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HCD-Keeper Senn wird in Bern zum ersten Mal bezwungen.
HCD-Keeper Senn wird in Bern zum ersten Mal bezwungen.Bild: keystone

Rappi nach Sieg gegen Zug auf Rang 2 – Bern stoppt seine Talfahrt

Fribourg-Gottéron geht mit fünf Punkten Vorsprung in die Länderspiel-Pause. Neuer Tabellenzweiter sind die Rapperswil-Jona Lakers, die das Verfolger-Duell gegen Meister Zug gewannen. Weiter im Aufwind ist Lugano.
11.12.2021, 22:1211.12.2021, 22:57

SCRJ Lakers – Zug 5:2

Die Rapperswil-Jona Lakers zeigen Titelverteidiger Zug im vierten Saisonduell zum dritten Mal den Meister. Mit einem 5:2 ziehen die St.Galler an den Zentralschweizern in der Tabelle vorbei auf den 2. Rang.

Albrecht beschäftigt Zug-Hüter Genoni.
Albrecht beschäftigt Zug-Hüter Genoni.Bild: keystone

Die Lakers leiteten den Erfolg mit einem 3:0 im Mitteldrittel ein. Sandro Zangger wies den agilen St.Gallern mit Toren zum 2:0 in Unter- und 3:0 in Überzahl den Weg zum Dreipunkte-Gewinn. Das 27-jährige Eigengewächs der Lakers mit Zuger Vergangenheit realisierte seine Saisontore Nummer 12 und 13. Zudem war er bereits zum sechsten Mal in der National League als Doppeltorschütze erfolgreich, zum dritten Mal dabei für die Lakers.

Matchwinner Sandro Zangger.Video: YouTube/MySports

Mit der Vorarbeit zum 4:1 von Zack Mitchell (49.) verbuchte Zangger gar noch einen vierten Skorerpunkt. Ebenfalls auf vier Skorerpunkte kam Verteidiger Leandro Profico, der mit dem 5:2 den Schlusspunkt setzte. Davor hatte David Aebischer die Lakers mit seinem dritten Saisontor mit 1:0 in Führung gebracht. Der aufstrebende Verteidiger reagierte auf einen Abpraller am schnellsten. Für die Gäste waren im Schlussdrittel Marco Müller und Captain Jan Kovar erfolgreich.

Die Lakers feierten am Ende den fünften Sieg aus den letzten sieben Spielen, während Zug erst die zweite Niederlagen aus seinen acht letzten Begegnungen kassierte. Zudem wurde der EVZ nach drei Auswärtssiegen in Serie gestoppt.

Rapperswil-Jona Lakers - Zug 5:2 (0:0, 3:0, 2:2)
4195 Zuschauer. - SR Tscherrig/Urban (AUT), Huguet/Kehrli.
Tore: 24. Aebischer (Mitchell, Zangger) 1:0. 28. Zangger (Profico/Unterzahltor!) 2:0. 32. Zangger (Profico, Cervenka/Powerplaytor) 3:0. 46. Müller (Kovar/Powerplaytor) 3:1. 49. Mitchell (Zangger, Profico) 4:1. 55. Kovar 4:2. 59. Profico 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 3mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Cervenka; Kovar.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Aebischer, Maier; Bircher, Profico; Moor, Jelovac; Pezzullo; Lammer, Albrecht, Cervenka; Lehmann, Rowe, Brüschweiler; Wick, Dünner, Forrer; Zangger, Mitchell, Neukom.
Zug: Genoni; Hansson, Gross; Schlumpf, Djoos; Cadonau, Kreis; Martschini, Kovar, Müller; Klingberg, Lander, Zehnder; Allenspach, Senteler, De Nisco; Suri, Leuenberger, Bachofner.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Djuse, Moses, Sataric, Vouardoux (alle verletzt), Eggenberger und Wetter (beide krank), Zug ohne Herzog, Simion und Stadler (alle verletzt). Zug von 57:13 bis 58:52 ohne Torhüter.

Bern – Davos 3:1

Nach vier (knappen) Niederlagen hintereinander kam der SC Bern gegen Davos wieder einmal zu einem Sieg. Die ersten zwei Duelle in dieser Saison hatte Davos gewonnen, im dritten Anlauf setzte sich der SCB durch, weil er viel aktiver, mutiger, initiativer auftrat als in den letzten Partien.

Kaum läuft das Spiel, können die Berner schon zum ersten Mal jubeln.
Kaum läuft das Spiel, können die Berner schon zum ersten Mal jubeln.Bild: keystone

Insbesondere in der Startphase drückte Bern der Partie den Stempel auf. Aus den ersten neun Torschüssen resultierten durch Thierry Bader (3.) und Dominik Kahun (14.) die ersten zwei Tore. Diesen Vorsprung verwalteten die Berner daraufhin geschickt.

Davos kam im zweiten Abschnitt nach einem Goalie-Wechsel (Sandro Aeschlimann ersetzte Gilles Senn) zu seinen besten Momenten, dem Anschlusstreffer durch Axel Simic und Ausgleichschancen durch Thomas Wellinger und Raphael Prassl. Im Schlussabschnitt stellte Thomas Thiry für Bern den Sieg sicher. Beim SC Bern tat nach fünfwöchiger Verletzungspause der Lette Kaspars Daugavins erstmals wieder mit.

Bern - Davos 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)
14'131 Zuschauer. - SR Stolc/Hürlimann, Steenstra/Stalder.
Tore: 3. Bader (Thiry, Praplan) 1:0. 14. Kahun (Thomas, Scherwey) 2:0. 31. Simic (Stransky, Nygren) 2:1. 49. Thiry (Varone) 3:1.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Bern, 6mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Kahun; Stransky.
Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Kast; Thomas, Kahun, Scherwey; Daugavins, Varone, Moser; Jeremi Gerber, Praplan, Bader; Sciaroni, Neuenschwander, Berger; Fahrni.
Davos: Senn (21. Aeschlimann); Nygren, Heinen; Dominik Egli, Wellinger; Zgraggen, Jung; Stoop, Barandun; Stransky, Rasmussen, Simic; Ambühl, Corvi, Pospisil; Schmutz, Chris Egli, Ritzmann; Wieser, Prassl, Knak.
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Jeffrey, Pinana, Ruefenacht (alle verletzt) und Conacher (überzähliger Ausländer), Davos ohne Frehner und Nussbaumer (beide verletzt). Davos ab 58:27 ohne Torhüter.

Biel – Fribourg 1:3

Killian Mottet brillierte als Powerplay-Doppeltorschütze für Leader Fribourg-Gottéron. Er erzielte in der 5. und 39. Minute die Tore zum 1:0 und 3:0. Der Stürmer hält damit bereits bei 15 Toren in der laufenden Meisterschaft.

Für Mottet war es das 19. Doppelpack in der Schweizer Eliteklasse und bereits das dritte davon gegen Biel. Dazwischen hatte Andrej Bykow für Gottéron zum 2:0 getroffen.

Da muss man kein Experte sein: Dieser Abschluss von Biels Künzle wird nicht im Tor landen.
Da muss man kein Experte sein: Dieser Abschluss von Biels Künzle wird nicht im Tor landen.Bild: keystone

Gottéron feierte damit den neunten Sieg aus den letzten zehn Spielen, Biel kassierte die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen. Bei Biel, für das Luca Hischier das Ehrentor erzielte, erweiterte sich die umfangreiche Verletztenliste um einen weiteren Namen. Der ehemalige Schweizer Nationalverteidiger Robin Grossmann musste im Startdrittel das Eis vorzeitig verlassen.

Biel - Fribourg-Gottéron 1:3 (0:1, 0:2, 1:0)
5901 Zuschauer. - SR Wiegand/Dipietro, Progin/Schlegel.
Tore: 5. Mottet (DiDomenico/Powerplaytor) 0:1. 33. Rossi (Bykov, Dufner) 0:2. 39. Mottet (Gunderson/Powerplaytor) 0:3. 51. Hischier (Hofer) 1:3.
Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Künzle) gegen Biel, 4mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Desharnais, DiDomenico) gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Rajala; DiDomenico.
Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Lööv; Yakovenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Delémont; Hischier, Haas, Rajala; Kessler, Cunti, Künzle; Hofer, Sallinen, Garessus; Kohler, Froidevaux, Schläpfer.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Dufner; Sutter, Jecker; Kamerzin, Chavaillaz; Brodin, Desharnais, Marchon; DiDomenico, Schmid, Mottet; Rossi, Walser, Jörg; Bougro, Haussener, Bykov; Jobin.
Bemerkungen: Biel ohne Brunner, Fey, Hügli, Korpikoski, Tanner (alle verletzt), Karaffa und Stampfli (beide krank), Fribourg-Gottéron ohne Diaz, Sprunger (beide verletzt) und Furrer (krank). Biel ab 58:41 ohne Torhüter.

Lugano – SCL Tigers 4:1

Der HC Lugano befindet sich erstmals diese Saison im Hoch. Zum ersten Mal unter Trainer Chris McSorley siegte Lugano vier Mal hintereinander.

Gegen Ambri-Piotta am Freitag setzte sich Lugano noch glückhaft im Finish 2:1 durch. Gegen die harmlosen SCL Tigers gerieten die Tessiner beim 4:1-Erfolg nie in Gefahr – auch weil die Emmentaler trotz namhafter Goalies (Robert Mayer und Ivars Punnenovs) in jedem Spiel haltbare Gegentore kassieren und es den Feldspielern oftmals an (defensiver) Disziplin fehlt.

Morini drückt den Langnauer Erni aufs Eis.
Morini drückt den Langnauer Erni aufs Eis.Bild: keystone

Am Samstag kassierte Punnenovs das 0:2 nach einem Schlenzer von Santeri Alatalo über seine Schulter in der nahen Torecke, und auch beim 1:3 (durch Calvin Thürkauf) sah der Lette nicht gut aus. Von den letzten 15 Partien gewannen die SCL Tigers bloss drei.

Lugano - SCL Tigers 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)
4940 Zuschauer. - SR Stricker/Staudenmann, Cattaneo/Meusy.
Tore: 10. Bertaggia 1:0. 13. Alatalo 2:0. 16. Schmutz (Pesonen) 2:1. 26. Thürkauf (Josephs, Bertaggia) 3:1. 45. Carr (Arcobello) 4:1.
Strafen: 5mal 2 plus 2mal 5 Minuten (Arcobello, Thürkauf) plus Spieldauer (Thürkauf) gegen Lugano, 8mal 2 Minuten plus Spieldauer (Grenier) gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Olofsson.
Lugano: Schlegel; Loeffel, Müller; Riva, Alatalo; Chiesa, Guerra; Traber, Wolf; Fazzini, Arcobello, Carr; Bertaggia, Thürkauf, Josephs; Morini, Herburger, Boedker; Vedova, Walker, Stoffel.
SCL Tigers: Punnenovs; Blaser, Erni; Huguenin, Schilt; Grossniklaus, Elsener; Leeger; Grenier, Schmutz, Olofsson; Petrini, Diem, Pesonen; Langenegger, Salzgeber, Sturny; Bieri, Berger, Loosli.
Bemerkungen: Lugano ohne Herren (verletzt), Hudacek und Irving (beide überzählige Ausländer), SCL Tigers ohne Aeschbach, Guggenheim, Zryd (alle krank), Melnalksnis, Saarela, Schweri, Stettler, Weibel und Zaetta (alle verletzt).

Ajoie – Ambri 1:4

Ambri-Piotta verbuchte mit einem 4:1 bei Aufsteiger Ajoie den zweiten Sieg aus den letzten neun Spielen und kehrte dadurch auf den 10. Rang zurück. Liga-Schlusslicht Ajoie kassierte derweil die achte Niederlage in Folge.

Ajoies Schmutz (links) bittet Hietanen zum jurassischen Eisballett.
Ajoies Schmutz (links) bittet Hietanen zum jurassischen Eisballett.Bild: keystone

Peter Regin gelang endlich das zweite Saisontor für Ambri. Der Däne glich im Finish des Startdrittels in Unterzahl zum 1:1 aus. Ebenfalls das zweite Saisontor realisierte Patrick Incir mit dem 2:1 für die Gäste. Und noch im Mitteldrittel führte Petr Cajka, ein 21-jähriger Tscheche mit Schweizer Lizenz, mit seinem ersten Saisontor und dem zweiten Treffer in der National League, die Vorentscheidung für die Leventiner herbei. Für den Schlusspunkt sorgte der italienische Nationalspieler Diego Kostner mit dem 4:1.

Ajoie - Ambri-Piotta 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
3805 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Ruprecht, Gnemmi/Duarte.
Tore: 17. Romanenghi 1:0. 20. (19:04) Regin (Pestoni/Unterzahltor!) 1:1. 28. Incir (Grassi, Fohrler) 1:2. 38. Cajka (Pestoni, Fohrler) 1:3. 50. Kostner (Fischer) 1:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Devos; Pestoni.
Ajoie: Wolf; Gauthier-Leduc, Pouilly; Birbaum, Eigenmann; Joggi, Hauert; Rouiller, Helfer; Fortier, Devos, Schmutz; Rohrbach, Romanenghi, Huber; Asselin, Frossard, Bogdanoff; Frei, Ness, Schnegg.
Ambri-Piotta: Ciaccio; Hietanen, Isacco Dotti; Fohrler, Fischer; Burren, Zaccheo Dotti; Hächler; D'Agostini, Kostner, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Regin, Cajka; Incir, Grassi, Bianchi; Neuenschwander.
Bemerkungen: Ajoie ohne Hazen, Macquat und Wannström (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Conz, Dufey, Fora, Zwerger (alle verletzt) und Kozun (krank). Ajoie ab 58:25 ohne Torhüter.

Die Tabelle

(ram/sda)

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