DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bomben in Gemüsesäcken: Boko Haram tötet Dutzende in Kamerun

25.01.2016, 17:1125.01.2016, 17:27

Drei Selbstmordattentäter haben im Norden Kameruns mindestens 25 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 60 weitere Menschen seien am Montagmorgen in der Stadt Bodo verletzt worden, sagte ein zuständiger Vertreter des kamerunischen Militärs der Nachrichtenagentur dpa.

Boko-Haram-Kämpfer (in Nigeria).<br data-editable="remove">
Boko-Haram-Kämpfer (in Nigeria).
bild: ap

Zwei der Täter hätten ihre Sprengsätze auf einem Marktplatz gezündet. Die dritte Bombe sei auf einer Brücke in der Nähe eines Militärlagers detoniert. Nach Angaben eines Sicherheitsbeamten setzten die Attentäter erstmals keine Sprengstoffgürtel ein. Stattdessen seien die Bomben in Gemüsesäcken versteckt gewesen.

Boko Haram kämpft seit dem Jahr 2009 für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Schätzungsweise 17'000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet. Allein im äussersten Norden von Kamerun wurden seit 2013 fast 1200 Menschen bei Angriffen und Anschlägen getötet, wie die Regierung Anfang Januar mitteilte. Am Kampf gegen die Islamisten beteiligen sich neben Nigeria und Kamerun auch der Niger und Tschad.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Kroatische Spezialeinheiten prügeln Migranten aus Europa

Staatliche Spezialeinheiten jagen und misshandeln Flüchtlinge an den EU-Aussengrenzen. Eine Recherche zeigt, wer sie sind und wer sie finanziert.

Auf Videos ist zu sehen, wie Flüchtlinge, die über die Balkanroute nach Europa gelangen wollen, von bewaffneten und vermummten Gruppen an der kroatischen Grenze geschlagen, misshandelt und dann illegal wieder aus der EU gedrängt werden. Diese sogenannten Pushbacks sind illegal, verstossen sie doch gegen das Zurückweisungsverbot im EU-Recht und der Genfer Flüchtlingskonvention.

Wer sind diese Gruppen, die solche illegale Abschiebungen an der EU-Aussengrenze auf solch systematische Weise betreiben? …

Artikel lesen
Link zum Artikel