DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Puma verzeichnet trotz Lieferketten-Problemen starkes Wachstum

20.01.2022, 11:02
Gute Zahlen bei Puma.
Gute Zahlen bei Puma.Bild: keystone

Die deutsche Sportmarke Puma ist dank einer starken Nachfrage nach Sportmode und -waren im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Den Problemen in den globalen Lieferketten trotzte der Rivale von Adidas.

Der Umsatz stieg 2021 auf Basis vorläufiger Zahlen währungsbereinigt um fast ein Drittel auf 6.8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Herzogenaurach mitteilte. Vor Zinsen und Steuern blieben 557 Millionen Euro hängen und damit fast 170 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis erreichten damit laut Puma Rekordwerte. Das operative Ergebnis übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich.

Schliessungen noch im Sommer

Damit lief es trotz weiterhin bestehender Probleme in den Lieferketten deutlich besser als gedacht. Angesichts des Puma-Jahresausblicks von Ende Oktober war im Schlussquartal auch ein operativer Verlust denkbar gewesen.

So waren im Sommer wegen der Corona-Pandemie Fabriken in Südvietnam über mehrere Wochen geschlossen. Die damit verbundenen Produktionsausfälle wirkten nach. Hinzu kommt eine schwierige Liefersituation mit hohen Frachtraten, unzureichenden Kapazitäten und überlasteten Häfen, die auch aktuell noch viele Branchen trifft.

Zudem war Puma im Jahresverlauf mit einer schwierigen Situation in China konfrontiert: So hatten Boykottaufrufe gegen westliche Marken aus dem Frühjahr, die durch politische Spannungen zwischen westlichen Staaten und China ausgelöst worden waren, im Sommer nachgewirkt. Rückenwind kam indes etwa im dritten Quartal durch ein starkes Wachstum in der Region Amerika.

Detaillierte Zahlen und der Ausblick auf 2022 sollen am 23. Februar veröffentlicht werden. (aeg/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Die deutsche Gaskrise und wie sie die Schweiz trifft
Russland hat die Gasexporte nach Deutschland deutlich gedrosselt. Nun droht ein Winter mit kalten Wohnungen und einer Rezession. Die Schweiz könnte nicht verschont bleiben.

Der deutsche Wirtschaftsminister schlägt Alarm, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Am Donnerstag aktivierte Robert Habeck die Alarmstufe im Notfallplan Gas. «Gas ist von nun an ein knappes Gut in Deutschland», sagte der Grünen-Politiker. Direkte Folgen hat diese Massnahme nicht. Die Versorgungssicherheit sei derzeit gewährleistet, sagte Habeck.

Zur Story