Gesundheit
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ARCHIV - Versicherungskarten verschiedener Krankenkassen, aufgenommen am 5. Juni 2009 in Zuerich, Schweiz. - Zu den Ergebnissen der 2. SRG-Trendumfrage der eidgenoessischen Volksabstimmung am 28. September 2014 stellen wir Ihnen dieses Themenbild zur verfuegung. Die beiden Abstimmung laufen unter den Titeln

Die Gesundheitskosten steigen immer weiter an. Bild: KEYSTONE

Monatliche Gesundheitskosten steigen auf 800 Franken pro Kopf



Die Kosten des Gesundheitswesens haben 2016 die Schwelle von 80 Milliarden Franken überschritten. Mit 3.8 Prozent lag das Wachstum im Schnitt der Vorjahre. Pro Einwohner und Monat beliefen sich die Ausgaben auf rund 800 Franken im Monat.

Von den Mehrausgaben in Höhe von 3.2 Milliarden Franken entfiel der Löwenanteil mit 1.3 Milliarden Franken auf die Spitäler, wie aus provisorischen Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Donnerstag hervorgeht.

Bei sozialmedizinischen Einrichtungen wie Alters- und Pflegeheimen betrug die Ausgabensteigerung 0.4 Milliarden Franken, bei den Arztpraxen 0.2 Milliarden Franken und bei anderen ambulanten Leistungserbringern 0.5 Milliarden Franken. Alle diese Anbieter machen zusammen 77 Prozent der Gesundheitskosten aus.

Gemessen am Fünfjahresmittel verteuerte sich die Gruppe der anderen ambulanten Leistungserbringer mit 10.4 Prozent überdurchschnittlich. Dazu gehören hauptsächlich Spitex und Physiotheraphie. Bei Ärztinnen und Ärzten lag das Ausgabenwachstum hingegen mit 1.5 Prozent weit unter dem Fünfjahrestrend (5.2 Prozent).

235 Franken im Monat aus dem eigenen Sack

Pro Kopf stiegen die Ausgaben gegenüber 2015 um 21 Franken auf 803 Franken im Monat. Davon mussten die Haushalte 235 Franken (+10 Franken) selber berappen, zusätzlich zu Versicherungsprämien und Steuern. Es handelte sich vorab um Auslagen für Pflegeheime und Zahnärzte sowie um Kostenbeteiligungen in der Krankenversicherung.

286 Franken wurden von der obligatorischen Krankenversicherung gedeckt, 139 Franken trug der Staat bei. Der Rest wurde vorwiegend von Zusatzversicherungen, anderen Sozialversicherungen wie AHV und IV sowie Unfallversicherungen übernommen. (cma/sda)

Du musst 2018 noch mal mehr für deine Krankenkasse bezahlen

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Video: srf/SDA SRF

Aktuelle Polizeibilder: Ambulanzfahrzeug knallt in Maserati

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    Alle Leser-Kommentare
  • P1erre991 21.04.2018 08:07
    Highlight Highlight Noch teurer...... Es gibt zwei Möglichkeiten!
    1. Du bezahlst nicht mehr und fliegst raus...oder
    2. Generalstreik und alle bezahlen nicht!
    Dann fliegen die Verursacher raus, was ist besser?
  • Kimelik 20.04.2018 19:48
    Highlight Highlight Spannend, im Artikel wird gesagt, 77% der Kosten für Spitäler, Ärzte, Spitex usw. In den Komentaren alle die pöse pöse Pharmaindustrie und Krankenkassen. Wenn die für die jährlichen Preissteigerungen verantwortlich wären, dann wären die Medikamentenpreise weit mehr als 10% der Kosten...
  • blaubar 20.04.2018 08:50
    Highlight Highlight Irgendwann werden wir nur noch mit unseren Ersatznieren, Asthmageräten und Medikamentencocktails beschäftigt sein. Dann sterben wir aus.
  • bracher tinu 19.04.2018 15:35
    Highlight Highlight Es werde billiger, versprach die SP-Bundesrätin Ruth Dreyfuss!
  • piedone lo sbirro 19.04.2018 11:23
    Highlight Highlight die verhinderung des parallelimports von medikamenten durch die bürgerlichen bundesräte, zu gunsten von big-pharma und deren aktionären, zu lasten der prämienzahler und patienten, wird die gesundheitskosten noch weiter explodieren lassen.
    • Sophia 19.04.2018 14:50
      Highlight Highlight Und welcher Partei haben wir das vor allem zu verdanken? Derjenigen, die das Volch so unwahrscheinlich lieb hat, weil das sich offenbar so gerne ausnehmen lässt.
    • piedone lo sbirro 19.04.2018 16:37
      Highlight Highlight genau so ist es sophia!
    • Likos 19.04.2018 18:54
      Highlight Highlight Letztendlich haben Medikamente aber ein recht bescheidenen Anteil (um die 10%) an den Gesundheitskosten.
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Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

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