Grossbritannien
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Der britische Reisekonzern Thomas Cook ist Pleite. Betroffen sind rund 600'000 Urlauber. Ab Montag sind alle Flüge gestrichen. (Symbolbild)

Die Flugzeuge bleiben am Boden – Thomas Cook stellt Geschäfte ein. Bild: AP PA

Thomas Cooks Pleite und die «grösste Rückführungsaktion seit dem WWII» – 6 Antworten



Was ist passiert?

Nach gescheiterten Gesprächen über eine Rettung des Reisekonzerns Thomas Cook hat das britische Traditionsunternehmen Insolvenz angemeldet. Unmittelbar betroffen von der Firmenpleite sind gegen 600'000 Touristen.

Der britische Touristikkonzern hat nach Angaben der britischen Behörden das Geschäft eingestellt. Alle Flüge seien daher gestrichen worden, teilte die britische Flugbehörde in der Nacht auf Montag mit. Noch bis Sonntagabend war mit Investoren über eine zusätzliche Finanzierung in Höhe von 200 Millionen Pfund verhandelt worden.

Was sagt die Firmenleitung dazu?

epa07863277 (FILE) - Passengers wait in front of a Thomas Cook Airlines counter at Terminal 1 of Frankfurt Airport in Frankfurt am Main, Germany, 05 September 2019 (issued 23 September 2019). More than 600,000 vacation reservations were canceled on 23 September, after Thomas Cook ceased to operate. According to media reports, the company’s collapse will see Britain’s largest peace time repatriation take place to get stranded customers home.  EPA/ARMANDO BABANI

Ausgeschmust: Thomas Cook. Bild: EPA

Konzernchef Peter Frankhauser bedauerte das Scheitern der Gespräche und sprach in der Erklärung von einem «tief traurigen Tag» für den Konzern. Er selbst und der gesamte Verwaltungsrat bedauerten zutiefst, «dass wir nicht erfolgreich waren». Nach dem Insolvenzantrag müssen nicht nur alle Flüge des Unternehmens am Boden bleiben, sondern auch alle Filialen geschlossen werden.

Sind auch Schweizer Urlauber betroffen?

Das ist unklar. Von den Schweizer Thomas-Cook-Niederlassung war bis zur Zeit keine Stellungnahme zu erhalten. Zur Zeit laufen noch Verhandlungen: «Das Unternehmen lotet derzeit letzte Optionen aus. Sollten diese scheitern, sieht sich die ‎Geschäftsführung gezwungen, für die Thomas Cook GmbH, Thomas Cook Touristik GmbH, die Bucher ‎Reisen & Öger Tours GmbH und möglicherweise auch weitere Gesellschaften Insolvenzantrag zu ‎stellen», teilte der Konzern am Montagmorgen auf seiner Website mit.

Gehört Condor nicht auch zu Thomas Cook?

Doch. Der deutsche Ferienflieger Condor versicherte jedoch kurz nach Bekanntwerden der Insolvenzpläne, dass der Flugbetrieb weitergehe. «Condor Flüge werden weiterhin durchgeführt, obwohl die Muttergesellschaft Thomas Cook Group plc ‎Insolvenz eingereicht hat», heisst es in einer Mitteilung vom frühen Montagmorgen.

«‎Um Liquiditätsengpässe bei Condor zu verhindern, wurde ein staatlich verbürgter Überbrückungskredit ‎beantragt. Dieser wird derzeit von der (deutschen) Bundesregierung geprüft», heisst es.

Wie werden die Touristen nun nach Hause gebracht?

Der kriselnde Reisekonzern Thomas Cook benötigt für seinen Sanierungsplan zusätzliches Kapital. Die Banken forderten das Unternehmen auf, sich weitere 200 Millionen Pfund (248 Millionen Franken) zu sichern. (Archiv)

Nichts geht mehr bei Thomas Cook. Bild: AP

Grossbritanniens Regierung kündigte die grösste Rückführungsaktion seit dem Zweiten Weltkrieg an, um die gestrandeten britischen Urlauber zurückzuholen. Betroffen sind rund 150'000 Personen.

Angesichts der Streichung sämtlicher Thomas-Cook-Flüge hätten die Regierung und die Zivilluftfahrtbehörde «dutzende Chartermaschinen angemietet, um die Kunden kostenlos nach Hause zu fliegen», teilte die Regierung in London mit.

Die Rückholaktion trägt nach BBC-Angaben den Codenamen «Matterhorn». In der Nacht seien bereits die ersten Flugzeuge zu verschiedenen Zielen gestartet, um britische Urlauber nach Hause zu holen. Alle Thomas-Cook-Kunden würden innerhalb der nächsten zwei Wochen und «so nah wie möglich an ihrem geplanten Rückkehrtermin» nach Hause gebracht, hiess es weiter.

Wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Thomas Cook war in den vergangenen Jahren immer wieder in Schieflage geraten. Bereits 2012 retteten mehrere Banken den Konzern nach immensen Abschreibungen auf das britische Geschäft und IT-Systeme mit frischem Geld vor dem Untergang. Auch dadurch sitzt Thomas Cook auf einem Schuldenberg in Milliardenhöhe und ächzt unter der hohen Zinslast.

Der jüngste Preiskampf im Reise- und Fluggeschäft kam erschwerend hinzu, ebenso wie die anhaltende Unsicherheit um den Brexit, die die Urlaubsfreude der britischen Kundschaft dämpft.

Der 1841 gegründete Reiseveranstalter Thomas Cook betrieb Hotels, Ferienressorts, Airlines und veranstaltete Kreuzfahrten. Von den 105 Flugzeugen im Konzern fliegen 58 für den deutschen Ferienflieger Condor. Weltweit hat Thomas Cook rund 21'000 Mitarbeiter in 16 Ländern. (dfr/sda/reu/dpa/afp/apa)

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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sergio Colleoni 23.09.2019 20:22
    Highlight Highlight Das ist eine Übung. Man muss herausfinden wie schnell ausgelade Gäste transportiert werden können
  • Bart-Olomäus 23.09.2019 13:15
    Highlight Highlight Eines der ersten Opfer des (ua. auch) Brexit's .. sehr schade...
    Hoffen wir dass Condor überlebt ... :/
    • Leckerbissen 23.09.2019 13:25
      Highlight Highlight TC ging schon 2012 beinahe Konkurs, dazumal schritten allerdings die Banken ein. 2019 dann war endgültig - aufgrund der hohen Schuldlast inkl. Zinsen- lichterlöschen angesagt. Mit dem Brexit hat es wenig bis nichts zu tun.
    • Roman Loosli 23.09.2019 13:35
      Highlight Highlight Der Brexit war der Tropfen welcher das Fass zum überlaufen brachte.
    • misohelveticos 23.09.2019 14:00
      Highlight Highlight @Leckerbissen: "Mit d. Brexit hat das wenig bish nichts zu tun", gewagte These
      " Die Krise von Thomas Cook hat verschiedene Ursachen. Zum einen war der Konzern durch eine milliardenschwere Abschreibung auf ein britisches Tochterunternehmen in Schwierigkeiten geraten, zum anderen gibt es Einbußen beim Reisegeschäft.
      Auch die Unsicherheit durch den Brexit und der Wertverlust des Pfundes spielen da mit hinein. Das schwache Pfund hat Auslandsreisen für die Briten teurer gemacht und ihre Reiselust gedämpft." https://www.tagesschau.de/wirtschaft/thomas-cook-107.html

      Der Brexit ist mit Schuld
  • GraveDigger 23.09.2019 12:52
    Highlight Highlight Wachstum um jeden Preis und nie Substanz geschaffen. Warum auch, lässt sich ja ab einer gewissen Grösse gut mit Schuldgeld leben. Zombie in seiner vollendeten Form. Soviel zu Geld ins System pumpen... Wenn ich mal diesbezüglich was schreibe wird geblitzt, aber jetzt seht ihr die Konsequenz daraus.
    • theshark 23.09.2019 23:23
      Highlight Highlight Hab mich informiert, Cook gibst schon lange
  • Victor Paulsen 23.09.2019 12:37
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob oder wielange Condor überlebt?
  • malu 64 23.09.2019 12:33
    Highlight Highlight Das erste Opfer im Brexit Desaster? Die großen Banken haben kein Vertrauen mehr in Britische Konzerne. Thomas Cook war/ist schwer verschuldet und brauchte unbedingt frisches Geld. Viel Glück allen Gestrandeten und den ehemaligen Mitarbeitern.
  • Freischütz 23.09.2019 11:08
    Highlight Highlight Die Reisen mussten immer billiger werden, damit auch der letzte Flodder noch in Ägypten seinen Hintern ins Meer setzen konnte.

    Tja, jetzt kommt die Quittung....
  • Nr 756 23.09.2019 11:05
    Highlight Highlight Mit Bezug auf das Korrektoren-Quiz: tief traurig oder tieftraurig? 🤔
  • WID 23.09.2019 10:32
    Highlight Highlight Werde ich in der Schweiz auch vom Staat zurückgeholt, wenn die Privatwirtschaft versagt?
    • ZEWA Wisch und Weg 23.09.2019 11:37
      Highlight Highlight du kannst sogar als rucksacktourist in absurdistan stranden und die nächstgelegene schweizer botschaft bringt dich wieder zurück nach hause...
    • Saraina 23.09.2019 11:57
      Highlight Highlight Das lässt sich ermitteln. Wurden die Gestrandeten nach dem Ende der Swissair repatriiert?
    • ghawdex 23.09.2019 13:02
      Highlight Highlight Von wo kommt eigentlich dieses 20min-Niveau-Bashing das die Rückflüge alle kostenlos sind, der Staat bezahlt, etc. Haben die Leute kein Recht zurück zu kommen?
      Thomas Cook durfte nur Reisen verkaufen da sie eine ATOL Lizenz hatten (https://en.wikipedia.org/wiki/Air_Travel_Organisers%27_Licensing). Was eine Versicherung ist die jetzt zum tragen kommt und die Kosten der Rückflüge übernimmt.
      Pendant der Schweiz www.garantiefonds.ch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 23.09.2019 09:56
    Highlight Highlight Der Reisemarkt ist übersättigt. Da werden in den kommenden Jahren noch mehr Veranstalter und Airlines hopps gehen. In dieser Branche lässt sich kein grosses Geld mehr verdienen - auch die CH-Veranstalter schwimmen nicht im Geld.
  • Magnum44 23.09.2019 09:08
    Highlight Highlight Wow, sind diese Leute mit einem gestrichenen Flug dermassen überfordert, dass die Regierung mit kostenlosen (!) Verbindungen einspringen muss?
    • SeboZh 23.09.2019 09:32
      Highlight Highlight In Tunesien zb werden die touris von bewaffneten sicherheitsleuten im Hotelkomplex zurückgehalten... Ist also nicht nur ein ausgefallener Flug.... Thomas cook, hat das geld der kunden noch angenommen aber Hotels und Airlines nicht mehr bezahlt....
    • oliversum 23.09.2019 09:39
      Highlight Highlight Die UK-Regierung geht wohl davon aus, dass bald Wahlen ansrtehen...
    • Hierundjetzt 23.09.2019 09:41
      Highlight Highlight Ok. Und das Geld für die Rückreise einer 4 köpfige Familie hast Du dann einfach mal so im Porte Monnaie? 🥳

      Die meisten Touris mit Familie sparen auf die Sommerferien...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 23.09.2019 09:01
    Highlight Highlight Ich frage mich was die vorstände, ceo und hohen Chargen bis August diesen Jahres verdient haben. Also nicht verdient sondern bezogen an Gehalt und Boni. Und die kleinen die bekommen sicher nicht mal das nächste Gehalt ausbezahlt weil nix mehr da ist... Zum Kotzen
    • Magnum44 23.09.2019 09:23
      Highlight Highlight Auch in der UK dürften AN im Konkurs bevorzugt werden.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 23.09.2019 11:03
      Highlight Highlight Wenn ein Teil des Gehaltes in Aktien bezogen wurde, dann ist es jetzt weg.
    • Heinzbond 23.09.2019 11:32
      Highlight Highlight AN sind in der Regel die letzten die irgendetwas sehen... ZUALLERERST Staat und Kreditgeber, dann sollte noch etwas übrig sein Lieferanten und ganz unten AN. Von der betrieblichen altersvorsorge ganz zu Schweigen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • I_am_Bruno 23.09.2019 08:58
    Highlight Highlight Es wird alles seine juristische Richtigkeit haben. Gleichzeitig: jetzt werden alle Flüge von einem Tag auf den anderen gestoppt, das Personal sitzt zuhause, die Flieger stehen am Boden und auf Staatskosten werden kurzfristig unzählige Flüge, Piloten, Flugpersonal zusammengetrommelt um die Touristen nach Hause zu holen...
    • Gopfridsenkel 23.09.2019 10:00
      Highlight Highlight Versteh ich auch nicht. Kann man nicht wenigstens die letzten Heimreisen noch durchführen lassen? Maschinen und Personal wären ja vorhanden... von mir aus auch auf Staatskosten, aber wofür bittesehr separate Maschinen chartern?
    • I_am_Bruno 23.09.2019 12:07
      Highlight Highlight Pragmatismus und gesunder Menschenverstand wären Tugenden, an die sich unsere Politiker und Juristen ab und zu zurückerinnern dürften.
    • Bäruin aka PHI (formerly known as Pat the Rat) 23.09.2019 14:14
      Highlight Highlight Das ist ein rein rechtliches Problem:
      Mit dem Antrag auf Insolvenz, erlöschen die Arbeitsvertäge und damit auch der Versicherungsschutz des Personals.
      Die Flugzeuge sind auch nicht mehr versichert und dürfen dadurch auch nicht mehr starten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie B. 23.09.2019 08:36
    Highlight Highlight Ist doch genau das was wir wollen, oder nicht? Flugzeuge am Boden = besser für die Umwelt
    • Error 404 23.09.2019 10:15
      Highlight Highlight Nein, wollen wir nicht. Die Flugzeuge erhalten einen neuen Anstrich und heben weiter ab. Aber vorallem reden wir hier von 21'000 Mitarbeitern, die von einem Tag auf den anderen auf der Strasse stehen, um ihren letzten Lohn fürchten müssen und vermutlich stehen viele von ihnen vor einer existenziellen Herausforderung.
    • ZEWA Wisch und Weg 23.09.2019 11:39
      Highlight Highlight ein freund von mir ist pilot be thomas cook... das heisst war pilot... fie sind völlig verzweifelt.
    • Meyer Andrej 23.09.2019 17:11
      Highlight Highlight @ ZEWA etc. Wenn Dein Kollege ein halbwegs guter Pilot ist, hat er morgen einen neuen Job. Gute Piloten sind gefragt, wie gesagt Gute!
  • paule 23.09.2019 08:34
    Highlight Highlight Wer Millionär werden will, soll sich als Milliardär eine Fluggesellschaft aufbauen, es ist eine Schande wie wir mit diesen Gesellschaften die Welt zerstören und sinnlos in die hinterste Ecke der Welt reisen, egal wie viel Schadstoffe wir damit produzieren, Hauptsache billig. Geiz ist nicht geil, sondern extrem schädlich.
  • Evan 23.09.2019 08:27
    Highlight Highlight Welche Airline nimmts wohl als nächstes?
    • ghawdex 23.09.2019 08:45
      Highlight Highlight Adria Airways
    • Max Dick 23.09.2019 09:36
      Highlight Highlight Die iranische Luftwaffe.
    • Baccaralette 23.09.2019 10:52
      Highlight Highlight South African Airways fliegt auch schon länger schief..
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 23.09.2019 08:14
    Highlight Highlight Ein weiterer Verlierer der Geiz ist Geil Gesellschaft
    • infomann 23.09.2019 09:23
      Highlight Highlight Dieser Spruch ist sowas von ausgeleiert.
      Langsam glaube ich dieser Spruch überlebt noch die ganze Menschheit.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 23.09.2019 11:05
      Highlight Highlight Die waren einfach nicht gut genug. Ryanair hat die billigsten Tickets und finanziell stehen sie gut da.
    • Maubro_ 23.09.2019 13:35
      Highlight Highlight ja voll ich vergleiche auch Preise und zahle für die gleichen Leistungen mehr einfach weil es sonst zu günstig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gsnosn. 23.09.2019 07:59
    Highlight Highlight Für die Umwelt ist es gut paar Flieger weniger in der Luft. Go Greta!
    • Saraina 23.09.2019 09:31
      Highlight Highlight Die Flieger bleiben nicht am Boden. Die werden einfach neu lackiert.
  • Staedy 23.09.2019 07:49
    Highlight Highlight Immer grösser und noch grösser müssen die Unternehmungen werden. Irgendwann platzt dann jeder Konzern, gerade im Reisegeschäft wie die Vergangenheit zeigte. Ich reise mit der ganzen Familie seit Jahren individuell um die Welt. Buche Flüge und Hotels selber. Klappt überall bestens und dort wo es nicht ratsam oder zu gefährlich ist, muss ich sowieso nicht hin.
    • sa5 23.09.2019 09:06
      Highlight Highlight Wer nicht fähig ist per App Hotel und Reise zu buchen, dem könnte es am notwendigen IQ mangeln, den es braucht um im Gastland auf Natur und Kultur acht zugeben.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 23.09.2019 11:09
      Highlight Highlight Vor allem kleinere Airlines gehen pleite und zwar ständig. Diese pauschale Aussage, dass Grösse zum Untergang führt, bezweifle ich sehr.
    • Swen Goldpreis 23.09.2019 14:17
      Highlight Highlight Dir ist aber schon bewusst, dass das eine viel riskantere Variante ist, oder?

      Wenn du ein Pauschalangebot nimmst, dann bist du gegen Insolvenz versichert. Wenn du Flüge und Hotels selber buchst, dann sitzt du am Ende ohne Flug und fremde Hilfe da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 23.09.2019 07:18
    Highlight Highlight Wieso muss der Staat diese Leute retten? Hatten doch bestimmt für einen Schnäppchenpreis gebucht. Sollten die Heimreise selber zahlen müssen, nicht die Allgemeinheit.
    • ghawdex 23.09.2019 09:45
      Highlight Highlight Schadenfreude ist die beste Freude oder wie?
      Bei Pauschalreisen ist eine der Verkaufsgründe für so Packetangebote über eine Reisegesellschaft das diese versichert sind. Auch, wie in diesem Fall, falls der Veranstallter den Betrieb einstellt. Tritt dieser Fall ein, springt der Versicherer ein um zB Rückflüge zu organisieren. Im Fall von Thomas Cook kommt ATOL zur Anwendung (https://en.wikipedia.org/wiki/Air_Travel_Organisers%27_Licensing).
      Es kommt eine Versicherung zum tragen welche die Resienden bezahlt haben und nicht die Allgemeinheit!
      Auch die Schweiz kennt so etwas www.garantiefonds.ch
    • Hierundjetzt 23.09.2019 09:51
      Highlight Highlight Gute Idee. Merk ich mir, wenn dein Pass und sämtliches gestolen wurde.

      Bitte nicht zur Botschaft rennen gäll.

      Selber schauen.

      Für alle anderen: die CH Botschaft hilft jederzeit Schweizer Staatsbürgern.
    • Bert der Geologe 23.09.2019 13:21
      Highlight Highlight @ghawdex: Danke für die Info, da bin ich beruhigt. Das hätte so auch im Artikel stehen müssen für Leute, die sich nicht so mit Pauschalreisen befassen. Hat übrigens nichts mit Schadenfreude zu tun.
  • sterpfi 23.09.2019 07:13
    Highlight Highlight So Leid es mir für die Direktbetroffenen (Angestellte, Reisende) tut, ich weine dem Konzern keine Träne nach.
    Viel zu billige Reisen anbieten, damit den CO2-Ausstoss in die Höhe treiben, und sich nachher wundern dass man keine schwarzen Zahlen schreibt, dafür habe ich kein Verständnis.
    Ich hoffe es gehen noch weitere Reiseveranstalter / Billig-Airlines den gleichen Weg!
    • saukaibli 23.09.2019 10:11
      Highlight Highlight Jupp, geht mir auch so. Vor allem die Grossen mit ihren verkackten All Inclusive-Angeboten, welche die lokale Wirtschaft in den Feriendestinationen zerstören, können von mir aus den Bach runter gehen. Mir viele da z.B. TUI ein, da würde ich eine Flasche aufmachen, wenn die den Weg von Thomas Cook gehen würden. Auch wenn es mir für die normalen Angestellten natürlich leid täte, aber mir tun eben auch die Menschen in den Ferienregionen leid, die dank All Inclusive ihre Jobs und ihre Geschäfte verlieren.
    • Meyer Andrej 23.09.2019 17:14
      Highlight Highlight @Saukaibli. Hast mit allem Recht, nur die Abzockerei in diesen lokalen Geschäften das gierige Lechzen nach Devisen ist etwas was mir entsetzlich auf den Wecker geht.
  • Keller101 23.09.2019 07:10
    Highlight Highlight Wenn die Briten in irgendeiner Weise den zweiten Weltkrieg in Erinnerung rufen dürfen dann blühen sie auf 😃
    • Saraina 23.09.2019 09:32
      Highlight Highlight Dann gehen sie guten Zeiten entgegen. Ab Halloween gibt es Blut, Angstschweiss und Tränen.
  • RhabarBär 23.09.2019 06:15
    Highlight Highlight Derzeit sind weltweit 600'000 Leute mit ThomasCook verreist, wie ich gerade auf Wikipedia gelesen habe. Das ist eine grosse Zahl an Menschen, die zurückgeholt werden müssen. Gute Heimreise. Es ist schade, dass wieder eine Gesellschaft abtreten muss.
    • sa5 23.09.2019 09:01
      Highlight Highlight Sehe ich nicht so. Alles was den Masse Tourismus eindämmt, kann als gut empfunden werden.
      Jeder Tourist der zu Hause bleibt, vermüllt nicht die Landschaft.
    • Ehrenmann 23.09.2019 09:46
      Highlight Highlight @sa5
      Genau, weil er ja zuhause dann nicht die Landschaft vermüllt ;)
    • sa5 23.09.2019 10:24
      Highlight Highlight @Ehrenmann
      Zu Hause, wo die Menschen unter sozialer Kontrolle stehen, scheinen die Menschen disziplinierter zu sein. In den Ferien, in der anonymen Masse wird die Sau rausgelassen. Ballerman ist am Ballerman und nicht überall ;-)
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