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Bomben in Gemüsesäcken: Boko Haram tötet Dutzende in Kamerun



Drei Selbstmordattentäter haben im Norden Kameruns mindestens 25 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 60 weitere Menschen seien am Montagmorgen in der Stadt Bodo verletzt worden, sagte ein zuständiger Vertreter des kamerunischen Militärs der Nachrichtenagentur dpa.

Bild

Boko-Haram-Kämpfer (in Nigeria).
bild: ap

Zwei der Täter hätten ihre Sprengsätze auf einem Marktplatz gezündet. Die dritte Bombe sei auf einer Brücke in der Nähe eines Militärlagers detoniert. Nach Angaben eines Sicherheitsbeamten setzten die Attentäter erstmals keine Sprengstoffgürtel ein. Stattdessen seien die Bomben in Gemüsesäcken versteckt gewesen.

Boko Haram kämpft seit dem Jahr 2009 für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Schätzungsweise 17'000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet. Allein im äussersten Norden von Kamerun wurden seit 2013 fast 1200 Menschen bei Angriffen und Anschlägen getötet, wie die Regierung Anfang Januar mitteilte. Am Kampf gegen die Islamisten beteiligen sich neben Nigeria und Kamerun auch der Niger und Tschad.

(sda/dpa)

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