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Paris–Roubaix

1. Niki Terpstra (Ho)

2. John Degenkolb (De)

3. Fabian Cancellara (Sz)

Omega Pharma team cyclist Niki Terpstra of the Netherlands wins the 112th edition of the Paris-Roubaix cycling classic, a 257 kilometer (159,69 mile) one day race, of which 51,1 kilometers (31,7 miles) are run on cobblestones, at the velodrome in Roubaix, northern France, on Sunday, April 13, 2014. Germany's John Degenkolb of the team Giant came in second and Fabian Cancellara of theTrek Factory team took third. (AP Photo/Yves Logghe)

Niki Terpstra: Die Attacke sechs Kilometer vor dem Ziel war die Entscheidung. Bild: AP/AP

Paris–Roubaix

Terpstra schlägt Cancellara und Co. ein Schnippchen

Fabian Cancellara verpasst das dritte Double Flandernrundfahrt/Paris–Roubaix. Der Schweizer griff 23 Kilometer vor dem Schluss richtig ins Geschehen ein, konnte die Entscheidung aber nicht herbeiführen und musste sich mit Rang 3 begnügen.



Fabian Cancellara verpasst den vierten Sieg bei Paris–Roubaix und damit das dritte Double mit der Flandernrundfahrt. Der Schweizer verliert im Kampf um Rang 2 den Sprint gegen den Deutschen John Degenkolb in der Gruppe mit 20 Sekunden Rückstand. «Ich habe das Maximum gegeben. Als grosser Favorit ist es immer schwierig», so Cancellara kurz nach der Zieleinfahrt. Mit Rang drei bei Mailand–Sanremo, dem Sieg in Flandern und jetzt mit dem zwölften Podestplatz in Roubaix könne er zufrieden sein. «Ich sehe das nicht als Niederlage. Aber jetzt freue ich mich auf einige Tage Erholung.» 

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Fabian Cancellara wird im Sprint der Verfolger Zweiter (hinten), was Rang 3 im Rennen und den zwölften Podestplatz bei einem der Monumente ergibt. Video: SRF

80 km vor dem Ziel hatte Cancellara einen Sturz zu beklagen, nachdem er zwar schnell wieder aufschliessen konnte. Aber er verpuffte dabei viel Kraft, zuviel, wie sich letztlich zeigen sollte. 

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Hat dieser Sturz der Teamkollegen Cancellara (in Schwarz mit weissen Armlingen) den Sieg gekostet? Gif: SRF

Auf dem Pavé-Sektor 23 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Fabian Cancellara erstmals offensiv in Szene. Der Schweizer griff aus dem Feld heraus an, als die letzten verbliebenen Flüchtlinge bereits in Sichtweite waren. Weg kam der Berner nicht wirklich, aber die Gruppe mit Tom Boonen, der zuvor lange geführt hatte, wurde drei Kilometer später später eingeholt. Einziger ganz vorne verbliebener war 20 Kilometer vor dem Ziel Peter Sagan. Doch dieser konnte die wenigen Meter Vorsprung auch nicht mehr lange verteidigen, als Cancellara und Sep Vanmarcke weitere Attacken fuhren.

Switzerland's Fabian Cancellara of the Trek Factory team looks at the dirt on his hands after he arrived third at the112th edition of the Paris-Roubaix cycling classic, a 257 kilometer (159.69 mile) one day race, of which 51.1 kilometers (31.7 miles) are run on cobblestones, at the velodrome in Roubaix, northern France, on Sunday, April 13, 2014. Omega Pharma team cyclist Niki Terpstra of the Netherlands won the race. (AP Photo/Yves Logghe)

Cancellara wurde «nur» Dritter. Zufrieden war er damit natürlich nicht. Bild: AP/AP

Terpstra setzte sich sechs Kilometer vor dem Ziel ab

Wenig später setzte sich Cancellara mit einer Elfergruppe und vielen Mitfavoriten ab. Dort fuhr Niki Terpstra knapp sechs Kilometer vor dem Ziel aus der Gruppe weg und der Holländer profitierte von der Uneinigkeit unter den Favoriten, womit er zum Sieg fahren konnte.

Fabian Cancellara hielt sich zuvor lange Zeit zurück und strahlte eine grosse Ruhe aus – obwohl er immer wieder angegriffen wurde. Unter anderem führte 30 Kilometer vor dem Ziel eine Gruppe mit Tom Boonen mit rund 30 Sekunden (zuvor waren es auch mal 50 Sekunden). Der Mitfavorit wurde in der Sechsergruppe allerdings zu oft alleine gelassen und musste viel Führungsarbeit verrichten. 

Da dürfte Michael Ostermann recht haben.

Der Zug hat Vortritt

Rund 85 Kilometer vor dem Ziel kam es zu einer skurrilen Aktion: Das Feld hat Glück, aber Ausreisser David Boucher wurde vom geschlossenen Bahnübergang aufgehalten. Was er davon hält, sehen Sie hier. Video: Youtube/CyclingHub

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