Bern
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schlechtes Betriebsklima - Thorberg-Direktor nimmt den Hut



Thomas Egger, Direktor der Justizvollzugsanstalt Thorberg, fotografiert an einer Medienkonferenz des Kanton Bern ueber die Reorganisation der Justizvollzugsanstalt Thorberg und den Abgang von Direktor Thomas Egger, am Dienstag, 14. Mai 2019, in Bern. Der Direktor der JVA Thorberg, Thomas Egger, hat sich entscheiden, zurueckzuteten; und zwar per Ende Jahr, um einen geordneten Uebergang sicherzustellen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Thomas Egger Bild: KEYSTONE

Der Kanton Bern sucht schon wieder einen neuen Chef für die Strafanstalt Thorberg. Nach turbulenten Monaten hat sich Direktor Thomas Egger entschieden, auf Ende Jahr zurückzutreten.

Das gab der Kanton Bern am Dienstag bekannt. Auf dem Thorberg gibt es seit längerem Probleme mit der Betriebs- und Führungskultur. Der kantonale Polizeidirektor Philippe Müller (FDP) reagierte darauf im vergangenen Herbst, indem er Egger einen externen Coach zur Seite stellte.

Seither seien beim Betriebsklima erste Fortschritte erzielt worden, teilte die Polizeidirektion am Dienstag mit. Handlungsbedarf bestehe aber weiterhin.

Egger bleibt gemäss Communiqué bis Ende Jahr im Amt, «um einen geordneten Übergang sicherzustellen». Polizeidirektor Müller erklärte, er respektiere den Entscheid und danke Egger für seine Verdienste. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger werde sofort gestartet.

Thomas Egger hatte sein Amt im November 2014 angetreten. Er folgte damals auf Georges Caccivio, der den Hut nehmen musste, weil er Häftlinge begünstigt und er auf dem Bieler Drogenstrich verkehrt haben soll.

Amtsführung wird verschlankt

Die Berichte über das schlechte Betriebsklima auf dem Thorberg sorgten vergangenes Jahr dafür, dass auch das zuständige Amt für Justizvollzug (AJV) in die Kritik geriet. Nun soll die Geschäftsleitung von zwölf auf acht Personen verkleinert werden, wie am Dienstag bekannt wurde.

Zu einem personellen Wechsel kommt es zudem im Amtsstab: Der bisherige stellvertretende Amtsvorsteher Laszlo Polgar verlässt das Amt im kommenden Monat. Er hatte das Amt vorübergehend geleitet, ehe die neue Chefin Romilda Stämpfli Anfang 2019 ihre Arbeit aufnahm. (aeg/sda)

Der Polizistenmord von Schafhausen

Seit sieben Jahren gefangen und gefoltert

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Pussyhat-Schwumm bis Klitoris-Wanderung: Das läuft in der Schweiz am Frauenstreik

Am ersten Frauenstreik seit 1991 gehen am Freitag womöglich hunderttausende Frauen auf die Strasse. Wir zeigen dir, was am 14. Juni abgeht. Die Übersicht.

Von Aarau bis Zürich, von Brig bis St. Gallen: Am 14. Juni gehen in der ganzen Schweiz Frauen auf die Strasse, um für Gleichstellung zu demonstrieren. Es sind den ganzen Tag über unzählige dezentrale Aktionen geplant.

Detailprogramm auf den regionalen Frauenstreik-Seiten:

Bern

Zürich

Basel

Landauf landab sind unzählige Aktionen zum Frauenstreik geplant. Wir haben einige spezielle Sachen herausgepickt:

Weiter offerieren viele Bars und Cafés am 14. Juni Frauen gratis Getränke. Beispielsweise das …

Artikel lesen
Link zum Artikel