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G20: G20 wollen mit Steuerpolitik globales Wachstum stärken



Die G20-Gruppe der grossen Schwellen- und Industrieländer will die Steuerpolitik stärker zur Förderung von dauerhaftem Wachstum nutzen. Angesichts des derzeit schwachen weltweiten Wachstums gelte es, alle Möglichkeiten zu nutzen, um mehr Dynamik zu schaffen.

Es gelte insbesondere, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung zu steigern, «die in den meisten Ländern zu niedrig sind», sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Samstag auf einem Steuer-Symposium vor Beginn der Sitzung der Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Staatengruppe im chinesischen Chengdu. Mit Hilfe der Steuerpolitik könnten gezielte wachstumsstärkende Impulse gesetzt werden.

In vielen grossen Ländern liegt der Anteil für Ausgaben zugunsten von Forschung und Entwicklung zwischen zwei und 2.5 Prozent der Wirtschaftsleistung, was der IWF für zu niedrig hält.

OECD-Generalsekretär Angel Gurria plädierte dafür, in der Steuerpolitik noch konsequenter Schlupflöcher für Unternehmen zu schliessen und Steuerbetrug zu bekämpfen. Die von seiner Organisation entworfene sogenannte BEPS-Initiative zur Bekämpfung von Steuerflucht und der Erosion der Steuerbasis habe ein Potenzial, den Staaten 200 Milliarden Dollar mehr Einnahmen zu verschaffen.

Engere Zusammenarbeit bei Steuerpolitik

Im kommenden Jahr würden viele der entworfenen internationalen Reformen in diesem Bereich umgesetzt. Weitere Anstrengungen seien aber nötig.

Chinas Finanzminister Lou Jiwei forderte die G20-Länder zu einer insgesamt engeren Zusammenarbeit im Bereich der Steuerpolitik auf, auch um faire und gerechte Bedingungen zwischen den Ländern herzustellen. Die Industrieländer seien gefordert, den Entwicklungsländern beim Aufbau eines wirksamen Steuersystems zu helfen. Die Steuerpolitik spiele eine wichtige Rolle bei den internationalen Bemühungen um ein nachhaltiges Wachstum. (sda/reu)

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