauchen oder falsch interpretieren, gehören abgeschafft.
      4 4 Melden
    • Electric Elephant 13.03.2016 15:08
      Highlight @stichelei:Da machst Du Dir selber was vor. Die Religionen sind mit ihrem Absolutheitsanspruch schon in ihren Grundzügen intolerant... Entweder man glaubt an das, was in Bibel, Koran etc. steht oder nicht. Aber was mich betrifft: wenn denn die Bibel wahr wäre, so wäre mir der dort beschriebene Gott höchst unsympathisch! Ich meine, wenn man Gott und allmächtig ist, was für ein egozentrischer A. muss man da sein, um als erste Regel von allen zu fordern einen anzubeten? Wie verquer muss einer sein, seinen Sohn zu kreuzigen, weil Menschen gegen Regeln verstoßen haben die er selber aufgestellt hat?
      15 1 Melden
    • Stichelei 13.03.2016 18:39
      Highlight @Electric Elephant: Was meinst du, ich mache mir etwas vor? Wenn ich schreibe, Religionen seinen grundsätzlich 'toxic' bin ich doch eigentlich deiner Meinung.
      3 1 Melden
    • Electric Elephant 14.03.2016 08:16
      Highlight @Stichelei: Uups, Name verwechselt Sorry! Mein Fehler... Schreiberling war gemeint.. Dein Statement seh ich auch so...
      1 0 Melden
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  • Natürlich 13.03.2016 08:07
    Highlight Krass😱

    War selber (leider) 18 Jahre lang in einer Freikirche, hab aber nie mitbekommen, dass da einer homosexuell ist oder gar therapiert wird.
    31 12 Melden
    • Tilia 13.03.2016 10:45
      Highlight wie ich...aber in dieser kirche gab es das. und die die am meisten gegen gays wetterten waren wahrscheinlich selbst welche. diese verlogenheit gibt auch guten nährboden für sexuellen missbrauch der auch nicht selten stattfindet. alles unter gottes deckmantel.
      28 5 Melden
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😱! Diese krassen Bilder zeigen, warum du immer einen Helm tragen MUSST

Ob auf den Skiern, dem Velo, auf den Rollerblades oder mit dem Töff unterwegs: Trage! Einen! Helm!

Falls du bisher immer «zu cool» warst dafür: Die folgenden Bilder von Helmen, die während eines Unfalls zerstört wurden, werden dich mit Sicherheit (!) umstimmen. 

Leider fehlt zu einigen der Bilder, die gerade im Netz die grosse Runde machen, die Geschichte dahinter. Aber eigentlich sprechen die kaputten Helme sowieso schon Bände ...

(sim via BoredPanda und Reddit)

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